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Mit riesigen Kondomen gegen die Rote Armee – die irren Pläne der CIA

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Kalter Krieg
Mit XXL-Kondomen gegen die Rote Armee – die irren Pläne der CIA

Der Kondomplan sollte die Moral der Rotarmisten brechen.

© akg-images/ / Picture Alliance

Mit explosiven Muscheln, gigantischen Präservativen und gefakten Pornoaufnahmen wollte die CIA Feinde des Westens bekämpfen. Doch die verrückten Pläne wollten nie funktionieren.

In der Serie „Mad Men“ wird die große und verrückte Zeit der Werber in den 1960ern dargestellt, doch noch verrückter ging es teilweise in der CIA zu. Die Nachkriegszeit war eine gefühlte Vorkriegsepoche, die Konfrontation mit der UdSSR schien unvermeidbar. Neben der bekannten nuklearen Aufrüstung gab es unzählige Versuche der Geheimdienste, den Gegner zu schwächen. Mit großen Ballons schickten die USA bei günstigem Wind Flugblätter auf die Reise, um die Bevölkerung im Osten „aufzuklären“ beziehungsweise gegen die dortigen Regierungen aufzubringen.

In den frühen 1950 Jahren soll der Direktor Frank Wisner einen vollkommen aberwitzigen Plan ausgebrütet haben. Wisner leitete damals eine getarnte Abteilung zur psychologischen Kriegsführung. Die beschäftigte sich damit, Nachrichten im Ausland zu manipulieren und versuchte auch eine Art von Guerillaarmee hinter dem Eisernen Vorhang aufzustellen, die den Alliierten im entscheidenden Moment mit Aufständen hinter der Front zur Hilfe kommen sollten. Auf diesen Vorläufern beruhten die späteren Geheimarmeen wie etwa Gladio in Italien.

Konkreter Plan oder nur ein Einfall?

Neben diesen realistischen Planungen stammte von ihm die Idee, besonders große Kondome in die UdSSR einzuschmuggeln beziehungsweise abwerfen zu lassen. Die XXL-Gummis sollten besonders groß ausfallen, doch die Aufschrift „Medium“ tragen. Durch diesen Trick sollten Sowjetfrauen und Rotarmisten überzeugt werden, dass die US-Soldaten besonders maskulin bestückt seien. Wisner versprach sich davon eine Demoralisierung des Feindes. Umgesetzt wurde der Plan nie, damit bleibt unklar, ob es sich nur um eine Schnapsidee des Lebemannes Wisner handelte, oder ob es doch ein ernstes Konzept war.

Tatsächlich stammte die Ursprungsidee aus dem Zweiten Weltkrieg und wird Winston Churchill zugeschrieben. In verschiedenen Varianten der Geschichte wollte der britische Premier entweder die Nazis oder seine Verbündeten in den USA oder der UdSSR mit übergroßen britischen Kondomen schockieren. Im Fall von Churchill handelt es um ein Bonmot, das auf einen Fakt anspielte: Bei schlechtem Wetter, im Matsch und bei Landungsoperationen streiften Soldaten Kondome über die Läufe ihrer Waffen. Für diesen wurden die britischen Soldatenkondome über das angemessene Maß hinaus vergrößert. In Wahrheit dürften die eigenen Soldaten wohl frustriert gewesen sein, wenn sie die übergroßen Modelle für den eigentlichen Zweck benutzen wollten.

Durchlöcherte Kondome

Undenkbar ist die CIA-Geschichte sicher nicht. In der damaligen Zeit wurden weit aberwitzigere Pläne geschmiedet. Auf den Philippinen versuchte die CIA die Karriere eines Politikers, Claro M. Recto, zu sabotieren, weil er dem Kandidaten der CIA gefährlich wurde. Eine Reihe von lancierten verleumderischen Artikeln hatte nicht den gewünschten Erfolg, also griff man zur Kondom-Waffe. Man bereitete Geschenkpakete vor, auf denen „Claro M. Recto – der Freund des Volkes“ stand. Sie sollten an potenzielle Wähler verteilt werden. In ihnen waren Kondome, die die CIA absichtlich durchlöchert hatte, um so das Ansehen des Politikers an seiner Basis zu sabotieren.

Der überraschende Tod des CIA-Kandidaten bei einem Flugzeugabsturz machte die Bestrebung unnötig, seinen Konkurrenten auszuschalten. Um den indonesischen Präsident Sukarno zu diskreditieren, kam die CIA auf die Idee, anzügliche Bilder von ihm zu verbreiten. Von Sukarno selbst hatte man keine Sexbilder, also wurde in Los Angeles ein Pornofilm mit einer Blondine und einem männlichen Darsteller gedreht, der durch eine kunstvolle Maske Sukarno ähnlich wurde. Der Film wurde allerdings nie vertrieben.

Killer-Muschel

Die meisten Mordpläne hatten Fidel Castro zum Ziel. Ihn gedachte die CIA zu ermorden, indem man versuchte, ihm eine explosive Zigarre unterzuschieben. Einmal angesteckt, hätte sie dem Revolutionär den Kopf weggerissen. Es gab auch Pläne, Castro mittels seiner Leidenschaft fürs Tauchen umzubringen. Etwa indem man versuchte, seinen Tauchanzug innen mit einem Kontaktgift zu kontaminieren. Noch brillanter war das Projekt, den störenden Castro von einer Supermuschel erledigen zu lassen.

Für den Muschelplan hätte man gar nicht in Castros Nähe gelangen müssen. Die Muschel sollte in seinem Tauchrevier abgelegt werden. Und natürlich war es keine echte Muschel. Sie sollte künstlich hergestellt werden, besonders groß sein und ein leuchtendes und bizarres Aussehen haben. Der Tauchliebhaber Castro, so das Kalkül, würde dann unweigerlich von dem Prachtstück angezogen werden – hätte er die Muschel berührt, wäre sie explodiert, denn in Wirklichkeit war die Muschel eine getarnte Wasserbombe. Castro hat diese und viele andere Pläne allerdings überlebt.



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Test-Strategie: Warum Wien allein mehr PCR-Kapazitäten hat als Deutschland

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Pooling-Verfahren
Falsche Strategie? Warum allein Wien mehr PCR-Kapazitäten hat als Deutschland

Unter dem Motto „Alles gurgelt“ hat die Stadt Wien ihre Test-Strategie ausgebaut.

© Hans Klaus Techt / DPA

Wien analysiert täglich mehr als doppelt so viele PCR-Tests wie Deutschland. Weil die Laborkapazitäten hier knapp sind, werden künftig nur noch ausgewählte Gruppen einem PCR-Test unterzogen. Das Problem hätte sich verhindern lassen. Oder ist es gar keines?

Die Infektionszahlen und Inzidenzen in Deutschland steigen unaufhörlich. Mindestens bis Mitte Februar wird die Kurve steil nach oben laufen, so sagen es die mathematischen Modelle voraus. Deshalb wäre es gerade in dieser Phase der Corona-Pandemie sinnvoll, die Kapazitäten für die verlässlichen PCR-Tests nach oben zu fahren. Je genauer die Datenlage, desto gezielter und effektiver kann man die Corona-Maßnahmen steuern.

Stattdessen hat die Bund-Länder-Konferenz unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag beschlossen, die PCR-Tests künftig zu priorisieren, weil die Labore an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Vulnerable Gruppen und Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sollen bevorzugt getestet werden. Zum Freitesten aus der Kontaktpersonen-Quarantäne oder Infizierten-Isolation sollen zertifizierte Antigen-Schnelltests reichen, die jedoch als weniger zuverlässig gelten. Das bedeute, dass die Regierung ab diesem Zeitpunkt „keine Ahnung“ habe, „wie hoch die Infektionszahl wirklich ist“, sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montagabend in den ARD-„Tagesthemen“.

Warum ist Deutschland in diese Lage geraten? Und warum sind zum Beispiel die Testkapazitäten in Österreich, Frankreich, Großbritannien oder Dänemark viel höher? Die Antwort ist ziemlich simpel: In diesen Ländern wird schon seit langem die Pooling-Methode bei der PCR-Test-Auswertung angewandt. Dabei werden fünf oder mehrere Proben vermischt und zusammen auf Sars-CoV-2 getestet. Gibt es ein positives Ergebnis, werden die die Einzelproben erneut untersucht (man muss immer zwei Proben abgegeben). Der große Vorteil ist die viel höhere Anzahl an Tests, die man durchführen kann. Und: Die einzelnen Tests sind bedeutend billiger.

Wien ist Paradebeispiel für eine gelungene Test-Strategie

Ein Beispiel, wie effektiv und kostensparend die Pooling-Methode angewandt wird, ist die österreichische Hauptstadt Wien. Fast eine Millionen Tests können hier am Tag durchgeführt werden. Zum Vergleich: In ganz Deutschland liegt die Grenze bei etwa 400.000 Tests täglich. Möglich ist die hohe Testzahl, weil beim Pooling in Wien zehn Proben auf einmal untersucht werden und die Bürger zuhause selbstständig Gurgeltests durchführen können. Die Logistik ist dafür vorhanden: Die Tests sind in jedem Drogeriemarkt für knapp sechs Euro erhältlich, während man in Deutschland zwischen 35 und 70 Euro zahlt. Die Proben gibt man in der Schule, im Supermarkt, an der Tankstelle, an Bahnhöfen oder im Drogeriemarkt ab. Allerdings ist Wien einsamer Vorreiter in Österreich. Während dort schon seit März 2021 fleißig gegurgelt wird, ziehen die anderen Bundesländer erst allmählich nach.

Das Beispiel Wien dient nun dazu, um die Kritik an der früheren Bundesregierung zu forcieren. „Das Bundesgesundheitsministerium hat aber stattdessen unter Jens Spahn (CDU) zu einseitig auf eine Schnellteststrategie gesetzt. Deshalb und weil in Deutschland fast ausschließlich auf eine Einzelauswertung von Tests und nicht auch breit auf Pool-PCR-Lösungen gesetzt wurde, hinken wir anderen Staaten bei PCR-Tests sehr deutlich hinterher“, sagte jüngst der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Janosch Dahmen. „Das müssen wir ändern, indem auch in Deutschland diese Tests regelmäßig und breit nach dem Pool-PCR-Verfahren eingesetzt werden.“

Der Sprecher des Großlabors Bioscentia, Hendrik Borucki, widerspricht dieser Darstellung. Er weist nicht nur auf die enorm großen Laborkapazitäten in Deutschland hin, sondern auch auf die Tatsache, dass sich die Politik im Austausch mit der Wissenschaft Anfang 2021 bewusst dafür entschieden haben, die Pooling-Methode nicht großflächig einzuführen. Ein Grund war, dass man Zweifel daran hatte, dass die „Sensitivität groß genug ist. Wir haben die Beobachtung gemacht, dass es einige Fälle mit falschen Ergebnissen gab.“ Zweitens biete die Pooling-Methode angesichts der hohen Infektionszahlen durch Omikron jetzt keinen entscheidenden Vorteil mehr. „Wenn die Positiv-Rate 30 oder 40 Prozent trage, müssten die Pool-Test jeweils einzeln nachgetestet werden und der Kapazitätsvorteil wäre aufgebraucht. Wenn man die Teststrategien anderer Länder zum Vorbild nehme, würden „häufig Äpfel mit Birnen“ verglichen.

Auch Bundesländer zeigten wenig Initiative

Doch unabhängig davon waren die Bundesländer in den Entscheidungsprozess entscheidend eingebunden, Spahn ist nicht für alles verantwortlich. Und die Bundesländer zeigten wenig Initiative, was sich am Beispiel der sogenannten Lolli-Tests für Schulen belegen lässt. Im vergangenen Sommer hatten Spahn und Berlin und die damalige Bildungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) nachdrücklich an die Bundesländer appelliert, Lolli-Tests einzuführen, die mit der Pooling-Methode ausgewertet werden. Die Resonanz war äußerst gering. Auch die Empfehlung des RKI, auf die Pooling-Tests für Kinder und Jugendliche zu setzen, zeigte kaum Wirkung. Die häufigste Ausrede: Die Labor-Kapazitäten würden fehlen. So dreht sich die Politik im Kreis. Jeder zeigt mit dem Finger auf den anderen.

In Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werden PCR-Pool-Tests in Schulen durchgeführt, aber längst nicht überall. In Bayern sind sie beschränkt auf Grund- und Förderschulen genau wie in NRW, wo aber längst nicht alle mitmachen. In Baden-Württemberg ist Schulen die Entscheidung selbst überlassen.

Quellen: DPA, „Deutschlandfunk“, „Wirtschaftswoche“, „Bild“, „Business Insider“, „RND“, „Welt“



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iPhone: Whatsapp-Sprachnachrichten werden flexibler

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Berlin (dpa/tmn) – In einem Rutsch mussten Sprachnachrichten in Whatsapp bislang aufgenommen werden. Ein Umstand, der nicht jeder und nicht jedem gefiel. Schließlich kann es doch mal sein, dass man kurz überlegen, jemanden fragen oder holen muss.

Doch mit der neuesten App-Version für iPhones (22.2.75) wird der Messenger in Sachen Sprachnachrichten deutlich flexibler: Die Aufnahme lässt sich ab sofort jederzeit pausieren und dann wieder fortsetzen, wie Whatsapp im Apple Play Store mitteilt.

Praktisch funktioniert das so: Die Sprachaufnahme durch Drücken des Aufnahme-Buttons starten, gedrückt halten, nach oben wischen, bis ein Schloss-Symbol erscheint. Dann läuft die Aufnahme erst einmal von selbst weiter. Zugleich taucht unten neben dem bekannten Stopp- dann auch ein Pause-Button für die neue Funktion auf.

Ob und wann die Pausenfunktion auch für Android-Smartphones kommt, teilte Whatsapp zunächst nicht mit.



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Dieses Spiel gibt es bald kostenlos

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Nur noch bis zum 27. Januar um 17:00 Uhr hast du die Möglichkeit, dir “Relicta” im Epic Games Store komplett kostenlos zu sichern. Danach wird das Game von einem neuen Spiel abgelöst, welches dann wieder eine Woche lang kostenlos angeboten wird.

Aktuell im Epic Games Store Angebot: Relicta

Bei “Relicta” handelt es sich um ein First-Person-Game, in dem es darum geht, Magnetismus und Schwerkraft zu deinem Vorteil zu nutzen. Denn da du ganz allein auf dem Mond bist, kann nur dein wissenschaftliches Verständnis deine Tochter am Leben erhalten. Doch das ist noch lange nicht alles. Auf der verlassenen Mondbasis schlummern Geheimnisse, welche nicht nur über das Leben deiner Tochter entscheiden können. Tatsächlich liegt das Schicksal der gesamten Menschheit in deiner Hand. 

Es liegt nun an dir, das Puzzle zu lösen und die Geheimnisse zu entdecken, welche auf Chandra Base vergraben liegen. Gelingt dir dies, so bestimmst du den Kurs der Menschheitsgeschichte und erfährst, was damals im 22ten Jahrhundert auf der Raumbasis geschehen ist und zu ihrem Ende geführt hat. Relicta wird seit dem 20. Januar im Epic Games Store kostenlos angeboten. Sicher dir das Spiel dann schnell, denn es wird nur bis zum 27. Januar kostenlos angeboten, bevor es wieder 20 Euro kosten wird.

Bald gratis verfügbar: DAEMON X MACHINA

In “DAEMON X MACHINA” tauchst du in die Rolle eines Outers ein. Outer sind eine neue Subspezies von Mensch, welche nach dem Mondfall entstanden sind. Du kämpfst nun in einem Söldnerkrieg, in dem es darum geht, die Immortals zu bekämpfen. Die Immortals sind nämlich fehlerhafte AIs, welche es zu zerstören gilt. Denn sie lehnen sich gegen ihre menschlichen Schöpfer auf und planen, diese zu vernichten. Bereite dich auf rasante Kämpfe vor, passe deinen Kämpfer ganz an deine Vorstellungen an und ziehe in den Krieg. Wirst du deine Menschlichkeit hinter dir lassen, um neue Boni und Skills freizuschalten? 

In diesem rasanten Spiel verteidigst du die Menschen vor fehlerhaften AIs.

Du kannst dich außerdem in einem Koop-Modus mit Freunden zusammen tun. So könnt ihr gemeinsam gegen Endbosse und besonders schwierige Gegner kämpfen. Wenn ihr also noch auf der Suche nach einem neuen Gelegenheitsspiel seid, dann sichert euch das Spiel ab dem 27. Januar kostenlos. Du kannst natürlich nicht nur mit, sondern auch gegen deine Freunde und andere Spieler online antreten und deine Kräfte mit echten Menschen messen. Dabei gibt es natürlich auch eine Rangliste, welche es zu erklimmen gibt. Besonders interessant ist dies, da das Spiel erst am 27. Januar offiziell startet. Du hast also alle Möglichkeiten der Welt auf der Rangliste als einer der Ersten nach oben zu klettern.



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