verbinde dich mit uns: uacentr@gmail.com

Politik

Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti — RT Deutsch

Avatar

Veröffentlicht

auf

Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti

In Haiti, das als das ärmste Land der westlichen Hemisphäre gilt, leben viele Kinder in Waisenhäusern, weil ihre Familien nicht für sie sorgen können. Allerdings sind viele Heime in einem erbärmlichen Zustand. In einer Unterkunft ist es nun zu einem Inferno gekommen.

Bei einem schweren Brand in einem Waisenhaus in Haiti sind mindestens 15 Kinder ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren auch Babys und Kleinkinder. Das Feuer brach in der Einrichtung in der Ortschaft Kenscoff südlich der Hauptstadt Port-au-Prince am Donnerstagabend aus. Wie die Zeitung Le Nouvelliste am Freitag berichtete, hätten die Rettungskräfte über eine Stunde benötigt, um zu der Unglücksstelle zu gelangen.

Betrieben wurde das Waisenhaus den Angaben zufolge von der evangelikalen Glaubensgemeinschaft Church of Bible Understanding aus den USA. Es gab mehrfach Berichte darüber, dass die Einrichtung nicht verantwortungsvoll geführt wurde.

Ich bin zutiefst erschüttert von dem Tod der Kinder in dem Waisenhaus. Ich fordere die zuständigen Behörden dazu auf, die Ursachen dieser Tragödie zügig zu ermitteln“, schrieb Haitis Präsident Jovenel Moïse auf Twitter.

Auch das UN-Kinderhilfswerk UNICEF beklagte das Unglück und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. In Haiti werden immer wieder Kinder von ihren Familien in Waisenhäuser gegeben, weil sie sich nicht in der Lage sehen, sich um sie zu kümmern. (dpa)

Mehr zum Thema – Sexparties statt Katastrophenhilfe: Rettungskräfte sollen in Haiti Orgien gefeiert haben





Quelle

Weiterlesen
Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Politik

Aktivist Xu Zhiyong wegen Kritik an Präsident Xi festgenommen

Avatar

Veröffentlicht

auf

von




Quelle

Weiterlesen

Politik

Hamburger SPD erhielt Spenden von Warburg-Bank — RT Deutsch

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Schlüsselperson in der Hamburger Cum-Ex-Affäre? Johannes Kahrs bei der „Großen Rammlerschau“ im November 2019

Die Hamburger SPD erhielt großzügige Spenden von der Hamburger Warburg-Bank. Zuvor hatte die Stadt Hamburg auf eine Steuererstattung der Bank im Kontext des Cum-Ex-Skandals verzichtet. Die möglichen Zusammenhänge werden für die Partei im Wahlkampf zur Belastung.

Wenige Tage vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg am 23. Februar gerät die Hamburger SPD in der Cum-Ex-Affäre immer weiter unter Druck. Der SPD-geführte Senat hatte auf eine Erstattung nicht entrichteter Steuern in Höhe von 47 Millionen Euro von der Hamburger Warburg-Bank „verzichtet“, wie es in den Medien so schön heißt.

Bereits im Jahr 2016 war die Hamburger Finanzbehörde von Ermittlern und dem Bundesfinanzministerium darauf hingewiesen worden, dass die Warburg-Bank in die Cum-Ex-Deals verwickelt war und sich so auf Kosten der Allgemeinheit im Jahr 2009 rund 47 Millionen Euro angeeignet hatte.

Medienberichten zufolge ließen die Behörden die Forderung verjähren, weil die vorgesetzte Finanzbehörde es so wollte – damals geführt vom heutigen Ersten Bürgermeister Hamburgs, Peter Tschentscher, der derzeit um seine Wiederwahl kämpft. Auch über Treffen zwischen Warburg-Bankern und Senatsvertretern wurde bereits berichtet – unter ihnen der frühere Erste Bürgermeister und heutige Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

Am Montag wurde bekannt, dass die Hamburger SPD im Jahr 2017 Spenden von der Warburg Bank oder deren Umfeld erhielt. Laut Hamburger Abendblatt erhielt die Partei insgesamt 45.500 Euro, 38.000 davon gingen an den Kreisverband Hamburg-Mitte, dessen Vorsitzender der als sehr einflussreicher und skrupelloser Strippenzieher geltende Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs ist. Kahrs räumte gegenüber dem Blatt ein, den damaligen Warburg-Chef Christian Olearius getroffen und mit ihm über mögliche Folgen der Cum-Ex-Affäre gesprochen zu haben. Zuvor hatte er Treffen mit Warburg-Vertretern abgestritten.

Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigte SPD-Landesgeschäftsführer Lars Balcke die Zahlen und sagte, solcherart Spenden seien „übliche Praxis“. Allerdings vermuten nicht nur in den sozialen Netzwerken zahlreiche Nutzer einen Zusammenhang zwischen der Spende und dem zweifelhaften Agieren der Hamburger Behörden. Die Höhe der Spenden entspricht etwa einem Tausendstel der Summe, auf die der Staat zugunsten der Bank „verzichtete“. 

Am Montag forderten neben den Oppositionsfraktionen CDU, Linken, FDP und AfD auch die mit der SPD regierenden Grünen eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses zur Cum-Ex-Affäre. Ihr Haushaltsexperte Farid Müller erklärte, es gebe „inzwischen eine ganze Reihe von Hinweisen, die die Sachlage rund um die Cum-Ex-Geschäfte der Warburg Bank heute in einem anderen Licht als 2018 erscheinen lassen“.

Es sei der Eindruck der politischen Einflussnahme auf Steuerstrafverfahren entstanden, der dringend ausgeräumt werden müsse:

Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass die SPD eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses vor der Bürgerschaftswahl möglich macht.

Der Ausschussvorsitzende Mathias Petersen von der SPD wollte dagegen von einer Einberufung des Gremiums vor der Wahl nichts wissen. Alle Fakten seien seit 2018 bekannt, sagte er gegenüber NDR 90,3. Die Forderungen der anderen Parteien seien ein „durchsichtiges Wahlkampfmanöver“, so Petersen.

Im sogenannten Cum-ex-Skandal missbrauchten Investoren über Jahre hinweg eine Gesetzeslücke und schoben Aktien mit („cum“) und ohne („ex“) Ausschüttungsanspruch rund um den Dividendenstichtag zwischen mehreren Beteiligten hin und her, damit der Fiskus den Überblick verlor und so am Ende Kapitalertragsteuern in Milliardenhöhe erstattete, die gar nicht gezahlt worden waren.

Mehr zum Thema – „Staat handelt fahrlässig“ – Steuerexperte Spengel zu milliardenschweren Steuerbetrugsskandalen





Quelle

Weiterlesen

Politik

CORONAVIRUS AUF LUXUSSCHIFF: Wieder 99 neue Ansteckungen mit COVID-19 auf "Diamond Princess"

Avatar

Veröffentlicht

auf



Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 aus China auf der „Diamond Princess“ haben die USA hunderte Staatsbürger von dem in Japan unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiff geholt. Auch die Bundesregierung erwog am Montag eine Rückholung der deutschen Passagiere. Die „Diamond Princess“ ist weltweit der größte Infektionsherd außerhalb Chinas. In der Volksrepublik starben inzwischen bereits 1770 Menschen an dem neuartigen Coronavirus.

Die USA flogen in zwei Flugzeugen insgesamt rund 300 Passagiere der „Diamond Princess“ aus. Die Evakuierten müssen in der Heimat nun zwei Wochen unter Quarantäne verbringen. Nach Angaben des US-Außenministeriums sind unter den Heimkehrern auch 14 Menschen, die mit dem neuartigen Virus infiziert sind. Sie wurden im Flugzeug von den anderen Passagieren getrennt. Weitere rund 40 US-Passagiere der „Diamond Princess“ werden derzeit in japanischen Krankenhäusern wegen einer Infektion mit dem Virus behandelt. 

Die Rückholaktion ihrer Regierung wurde von den Betroffenen unterschiedlich bewertet. Die 52-jährige Sarah Arana sagte der Nachrichtenagentur AFP vor dem Verlassen des Schiffes, sie sei froh, gehen zu können. Die US-Regierung hätte „viel früher“ handeln sollen.

Andere US-Passagiere lehnten es jedoch ab, das Schiff zu verlassen. „Meine Gesundheit ist in Ordnung. Und meine zweiwöchige Quarantäne ist fast vorbei. Warum sollte ich mich mit anderen Menschen, von denen man annimmt, dass sie infiziert sind, in einen Bus und ein Flugzeug setzen lassen?“, schrieb der Anwalt Matt Smith, der zusammen mit seiner Frau an Bord war, im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die „Diamond Princess“ wird seit Anfang Februar im Hafen von Yokohama unter Quarantäne gehalten. Auf dem riesigen Schiff mit mehr als 3000 Menschen an Bord befindet sich die größte Gruppe an Coronavirus-Patienten außerhalb Chinas. 

Bei neuen Tests wurden 99 weitere Infektionsfälle entdeckt, wie die japanischen Gesundheitsbehörden am Montag mitteilten. Damit sind mehr als 450 Menschen an Bord infiziert. Wegen Material- und Personalmangels konnten allerdings bisher nicht alle Insassen getestet werden. 

Unter den Passagieren sind nach Angaben der Reederei acht Deutsche. Von ihnen wurden zwei wegen einer Infektion mit dem Virus ins Krankenhaus gebracht. Die beiden seien „wohlauf“ und hätten keine Symptome, sagte ein Außenamtssprecher in Berlin. 

Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes befasse sich mit der Frage, wie die „Betroffenen, die dies wünschen, möglichst bald zurückkehren können und ob dazu Unterstützung der Bundesregierung nötig sein wird“. Neben den USA hatten zuvor auch Kanada, Australien und Israel angekündigt, ihre Staatsbürger von Bord des Schiffes zu holen.

Der WELT Nachrichten-Livestream
Abonniere den WELT YouTube Channel
Die Top-Nachrichten auf WELT.de
Unsere Reportagen & Dokumentationen
Die Mediathek auf WELT.de
Besuche uns auf Instagram

In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.

Danke für Eurer Verständnis – das WELT-Team

Video 2020 erstellt

Quelle

Weiterlesen

Trending

//onemboaran.com/afu.php?zoneid=2954224
Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Das ist für uns wichtig, denn unser Angebot finanziert sich über Werbung. Die Nutzung der Seite gilt als Zustimmung zur Cookie-Nutzung.
Accept