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Mauerfall auch Thema bei der Berlin Art Week

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Bild: Loock Galerie, Berlin

Berlin Art Week | 11.-15. September 2019

Von sichtbaren und unsichtbaren Mauern

Am Mauerfall-Jubiläum kommt in diesem Jahr niemand vorbei – auch die Berlin Art Week nicht. Viele Ausstellungen kreisen um das Thema und beleuchten, wie sich Berlin seit 1989 verändert hat. Marie Kaiser stellt ihre persönlichen Highlights der Art Week vor.

Fünf Tage lang dreht sich in Berlin alles um die Kunst – auf den beiden großen Kunstmessen „Art Berlin“ und „Positions“, in Museen, Galerien, Projekträumen und privaten Sammlungen. Passend zum Jubiläum kreisen viele Ausstellungen der 8. Berlin Art Week um das Thema „30 Jahre Mauerfall“ und stellen die Frage, wie sich Berlin seit 1989 verändert hat.

Fünf Tage Kunst in der Hauptstadt


„Durch Mauern gehen“ im Martin-Gropius-Bau

Aus dem Fenster des Martin-Gropius-Baus ist noch ein Reststück der Berliner Mauer zu sehen und „30 Jahre Mauerfall“ ist auch das Thema der Ausstellung „Durch Mauern gehen“, die am Mittwochabend eröffnet. 

28 internationale Künstler und Künstlerinnen wie Marina Abramović und Ulay, Sibylle Bergemann und Mona Hatoum beschäftigen sich mit sichtbaren Mauern, aber auch mit den unsichtbaren Mauern, die durch Köpfe und Herzen verlaufen. Der dänische Künstler Michael Kvium präsentiert sein großes Gemälde „Beach of Plenty“, das einen schönen Mittelmeerstrand mit Urlaubern zeigt. Auf den ersten Blick eine ganz normale Strandszene. Auf den zweiten Blick wird klar, dass auf dem Meer ein kleines Gummiboot mit geflüchteten Menschen treibt. Auch am Mittelmeer verläuft eine Grenze, zwischen Menschen, die in größter Not und im größten Luxus leben. Eine Ausstellung, die politisch und nachdenklich ist, ohne belehren zu wollen.

Kunstsammeln für Einsteiger

Die beiden großen Kunstmessen „Art Berlin“ und „Positions“ sind gut gelandet im ehemaligen Flughafen Tempelhof. 180 Galerien aus Deutschland, aber auch aus Paris, Dubai, Los Angeles bieten ab Donnerstag Kunst zum Kaufen an. Auch wer kein großes Budget hat, sollte vorbeischauen. Zum einen macht natürlich auch das reine Betrachten der Kunst Spaß. Auf der Messe „Positions“ gibt es aber neben den etablierten Galerien und Künstlern auch preiswertere Kunst zu erstehen bei den „Academy Positions“.  

Berlin als Hauptstadt der Clubs feiern

Das C/O Berlin verwandelt sich wiederum zur Art Week in einen Club. In der Ausstellung „No Photos on the Dance Floor“, die am Donnerstagabend eröffnet, sind Dokumente aus 30 Jahren Berliner Ausgehkultur zu sehen. Tagsüber werden Fotos gezeigt, die das Berliner Nachtleben seit dem Fall der Mauer historisch dokumentieren, unter anderem von Wolfgang Tillmans, Berghain-Türsteher Sven Marquardt und der Hausfotografin der Bar 25, Carolin Saage. Abends wird dann nicht nur in Erinnerungen geschwelgt, sondern im C/O selbst gefeiert. Auf einer Reihe von Partys mit DJs der damaligen und aktuellen Clubszene kann die Nacht durchtanzt werden.

Sibylle Bergemann, Berliner Mauer, Bernauer Strasse, Berlin, 1990, Silbergelatine auf Barytpapier, 23,5 x 33,4 cm Estate Sibylle Bergemann; Ostkreuz, zu sehen im Martin Gropius Bau bie der Berlin Art Week Courtesy: Loock Galerie, Berlin
Das Werk „Shall You See Me Better Now?“ von Tagreed Darghouth ist im Martin Gropius Bau zu sehen. | Bild: Paul Hennebelle, Courtesy: der Künstler & Saleh Barakat Gallery

Einen neuen Kunstort mitten in Berlin entdecken

Eigentlich sollte das Haus der Statistik am Alexanderplatz abgerissen werden, aber dann wurde der Verwaltungsbau aus den 1960er Jahren von Aktivisten gerettet. Nach zehn Jahren Leerstand sind die Fenster zerschlagen, Vögel sind inzwischen eingezogen.

Zur Art Week öffnen sich jetzt erstmals für ein großes Publikum die Türen des ehemaligen Hauses der Statistik. In einer Kunstaktion werden Tiere unter anderem ökonomisch aktiv: In einem Raum gibt es Bienenstöcke, in denen Bienen Kryptowährung herstellen sollen – „BeeCoin“ statt Bitcoin. Auch wenn das alles noch ganz am Anfang ist, macht dieser Ort Hoffnung, dass sich in Berlin auch im Jahr 2019 noch Freiräume mitten in der Stadt finden lassen. Das Motto prangt schon in großen weißen Buchstaben auf dem Dach: Da steht nicht Alexanderplatz, sondern „Allesandersplatz“.

Das Haus der Statistik in Berlin am Alexanderplatz mit einem Schriftzug ALLESANDERSPLATZ auf dem Dach. (Bild: imago-images/M.Czapski)
Auf dem Haus der Statistik wurde der Alexanderplatz in „Allesandersplatz“ umgetauft. | Bild: imago-images/M.Czapski

Leitplanken zum Tanzen bringen

Die Berliner Künstlerin Bettina Pousttchi nutzt gern viel Raum. Vor zehn Jahren hat sie den Palast der Republik am Schlossplatz wieder auferstehen lassen – in der Fotoinstallation „Echo“ auf der kompletten Fassade der temporären Kunsthalle. Bei der Berlin Art Week sind Pousttchis Arbeiten gleich an zwei Orten zu sehen: im Kesselhaus der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln zeigt sie ein beeindruckendes Foto-Panorama; in der Ausstellung „In Recent Years“ in der Berlinischen Galerie sind Skulpturen aus verbogenen Fahrradständern, Baumschutzbügeln und Leitplanken zu sehen, denen die Künstlerin so viel Anmut verleiht, dass es aussieht als würden sie miteinander tanzen.

Sendung: Radioeins, 11.09.2019, 08:40 Uhr




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Frühkritik | Common in Berlin – Freestyle gegen Schweiß abwischen

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Rapper, Poet, Schauspieler – und jemand, der nicht aufhört, an das Gute im Menschen zu glauben: Am Montag stand Common im Berliner Astra auf der Bühne und hat eins seiner zwei Deutschland-Konzerte gespielt. Es wurde eine Gospelmesse. Von Bruno Dietel

Das Astra ist bei weitem nicht voll, als Common an diesem Montagabend die Bühne betritt. Das ist schade, denn eine ausverkaufte Halle auf dem RAW-Gelände hätte der Rapper  verdient. Common hat sich nach dem „Common Sense“, dem gesunden Menschenverstand benannt. Bei seinen Konzerten will der 47-Jährige aus Chicago vor allem die Liebe in all ihren Formen preisen, sagt er. Wer seine Mission auch nur ein Stück anzweifelt, wird allein durch die Aura dieses Mannes eines besseren belehrt. Common strahlt eine bedingungslose Wärme ins Publikum aus, eine sehr authentische Herzlichkeit.

Die Kulisse hat sich Common wie ein Wohnzimmer eingerichtet – ein Sessel, eine gemütliche Wohnzimmerleuchte und der Rapper als sitzender Poet, als Akrobat des gesprochenen Wortes. Er erzählt, wie ihm Hip-Hop die Welt eröffnet hat, Kontinente wie Afrika, Australien und Europa. Wie ihn die Rap-Legenden von De La Soul zum ersten Mal nach Berlin gebracht haben. Und er schwärmt vom Auftritt im Weißen Haus für den ersten schwarzen US-Präsidenten und dessen Frau.

Im Sessel hält es ihn nicht lange. Common kniet, springt und tigert auf der Bühne hin und her, liefert eine Breakdance-Einlage ab und gönnt sich ein Bad in der Menge. Zwischendurch steht ein Barhocker auf der Bühne, der Rapper bittet eine junge Frau nach oben. Die Kanadierin feiert ihren Geburtstag in Berlin, bekommt einen minutenlangen persönlichen Freestyle und darf Common dann mit einem weißen Handtuch den Schweiß von der Stirn wischen.

Common macht ehrlichen, hin und wieder eindeutig politischen Oldschool-Rap – ohne Autotune und ohne Schnickschnack. Er spielt auch seinen gemeinsamen Hit „Love Of My Life (An Ode To Hip-Hop)“ mit Erykah Badu. Der Sound im Astra ist hervorragend klar, die Band spielt sich versiert durch Samples, Jazz-, Soul- und Funkbeats, eine Gospelsängerin und ein Beatboxer verstärken die Bühnenshow. Das wirkt hin und wieder sehr durchchoreographiert, aber hinter Common steckt auch ein Schauspieler, der hier letztlich ein Musical aus Gospel und Rap aufführt.

Das Oversize-Shirt trieft vor Schweiß, da lässt sich Common in seinen Sessel sinken und wird kurz vor Schluss noch einmal explizit politisch: Er fragt, wie es jemand ins Weiße Haus geschafft haben könne, der die amerikanische Gesellschaft eher trennt als zusammenführt. Mit 47 Jahren ist Lonnie Rashid Lynn, wie der Musiker bürgerlich heißt, schon ein Urgestein im US-Rap – und vor allem eine sehr einnehmende Erscheinung. Lachende, funkelnde Augen, sehr in sich ruhend wirkend, nahbar und persönlich, noch am Bühnenrand signiert er Platten von Fans. Als gegen Ende der Show Feuerzeuge und Smartphones gezückt werden und das Publikum im Chor mitsingt, hat sich die musikalische Liebe gänzlich übertragen – und das Astra könnte Schauplatz einer Gospelmesse sein.



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DuMont: Unternehmer-Ehepaar kauft "Berliner Zeitung"

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Der DuMont-Verlag trennt sich von seinen Berliner Zeitungstiteln. Ein Ehepaar führt künftig die „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“ und „Abendblatt“.



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Hej, hej po małej przerwie Kto tez od września musiał wrócić do szkółki?Do któr…

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Hej, hej po małej przerwie👋🏻😅 Kto tez od września musiał wrócić do szkółki?😒Do której klasy teraz poszliście?😊A może mam tez tutaj tegorocznych maturzystów?👋🏻😜 Ogólnie powiem Wam, że ja mam już dosyć😅Ale pocieszający jest fakt, że to już ten ostatni rok🙏🏻*-* Tak więc wszystkim, co zaczęli już naukę, życzę duużo siły na nowy rok szkolny💪🏻Byle do wakacji ;P 🌸Miłego!🌸 #polskadziewczyna #polishgirl #abs #sniadanie #bodygoals #recovery #mcfit #dzik #lodz #fitbody #frühstück #bodygoals #kolacja #łódź #obiad #hairstyle #gymgirl #włosy #śniadanie #fitgirl #siłownia #zdrowejedzenie #cutegirl #lodzgirl #silownia #odchudzanie #redukcja #makijaż #fryzura #Mädchen



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