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Mit diesen Tipps zum Frühsportler werden

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Sport ist wichtig – das steht völlig außer Frage. Ob es aber besser ist, morgens oder abends zu trainieren, daran scheiden sich die Geister.

Morgenmuffel tendieren dazu, lieber abends in die Laufschuhe zu steigen. Doch es gibt jede Menge gute Gründe, bereits morgens laufen zu gehen.

Denn der Frühsport bringt den Kreislauf in Schwung, man startet viel frischer in den Tag und hat die Laufstrecke für sich allein.

Doch auch wenn die Vorteile klar auf der Hand liegen, es fällt – gerade in der dunklen Jahreshälfte – nicht immer leicht, schon am Morgen aktiv zu sein.

Mit diesen Tipps überwindest du den inneren Schweinehund – egal, wie früh es ist.
 

1. Ruhe finden

Wer auf ausreichend Schlaf achtet, meistert das Aufstehen in aller Früh auch ohne viel innere Überzeugungskraft. Sich morgens aus der Tiefschlafphase zu quälen, weil man erst vor vier Stunden den Laptop ausgeschaltet hat, ist kontraproduktiv.

Das bedeutet natürlich nicht, dass das Aufstehen immer leicht fällt, sondern dass du, wenn du erstmal in den Laufschuhe stehst, wenigstens körperlich fit für den Lauf ist.

Am besten auch schon am Abend vorher die Laufkleidung rauslegen – dann kannst du direkt durchstarten.

2. Musik auf die Ohren

Music on, World off: eine motivierende Playlist zusammenzustellen, kann die Motivation deutlich steigern. Schnelle Songs eignen sich gut für Springs, langsame Klänge sind ideal zum Aufwärmen.
 

3. Mit einem Laufpartner trainieren

Verabredungen helfen dabei, nicht einfach den Wecker auszumachen und sich wieder umzudrehen. Am besten vereinbarst du feste Tage und Zeiten zum Laufen.

So ersparst du dir das „Gerangel“ am Vorabend, ob du es morgens wirklich durchziehst oder dir lieber doch noch ein Glas Wein gönnst.

Die Hürde, eine Verabredung und damit dem Laufpartner abzusagen, hilft dabei, das eigene Trainingsprogramm zuverlässiger durchzuziehen.
 

4. Die Laufrunde zur Gewohnheit machen

Laut einer britischen Untersuchung dauert es durchschnittlich 66 Tage, bis sich neue Abläufe im Gehirn manifestiert haben. Am Ball bleiben lohnt sich also, denn es wird mit der Zeit einfacher und sogar zur geliebten Gewohnheit, vor der Arbeit joggen zu gehen.

Wer den Lauf zur Routine macht und sich nicht jeden Morgen aufs Neue die „Lustfrage“ stellt, wird es schnell leichter haben.

Dabei hilft auch, sich auf die schönen Momente des Laufs zu fokussieren: Der erste tiefe Atemzug, die klare Luft, die Einsamkeit auf der Strecke oder der Sonnenaufgang – das ist ein idealer Start in den Tag.
 

5. Nicht von 0 auf 100

Wer zuvor noch nie morgens gelaufen ist, sollte sich nicht vornehmen, ab sofort jeden Tag früh joggen zu gehen.

Es ist ratsam, mit einer morgendlichen Einheit pro Woche zu starten, sobald sich Muskulatur und Herz-Kreislauf-System an die Belastung gewöhnt haben, kannst du die Häufigkeit steigern.

Schon kurze Distanzen bringen dabei den Kreislauf in Schwung und trainieren die Ausdauer, ohne dass man danach vollkommen erschöpft und mit schweren Beinen in den Tag startet.

Quelle

Lally, P. (2009): How are habits formed: Modelling habit formation in the real world, abgerufen am 25.02.2021: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ejsp.674





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Tübingen: Öffnen trotz Krise? Erste Studien bewerten Erfolg des Modellprojekts

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Zurück zum normalen Leben – was für die meisten Menschen derzeit eine in weiter Ferne liegende Hoffnung ist, wird in Tübingen seit etwa einem Monat vorangetrieben. Trotz der Corona-Pandemie öffnet die Stadt als Modellregion Einzelhandel, Kultur und zeitweise sogar die Außengastronomie unter Auflagen. Nun gibt es auch erste Studien zu den Folgen des Projekts.

Modellregion Tübingen: Mit Schnelltest in die Innenstadt

Das Konzept hinter Tübingens Modellversuch: Flächendeckendes Testen soll Corona-Fälle aufspüren, die betreffenden Personen begeben sich in dem Fall in Quarantäne und können niemanden mehr anstecken. Alle anderen genießen die Freiheit.

Seit Mitte März darf man in der Tübinger Innenstadt nach Vorlage eines negativen Schnelltests Bummeln und Kaffeetrinken, sogar Kinos und Büchereien haben geöffnet. Das Projekt wurde von den Bürgern gut angenommen: Bis zu 36.000 Schnelltests wurden pro Tag durchgeführt, und das bei 91.000 Einwohnern in der Stadt und 230.000 im Kreis Tübingen.

Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online 

Am 1. April änderten sich die Regeln: Das Pilotprojekt war für auswärtige Tagestouristen nicht mehr zugänglich, die Außengastronomie musste wieder dichtmachen. Das Konzept blieb jedoch. Und während die bundesweiten Corona-Zahlen seitdem tendenziell steigen, liegt die Staat Tübingen immer noch bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von rund 80 – der Kreis dagegen bei rund 180. Funktioniert der Modellversuch also?

Studie: Tübingens Inzidenzen wären ohne Modellprojekt kaum niedriger

Erste wissenschaftliche Studien beleuchten das Pilotprojekt nun genauer, berichtet der „Spiegel“. Ein Team rund um den Ökonom Klaus Wälde von der Universität Mainz hat dazu die Sieben-Tages-Inzidenz des Landkreises Tübingen mit einem hypothetischen Landkreis verglichen, in dem es keine Öffnungen gab. Diesen haben sie aus verschiedenen Kreisen, deren Inzidenzen vor Projektstart den Zahlen Tübingens ähnelten, statistisch aggregiert. Das Ergebnis: Zwar unterscheiden sich die Verläufe zwischen den beiden Regionen, am Ende des betrachteten Zeitraums ist die Inzidenz jedoch fast gleich (linke Darstellung).

In diesem Vergleich ist jedoch noch nicht berücksichtigt, dass eine Erhöhung der Testkapazitäten notgedrungen mehr Corona-Fälle aufdeckt – und damit die Inzidenzen nach oben treibt. Die Wissenschaftler rechneten diese Verzerrung aus den Daten heraus und fanden, dass sich der Unterschied zwischen Tübingen und dem Kontrollkreis durch die Korrektur weiter reduziert (rechte Darstellung).

„Die allgemeine Aussage ist vielleicht, dass Modellversuche für die eigene Bevölkerung gut gehen“, so Wälde. Eine gewisse Vorsicht schwingt in der Aussage mit, denn die Bewertung der Zahlen bringt einige Schwierigkeiten mit sich. So verzerrt die Osterzeit die Daten. Und auch die teilweise Rücknahme der Öffnungen bringt Veränderungen mit sich. Die Studie ist in der Vorveröffentlichung, wurde also noch nicht von anderen Wissenschaftlern geprüft.

Wissenschaftler bezeichnen Modellversuch als „verantwortbar“

Doch auch eine zweite Studie, durchgeführt von der Virologin Melanie Brinkmann und ihrem Team, kam zu ähnlichen Ergebnissen wie Wälde.  „Das großflächige Ausrollen von Schnelltests und die Schaffung von Testanreizen hat einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz nicht abwenden können“, so die Forschenden. Das Testen habe jedoch dazu geführt, dass die Zahl der Neuinfektionen seit Anfang des Monats „auf einem hohen Niveau stagniert beziehungsweise leicht abnimmt“. Ihre Untersuchung stützte sich auf den Verlauf der Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt Tübingen und zog keine Vergleichsregion mit ein.

Das Forschungsteam kommt zu dem Schluss, dass es zu verantworten sei, „dieses Projekt unter strenger Beobachtung fortzusetzen“. Ihre Untersuchung stützte sich auf den Verlauf der Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt Tübingen und zogen keine Vergleichsregion mit ein. Durch noch intensiveres Testen solle „eine stabile Niedriginzidenz“ erreicht werden.

Dazu empfehlen sie regelmäßige Massentests in besonders stark betroffenen Stadtteilen sowie Aktionstage, an denen die gesamte Bevölkerung zum Test eingeladen wird. Auch strenge Quarantänemaßnahmen müssten Teil eines Konzepts sein.





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Psychisch kranke Frau verschafft sich Zutritt zu Prinz Andrews Haus

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Eine Spanierin schaffte es, die Wachen in Windsor zu überlisten und ungehindert auf das royalen Anwesen von Prinz Andrew zu gelangen. Die Frau drang sogar bis in das Haus des Queen-Sohnes vor.

Foto-Serie mit 25 Bildern

Am vergangenen Samstag waren alle Augen auf Schloss Windsor gerichtet, als sich die britische Königsfamilie zusammenfand, um Prinz Philip im kleinsten Kreis die letzte Ehre zu erweisen. Nur wenige Kilometer weiter liegt das Anwesen seines Sohnes Prinz Andrew, das nun zum Schauplatz eines skurrilen Vorfalls wurde. 

Wie die britische „The Sun“ berichtet, schaffte es eine psychisch kranke Frau, die Wachen zu überlisten und sich Zugang zur Royal Lodge zu verschaffen. Und das mit einem ganz simplen Trick: Die 44-Jährige gab sich einfach als Andrews Verlobte aus. Sie heiße Irene Windsor und sei zum Mittagessen mit dem 61-Jährigen verabredet, erklärte sie.

Sicherheitspersonal zahlte Taxirechnung

Mit ihrem selbstbewussten Auftreten, der glamourösen Kleidung bestehend aus Anzughose, Bluse und Blazer sowie perfekt frisierten Haaren habe die Spanierin auf das Sicherheitspersonal so überzeugend gewirkt, dass es sogar die Taxirechnung beglich und sie ohne einen Nachweis ihrer Identität auf das Gelände ließ.

Die Royal Lodge liegt im Windsor Great Park und wird durch Zäune und Wachpersonal geschützt. (Quelle: IMAGO / ZUMA Press)

20 Minuten lang sei die 44-Jährige über das Anwesen spaziert, habe dann die Royal Lodge betreten und nach Andrew gefragt. So sei der Schwindel dann schließlich auch aufgeflogen. Die Polizei wurde gerufen und nahm die Frau in Gewahrsam. Ein Sprecher bestätigte der „Sun“: „Die Thames Valley Police wurde am Montagmorgen zur Royal Lodge im Windsor Great Park gerufen, da ein weiblicher Eindringling gemeldet wurde.“

Klinikaufenthalte aufgrund psychischer Erkrankung

In der Handtasche der Spanierin seien Karten des Geländes und anderer royaler Residenzen der Königsfamilie sowie ein Schlüsselring zur Selbstverteidigung in Form einer Katze mit scharfen Zacken gefunden worden. Auf dem Revier habe man festgestellt, dass die 44-Jährige bereits mehrere Klinikaufenthalte aufgrund einer psychischen Erkrankung hinter sich hat. Sie wurde in einer entsprechenden Einrichtung untergebracht.

Prinz Andrew, der gemeinsam mit seiner Exfrau Sarah Ferguson in der Royal Lodge lebt, soll während des Vorfalls zuhause gewesen sein. Aufgrund der erheblichen Sicherheitslücke wurden Ermittlungen eingeleitet, die Konsequenzen für das Wachpersonal mit sich ziehen werden.



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„4 Blocks“ für Frauen? Nein, diese Serie will mehr: Alta, Wallah, Wedding – Medien – Gesellschaft

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Ticken, Ficken, Ballern und vor allem Para machen. Im Wedding ist auf den Straßen slangmäßig schwer was los. Von den Standardfloskeln „Alta“ und „Wallah“ ganz zu schweigen.

Wie sich das in der urbanen Jugendkultur gehört, die die Underdog-Attitüde des Gangsta-Raps liebt und soziale Deklassierung mit coolen Posen und Protzerei kaschiert.

Para heißt Geld, Kohle, Kies

Dass Ticken und Ballern das Verkaufen und Konsumieren von Drogen bezeichnet, können sich auch Zehlendorferinnen über 25 zusammenreimen. Para jedoch ist keine Abkürzung für „paranormal“, sondern eine aus dem Türkischen entlehnte Bezeichnung für Geld, Kohle, Kies, Patte, Penunze.

Die Freundinnen Hajra, Jazz, Fanta und Rasaq haben keine, dafür aber eine große Klappe. Wenn ihnen jemand dumm kommt, schlagen sie zu. Wer sich behaupten will, kann kein liebes Mädchen sein.

Vor allem Hajra, die 18-jährige Tochter deutsch-libanesischer Eltern, birst vor Wut. Und wo Frust ist, wächst auch kriminelle Energie. Wie sich das hochschaukelt, erzählt die Serie „Para – Wir sind King“ gleich zu Beginn in verwackelten Handybildern. Hajra macht Randale im Späti, zack, sechs Monate Jugendhaft.

[Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere runderneuerte App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Ein rauer Kiez in Berlin, Heldinnen multiethnischer Herkunft, Drogen, Nachtclubs, Shishabars. „Para – Wir sind King“ weckt nicht von ungefähr Assoziationen an „4 Blocks“.

Die 2017 ebenfalls für TNT Serie entwickelte Underdog-Reihe von Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad hat Neukölln und seiner Clankriminalität so viel Streetcredibility verliehen, das Hauptdarsteller Kida Khodr Ramadan in der Rolle des Toni Hamady zum Idol arabischstämmiger Jugendlicher avancierte.

Als Clanchef, nicht als Schauspieler. Ein auf den ersten Blick amüsanter, letztlich fragwürdiger Effekt. Trotzdem hat besonders die erste, starke Staffel von „4 Blocks“ Maßstäbe in authentischer Milieuschilderung gesetzt und dem internationalen Ruf deutscher Serien aufgeholfen.

Hinterhoftreffen. Die vier Freundinnen unter sich.Foto: Gordon Timpen/TNT Serie

Bei „Para – Wir sind King“ argwöhnt man bei dem Werbezusatz „von den Machern von ‚4 Blocks‘ “ gleich, dass jetzt ein ähnliches Konzept noch mal als Berlin-Serie für die weibliche postmigrantische Zielgruppe gemolken wird. Zumal „Para“-Regisseur Özgür Yildirim auch die zweite und dritte Staffel von „4 Blocks“ inszenierte.

Doch das erweist sich angesichts der komplett anders gelagerten Geschichte, für die Headautor Hackfort wohlweislich Autorinnen – Luisa Hardenberg und Katharina Sophie Bauer – an Bord geholt hat, als glücklicher Irrtum.

Ja, mehr noch: „Para“ fällt weniger stereotyp, dafür facettenreicher und dabei genauso authentisch und cool aus.


Auch wenn jeder weiß, dass es nie gut geht, wenn Amateure ins Drogenbusiness einsteigen, will man nach jeder der sechs spannenden Folgen wissen, wie es mit der Mädelsriege weitergeht. Was auch daran liegt, dass sich die Story ohne aufgesetzte Drehbuchlösungen schlüssig aus den Charakteren entwickelt.

Wie aus dem diversen Klischee-Bilderbuch?

Und das obwohl die Heldinnen wirken wie aus dem diversen Klischee-Bilderbuch: Jazz, blond und sexy, kommt aus einer vaterlosen Hartz-IV-Familie, jobbt in Nachtclubs und träumt von einer Tänzerinnenkarriere. Fanta, schwarz und lesbisch, steht kurz vorm Abitur, hilft der Mutter bei deren Aushilfsjobs und ist die eigentliche Erwachsene der Familie.

Jazz, Fanta und Hajra beim Selfie knipsen.Foto: Gordon Timpen/TNT Serie

Hajra brüllt, kaum dass sie aus der Haft raus ist, schon wieder die Mutter an und verpennt nach einer Partynacht gleich am ersten Tag den neuen Job. Einzig die vernünftige Rasaq, ebenfalls arabischstämmig, arbeitet brav als Zahnarzthelferin, trifft sich mit Hatam, den ihre religiösen Eltern ihr als Ehemann vermitteln, und hat keinen Bock, beim Ticken mitzumachen, als Hajra aus der aufgebrochenen Wohnung ihres Dealers Kokain im Wert von 50 000 Euro klaut.

Jeanne Goursaud, die zuletzt ebenso wie David Schütter, der den Nachtclubbesitzer Matthias spielt, in der Haudrauf-Serie „Barbaren“ zu sehen war, spielt Jazz. Sie kann es an Explosivität glatt mit Soma Pysalls Figur Hajra aufnehmen.

Hunger auf Leben

Jobel Mokonzi als Fanta und Roxana Samadi als Rasaq lassen in der Charakterzeichnung ihrer in Familienwärme eingebetteten Figuren etwas mehr Zärtlichkeit walten. In ihrer seit Spielplatztagen eingeübten Loyalität und dem Hunger auf Leben sind sie hinreißende Blutsschwestern.

Krass überzeichnet wirkt nur Dealer Calle, der nach dem Koksklau bei der Russenmafia in der Kreide steht. Seine Schimpfkaskaden gleichen irren Spoken-Word-Suadas. Darsteller Florian Renner ist im Nebenberuf als Rapper Damien Davis bekannt.

Platten in Brandenburg. So geht’s, wenn man den Wedding verlässt.Foto: Gordon Timpen/TNT Serie

Gut gelungen sind Look und Sound. Pumpende Beats, schnelle Schnitte, Farbfilter- und Splitscreen-Effekte steigern die Dramatik. Kameramann Matthias Bolliger findet auch andere Bilder als die üblichen Handkamera-Nachtecken. Er arbeitet mit Unter- und Draufsichten, Details und Unschärfen, die die vier Girls, wenn sie sich am U-Bahnhof Pankstraße begrüßen oder durch den Alltag bewegen, atmosphärisch in die Stadt einbetten.

[„Para – Wir sind King“ läuft ab 22. April immer donnerstags um 21 Uhr auf TNT Serie.]

Der trotzige Stolz auf die Herkunft aus dem Problemkiez, mit dem die Girls ihre vorgezeichnete Opferrolle negieren, weckt Erinnerungen an Bettina Blümers Dokumentarfilm „Prinzessinnenbad“. Dessen Dialogzeile „Ich komm aus Kreuzberg, du Muschi!“ wohnt seit 2007 auf ewig im Stadtgedächtnis.

So wie die echte Dreiergang aus dem Schwimmbad ist auch die fiktive Viererbande aus dem Wedding gut beraten, wie Pech und Schwefel zusammenzuhalten. Nicht nur der sozialen Stellung wegen, als deren Gegenbild in „Para“ eine im Grunewalder Luxus lebende Discofreundin fungiert, sondern auch gegenüber Männern mit Mackergehabe. Da hilft nur Schlagfertigkeit.



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