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Nach leichtem Corona-Verlauf kann Frida nicht mehr joggen

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Frida ist nur einige Jahre jünger als ich. Als sie klein war, hatten wir eine sehr nahe und sehr besondere Verbindung. Man könnte es als eine Art Seelenverwandtschaft bezeichnen. Frida ist meine Cousine, und als wir Kinder waren kamen wir mit nur wenigen Worten aus.

Weil sie meist gar nicht nötig waren. Weil wir stets wussten, was der andere so denkt und fühlt. Unsere Großmutter war unser starkes Bindeglied. Wir haben sie beide sehr geliebt.

Wir haben zu ihr aufgeschaut, haben sie verstanden, haben sie gefühlt, wenn andere in der Familie eher mit Unverständnis auf ihre Kauzigkeit reagiert haben. Oma war für uns beide eine Art Anker, ein Ort des Friedens und der Kindheit. Das verbindet.

Mike Kleiß treibt seit seiner Kindheit Sport. „Wer sich bewegt, erreicht mehr“, ist sein Lebensmotto. Das Laufen war immer sein Lieblingsthema. Seit sieben Jahren läuft er nahezu täglich zwischen 15 und 20 Kilometern, oft Marathon, manchmal Ultra-Marathon.
Bisher hat unser Kolumnist zwei Bücher zum Thema Laufen veröffentlicht. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur GOODWILLRUN. Mike Kleiß lebt mit seiner Familie in Hamburg und in Köln. 
Hier berichtet er von seinen Erfahrungen als Läufer, um andere zum Joggen zu motivieren.

Wir haben gleichzeitig mit dem Laufen begonnen

Wie es in Familien oft der Fall ist, gibt es mal mehr Nähe, mal gibt es mehr Distanz. Und so war und ist es auch in den letzten Jahren bei uns gewesen. Die Distanz zwischen Frida und mir war aber nie ein Problem. Sie kennen das vielleicht: So wie bei echten besten Freunden. Auch wenn man länger keinen Kontakt hatte, kommuniziert man miteinander so, als ob man erst gestern gesprochen hätte. Und genau so war es immer zwischen Frida und mir.

Wir sind ungefähr gleichzeitig losgelaufen. Lange Zeit wusste ich gar nicht, dass das Laufen auch ihr Ventil geworden war. Als Erzieherin im Kindergarten verschaffte sie sich mit diesem Sport den entsprechenden Ausgleich. Zu einer ähnlichen Zeit wie bei mir, versagte ihr Knie. Allerdings hatte sie weitaus länger damit zu tun. Doch das Laufen blieb immer ihre Motivation, ihr Ausgleich. In Zeiten von Covid-19 und dann jeden Tag im Kindergarten, da muss man wirklich kerngesund sein.
 

Der Selbsttest war noch negativ

Das Laufen stärkt zwar das Immunsystem, aber gegen die britische Mutation des Virus hatte Frida keine Chance. Ich erfuhr von meinem Vater davon, und es folgte ein langes, inniges Telefonat mit ihr. Nah wie immer, auch nach einer langen Zeit, die wir uns nicht gehört und gesprochen hatten.

Der Selbsttest hatte „negativ“ angezeigt, lange dachte meine Cousine: „Ach, im Kindergarten geht einfach auch immer mal die Nebenhöhlen-Entzündung rum, im Kindergarten gibt’s halt auch mal Rotznasen, und Fieber ist fast Tagesgeschäft.“ Ich weiß nicht, wie Frida das schaffte, aber während wir sprachen, lachte sie. Übermittelte sie eine unfassbar gute Energie und Fröhlichkeit, obwohl sie – wenige Wochen nachdem sie ernsthaft an Covid-19 erkrankt war – noch immer schlecht dran ist.
 

Der milde Verlauf war übel

„Ich wurde als milder Verlauf eingepreist. Aber ich wünsche niemandem, wirklich niemandem diesen ‚leichten‘ Verlauf. Das klingt immer so hübsch und harmlos, aber in Wahrheit ist das richtig übel“, berichtete sie mir. Mit verblüffend fröhlicher Stimme sagte sie: „Es gab Momente, da dachte ich es sei wohl besser, den Notarzt zu rufen. Aber dann wieder dachte ich: Nicht ins Krankenhaus. Nur nicht ins Krankenhaus. Denn das hätte Beatmung bedeutet.“ Fridas Gedanken und Emotionen schockierten mich, denn plötzlich kamen mir die letzten Tage von Großmutter in den Sinn. Im Krankenhaus. Und Traurigkeit schlich sich in mein Herz. Oma war unser Bindeglied gewesen, und plötzlich war sie wieder sehr präsent.
 

Nur eine halbe Stunde mit dem Hund erschöpft

Frida leidet bis heute an enormer Vergesslichkeit. So sehr, dass sie sich aufschreiben musste, wann wir telefonieren wollten. Man bedenke: Wir hatten es nur 24 Stunden zuvor ausgemacht. Nach 30 Minuten gehen mit dem Hund ist ihre Kondition am Ende. Ihre Kopfschmerzen belasten sie, die Atemnot kehrt noch immer zurück. Die Ärzte können ihr noch nicht sagen, wie es mit Langzeitschäden aussieht.
 

Sie macht jetzt Gedächtnistraining statt Lauftraining

Es werden noch viele Termine bei Ärzten folgen, sagt sie. Es ist nicht klar, wie es um ihr Herz steht, wie die Lungen in Zukunft arbeiten werden, sie betreibt Gedächtnistraining statt Lauftraining, denn das Laufen – ihr Motor, ihr Ausgleich, ihre Leidenschaft – ist noch in sehr weiter Ferne. Die Ärzte sagten ihr, dass sie sich nur nicht in Sicherheit wiegen solle, nur weil sie nun Corona gehabt habe. Sie sei deshalb nicht komplett immun gegen das Virus. Sie solle eher – gerade jetzt – noch vorsichtiger sein. Ein Hohn, findet sie. Denn Frida ist wohl einer der verantwortungsvollsten Menschen, die ich kenne. Sie selbst sagt: „Ich habe sowas von aufgepasst, mich regelmäßig getestet, mehr geht nicht.“

So ist das also mit einem leichten, milden Verlauf von Covid-19. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie ein schwerer Verlauf so ist. Aber ich möchte mir ausmalen, wie es wohl ist, wenn Frida und ich eines Tages zusammen laufen. Mit viel Luft in den Lungen, mit ihrer Fröhlichkeit als Rückenwind. So läuft es. 





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Tierheim veröffentlicht Fotos von Hundeaussetzern und löst Mega-Diskussion aus

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„Ihr wolltet schon immer mal einen großen Socialmedia-Auftritt? Könnt Ihr haben! Während Ihr den Ruhm genießt, kümmern wir uns um diese freundliche Kangal-Dame“, postete das Tierheim Düsseldorf am Donnerstag. Dazu veröffentlichten sie nicht nur Bilder der Hündin, sondern auch Aufnahmen einer Überwachungskamera, die die zwei Männer zeigten, die das Tier ausgesetzt hatten. Die „Rheinische Post“ berichtet über den Vorfall.

 

Tierheim veröffentlicht Fotos der zwei Männer – Kritik in den sozialen Medien

Viele kritisierten die Aktion des Tierheimes und bezeichneten den Post als „moderne Hexenjagd“. Es wurde zudem befürchtet, dass nun andere Tiere an weniger prominenten Stellen ausgesetzt werden, da ihre Besitzer vermeiden wollen ebenfalls gefilmt und ins Internet gestellt zu werden. Dies könnte zum Leidwesen der ausgesetzten Tiere sein, da sie so erst später entdeckt werden würden.

Weiter stellten sich einige die Frage, ob mit den Bildern gegen die Persönlichkeitsrechte der Männer und den Datenschutz verstoßen wurde. Ein Bürger soll sogar Strafanzeige gegen das Tierheim bei der Polizei gestellt haben. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Anzeige nachgegangen werde.

Die stellvertretende Leiterin des Tierheims, Melanie Gordon, verteidigt die Aktion ihrer Mitarbeiter jedoch. Es sei nicht das erste Mal, dass sie so etwas gemacht haben und sie sähe „kein Problem darin.“ In der Vergangenheit habe dies dazu beigetragen, dass sich Besitzer doch noch beim Heim meldeten. So habe man mehr über das Tier erfahren können, was eine spätere Vermittlung vereinfachen würde.  

Nach Mega-Diskussion: Tierheim entfernt Bilder und zeigt Hundeaussetzer an

Die Bilder der zwei Männer wurden allerdings dennoch bereits im Laufe des Tages wieder von der Facebook-Seite entfernt. Monika Piasetzky, Leiterin des Düsseldorfer Tierschutzvereins, in dessen Trägerschaft sich das Tierheim befindet, erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Viele der Kommentare sind in eine Richtung gegangen, die wir nicht befürworten.“

Teilweise seien die Kommentare beleidigend oder auch ausländerfeindlich gewesen, so Piasetzky. Sie betont aber auch, dass die beiden Männer nicht ungeschoren davonkommen sollen: Über das Veterinärsamt wolle man nun bei der Polizei Strafanzeige stellen.





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Ihr erstes Date fand im Supermarkt statt!

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Wie datet man einen Prinzen? In High-Society-Clubs? In privaten Ressorts? Auf einer Galaveranstaltung? Nein, nein, nein! Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten eines ihrer erstes Dates im Supermarkt. Und das hatte einen Grund.

Die Augen der Welt sind seit jeher auf die Beziehung von Prinz Harry und seiner Ehefrau Herzogin Meghan gerichtet. Schon vor dem Jawort wurde lange getuschelt, ob die der Royal und die „Suits“-Darstellerin eine Beziehung führen oder nicht. Im November 2016 machten sie ihre Liebe öffentlich. Doch vor jeder Beziehung stehen die ersten Dates. Und für die mussten sich die beiden Turteltauben einiges einfallen lassen. Denn die britische Klatschpresse hat Augen und Ohren überall.

In dem Podcast von US-Schauspieler Dax Shepard erzählte Prinz Harry, wie er unter der Erziehung seines Vaters Prinz Charles litt und seine eigenen Kinder anders erziehen wolle, als es sein Vater mit ihm und Bruder Prinz William tat. Doch in dem Podcast wurde auch über die Liebe gesprochen. Denn Shepard wollte wissen, ob Harry auch selbst einkaufen ginge. Und das erinnerte den Ex-Royal wohl an eines seiner ersten Rendezvous mit der Schauspielerin.

So war das erste London-Date von Harry und Meghan

„Das erste Mal, als Meghan und ich mich ernster getroffen hatten, verabredeten wir uns in einem Supermarkt in London“, erinnert sich Harry. „Wir taten so, als würden wir uns nicht kennen und schickten einander Textnachrichten, jeder von der anderen Seite des Ganges aus.“ Dabei wurde allerdings wenig Romantisches besprochen, teilweise soll es sogar um die Erhältlichkeit von Backpapier gegangen sein. 

Damit er nicht erkannt wurde, trug er zudem ein Baseballcap und starrte dauerhaft zu Boden. Harry bemerkt, dass er erstaunt sei, wie viel Kaugummi doch auf dem Boden eines Supermarktes kleben würde.

Aus dem Supermarkt-SMS-Date folgten weitere und schließlich gab sich das Paar in einer großen Zeremonie das Jawort. Anfang 2020 überraschten Harry und Meghan dann mit dem „Megxit“, ihrem Aus als hochrangige Royals.



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Lotto am Samstag: Die aktuellen Gewinnzahlen vom 15. Mai werden ermittelt

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Die aktuellen Gewinnzahlen vom Lotto am Samstag, den 15. Mai: Am vergangenen Mittwoch gelang es keinem Spieler, den Jackpot für 6aus49 zu knacken. Am heutigen Samstag befinden sich somit 11 Millionen Euro im Topf. Bei FOCUS Online erfahren Sie immer die aktuellen Gewinnzahlen für Lotto 6aus49 sowie die Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6.

Lotto am Samstag: Die Gewinnzahlen vom 15. Mai

Gewinnzahlen: wird ermittelt

Superzahl: wird ermittelt

Spiel 77: wird ermittelt

Super 6:  wird ermittelt

(Angaben ohne Gewähr, Quelle: www.lotto.de – Stand: 15. Mai 2021)

6 aus 49: 11 Millionen Euro bei Lotto am Samstag im Jackpot

Am vergangenen Mittwoch gelang es keinem Spieler, die sechs Gewinnzahlen 1 – 2 – 18 – 34 – 42 – 44 sowie die Superzahl 6 richtig zu tippen. Daher befinden sich am Samstag 11 Millionen Euro im Jackpot für 6aus49.

Rekord an Großgewinnen

Bei der Ziehung von LOTTO 6aus49 am 2. Dezember 2020 gab es allein 52 Großgewinne (3 in der Gewinnklasse 2 + 49 in der Gewinnklasse 3). Ein solches Ergebnis an Großgewinnern in einer einzelnen Lotto-Ziehung kam in der über 65-jährigen Lotto-Geschichte noch nie zu Stande. Die alte Rekordmarke stammt aus den Neunzigerjahren: Bei der Lotto-Ziehung am 19. Januar 1991 gab es 48 Großgewinne (Beträge ab 100.000 Euro) in einer Ziehung.

Gewinnsumme beträgt 50 Prozent des Einsatzes – neun Gewinnklassen

Zu den sechs Gewinnzahlen wird eine Superzahl (0 bis 9) gezogen, sie wird als letzte Zahl der Lotto-Spielschein-Nummer automatisch vergeben. Einen Gewinn erzielt der Spieler bereits bei zwei richtigen Zahlen plus der richtigen Superzahl. Die Gewinnsumme beträgt 50 Prozent des Spieleinsatzes und verteilt sich auf neun Gewinnklassen. Die Chance auf den Hauptgewinn liegt bei etwa 1 zu 140 Millionen.

Lotto und EuroJackpot: Diese Downloads helfen bei der Jackpot-Jagd

Der Spieleinsatz für einen Tipp (Kästchen) Lotto 6 aus 49 beträgt einen Euro zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr pro Spielschein. Dieser kann bis zu acht Wochen lang unverändert gespielt werden. Der Spieleinsatz für die Zusatzlotterien beträgt 2,50 Euro beim Spiel 77 und 1,25 Euro für eine Teilnahme bei Super 6. Die Teilnahme an der GlücksSpirale kostet fünf Euro.





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