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Wirtschaft

Milliardär Elon Musk verkauft sein letztes Haus bei San Francisco

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Der schillernde Tesla-Gründer Elon Musk hat seine letzte verbleibende Immobilie zum Kauf angeboten. Es handelt sich um eine Riesen-Villa bei San Francisco. Der Geschäftsmann will den Erlös in seine Firmen investieren.

Tesla- und Space-X-Gründer Elon Musk hat sein letztes Haus zum Verkauf gestellt. Findet die 37-Millionen-Dollar-Villa (30 Millionen Euro) einen Käufer, besitzt er nach eigenen Angaben keine eigenen Immobilien mehr.

Auf Twitter schrieb der Milliardär: „Ich habe mich entschlossen, mein letztes Haus zu verkaufen. Es muss nur zu einer großen Familie gehen, die dort leben will. Es ist ein besonderer Ort.“

Musk hatte bereits im Mai 2020 angekündigt, sich von seinen Häusern trennen zu wollen. Der Gesamtwert soll etwa 100 Millionen Dollar (82 Millionen Euro) betragen. Der Entrepreneur will das Geld in seine Raumfahrt-Aktivitäten investieren. Musk hat nach eigenen Angaben kein offizielles Einkommen bei Tesla, verkauft aber immer wieder ablaufende Aktienoptionen. 

Die 100 Jahre alte Villa in Hillsborough bei San Francisco wurde zuletzt für Veranstaltungen genutzt. Sie hat neben 10 Schlafzimmern einen riesigen Tanzsaal, einen Speisesaal und eine professionelle Kücheneinrichtung. Das Anwesen ist etwa 1.500 Quadratmeter groß.



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Wirtschaft

So will der VW-Konzern der Konkurrenz davonfahren

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Die Autokonzerne möchten selbst fahrende Pkw zeitnah auf unsere Straßen bringen. VW-Chef Diess sieht hier aber noch einiges an Arbeit. Für die USA gibt es bald neue Ziele.

Foto-Serie mit 15 Bildern

Der Umgang mit sicherheitsrelevanten Daten wird nach Einschätzung von VW-Konzernchef Herbert Diess beim autonomen Fahren ein Schlüsselthema – die Entwicklung fertiger Dienste zur breiteren Nutzung dürfte allerdings noch einige Zeit dauern. Auf dem wichtigen US-Markt will Volkswagen den Hochlauf der E-Mobilität und Digitalisierung nutzen, um der Konkurrenz Marktanteile abzujagen.

Die Bundesregierung hatte angekündigt, sich selbst steuernde Autos in Projekten ab 2022 „im Regelbetrieb“ zu testen. Eine mittelfristige Durchsetzung der Technik gehört zu den Zielen der neuen VW-Strategie.

Autonom fahrende Privat-Pkw ab 2030

„Wir rechnen bis 2030 damit, dass wir Flottenbetriebe sehen werden und auch Privat-Pkw, die streckenweise autonom fahren“, sagte Diess im Interview der Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX.

„Da wird es Rückschläge geben, aber das sind immer noch acht, neun Jahre. Es kann auch ein bisschen früher sein, es kann auch ein bisschen später sein. Es fließen sehr große Entwicklungsressourcen da hinein, weltweit.“

Im Kern gehe es um die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Wahrnehmung verschiedener Fahrsituationen. Der technische Fortschritt sei „momentan sehr schnell“, so Diess. „Aber die Sicherheitshürden sind auch groß – und die Sonderfälle, die einem auf der Straße passieren können, sind viele. Das ist schwer abzuschätzen.“

Kontroverse Diskussionen um Technologie

Welche Regeln einmal genau für das autonome Fahren als mögliche Alltagstechnologie gelten sollen, ist in vielen Ländern zurzeit noch Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die Frage beschäftigt Politiker und Juristen – aber auch Ethiker.

Herbert Diess: Er ist Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. (Quelle: Carsten Koall/dpa)

Sie befassen sich zum Beispiel mit dem Dilemma, welchen anderen Verkehrsteilnehmern ein computergelenktes Auto bei einem Unfall zuerst ausweichen soll. Die Industrie stellt sich auf eine Vielzahl national unterschiedlicher Richtlinien ein.

„Daten gehören unseren Kunden“

Die Fahrzeugdaten-Nutzung selbst wird ebenfalls stärker zum Thema. Diess stellte klar: „Daten gehören in Europa zunächst unseren Kunden – diese entscheiden, was damit passiert.“ Bei Informationen, die etwa zur Erkennung von Stauenden oder Fahrbahnglätte wichtig sind, werde „jede Gesellschaft auch dafür sorgen, dass diese öffentlich sind – die werden wir sicherlich teilen“.

Darüber hinaus müsse man die Frage beim Training der Systeme für das autonome Fahren berücksichtigen. Vernetzung von Autofahrern, Autobauern und Serviceanbietern erfordere die Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertvorstellungen.

„In China gelten Daten als Gemeingut, die dem Volkswohl zur Verfügung stehen. In Amerika werden Daten überwiegend als Wirtschaftsgut gesehen, sind nicht öffentlich, sondern bleiben bei den Unternehmen, bei Google, bei Apple, um dort dem Geschäftsmodell zu dienen. Und in Europa haben wir sehr stark den Fokus auf der Datenhoheit des Nutzers.“

„Der private Pkw bleibt Hauptgeschäftsfeld“

Neue Dienstleistungen seien eine wichtige Ergänzung bei VW – das Kerngeschäft solle jedoch unabhängig davon weiterlaufen. „Mobilität als Dienstleistung nimmt zu, und beim großen Wachstum wollen wir dabei sein. Aber es wird vielleicht 15 Prozent des Mobilitätsumsatzes der Welt 2030 ausmachen.“

Der eigene Wagen werde dominant bleiben. „Geleast, geshared, vermietet – aber eben der private Pkw, den man für eine bestimmte Zeit nutzt oder kauft. Und auch der wird große Strecken selbst fahren können. Das bleibt unser Hauptgeschäftsfeld.“

„Marken müssen frisch bleiben“

Die einzelnen Konzernmarken würden ihre Bedeutung behalten, ist Diess überzeugt. Sie blieben ein Kaufkriterium. „Marken müssen sich aber auch erneuern, müssen frisch bleiben“, meinte er mit Blick auch auf die Abgabe des Mehrheitsanteils von Bugatti.

Diese wurden an das kroatische Unternehmen Rimac abgegeben, an dem wiederum die VW-Tochter Porsche beteiligt ist. „Volkswagen hat sich in der elektrischen Welt neu positioniert, Audi ist im Premiumsegment der Vorreiter bei Elektrofahrzeugen, Porsche hat das ambitionierteste Elektrifizierungsprogramm.“

VW will zehn Prozent Marktanteil in USA

Der Ausbau des Angebots an E-Modellen in den Vereinigten Staaten sei sechs Jahre nach „Dieselgate“ eine große Chance. „Mit der beginnenden Elektrifizierung sind wir in einer Situation, in der jeder mit einem weißen Blatt Papier beginnt“, erklärte Diess.

Angepeilt würden zehn Prozent Marktanteil. Mit dem Standort Chattanooga sei man der erste Hersteller, der ein Werk auf E-Fertigung umstelle. „Von daher sollte es uns schon gelingen, uns in diesem Umfeld neu zu positionieren. Wir werden die US-Strategie in den nächsten Monaten überarbeiten.“

Auf strengere Regeln zum CO2-Ausstoß sei man „optimal vorbereitet“. Der nach Präsident Joe Biden benannte Infrastruktur-Plan werde auch jenseits des Atlantiks noch eine Verschärfung bringen. „Wir sind mit unserer Plattformstrategie für die Elektrofahrzeuge global sehr gut aufgestellt – sowohl für China und die USA als auch für Europa.“



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Große Pläne, weniger Macher: E-Scooter-Firma Tier verliert Top-Manager

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Große Pläne, weniger Macher

E-Scooter-Firma Tier verliert Top-Manager

Tier Mobility zählt mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar zu den wertvollsten Startups hierzulande.
Die E-Scooter-Firma hatte zuletzt zu kämpfen. Jetzt, wo das Interesse an E-Tretrollern wieder erwacht und ein Konkurrent Börsenpläne hegt, ist der Braindrain nicht hilfreich.

Beim Berliner E-Scooter-Startup Tier Mobility könnte eigentlich wieder Optimismus einkehren. Der Pandemie-Schock scheint vorerst überstanden, die Kassen sind dank eines Millionen-Kredits von Goldman Sachs gut gefüllt, der Unternehmenswert stieg zuletzt auf mehr als eine Milliarde US-Dollar. Doch ausgerechnet jetzt, da es wieder bergauf gehen soll, verliert das Startup zwei seiner wichtigsten Manager.

Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins „Capital“ haben Chief Commercial Officer Moritz Werner und Chief Operating Officer Roger Hassan das Unternehmen im Juni und Juli im Abstand von vier Wochen verlassen. Ein Sprecher von Tier Mobility bestätigte die Demissionen auf Anfrage, machte allerdings keine Angaben zu den Hintergründen. Auch Werner und Hassan äußerten sich nicht.

Führungszirkel schrumpft

Tier-Chef Lawrence Leuschner hatte die beiden Spitzenmanager vor gut eineinhalb Jahren zu seinem Startup geholt, um die internationale Expansion voranzutreiben. Der ehemalige BCG-Berater Werner war als CCO für das Kunden- und Umsatzwachstum verantwortlich. Dem Vernehmen nach verlässt er Tier, um sich eigenen Projekten zu widmen. Sein Managerkollege und COO Hassan sollte das junge Startup auf Effizienz trimmen und Kosten senken. Angeblich hat er sich zurückgezogen, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Ein vorangegangener Konflikt im Management lässt sich trotzdem nicht ausschließen.

Der Führungszirkel um Leuschner schrumpft damit von sechs auf vier Personen. Eine Nachbesetzung hat das Unternehmen bisher nicht öffentlich kommuniziert. Offenbar soll die Verantwortung vorerst intern verteilt werden. Die Aufgaben des bisherigen COOs übernimmt dem Vernehmen nach Andreas Weinberger. Die Rolle des CCOs hat scheinbar Matthias Tempel übernommen, glaubt man seinen Linkedin-Angaben. Er war bisher die rechte Hand des CEOs.

Branche wieder im Aufwind

Die Abgänge kommen zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt, denn nach einem schwachen Jahr 2020 befindet sich die Branche gerade wieder im Aufwind. Das zeigen Schätzungen des Analysediensts Airnow zu den Downloadzahlen der vier größten E-Scooter-Apps (siehe Grafik). Sowohl bei Tier als auch bei den Konkurrenten Voi, Bird und Lime lagen die geschätzten Downloads im Juni 2021 weit über dem Vorjahresniveau. Das Interesse an den elektrischen Tretrollern scheint wieder zu steigen. Wie sich das im Kunden- und Umsatzwachstum widerspiegelt, geht aus den Zahlen allerdings nicht hervor.

Mit dem Beginn der Sommersaison ist auch der Konkurrenzkampf unter den Anbietern wieder aufgeflammt. Der US-Konkurrent Bird kündigte im Mai einen Börsengang via Spac an, um sich eine neue Finanzierung für die Expansion zu sichern. Angeblich schielt es auf eine Bewertung von 2,3 Mrd. US-Dollar. In Deutschland ist zudem kürzlich das estnische Start-up Bolt in den Markt eingetreten. Mit einer Flotte von 15.000 Elektrorollern und einer aggressiven Preispolitik versucht es, der Konkurrenz die Kunden abspenstig zu machen.

Spekulation über neue Finanzierung

Angesichts der Bewegung im Markt wird in der Szene spekuliert, ob Tier womöglich schon wieder auf der Suche nach einer neuen Finanzierung sei. Das Timing wäre jetzt günstig, bevor die umsatzschwachen Herbst- und Wintermonate wieder auf die Geschäftszahlen drücken, die sich in Präsentationen für potenzielle Investoren nicht gut machen.

Was allerdings dagegen spricht: Das Berliner Startup hat sich erst im Juni eine Kreditfinanzierung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar von Goldman Sachs besorgt. Mit dem Geld treibt Tier derzeit die internationale Expansion seiner Flotte voran. Das Mobilitäts-Startup, das 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin in Berlin gegründet wurde, ist derzeit nach eigenen Angaben in mehr als 110 Städten in 13 Ländern in Europa und dem Mittleren Osten aktiv. Abgesehen von E-Scootern und E-Mopeds will es künftig auch E-Bikes anbieten.

Strategie steht derzeit auf der Probe

Des Weiteren benötigt Tier die Millionen, um sein wichtigstes strategisches Projekt umzusetzen: Das Unternehmen will seine Kunden künftig dazu bewegen, die E-Scooter selbst aufzuladen. Das soll die Betriebskosten radikal senken. Vor gut einem Jahr hat Tier deshalb ein europaweites Ladenetz angekündigt. Ziel sei es, in den Innenstädten jede 500 Meter eine Akkuwechselstation anzubieten – etwa in Kiosks, Cafés und Geschäften. Kunden sollen dort die leeren Akkus gegen volle Batterien austauschen und erhalten im Gegenzug eine Freifahrt.

Nach einer Testphase in Skandinavien ist das Projekt vor gut zwei Monaten auch in Deutschland angelaufen. Der Aufbau des Netzwerkes ist mit hohen Hardware-Investitionen verbunden. Im Kern ist das Vorhaben eine Wette auf die Kunden und deren Bereitschaft, den Aufwand des Akkuwechsels auf sich nehmen werden. Eine Wette, von der nichts weniger als die Zukunft des Berliner Start-ups abhängt.



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„Steigt Nachfrage weiter, normalisiert sich der Markt erst 2024”

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Berlin. Im Fahrradhandel werden die Lieferprobleme nach Angaben aus der Branche noch größer. Manche Räder könnten erst mit monatelanger Verspätung ausgeliefert werden. „Einige Händler warten bis heute noch auf bis zu 40 Prozent der Räder, die sie bereits im vergangenen Jahr bestellt haben“, sagte Hans-Peter Obermark vom Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) der Funke-Mediengruppe (Samstag). „Die Branche rechnet – sofern es nicht zu weiteren Lockdowns kommt – erst Ende 2024 mit einer Normalisierung des Fahrradmarktes bei weiter steigender Nachfrage.“

Fahrrad-Boom in der Corona-Pandemie: Zweirad-Industrie-Verband rechnet mit steigenden Preisen

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) erwartet, dass die Preise für Fahrräder um 10 bis 15 Prozent steigen. Die Transportkosten seien „sehr deutlich angezogen. Hersteller werden sie nicht komplett an Endkunden weitergeben“, sagte der ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork. Coronabedingt seien Lieferketten unterbrochen worden. „Angesichts der Lieferengpässe werden wir in diesem Jahr wohl wieder die Umsätze und Absätze des Vorjahres erreichen.“ Große Steigerungsraten seien nicht möglich.

Fahrräder seien zwar noch verfügbar, „aber wer eine klare Vorstellung von seinem neuen Rad im Kopf hat, der muss lange warten.“ Betroffen seien alle Räderarten von Rennrädern über Mountainbikes bis zu City-Rädern, hieß es.



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