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Neue Vorwürfe gegen Nike Oregon Project

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Der wegen Dopingverstößen gesperrte Leichtathletik-Coach Alberto Salazar und das Nike Oregon Project (NOP) sehen sich neuen Vorwürfen ausgesetzt.

Die einstige US-Wunderläuferin Mary Cain erklärte in einem Beitrag für die New York Times, man habe sie in ihrer Zeit beim NOP dazu aufgefordert, deutlich ihr Gewicht zu reduzieren. Dies habe über drei Jahre zum Verlust ihrer Periode geführt, sie habe fünf Knochenbrüche erlitten und am Ende sogar über Suizid nachgedacht.

„Ich war das Opfer eines Missbrauchs, durch ein System und einen Mann“, sagte die 23-Jährige, die sich 2013 als 17-Jährige dem NOP angeschlossen hatte. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie als große Mittelstreckenhoffnung gefeiert. Doch mit ihren Laufzeiten ging es fortan nur noch bergab. Zuletzt trat sie 2016 in Erscheinung.

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Nike überrascht von Cains Vorwürfen

Am 10. Oktober war das umstrittene NOP von Nike offiziell für beendet erklärt worden. Wenige Tage zuvor war Alberto Salazar wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für vier Jahre gesperrt worden. Die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) hatte seit Ende 2018 auch in den USA trainiert. Sie gehörte dem NOP aber erst seit April offiziell an. Sie trainierte selbst nie unter Salazar, ihr Coach war Pete Julian.

Die jüngsten Entwicklungen hatten Mary Cain offenbar die Augen geöffnet. „Nach dem Dopingbericht fühlte ich mich plötzlich befreit. Das hat mir geholfen zu verstehen, dass dieses System nicht okay ist“, sagte sie, „deshalb habe ich beschlossen, mich erst jetzt zu äußern. Nike hat die Chance, Änderungen vorzunehmen und seine Athleten in Zukunft zu schützen.“

Der Sportartikelriese Nike zeigte sich überrascht von den Vorwürfen Cains. „Dies sind zutiefst beunruhigende Anschuldigungen, die Mary oder ihre Eltern zuvor noch nicht erhoben haben. Mary wollte erst im April dieses Jahres wieder zum Oregon-Projekt und zu Albertos Team zurückkehren und hatte diese Bedenken im Rahmen dieses Prozesses nicht zur Sprache gebracht“, heißt es in einem Statement des Unternehmens.

Man nehme die Vorwürfe „sehr ernst. Wir werden unverzüglich Ermittlungen einleiten, um ehemalige Athleten des Oregon-Projekts anzuhören. Bei Nike versuchen wir, den Athleten stets in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen, und diese Behauptungen widersprechen komplett unseren Werten“, heißt es in der Mitteilung weiter.



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DFB-Team gegen Weißrussland: Joachim Löw verteilt Startelfgarantien

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Mit Kapitän Manuel Neuer im Tor und Matthias Ginter als Abwehrchef will die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Samstag (EM-Qualifikation: Deutschland – Weißrussland, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Mönchengladbach gegen Weißrussland den vielleicht schon entscheidenden Schritt Richtung EM 2020 gehen.

Zudem erhielten Joshua Kimmich, Toni Kroos, Ilkay Gündogan, Serge Gnabry und Nico Schulz eine Startelfgarantie von Bundestrainer Joachim Löw.

Neben Ginter hat in der Innenverteidigung Jonathan Tah die besten Karten. Den Leverkusener plagten zuletzt allerdings muskuläre Probleme, daher wird eine endgültige Entscheidung erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend fallen. Niklas Stark ist laut Löw nach seinem Nasenbeinbruch kein Kandidat für die Anfangsformation.

Das DFB-Team hätte bei einem Sieg das EM-Ticket gelöst, wenn im Parallelspiel die Niederlande in Nordirland nicht verliert. „Wir müssen viel in Laufwege investieren. Wenn wir konzentriert zu Werke gehen, dann werden wir dieses Spiel gewinnen“, sagte Löw.

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Zum Abschluss der EM-Qualifikation steht am Dienstag (EM-Qualifikation: Deutschland – Nordirland, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Frankfurt/Main das Spiel gegen Nordirland an. Dafür sicherte Löw Torhüter Marc-Andre ter Stegen einen Einsatz von Beginn an zu.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:   

Deutschland: Neuer/Bayern München (33 Jahre/91 Länderspiele) – Klostermann/RB Leipzig (23/6), Ginter/Borussia Mönchengladbach (25/28), Tah/Bayer Leverkusen (23/8), Schulz/Borussia Dortmund (26/9) – Kimmich/Bayern München (24/46) – Kroos/Real Madrid (29/94), Gündogan/Manchester City (29/35) – Brandt/Borussia Dortmund (23/29), Gnabry/Bayern München (24/11), Werner/RB Leipzig (23/28). – Trainer: Löw

Weißrussland: Gutor/Dinamo Brest (30/15) – Weretilo/Dinamo Brest (31/19), Martynowitsch/FK Krasnodar (32/69), Naumow/Schetissu Taldykorgan (30/5), Polyakow/Ural Jekatarinenburg (28/40) – Majewski/FC Astana (31/32), Jablonski/Bate Borissow (24/4) – Kowalew/FK Schachtjor Salihorsk (26/15), Dragun/Bate Borissow (31/63), Stasewitsch/Bate Borissow (34/51) – Laptew/Dinamo Brest (29/21). – Trainer: Marchel

Schiedsrichter: Orel Grinfeld (Israel)



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Fohlenradio-Reporter Christian Straßburger auf Platz eins

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FIFA U-17-WM 2019 – Nachrichten – Schütze des entscheidenden Tors hatte Vorahnung

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  • Der Angreifer erzielte gegen Frankreich in der 89. Minute den Siegtreffer
  • Lázaro hatte vor dem Halbfinale bei der U-17-WM nur 30 Minuten auf dem Platz gestanden
  • Vor seiner Einwechslung: „Ich habe beschlossen, das Spiel zu entscheiden“

Lázaro hatte am Donnerstag eine Vorahnung dessen, was ihn kurze Zeit später im Estádio Bezerrão in Brasília (Gama) erwarten würde. Als die Brasilianer zur Halbzeit mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine gingen, versuchte der Ersatzspieler seine Teamkameraden zu beruhigen und sagte ihnen, sie sollten jetzt nicht verzweifeln. Außerdem spürte er, dass er in dieser spannenden Halbfinalpartie der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Brasilien 2019™ noch eine ganz besondere Rolle spielen würde.

„[Der Trainer] Guilherme [Dalla Déa] sprach in der Halbzeit mit mir. Er sagte, ich solle ruhig bleiben, weil ich noch ins Spiel kommen würde. In diesem Augenblick habe ich beschlossen, das Spiel zu entscheiden. Ich war ziemlich überzeugt davon, dass ich das Tor machen würde“, erklärt Lázaro nach der erfolgreichen Aufholjagd und dem 3:2-Sieg gegen Frankreich im Gespräch mit FIFA.com.

„In der Pause habe ich zu den anderen gesagt: Wir müssen Ruhe bewahren. Wir sind eben in Rückstand geraten. Und es hat tatsächlich geklappt. Wir sind gelassen geblieben“, fügt er hinzu.

Der Angreifer von Flamengo Rio de Janeiro wurde in der 71. Minute beim Spielstand von 2:1 eingewechselt, nachdem Kaio Jorge den Anschlusstreffer erzielt hatte. Wenig später sollte Gabriel Veron das zweite Tor für Brasilien erzielen. Und dann trat in der 89. Minute das ein, was Lázaro in der Halbzeitpause instinktiv gespürt hatte. Der Stürmer kam nach einem langen Abschlag von Torhüter Matheus Donelli an den Ball, überwand die französische Abwehr, setzte zu einem kurzen Dribbling im Strafraum an und jagte die Kugel mit einem präzisen Schuss in die rechte Ecke des Tors von Melvin Zinga.

Nachgerückt

Der dramatische Halbfinalsieg gegen Frankreich scheint zu bestätigen, dass das Schicksal für den Spieler mit der Rückennummer 20 etwas Besonderes vorbestimmt hatte. Lázaros Name stand nämlich ursprünglich gar nicht auf der Kaderliste Brasiliens für die WM. Er rückte erst nach Juans Verletzung ins Team.

„Am Tag der Nominierung bin ich ruhig geblieben. Als Juan sich verletzte, habe ich ihm eine Nachricht geschrieben, dass er sich keinen Kopf machen soll. Er ist ein toller Typ. Ich habe erfahren, dass ich nachrücken würde, und wusste, dass ich Geduld haben müsste und nicht gleich spielen würde.“

Tatsächlich musste Lázaro eine ganze Weile auf seine Chance warten. Vor dem Halbfinale gegen Frankreich hatte er nur im letzten Gruppenspiel gegen Angola 30 Minuten auf dem Platz gestanden.

Jetzt hat er jedoch den Ruf eines Glückskindes und darf im Finale gegen Mexiko auf einen Stammplatz hoffen. Das Endspiel findet am Sonntag ebenfalls im Estádio Bezerrão statt. Der brasilianische Torheld will sich damit jedoch keinen Stress machen.

„Das überlasse ich Guilherme. Die Aufstellung ist sein Ressort. Ich mache mir darüber nicht viele Gedanken und versuche einfach nur, mein Spiel zu machen“, erklärt der Stürmer mit dieser Mischung aus Abgebrühtheit und Selbstvertrauen, die dem Gastgeber den Sieg gegen Frankreich gebracht hat. „Wer mich kennt, weiß, dass ich ein ganz ruhiger Typ bin.“



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