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Technologie

Neues Verfahren erzeugt Bio-Plastik aus Lebensmittelabfällen

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Nanokatalysatoren

Neues Verfahren erzeugt Bio-Plastik aus Lebensmittelabfällen

Neue Nanokatalysatoren erzeugen effektiv aus Abfällen der Lebensmittelproduktion Hydroxymethylfurfural, aus dem Bio-Plastik hergestellt werden kann.

Warschau (Polen). Polyethylen (PET), Polypropylen (PP) und andere Kunststoffe haben die Produktion von Alltagsgegenständen so stark verändert wie wohl kein anderes Material zuvor. Inzwischen sorgt die stetige Produktion neuen Plastiks und die gleichzeitig geringe Recyclingquote, die in Deutschland trotz des grünen Punkts bei nur 16 Prozent liegt, weltweit für ökologische Probleme wie zum Beispiel die Bedrohung von sauerstoffproduzierenden Bakterien, deren Existenz auch für den Menschen von essentieller Bedeutung ist.

Auch der Mensch nimmt inzwischen über die Nahrung und über Mikroplastik in der Luft etwa 200.000 winzige Plastikpartikel pro Jahr auf, deren Langzeitfolgen für die Gesundheit schwer abzuschätzen sind. Wissenschaftler forschen aus diesen Gründen weltweit nach Alternativen, die zwar genauso leicht und haltbar sind wie herkömmliche Kunststoffe, aber biologisch abbaubar sind und daher keine Umweltprobleme verursachen.

Bio-Plastik aus Lebensmittelabfällen

Laut einer Mitteilung des Institute of Physical Chemistry der polnischen Akademie der Wissenschaften wurde nun ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht aus Abfällen der Lebensmittelproduktion Hydroxymethylfurfural (HMF) zu erzeugen. Dimitrios Giannakoudakis erklärt, dass „die teilweise Oxidation der Hydroxygruppe des HMF-Moleküls zu einer Bildung des korrespondierenden Aldehyds, 2,5-Diformylfuran (DFF) führt.“ Dieses Material kann dann zur Herstellung von Bio-Plastik genutzt werden.

Laut der im Fachmagazin Applied Catalysis B veröffentlichten Forschungsarbeit werden Produkte, die aus diesem Kunststoff hergestellt wurden, in der Natur deutlich schneller zersetzt als Plastik, das aus konventionellen Polymeren besteht. Juan Carlos Colmenares, Co-Autor der Studie fügt hinzu, dass „das Plastik spätestens nach ein paar Jahren in der Natur vollständig verschwunden ist.“





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Technologie

Christoph Lieben-Seutter im Podcast: Technologie in der Elbphilharmonie

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In „Behind The Screens“ – dem Podcast über Digitalisierung – spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Personen, die sich in unterschiedlicher Position und Verantwortung täglich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen. Heute zu Gast: Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Elbphilharmonie.

Seit Januar 2017 thront die wunderschöne Elbphilharmonie als neuestes Wahrzeichen von Hamburg in der Hafencity. Die Digitalisierung ist selbstverständlich auch längst in der Musikbranche angekommen, denn ohne Technologie wäre der Betrieb des imposanten Konzerthauses nicht möglich.

Christoph Lieben-Seutter ist Generalintendant der Elbphilharmonie. Er kümmert sich als einer von zwei Geschäftsführern um den gesamten Betrieb, vor allem die Bereiche Programm, Marketing und PR fallen in seinen Aufgabenbereich.

Christoph Lieben-Seutter: „Technologie ist extrem wichtig“

Im spontanen Podcast mit Panos Meyer – zwischen dem Erstkontakt und der Aufzeichnung sind nur drei Tage vergangen – spricht Lieben-Seutter darüber, welche wichtige Rolle die Technologie im Alltag der Elbphilharmonie einnimmt.

Das Produkt, also die klassische Konzertaufführung an sich, bleibt nämlich zum Großteil gleich. „Eine Mozart-Sinfonie muss man mit den gleichen 100 Leuten aufführen, mit denen sie auch komponiert wurde“, sagt Lieben-Seutter. „Da verändert sich erstmal nichts.“

„Ich weiß nicht, wie viele Computersysteme wir haben. Das ist völlig extrem.“

Aber im Bereich Kommunikation wurde ein ganz großer Teil zwingend digitalisiert. „Wenn wir auch nur eine halbe Stunde lang das WLAN kappen würden, wäre total viel los, weil ohne faktisch jeder einzelne Arbeitsplatz nicht existieren kann.“

Erfolgreich durch die Digitalisierung

In der Elbphilharmonie arbeitet man intern mit einer Dispositions-Software. Ohne diese Technologie wäre es nicht annähernd möglich, so viele Aufführungen über die Bühne zu bringen.

Alleine im kommenden Oktober 2019 werden wieder Hunderte Konzerte stattfinden, davon laufen gleich mehrere täglich im kleinen und großen Saal. Auch im Foyer und den verschiedenen Studios kann man beispielsweise an Workshops und anderen Veranstaltungen teilnehmen, die ohne entsprechende Technologie nicht möglich wären.

„Jede Art von Ressource ist in einer gigantischen Datenbank eingetragen.“

Lieben-Seutter erklärt, dass jedes einzelne Konzert mit Tausend Datenpunkten verknüpft ist. „Wir wissen, welcher Künstler in welchem Raum ist, wann von wem das Klavier in welcher Höhe gestimmt wird und so weiter.“

Es befinden sich alle möglichen Informationen in der Datenbank. Sie hilft den Mitarbeitern dabei, den Überblick zu behalten und alle Veranstaltungen reibungslos über die Bühne zu bringen.

Technologie und zeitgenössische Musik gehen Hand in Hand

Zusätzlich kommt die Digitalisierung aber auch in der zeitgenössischen Musik zum Tragen. In der Elbphilharmonie finden viele Konzerte aus den Bereichen Elektronik und Avantgarde-Jazz statt.

„Hier ist die Digitalisierung auch ein riesiges Thema, sowohl auf der Bühne als auch bei den Musikern selbst“, sagt Lieben-Seutter. „Man merkt auch, dass es kaum noch ein Konzert ohne visuelle Aspekte gibt.“

Wie die Digitalisierung der Elbphilharmonie im Detail aussieht und warum Lieben-Seutter dafür kämpft, dass Besucher auf klassischen Konzerten offline bleiben, erfährst du in der neuen Folge des Behind The Screens-Podcast, den du hier auf Soundcloud, iTunes oder Spotify direkt und kostenlos anhören kannst.

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