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Unterhaltung

Merz? Laschet? Röttgen? Klima! | ZEIT ONLINE

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In den letzten Tagen habe ich unzählige Artikel über Personalfragen in der
CDU gesehen. An Armin Laschet, Jens Spahn, Norbert Röttgen und allen voran Friedrich Merz kommt man aktuell einfach
nicht vorbei. Diese Art von Artikeln ist mir nach wie vor
fremd, einfach, weil ich mich nie dafür interessiert und sie deshalb kaum
gelesen habe. Und wenn ich sie nun mal genauer betrachte, weiß ich
auch wieder, warum.

Zeitungen titeln über „Seitenhiebe“ von Merz gegen AKK, von Laschet gegen Merz, von Röttgen gegen Merkel. Aber „SO kontert Friedrich
Merz
„, denn er gibt jetzt eine „Klartext-Ansage“ an seine Kritiker. „Das Duo und der
einsame Wolf
“ und der „Spielverderber
Röttgen
“ sorgen für eine „Kampfabstimmung“ und das „Beben in der CDU„, was natürlich die Frage aufwirft: „Ist das Team noch zu retten?“ Es werden Analysen über mögliche persönliche Entwicklungen der Kandidaten
geschrieben, wie zum Beispiel, ob sich Röttgen „von der tragischen
Figur zum Hoffnungsträger
“ entwickelt hat oder „wie Friedrich Merz
Frauenrechte entdeckt
„. Und wie diese „schicksalhafte
Richtungsentscheidung
“ dann ausgeht, zeigt sich in der „Woche der Wahrheit„, denn: „Es kann nur einen
geben
„.

Würde man bei einigen dieser Artikel die Namen mit denen von Kandidatinnen aus Germany’s Next Topmodel, Dschungelcamp oder DSDS austauschen, wären es plötzlich nicht mehr Titel
großer deutscher Zeitungen, sondern großer deutscher Klatschmagazine. Es geht
in beiden Fällen zu einem großen Teil um das Spektakel von Konkurrenzkampf, den
Zoff währenddessen und die anschließende Analyse von all dem. 

Fairerweise muss man an dieser Stelle natürlich sagen: Die Leser stehen ja
darauf, sonst würde diese Staffel von CDU sucht den Super-Vorsitz nicht in
diesem Maße und vor allem auf diese Art behandelt werden. Ich bin auch der
letzte, der sich darüber beklagen kann, wenn Menschen Unterhaltung wollen und
andere sie ihnen bieten. Ich frage aber auch: Ab wann ist etwas vor allem
Unterhaltung? Und an welcher Stelle versperrt ihre bunte Kulisse die Sicht auf
Dinge, die vielleicht gerade weniger interessant erscheinen als Friedrich Merz’
edgy Impulse bei selbst gesetzten Themen, die aber letztlich wichtiger sind,
auch mit Blick auf Merz selbst? Immerhin will der ja irgendwann dieses Land regieren.

Wenn ich nun zu meinem Lieblingsanliegen Klima abbiege, möchte ich nicht so missverstanden werden, dass ich die anderen aktuellen Themen,
speziell die Morde von Hanau und die Diskussion über Rassismus, irgendwie
vernachlässigbar finde. Es ging aber zum Beispiel in der Pressekonferenz,
in der Friedrich Merz am Dienstag seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz
erklärte, längst nicht nur um Hanau, sondern auch um alle möglichen
Animositäten, Selbsteinschätzungen und vergangene Geplänkel. Es ging allen
Anwesenden – Merz sowie denen, die ihm Fragen stellten – aber nur ganz am Rand um das Klima

Falls ihr es verpasst habt: Neulich gab es Hitzerekorde in der
Arktis
mit den wärmsten Messwerten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. In Afrika kollabieren
bereits Staaten, die sich nicht vor der Krise schützen können
. Die EU-Behörde für
Umwelt betonte erst kürzlich, dass zerstörerische
Folgen der Klimakrise mittlerweile unausweichlich geworden sind und wir jetzt
nur noch das Ausmaß mindern können
. Die Experten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben in komplexen Modellanalysen erneut bestätigt, dass
eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad – die nur noch mit einer
drastischen Veränderung der Politik eine Chance hätte – mit all ihren Kosten
wirtschaftlich viel günstiger wäre als die uns blühenden Klimaschäden, wenn
wir so weitermachen wie bisher
. (In der Analyse wurden immaterielle Werte
wie der Tod vieler Menschen oder das Aussterben von Tierarten nicht einmal miteinberechnet.) 

Daneben sorgt die Klimakrise auch dafür, dass
sich manche Tiere außerhalb ihrer normalen Lebenszyklen rasant vermehren können,
wodurch zum Beispiel Ostafrika derzeit die
schlimmste Heuschreckenplage seit Langem erlebt
. Die Generalsekretärin
der Klimarahmenkonvention der UN – also kein Öko-Punk sondern die Frau, welche
die Verhandlungen des Pariser Abkommens geleitet hat – ruft öffentlich zum
zivilen Ungehorsam gegen Regierungen auf, um diese endlich zur Bekämpfung der
Klimakrise zu zwingen
. Derweil subventioniert die EU entgegen dem aktuellen Narrativ von
Klimakrisenbekämpfung und Green New Deal mit 29.000.000.000 Euro
klimaschädliche Erdgas-Infrastrukturen

All diese Themen der letzten paar Wochen haben keine große Aufmerksamkeit in Medien und bei ihrem Publikum bekommen. Ich kann es auch verstehen: Es nervt, es ist
anstrengend, es fuckt übelst ab. Neben kleinen positiven Lichtblicken, wie der
Tatsache, dass energiebezogene
CO2-Emissionen 2019 immerhin aufgehört haben, zu wachsen
, gibt es eine ständige
Flut von negativen Entwicklungen. Es macht keinen Spaß, sowas
zu lesen, und es ist undankbar für Berichterstattung, die letztlich immer wieder
ins Leere der globalen Nichtveränderung läuft. Beim Klima ist im Grunde
alles gesagt und man müsste sich einfach wiederholen, während man auf
die nächste katastrophale Entwicklung oder negative Prognose
deutet. So funktionieren aber weder Nachrichten noch Internet-Memes oder
Satire. Die funktionieren mit CDU-internen Zanksignalen von Merz oder dämlichen
Aussagen von Norbert Röttgen, dass die zweite Person in
seinem Team eine Frau sein wird
. (Welche: egal.)





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„Feel Good“: Diese Comedy fühlt sich gut an – Kino

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Lachen kann süchtig machen. Comedian Mae Martin (32) bringt Menschen zum Lachen und kennt sich mit Sucht aus …

Die kanadische Entertainerin ist Star ihrer eigenen Serie. Titel: „Feel Good“. Erzählt wird die Geschichte von – na, raten Sie mal – Comedian Mae. Die liebt Menschen, bezeichnet sich selber weder als bi- noch als homosexuell und tourt mit kleinem Programm durch England. Dabei lernt sie die eigentlich heterosexuelle George (Charlotte Ritchie, 30) kennen und lieben. Allerdings ist das ganze Leben eben kein einziger Witz. Mae rutscht wieder zurück in alte Gewohnheiten, nimmt trotz Selbsthilfegruppe Kokain. Und die neue Liebe droht wieder zu zerbrechen.

Vielleicht kann da eine alte Serien-Bekannte helfen? Als Gast-Star ist Lisa Kudrow (56) aus „Friends“ am Start. Sie spielt Maes Mama, die zwar gerne zum Glas greift, aber immer für die Tochter da ist, wenn es Probleme gibt.
(6 x ca. 30 Min./FSK: ab 16 J.)

Fazit: Eine Serie zum schnellen Weggucken an einem Abend mit Freund oder Freundin. Ganz egal. Die Gags sind geschlechtsneutral.


„Feel Good“: Diese Comedy fühlt sich gut an





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„Promis unter Palmen“: Champagner-Claudia eskaliert! – TV

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In der dritten Woche erfand Claudia Obert (58) bei „Promis unter Palmen“ das Format völlig neu: „PROMILLE unter Palmen“ war angesagt.

Mit ihrem exzessiven Trinken sorgte die Lebe(r)frau bei den anderen Promis für blankes Entsetzen! Der lebende Kalenderspruch Bastian Yotta (43) regte sich auf: „Wenn jemand Alkohol trinkt und sich zusäuft, auch als Vorbildfunktion für Leute draußen, dann finde ich das zum Kotzen in einem Familiensender. Wir sind auf SAT1, wir sind nicht auf RTL2.“

Eben! Geldgeile Promis ohne echte Jobs, Themen unter der Gürtellinie und sinnfreie Spiele sind Familienunterhaltung.


Und immer eine Hand am Glas: Claudia (l.) gönnt sich noch ein Schlückchen, während Désirée und Roland eine Runde schwofen
Immer eine Hand am Glas: Claudia (l.) gönnt sich noch ein Schlückchen, während Désirée und Roland eine Runde schwofenFoto: SAT.1 SAT.1

Dabei konnte man so viele Lebensweisheiten von Claudia lernen. Zum Beispiel:

Weil Claudia wiederholt das Abendessen störte, wurde ihr angedroht, sie vom Essen auszuschließen. Zu trinken hatte sie ja genug. Yoga-Yotta belehrend: „Claudia, ich muss dir sagen, wenn du so viel getrunken hast, machst du Fehler.“

Apropos Fehler. Prompt wankte Claudia traurig Schluck für Schluck in Richtung Meer – und brach die Regeln, da sie die Hausgrenze übertrat. Ronald Schill (61) rief die Ausgerissene zurück, tröstete die sichtlich mitgenommene Claudia. Als auch noch Carina Spack (23) dazukam, rastete Claudia aber aus, schrie: „Das muss ich nicht haben!“

Eiskalt kommentierte aus sicherer Entfernung Mecker-Experte Matthias Mangiapane (36): „Die ist voll wie eine Regentonne.“ Ist ja auch der Regenwald. Er fand für die Situation nur drei Worte: „Taktlos, niveaulos, primitiv“ – und genau so lieben wir es!

Claudia, hicks, verzichtete freiwillig auf das Essen, grölte selbstironisch mit einem Glas in der Hand: „Ich bin die größte Säuferin vor dem Herrn … mit zwei Gläsern Wein.“

Wer sich niveaulos benahm, war Matthias! Der giftete übelst weiter und urteilte: „Gegen mich hat diese Frau gar keine Karriere.“ Aha, und welche wäre das? „Ich habe es aus dem Null und dem Nichts in das Dschungelcamp geschafft.“ Da haben wir sie wieder, die Vorbildfunktion!

Adé, Désirée!

Am nächsten Abend plante Claudia, trockengelegt ins Bett zu gehen: „Einmal im Jahr muss ich einen alkoholfreien Tag machen.“ Ausnahme: „Ich trinke, wenn die anderen Damen auch mittrinken.“ Aus „die anderen Damen“ wurde dann immerhin Désirée Nick (63), die einstieg und fröhlich mitbecherte.

Schon nach einem Schluck sank erfreulicherweise das Niveau! Die Nick zur Obert:

Kurze Zeit später trank die Nick schon direkt aus der Pulle. Claudia Obert klatschte die Hände zusammen: „Jetzt geht‘s los! Jetzt geht‘s los!“

Als dann auch noch Musik einsetzte, war kein Halten mehr. Désirée Nick war on feier-fire! „Komm, tanz mit Omma. Du tanzt jetzt mit Omma“, rief die Dance-Älteste und brüllte in Richtung Carina: „Carina, du Schlaftablette, an die Arbeit! Zieh die Sachen aus, an die Arbeit, mach es so wie Mutti!“


Stößchen! Die Damen bewiesen mal wieder, wie trinkfest sie sind
Da guckt der Ronald. Die Damen bewiesen mal wieder, wie trinkfest sie sindFoto: SAT.1

Mutti musste jedoch die Koffer packen, wurde von den anderen Kandidaten am Ende nach Hause geschickt. Zeit für Versöhnung! Claudia Obert, nüchtern: „Komm lass dich nochmal drücken, ich finde dich klasse.“

Désirées spitze Zunge wird uns fehlen. Was bleibt, war ihr Abschiedsstatement vom C-Promi-Elend: „Im Grunde genommen sind sie alle froh, dass sie mich los sind, weil es niemanden gibt, der so viel Esprit, Humor, Glanz und Glamour in diese Truppe tragen kann, wie ich. Und diese Lücke, die ich hier hinterlasse, kann von niemandem geschlossen werden.“

Außer natürlich vom Alkohol. Frau Obert, übernehmen Sie!


Désirées bissige Art wird uns fehlen
Désirées bissige Art wird uns fehlenFoto: Sat 1





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Anzeige| #happywednesday Heute mal ein gute Laune TikTok Ich wünsche euch allen…

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Anzeige| #happywednesday ☺️
Heute mal ein gute Laune TikTok🙈
Ich wünsche euch allen einen schönen Mittwochabend🥰

#girl #video #tiktokdance #mädchen #dance #inspo #positivevibes #positivity

 



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