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Mein erstes Xiaomi-Handy ist ein echter Preisbrecher

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Lang vorbei sind die Zeiten, in denen Smartphones aus China Elektroschrott sind. Inzwischen bieten Hersteller aus Fernost eine gute Ausstattung zum kleinen Preis – darunter auch Xiaomi. Mit dem Redmi Note 8 Pro bietet das chinesische Unternehmen ein Mittelklasse-Handy zum Sparpreis an. Unser GIGA-Hardware-Experte Robert hat das Gerät getestet und ist von seinem ersten Xiaomi-Smartphone sehr angetan. 

Bildquelle: GIGA

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Inhaltsverzeichnis

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Erster Eindruck

Als ich dazu auserkoren wurde, Xiaomis neues Mittelklasse-Smartphone zu testen, war ich nicht gerade begeistert. Bis dato dachte ich stets, dass bei günstigen Smartphones aus China doch irgendwo ein Haken sein müsste: Mangelnde Verarbeitungsqualität, grottige Ausstattung oder ein grauenhaftes Interface – irgendwo muss ja gespart werden, oder?

Dieser Eindruck änderte sich jedoch sofort, als ich das Xiaomi Redmi Note 8 Pro aus seiner Packung nahm und zum ersten Mal einschaltete. Von außen wirkte das Gerät sehr robust und solide verarbeitet – keine schiefen Spaltmaße, ungewollte Kratzer oder billige Plastik-Optik. Rein vom Aussehen unterscheidet sich das Smartphone meiner Meinung nach kaum von einem Top-Gerät – hier hat Xiaomi wirklich gute Arbeit geleistet.

Redmi Note 8 Pro (Bild: GIGA).

Auch das Display schien im ersten Moment sehr blickwinkelstabil, bot recht knallige Farben und knackige Kontraste – und das trotz LC-Technologie. Erster Eindruck: Top!

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Satte Performance trotz Mittelklasse-Chip

Ein Blick auf die technischen Daten des Xiaomi Redmi Note 8 Pro verrät: Hier bekommt man ein solides Mittelklasse-Gerät geboten. Beim MediaTek-Prozessor dürften einige Android-Fans zwar die Nase rümpfen, aber zu Unrecht. In diversen Benchmarks kann es der MTK Helio G90T mit Qualcomms Snapdragon 730G aufnehmen.

Aber viel wichtiger: Im Alltagsgebrauch hatte ich niemals das Gefühl, dass mich der Prozessor ausbremsen würde. Egal ob beim Texten, Videos gucken, Fotos schießen, im Internet surfen oder Apps installieren – das Betriebssystem reagierte stets zügig auf meine Eingaben.

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Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: MIUI, wir werden keine Freunde

Womit wir zu einem meiner größten Kritikpunkte am Xiaomi Redmi Note 10 kommen: dem stark angepassten Oberfläche. Es mag unter unseren Lesern viele Fans von MIUI geben, ich gehöre nicht dazu. Allein die Tatsache, dass das Android-System keinen App-Drawer bietet, trieb mich anfangs beinahe in den Wahnsinn. Zwar kann man sich problemlos einen anderen Launcher installieren, doch für den Test entschied ich mich dazu, weiterhin auf den Systemlauncher zu setzen.

Also verbrachte ich etwa eine halbe Stunde damit, alle meine Apps auf dem Homescreen fein säuberlich in Ordner zu sortieren und vernünftig anzuordnen. Nach ein paar Tagen gewöhnte ich mich zwar an die Handhabung, doch komplett warm geworden bin ich mit MIUI selbst jetzt noch nicht. Immerhin: Der Google Play Store, sowie weitere Google-Dienste, auf die ich in meinem Alltag angewiesen bin, sind bereits auf dem Smartphone installiert und können problemlos genutzt werden.

Auch die Suche nach bestimmten Einstellungen gestaltet sich unter MIUI etwas schwierig. Einige Begriffe und Optionen werden im chinesischen OS anders benannt, als man es gewohnt ist. Die Einstellungen zur Systemnavigation, also die Auswahl zwischen Button- oder Gestensteuerung, befindet sich unter dem Menüpunkt „Vollbildanzeige“. Verstehen muss man das nicht.

Menüwahnsinn MIUI in a nutshell (Bild: GIGA).

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Fingerabdrucksensor und NFC

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite hatte direkt nach der Einrichtung ab und an noch Probleme damit, meinen Fingerabdruck jedes Mal zu erkennen, nach ein paar Tagen funktionierte die Entsperrung aber einwandfrei. Zwar bietet Xiaomi beim Redmi Note 8 Pro auch eine Entsperrung über Gesichtsscan an, weist jedoch im entsprechenden Menü selbst darauf hin, dass diese Methode nicht zu empfehlen ist. Dementsprechend habe auch ich davon die Finger gelassen.

Worauf das Smartphone einen jedoch nicht hinweist, ist die Tatsache, dass das Handy zwar dank NFC-Chip auch zum kontaktlosen Bezahlen genutzt werden kann, die notwendigen Einstellungen dafür aber noch nicht getroffen sind. Dreimal ist es mir an der Supermarktkasse passiert, dass ich nicht mit dem Smartphone bezahlen konnte, obwohl Google Pay auf dem Gerät eingerichtet war. Um mobil bezahlen zu können, muss man im Menüpunkt „Sichere Elementposition“ vorher das HCE Wallet auswählen. Standardmäßig ist das SIM-Wallet aktiviert.

Vierfach-Kamera + Fingerabdrucksensor im Detail (Bild: GIGA).

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Meckern auf hohem Niveau

Ihr merkt schon: Hauptsächlich sind es Kleinigkeiten, die ich beim Xiaomi Redmi Note 8 Pro bemängele. Denn abgesehen davon leistet sich das Smartphone fast gar keine groben Schnitzer. Ja, der Monolautsprecher sorgt nicht für den knackigsten Klang und kann leicht verdeckt werden, wenn man das quer mit beiden Händen hält. Ja, das LC-Display erreicht nicht die gleichen knackigen Schwarzwerte wie ein Gerät mit OLED-Panel und wirkt manchmal etwas überschärft. Und ja, die Kameraoption für die 64-MP-Fotos ist mehr Marketing-Gag und bietet meiner Meinung nach nur bedingt einen Mehrwert.

Die meiste Zeit über war ich jedoch erstaunt, wie wenige Abstriche ich in meinem Alltag machen musste, obwohl es sich beim Redmi Note 8 Pro „nur“ um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. WLAN- und Bluetooth-Verbindungen funktionierten tadellos, gleiches gilt für den Mobilfunk-Empfang und die Sprachqualität bei Anrufen. Nervige Verbindungsabbrüche oder -aussetzer gab es während des Tests nicht zu beklagen. Sogar ein Klinkenanschluss ist auf der Unterseite des Gerätes zu finden. Wahnsinn! Übrigens: Unser Testgerät verfügte über 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher, der via microSD-Karte sogar noch erweitert werden kann.

Bei der Konkurrenz kaum noch zu finden: der Klinkenanschluss (Bild: GIGA).

Doch das Beste habe ich mir zum Schluss aufgehoben: die Akkulaufzeit. Das Handy ist ein echter Dauerläufer. Dank der Akkukapazität von satten 4.500 mAh hatte ich niemals Angst, dass mir plötzlich der Saft ausgehen könnte. Im Praxistest hielt das Smartphone mit einer Akkuladung rund 2,5 Tage durch, davon beliefen sich 8 Stunden auf reine SoT (Screen-on-Time). Das Smartphone nutzte ich in dieser Zeit hauptsächlich zum Texten und Browsen, schaute damit aber auch in der Bahn YouTube- und Netflix-Videos und hörte den einen oder anderen Podcast. WLAN, mobile Daten, GPS und NFC waren währenddessen die ganze Zeit über aktiviert. Und selbst wenn sich der Akku langsam dem Nullpunkt näherte, konnte er dank 18-Wh-Schnellladegerät recht zügig wieder vollgetankt werden.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro im Test: Das Fazit

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro hat mich sehr positiv überrascht. Trotz seines recht günstigen Verkaufspreises von gerade einmal 269 Euro (Version mit 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher) bekommt man hier alles geboten, was man sich von einem modernen Smartphone wünscht.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro: Ein echter Allrounder zum kleinen Preis (Bild: GIGA).

An die Bedienung der MIUI-Oberfläche muss man sich als Neuling zwar erst gewöhnen, ab und an auch an einigen Einstellungen rumfriemeln, damit alles so läuft, wie man will – aber ist das erstmal geschafft, gibt es nur noch wenig, worüber man meckern kann. Die Kamera kann zwar lange nicht mit der von iPhone 11, Pixel 4 und Co mithalten, für einen schnellen Schnappschuss ist sie aber allemal zu gebrauchen.

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Die größte Stärke des Redmi Note 8 Pro dürfte in seinem Verkaufspreis liegen: Soviel Smartphone bietet für unter 300 Euro aktuell kaum ein anderer Hersteller. Wer also nach einem preiswerten Mittelklasse-Smartphone mit langer Akkulaufzeit sucht, der macht mit dem Xiaomi Redmi Note 8 Pro meiner Meinung nach nichts falsch.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro: Bewertung

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Display: 3/5
  • Kamera: 3/5
  • Software: 3/5
  • Performance: 4/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Speicher: 5/5
  • Akku und Alltag: 5/5

Gesamt: 78 Prozent

Xiaomi Redmi Note 8 Pro: Technische Daten

Display6,53 Zoll, FHD+ (2.340 × 1.080 Pixel)
ProzessorMediaTek MTK Helio G90T Octa-Core
Arbeitsspeicher6 GB
Datenspeicher128 GB
Hauptkamera
  • Hauptsensor: 64 MP mit f/1.89-Blende
  • Zweitsensor: 8 MP (Ultraweitwinkel)
  • Drittsensor: 2 MP (2cm-Ultra-Makroobjektiv) mit f/2.2-Blende
  • Viertsensor: 2 MP (Tiefensensor)
Frontkamera20 MP
Akku4.500 mAh mit Schnellladefunktion (18 W)
KonnektivitätLTE, WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 5, USB-Typ-C, NFC
Abmessung161,35 x 76,4 x 8,79 mm
Gewicht199,8 Gramm
BetriebssystemAndroid 9 Pie (MIUI 10)
FarbenWald-Grün
BesonderheitenFingerabdrucksensor, Schnellladefunktion mit 18 Watt (Netzteil im Lieferumfang), Infrarot-Sender, durchsichte Silikonhülle im Lieferumfang enthalten



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EM-Qualifikation: Frankreich, England, Türkei und Tschechien lösen EM-Ticket

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Fußball-Weltmeister Frankreich, England, die Türkei und Tschechien haben sich für die Europameisterschaft 2020 qualifiziert. Titelverteidiger Portugal muss dagegen noch warten, bleibt aber weiter auf EM-Kurs.

Frankreich war bereits vor dem mühsamen 2:1 (1:1) gegen Moldawien qualifiziert, nachdem die Türkei den Dritten Island durch ein 0:0 im direkten Duell auf Distanz gehalten hatte. Die Franzosen übernahmen damit aber die Tabellenführung. England krönte indes mit einer großen Tor-Party und dem EM-Ticket sein 1000. Länderspiel. Die Three Lions siegten gegen Montenegro im Londoner Wembley Stadion 7:0 (5:0) und sicherten sich mit dem Gruppensieg die Teilnahme an der EURO 2020. Den zweiten EM-Startplatz holte sich in Gruppe A Tschechien durch ein 2:1 (0:1) gegen Außenseiter Kosovo.

Beim 6:0 (2:0) von Portugal gegen Litauen beendete Superstar Cristiano Ronaldo eindrucksvoll seine Tor-Krise. CR7 erzielte gleich drei Tore, nachdem er zuletzt im Trikot von Italiens Rekordmeister Juventus Turin sogar ausgewechselt worden war. Für Ronaldo waren es die Länderspiel-Tore Nummer 96 bis 98 und der insgesamt 55. Dreierpack seiner Karriere. Für das vorzeitige EM-Ticket reichte es aber noch nicht, da Serbien gegen Luxemburg 3:2 (2:0) gewann. Hinter der bereits qualifizierten Ukraine kämpft Portugal (14) mit Serbien (13) um das zweite Ticket. Die Portugiesen können mit einem Sieg in Luxemburg am Sonntag alles klar machen.

Spanien, Italien, Polen, Belgien, Russland und die Ukraine hatten sich schon vor dem letzten Doppelspieltag die Teilnahme an der paneuropäischen EM-Endrunde gesichert.



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New tech at CIIE

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From concept cars to coffee makers, over 300 innovative products and tech are being introduced at this year’s China International Import Expo in Shanghai. More than $57 billion worth of deals were signed after CIIE in 2018. What makes CIIE attractive for international companies?

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