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Neues Buch – Promi-Geburtstag vom 11. November: Hans Magnus Enzensberger

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München (dpa) – Hans Magnus Enzensberger ist kein Mann der leisen Töne. Pointiert und gern auch unbequem oder gar spöttisch meldet er sich zu Wort. Ein Lyriker, Intellektueller und politischer Denker, der neben Günter Grass, Martin Walser, Uwe Johnson und Heinrich Böll zu den prägenden Autoren der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur zählt.

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Heute wird Enzensberger nun 90 Jahre alt. Feiern wolle er im kleinen Kreis, ließ er über seinen Verlag Suhrkamp verkünden. Seinen Lesern macht er aber zu seinem Geburtstag ein Geschenk: „Fallobst“ heißt sein neues Werk, ein „Notizbuch“ mit Gedankensplittern, Beobachtungen, Literaturzitaten und Glossen.

Einen „Bruder Lustig“ mit einer „gutgelaunten Kälte“ und „bissiger Teilnahmslosigkeit“ nannte ihn der 2015 gestorbene Autor und Kritiker Fritz J. Raddatz in seinen Tagebüchern. Am 11. November 1929 wurde Enzensberger in Kaufbeuren im Allgäu geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges betrieb er Schwarzhandel, dolmetschte für die US-amerikanischen und britischen Besatzer und machte schließlich 1949 Abitur in Nördlingen.

Von seiner Heimat war er desillusioniert. Das viergeteilte Deutschland empfand er als „moralische Wüste“. Es sei „kein vielversprechender Beruf, Deutscher zu sein“, erinnerte er sich und in seiner „Verteidigung eines Agnostikers“ notierte er, „Ich wollte lieber schreiben“. Der Nachteil: ein Gefühl, dass er „nirgendwo voll und ganz dazugehört“.

Mitgemischt hat der einstige „junge Wilde“ der Nachkriegsliteratur dennoch, im legendären Literaturclub der Bundesrepublik „Gruppe 47“ oder bei den rebellischen 1968ern. Über seine Zeit in der damaligen Außerparlamentarischen Opposition (APO) gegen die Große Koalition in Bonn in den 60er Jahren gibt auch eines seiner Erinnerungsbücher mit dem vielsagenden Titel „Tumult“ Auskunft. In dieser Zeit gründete er auch 1965 das Kulturmagazin „Kursbuch“. Es waren bewegte Jahre, in denen Enzensberger vieles ausprobierte. Er war Verlagslektor bei Suhrkamp in Frankfurt, verbrachte einige Zeit im sozialistischen Kuba, lebte in Norwegen, Italien, Mexiko, den USA und West-Berlin und kam schließlich 1979 nach München.

Und Enzensberger schrieb und schrieb, Romane, Essays, Anekdoten und Erinnerungen und Dramen, etwa „Untergang der Titanic“, 1980 von George Tabori inszeniert. Kindern wollte er mit „Der Zahlenteufel“ die Mathematik näher bringen. Und den Jugendlichen widmete er Bücher wie „Immer das Geld: Ein kleiner Wirtschaftsroman“ oder „Lyrik nervt“. Und natürlich seine Gedichte und Balladen. Schon mit seinem ersten Lyrikband „Verteidigung der Wölfe“ von 1957 erregte er Aufsehen. Nicht alles erschien unter seinem Namen. Als Andreas Thalmayr veröffentlichte er ebenso Werke wie etwa unter dem augenzwinkernden Pseudonym Serenus M. Brezengang, das aus den Buchstaben seines echten Namens besteht.

Dass Enzensberger auch mit 90 Jahren nicht müde wird, sich über „Gott und die Welt“ Gedanken zu machen, zeigt sein Buch „Fallobst“ mit Zeichnungen des 2011 gestorbenen Illustrators Bernd Bexte mit manchen guten und treffenden Beobachtungen, aber auch Läppischem. Und gleichzeitig notiert er unter der Überschrift „Die Kunst des Schwurbelns“: „Im Kunstbetrieb, im Journalismus und in der Kulturpolitik gehört das Schwafeln zu den gefragtesten Talenten.“

In seinem neuen Buch finden sich, wie so oft, Gedanken auf der Höhe der Zeit, etwa zum Thema Migration. Ohne sie würde jede menschliche Gesellschaft veröden, trotz aller Konflikte und Schwierigkeiten, heißt es darin. „Unsere Literatur und unsere Sprache wären ohne ihre Aus- und Einwanderer ein trostloses Heimspiel geblieben“. Die USA nennt er ein Land mit einer „unheimlichen Mischung von Gier und Geschmacklosigkeit, puritanischer Fassade und krassen Klassenunterschieden“ und einem Präsidenten mit dem „treffenden Namen Donald“. Und er warnt vor „unheilvollen Verbindungen von Geheim- und Nachrichtendiensten und Internet-Konzernen“: „Die Rolle des Blockwarts und des Denunzianten haben Millionen Überwachungskameras und Mobiltelefone übernommen.“

Auch über den Lebensabend macht sich Enzensberger in seinem neuen Werk Gedanken. „Jetzt gleiche ich einem Autoreifen, aus dem langsam die Luft entweicht“, notiert er lakonisch und spricht gleichzeitig von der „Kunst, sich langsam und möglichst unauffällig vom Leben zu verabschieden“. Sogar an runden Geburtstagen will er sich lieber nicht in der Öffentlichkeit hervortun – das stellte er schon vor gut 20 Jahren fest, nach seinem 70. Geburtstag. „Lorbeerbäumchen, Talkshows, Interviews geben – das alles mag ich nicht“, sagte er damals dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“. „Diese naive Eitelkeit, die man braucht, um sich auf einer Bühne wohl zu fühlen, ist mir nicht gegeben.“ Viel lieber sei es ihm, wenn die Leute seine Bücher öffneten. Und das taten sie bislang immer, auch im Ausland. In mehr als 40 Sprachen wurden seine Werke übersetzt. Warum er so erfolgreich war? Dazu nimmt der Münchner in „Fallobst“ Stellung: Er habe einfach mehr Glück gehabt.

– Hans Magnus Enzensberger: Fallobst – Nur ein Notizbuch. Mit Zeichnungen von Bernd Bexte, Suhrkamp Verlag, Berlin, 366 Seiten, 30 Euro, ISBN 978-3-518-42890-0.



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Für Motorradfahrer sind Membran-Handschuhe hilfreich

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Essen (dpa/tmn) – Wer auch in der kalten Jahreszeit Motorrad fährt, sollte über Handschuhe mit Membranfunktion nachdenken. Das rät das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Sind solche Handschuhe wind- und wasserdicht und atmungsaktiv, mindern sie unangenehmes Schwitzen im Handschuh. Bei trockener Witterung führen sie Feuchtigkeit nach außen. Kommt wie im Herbst und Winter oft die Nässe etwa in Form von Regen von draußen, halten sie diese ab. Es gibt auch entsprechende Ganzjahresmodelle.

Trockene, wohltemperierte Hände erhöhen nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. Denn feuchte Hände können schneller auskühlen, und damit schwinde die Reaktionsfähigkeit, so das ifz.

Wichtig: Auch dickere Handschuhe müssen immer noch gutes Gefühl beim Kuppeln, Gasgeben und Blinken ermöglichen. Also vor dem Kauf gut ausprobieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!



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Melanie Müller plagt sich mit Milchpumpe herum

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Melanie Müller ist erst vor Kurzem zum zweiten Mal Mutter geworden. Das Stillen bereitet der Entertainerin jedoch Probleme. Deswegen ist ihr bester Freund im Moment zwangsweise die Milchpumpe. 

Foto-Serie mit 23 Bildern

„Meine Freunde kennen mich nur noch in Begleitung meiner Milchpumpe“, schreibt Melanie Müller unter ein Foto von sich. Darauf blickt die 31-Jährige leicht gequält in die Kamera. 

Alle drei Stunden würde bei ihr ein Wecker klingeln, der sie daran erinnere, dass sie wieder dieses Gerät betätigen müsse. Auf Sprachnachrichten, die sie verschicke, sei grundsätzlich ein Pumpgeräusch zu hören. 

Weiter witzelt Melanie Müller: „Wenn der Kleine später nicht danbkbar ist, kann er was erleben.“ Doch ganz so witzig ist das Thema Stillen für die sonst so gut gelaunte Mallorca-Entertainerin ganz offensichtlich nicht. 

„Bin sehr traurig darüber“

In einem Kommentar unter ihrem eigenen Bild erklärt sie nämlich: „Stillen klappt leider nicht. Bin sehr traurig darüber. Aber so hat der Kleine wenigstens meine Milch.“

Im September 2019 kam das erste Kind von Melanie Müller zur Welt. Das Mädchen bekam damals ebenfalls auch abgepumpte Milch. Die ehemalige Dschungelcamperin und einstige „Bachelor“-Kandidatin teilte vor zwei Jahren Fotos von sich und abgefüllter Muttermilch in Flaschen. 

Kürzlich postete Melanie Müller zudem ihren Kühlschrank, der gefüllt war mit Flaschen voll abgefüllter Muttermilch. Früher habe sie stattdessen Schnaps gekühlt scherzte die zweifache Mutter zu dem Foto. 





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