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“Medaille tat mir im Herzen gut”

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Die Reise zu den Olympischen Spielen nach Tokio hat für den Kieler Judoka Dominic Ressel ein versöhnliches Ende genommen. „Es war ein gutes Trostpflaster für mich“, sagte der 27-Jährige, als er sich am Sonntag per Sprachnachricht vom Rückflug, wenige Stunden vor der Landung am Flughafen Frankfurt, meldete.

Dominic Ressel: „Der Wettkampf war unglaublich“

Am Sonnabend hatten die deutschen Judoka bei der Olympia-Premiere des Mixed-Teamwettbewerbs in Tokio im kleinen Finale gegen die Niederlande mit 4:2 gewonnen. „Der Wettkampf war unglaublich. Jeder ist durch das Team im Rücken über sich hinausgewachsen“, schwärmte Ressel, der im Einzel zuvor in seiner Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Bronzekampf noch verloren hatte.

„Medaille tat mit im Herzen gut“

Nach der Mannschafts-Medaille seien in den Katakomben des Budokan Nippon bei ihm Tränen geflossen. „Die Erleichterung war sehr groß, dass ich doch noch eine Medaille geholt habe. Die Medaille mit dem Team tat mir im Herzen gut.“

Lesen Sie auch:Ressel nach verpasstem Bronze im Einzel: „Gezeigt, dass ich ganz nach oben gehöre“

Im Teamwettbewerb, bei dem pro Runde bis zu je drei Männer und Frauen für eine Mannschaft auf die Matte gehen, hatten die Deutschen zum Auftakt das Flüchtlingsteam des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit 4:0 besiegt und im Viertelfinale gegen Japan mit 2:4 verloren. Durch ein 4:2 über die Mongolei in der Hoffnungsrunde qualifizierten sie sich noch für einen der Bronze-Kämpfe.

Ressel gewinnt seinen Kampf gegen Noel van’t End

Dort erhielt Ressel den Vortritt vor Eduart Trippel, der zuvor die einzige Silbermedaille aller Deutschen Judoka im Einzelwettbewerb geholt hatte. Gegen den deutlich schwereren Niederländer Noel van’t End, parierte der Kieler gute Wurfansätze und setzte seinerseits genügend offensive Impulse, so dass der Kampf in den Golden Score ging und nach weiteren 4:58 Minuten mit dem dritten Shido für den Niederländer (führt zur Disqualifikation) endete.

Der Sieg des Judoka vom TSV Kronshagen brachte das deutsche Team mit 2:1 Führung. Noch größer als nach seinem Kampf war der Jubel im deutschen Lager, als Sebastian Seidl gegen Tornike Tsjakadoea ebenfalls im Golden Score mit dem 4:2 alles klar machte. Wie die Medaille gefeiert wurde, darüber hielt sich Ressel bedeckt. „Wir haben im olympischen Dorf noch ein bisschen zusammengesessen. Wir konnten ja nicht viel tun.“

Nach Olympia kommt der Dienstführerschein

Um acht Uhr japanischer Zeit wurde das DJB-Team im Dorf abgeholt und zum Flughafen gefahren. Für Ressel geht es nach der Landung „ganz unspektakulär“ weiter. „Ich verbringe eine Nacht zu Hause und muss dann nach Neustrelitz und meinen Dienstführerschein machen.“ Die große Feier mit Freunden und Familie verschiebt der Bundespolizist in Ausbildung. „Nach einer Woche gucke ich, wie ich meinen Urlaub plane. Ich werde die Zeit jetzt erstmal genießen“, sagt Ressel. Und vielleicht ab und an einen zufriedenen Blick auf die Bronzemedaille werfen.



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Marton Dardai: “Hertha ist wirklich meine Heimat”

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Berlin (dpa) – Marton Dardai sieht sich fest verwurzelt mit dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC.

“Für mich steht Hertha an allererster Stelle, meine ganze Familie ist mit diesem Verein verwachsen. Ich verbringe mehr Zeit im Olympiapark als zu Hause”, sagte der 19 Jahre alte Verteidiger der “Berliner Morgenpost”, “Hertha ist wirklich meine Heimat.”

Anders als seine früheren jungen Vereinskollegen Luca Netz und Lazar Samardzic, die den Verein verlassen haben, steht für den Sohn von Hertha-Trainer Pal Dardai ein Vereinswechsel nicht auf der Agenda. “Da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Jetzt bin ich erstmal hier, möchte meine Leistung bestätigen und hier wachsen”, sagte Dardai, der in der letzten Rückrunde unter seinem Vater zum Stammspieler aufgestiegen war.

Dabei zieht Sohn Dardai eine klare Trennlinie zwischen dem Trainer und Vater. “Zu Hause ist er mein Vater, da denke ich gar nicht an das, was bei Hertha passiert. Sobald ich in die Kabine komme, ist er mein Trainer”, sagte der zweimalige U19-Nationalspieler, “ich spreche ihn hier mit Trainer an. Es ist genauso, als wäre eine andere Person mein Trainer.”



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Kylian Mbappé: ManCity will PSG-Star „um jeden Preis“ – FUSSBALL INTERNATIONAL

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„Um jeden Preis“-Ansage vom obersten ManCity-Scheich!

Scheich Mansour, der Besitzer des England-Meisters, hat laut einem Bericht der Daily Mail den Auftrag erteilt, Frankreich-Weltmeister und PSG-Superstar Kylian Mbappe (22) zu verpflichten. Koste es, was es wolle! Und womöglich schon im Januar …

Bisher galt Real Madrid als Favorit. Die Königlichen wollen Mbappé unbedingt zur neuen Galionsfigur des Klubs machen, scheiterten allerdings mit zwei Angeboten, bevor das Sommer-Transferfenster am 31. August schloss.

Jetzt könnte Manchester City Real noch abhängen und den Stürmer-Blitz noch vor Ablauf seines Vertrags bei Paris Saint-Germain am Ende der Saison verpflichten.

Preis-Dimension: Real hatte diesen Sommer 180 Mio Euro geboten. PSG, das Gefahr läuft, seinen Mega-Star mit auslaufendem Vertrag kommenden Sommer ablösefrei zu verlieren, lehnte ab.

City-Trainer Pep Guardiola (50) soll sich nun laut Mail Hoffnungen machen, Mbappe im nächsten Transferfenster, das bis Januar läuft, zu einem günstigen Preis verpflichten zu können.

Tendenz: Bisher soll Real Mbappés erste Wahl sein. City gehört aber wohl zu den wenigen Klubs weltweit, die ihm höhere finanzielle Anreize bieten könnten als die Königlichen …





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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

Jurgen Klopp Liverpool 2021

© Getty Images

Liverpool-Star Mohamed Salah hat einen bärenstarken Saisonstart hingelegt. Trainer Jürgen Klopp ist begeistert.

Manager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat seinen Stürmer Mohamed Salah mit Robert Lewandowski verglichen. Klopp trainierte den Polen, der zuletzt den Goldenen Schuh als Europas bester Torjäger gewann, einst bei Borussia Dortmund trainiert.

“Mo Salah ist absolut auf einem Level mit ihm, daran besteht kein Zweifel”, sagte Klopp am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel beim FC Brentford am Samstag (18.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Klopp und Lewandowski arbeiteten beim BVB zusammen

“Mo ist eine Tormaschine, seine Professionalität ist unübertroffen und er tut alles, um immer in Topform zu sein”, lobte Klopp weiter. “Er kommt als Erster und geht als Letzter. Neben seinen technischen Fähigkeiten hat er einen unglaublichen Hunger auf Tore. Genauso ist es bei Lewy.”

In der noch jungen Premier-League-Saison führt Salah, der im 4-3-3-System von Liverpool zumeist als rechter Flügelstürmer aufläuft, die Torjägerliste mit vier Toren an. Ihm fehlt noch ein Treffer, um die 100 für Liverpool vollzumachen. Lewandowski, der von 2010 bis 2014 in Dortmund mit Klopp zusammengearbeitet hatte, steht in der Bundesliga-Saison bei sieben Treffern.

“Was auch immer man auf dem Platz zustande bringt, am Ende braucht man jemanden, der den Ball über die Linie ins Netz bringt”, erklärte Klopp. “Mo gehört in dieser Hinsicht zu den Besten, die ich je gesehen habe, und das weiß er. Seine Statistiken sind verrückt, ich habe großes Glück, in meiner Karriere mit so guten Spielern zusammenarbeiten zu dürfen.

Goal



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