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Max wird gegen Hamilton „alles versuchen“

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Er geht zwar nicht davon aus, dass es am kommenden Sonntag beim alles entscheidenden WM-Rennen zu einem erneuten Crash der beiden Formel-1-Rivalen kommt. Jos Verstappen, einst selbst Pilot und dabei auch mal Teamkollege von Michael Schumacher, sagte aber der britischen Zeitung „Daily Mail“ nun: „Er wird alles versuchen, um den Sieg zu holen, das ist sicher. Es wird aufregend.“

„Max will ganz bestimmt gewinnen“

Davon gehen die Fans des 24 Jahre alten Niederländers, der in seinem mittlerweile auch schon siebten Formel-1-Jahr auf den ersehnten ersten Titel hofft, ebenso wie die Anhängerinnen und Anhänger des 36 Jahre alten Briten aus, der mit einem achten Titeltriumph Michael Schumacher überbieten würde und alleiniger Rekordhalter wäre. „Max will ganz bestimmt gewinnen. Er wird es ganz sicher versuchen. Klar wird er versuchen, ihn zu schlagen“, zitierte die „Daily Mail“ Jos Verstappen weiter.

Nach dem dritten Sieg in Serie hat Hamilton im Mercedes für ein Fast-Novum gesorgt. Erst zum zweiten Mal in der Formel-1-Historie nach 1974 reisen die Rivalen punktgleich zum Finale. Max Verstappens Vorteil: Wenn beide ausscheiden würden oder beide punktlos blieben, würde er den Titel gewinnen. Die Anzahl der Rennsiege in diesem Jahr – 9:8 für Verstappen – würde den Ausschlag geben.

Nicht wenigen fallen in dem Zusammenhang die Zoff-Duelle zwischen Alain Prost und Ayrton Senna ein, die sich 1989 und 1990 jeweils in die Autos fuhren. Oder auch Michael Schumacher, der 1994 nach einem Crash mit Damon Hill und dem Aus von beiden erstmals Weltmeister wurde und drei Jahre später mit seinem Rammstoß gegen den späteren Titelträger Jacques Villeneuve für die eigene Saison-Disqualifikation sorgte.

© dpa-infocom, dpa:211207-99-293955/2

dpa



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Alfred Gislason hat sich neu erfunden

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Die Handball-Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei ist eine Grenzerfahrung. Besonders für Bundestrainer Alfred Gislason. 15 Corona-Fälle machten sein drittes großes Turnier mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) erneut zu einem vermeintlichen Muster ohne Wert. Doch der 62-jährige, oft zum Geysir aus Akureyri stilisierte Isländer bewahrte Ruhe. Gislason erfand sich neu. Im Kern.

Wer den anderen, aus elf Kieler Jahren (2008-2019) beim THW womöglich unbekannten Alfred Gislason studieren wollte, musste nach einer Viertelstunde in der Partie gegen Schweden am Sonntag nur genau hinsehen. Abwehrkoloss Patrick Wiencek kam nach einer gelungenen Aktion – sagen wir gegen Albin Lagergren oder Jim Gottfridsson – vom Feld gelaufen und setzte sich nach dem Wechsel mit Spielmacher Philipp Weber auf die Bank. Was jetzt passierte, war nicht der zuweilen obligatorische Klaps mit der isländischen Pranke auf die Schulter, nach dem so mancher Ottonormalsportler zehn Physiotherapie-Einheiten bräuchte. Es war ein sanftes, fast zärtliches Streicheln, zufrieden warmes Zureden. Ein Schauspiel, in dem die vergangenen Wochen subsumiert sind wie in keinem anderen Moment in Bratislava.

Im Mai vergangenen Jahres ist Alfred Gislasons Ehefrau Kara gestorben. Ihren Ehering trägt der Isländer an einer Kette, greift auch im Spiel immer wieder an den Ring.
Quelle: Sascha Klahn

Ein Gefühl der Gelassenheit, das sich früh abzeichnete. Bei einem Besuch unserer Zeitung in der Wahlheimat Gislasons in Wendgräben (Sachsen-Anhalt) hatte der Bundestrainer im Dezember beim Tee über die Jungen doziert, die er zu einer Einheit zusammenschweißen wolle. Die Starken aus der U 21, die es in der Bundesliga so viel schwerer haben als ihre dänischen, ihre schwedischen Altersgenossen, weil sie in der Bundesliga oft auf der Bank sitzen, während ihre Vereine auf ausländische Profis setzen. „So wird die Ausgeglichenheit der Bundesliga zu einem deutschen Problem“, sagte Gislason damals. Ein Problem, das er bis zur Heim-EM 2024 lösen will. Darum hat er seinen Vertrag beim DHB verlängert und muss sich nun nach der WM 2021 in Ägypten bei einem weiteren Turnier ausgebremst sehen.

Umso bemerkenswerter, wie Gislason eine Hiobsbotschaft nach der anderen in Bratislava schulterte. Der junge Rechtsaußen Lukas Zerbe nannte das einmal „beeindruckend unbeeindruckt“. Rune Dahmke, der lange unter Gislason in Kiel spielte, stellte fest: „Als Bundestrainer ist Alfred lockerer geworden. Ich spüre einen Unterschied bei ihm. Aber bei einem Verein in der Bundesliga wie dem THW hat man auch weniger Zeit, Spieler zu integrieren.“ Mannschaftsarzt Dr. Philip Lübke, den Gislason aus Kiel zum DHB lotste, wählte in seiner Wahrnehmung Worte wie „fürsorglich“. „Er ist immer mit den Spielern im Dialog.“

„Diese Mannschaft macht mir Spaß“: Bundestrainer Alfred Gislason (re.) im Spiel gegen Polen.
Quelle: Sascha Klahn

Er, der in Kiel wie ein Puppenspieler, wie Meister Geppetto die Fäden von Handball-Superstars wie Filip Jicha oder Domagoj Duvnjak in der Hand halten, den Erfolg inszenieren musste, fing nun an, wieder selbst zu schnitzen, zu formen. Er öffnete den Jungen die Tür des Umbruchs. Einem Zweitligaspieler vom VfL Gummersbach wie Julian Köster. Er ließ den 21-Jährigen spielen – fast drei Stunden in sechs Spielen –, ließ ihn in den schönsten Momenten des deutschen Spiels strahlen, sich ausprobieren. „Ohne Alfred würde ich nicht so viel spielen. Wir haben einen Draht. Er spricht viel mit mir“, sagte Köster. Er ließ ihn aber auch Fehler machen, Schatten werfen in Begegnungen gegen Handball-Giganten wie Spanien oder Norwegen. Begegnungen, in denen Deutschland, durchgerüttelt und -geschüttelt vom Coronavirus wie kein anderer EM-Teilnehmer, chancenlos war.

Der neue Alfred Gislason suchte plötzlich nicht mehr nur die kurzfristige Lösung. Er, der sich früher mit seinen Zuckungen und Ausbrüchen am Spielfeldrand in jede Kurve warf, sich „nicht angucken“ mochte, verfiel nie in Hektik, behielt das große Ganze im Blick. Er gab der Aufbruchstimmung – so grotesk das nach diesem Turnier klingen mag – ein Gesicht, ein Gefühl. Der Jugend eine Chance geben. Das klang dann so: „Julian wird von seinen Fehlern lernen. Er war mutig. Das fand ich toll.“ Auch Patrick Wiencek hat eine Veränderung festgestellt: „Viele unerfahrene Spieler haben sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt – auch wegen ihrer Fehler. Es ist sehr angenehm mit Alfred.“

Kurz nach den oben angesprochenen Streicheleinheiten für Wiencek nahm Gislason im Spiel gegen Schweden einen Angriff seiner Spieler in den Fokus. Fehlpass Köster an den Kreis, kein Zucken, kein Zurückfallen in die Rolle des Derwischs. Stattdessen ein kurzer Griff an den Hals, an dem der Ehering seiner im Mai vergangenen Jahres verstorbenen Frau Kara an einer goldenen Halskette immer nah bei ihm ist. „Der Ring hilft mir“, sagt Gislason. Er ist geerdet. Er ruht in sich. Gislason sagt: „Das glaubt mir vielleicht keiner, aber ich habe sehr viel Spaß hier an der Sache und freue mich über viele Dinge.” Er schafft Perspektiven.

Kurz nach der Niederlage gegen Schweden sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer: „Es tut mir leid für ihn. Für Alfred ist es an Verrücktheit nicht zu überbieten: Er hat noch kein normales Turnier absolvieren können, seit er im Amt ist.“ Schon der erste Lehrgang in Aschersleben, sein Debüt als Bundestrainer gegen die Niederlande waren 2020 ausgefallen, auch die WM 2021 und das olympische Turnier waren von der Pandemie überschattet. Und was macht Gislason? Bleibt in Bratislava gelassen, ein Fels in der Brandung, auch nach Niederlagen: „Ich komme aus einer Gegend, wo schon meine Vorfahren schnell reagieren mussten. Da hieß es: schnell reagieren oder tot. Daher kommt vielleicht meine Gelassenheit. Vielleicht bin ich hier weniger streng. Wir haben auch kaum trainiert.“ Dann lacht der Isländer ein herzliches Lachen, das Vorfreude weckt auf die kommenden zwei Jahre. „Aber keine Sorge. Das kommt noch.“



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Afrika-Cup: „Einfach schrecklich“ – Bestürzung in Kamerun nach Zuschauertragödie – Fußball

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Österreichischer Journalist – dank mutiger Hilfe entkommen

Kurt Wachter, ein österreichischer Journalist, war vor Ort und entkam der Katastrophe nur ganz knapp. „Ich war gut eine Stunde vor Anpfiff an genau diesem Eingang und konnte der Panik dank der mutigen Hilfe eines Stadion-Volunteers so gerade eben noch entkommen. Es war eine schreckliche Situation“, so Wachter.

Auch der dänische Journalist Buster Kirchner war Augenzeuge. „Vor dem Stadion war durch eine riesige Menschenmenge ein einziges Chaos“, berichtet er, „die Situation war absolut unübersichtlich. Zum Glück war ich nicht nahe genug an dem betreffenden Eingang, um Näheres über die Todesfälle mitbekommen zu haben.“

Chaos beim Abtransport der Leichen und Verletzten

Während das lokale Organisationskomitee die Todesfälle bestätigte, aber davon sprach, sich „in der unübersichtlichen Situation zunächst einen Überblick verschaffen“ zu wollen, wurden erste Berichte von dem Geschehen auf den Straßen und aus den umliegenden Krankenhäusern bekannt.

Der Abtransport der Leichen und Verletzten war offenbar aufgrund einer chaotischen Verkehrssituation stark verzögert, in den Kliniken herrschte Verzweiflung. „Viele der Verletzten waren in einem sehr bedrohlichen Zustand, als sie kamen“, berichtete Krankenschwester Olinge Prudence aus der Messassi-Klinik der Nachrichtenagentur AFP. „Wir müssen irgendwie sehen, dass wir sie in Spezial-Kliniken verlegen können“, so die Krankenschwester.

Bereits im Lauf der vergangenen Woche war es im von Fußball-Touristen derzeit vollgestopften Yaoundé zu einer Tragödie gekommen, als es in einem Nachtklub eine Explosion mit 14 Todesopfern gegeben hatte.

Stadioneingänge unzureichend konstruiert?

Ins 60.000 Zuschauer fassende Olembe-Stadion waren am Montag wegen der Corona-Pandemie nur 48.000 Zuschauer zugelassen worden. Und selbst für diese Menge seien die Stadioneingänge nicht ausreichend groß konstruiert, berichtete laut des britischen „Guardian“ ein Insider, der namentlich allerdings nicht genannt werden wollte.

Fehlende Sicherheitsstandards sind in afrikanischen Stadien keine Seltenheit, vor Arenen ist es bereits häufiger zu Massenpaniken mit Todesfällen gekommen. Im Olembe-Stadion in Yaoundé, das extra für den Afrika-Cup 2022 neu gebaut wurde, sollten zwei Viertelfinalspiele ausgetragen werden. CAF-Präsident Patrice Motsepe kündigte an, dass diese verlegt werden.

Spieler wussten nichts von der Tragödie

Trotz der Todesfälle war die Partie zwischen Gastgeber Kamerun und dem großen Außenseiter Komoren ausgetragen worden. Sowohl Reporter und Spieler hatten offenbar nichts mitbekommen von der vorangegangenen Katastrophe.

Gegen das personell arg dezimierte Außenseiterteam, das sogar mit einem Feldspieler im Tor hatte antreten müssen, hatte sich Kamerun lange erstaunlich schwer getan, ehe am Ende ein mühevoller 2:1-Sieg und der Einzug in die nächste Runde feststand. Echte Freude über den Sieg konnte sich angesichts der nach dem Spiel rasch verbreiteten Neuigkeiten allerdings naturgemäß nicht einstellen.


Stand: 25.01.2022, 12:32



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Kehrtwende bei Robin Gosens? DFB-Star wohl kurz vor Wechsel zu Inter Mailand

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Kehrtwende bei Robin Gosens? DFB-Star wohl kurz vor Wechsel zu Inter Mailand

Robin Gosens

© Getty Images

Zuletzt wurde er mit Newcastle in Verbindung gebracht, nun liegt seine Zukunft angeblich doch in Italien: Gosens steht wohl vor einem Inter-Wechsel.

Die Zukunft von Nationalspieler Robin Gosens liegt offenbar weiterhin in Italien. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, steht der 27-Jährige kurz vor einem Wechsel zu Inter Mailand.

Die Gespräche zwischen Inter und Gosens‘ aktuellem Klub Atalanta Bergamo stünden kurz vor dem Abschluss, der Transfer soll noch im Winter über die Bühne gehen. Berichten aus Italien zufolge sei Atalanta aber von einem Winter-Transfer abgeneigt.

Robin Gosens: Statt Newcastle nun doch Inter Mailand?

Zuletzt wurde Gosens mit einem Wechsel zu Newcastle United in Verbindung gebracht, vor kurzem berichtete Sky Italia über eine Zusage des Außenbahnspielers in Richtung der Magpies. Demnach hatte er sich mit dem neureichen Premier-League-Klub bereits auf einen Dreijahresvertrag geeinigt, Verdreifachung seines aktuellen Gehalts inklusive.

Nun hat sich Gosens offenbar doch anders und für einen weiteren Aufenthalt in Italien entschieden. Bereits seit 2017 spielt er für Bergamo, nachdem er zuvor fünf Jahre in den Niederlanden verbracht hatte.

Inter für Gosens sportlich deutlich lukrativer als Newcastle

Sportlich bietet Inter eine deutlich lukrativere Perspektive. Die Nerazzurri führen die Tabelle in der Serie A momentan an und sind auf Kurs Richtung erneutem Meistertitel. Zudem ist das Team von Trainer Simone Inzaghi noch in der Champions League vertreten, im Achtelfinale wartet der FC Liverpool.

Allerdings erwartet Gosens in Mailand ein harter Kampf um einen Stammplatz. Zwar suchte der Klub händeringend nach einer Verstärkung für die linke Seite im 3-5-2-System, allerdings vor allem als Entlastung für Ivan Perisic. Der Kroate ist unter Inzaghi gesetzt, Gosens müsste sich zunächst wohl mit der Rolle als Herausforderer begnügen.

Im Sommer könnte sich das Blatt aber wenden. Das Arbeitspapier von Perisic läuft nämlich zum Saisonende hin aus. Eine Vertragsverlängerung bahnt sich bislang noch nicht an. Ohnehin fehlt Gosens aktuell die Spielpraxis. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung fällt er bereits seit Ende September aus.

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