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Macron will mit Putin reden

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UKRAINE-KRISE

Macron will für die Europäer mit Putin reden – doch dieser drillt bereits seine Soldaten

Der französische Präsident glaubt, dass sich der Konflikt zwischen Russland und dem Westen noch verhindern lässt. Doch mittlerweile halten sowohl Russland wie die Nato verstärkte Übungen ab.

Ergreift die Initiative: Der französische Präsident Emmanuel Macron.

Keystone

Während Russland immer mehr Soldaten an die Grenze zur Ukraine verlegt, Panzerschiessübungen auf der besetzten Krimhalbinsel und Truppenübungen in Weissrussland durchführen lässt, halten die Europäer weiter an ihrer Deeskalationsstrategie fest. Man dürfe jetzt nicht die Nerven verlieren, sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Montag.

Laut russischem Verteidigungsministerium wurde kurzfristige Einsatz von Iskander-Raketen getestet. (Foto vom 25. Januar)

Laut russischem Verteidigungsministerium wurde kurzfristige Einsatz von Iskander-Raketen getestet. (Foto vom 25. Januar)

Keystone

Macron sieht noch Raum für Diplomatie

Der französische Präsident Emmanuel Macron glaubt, einen Weg aus der Krise aufzeigen zu können. Macron will mit Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich sprechen. Eine Unterhaltung zwischen den beiden soll bereits in den nächsten Tagen stattfinden, wie die Nachrichtenagentur «DPA» mit Verweis auf Macron-Kreise schreibt. Mögliche Schritte zur Deeskalation könnten aus französischer Sicht zum Beispiel sein, wenn die prorussischen Separatisten in der Ostukraine sich zu Verhandlungen über den Status der Donbass-Region bereit erklären würden und Russland mindestens einen Teil seiner Drohkulisse wieder abbaut.

Am Dienstagabend besuchte Macron Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin zu Besuch, um die deutsch-französische Position abzustimmen. Deutschland vertritt nicht nur wegen seiner Kriegsvergangenheit in Russland wie auch in der Ukraine eine zögerliche Haltung. Ausserdem ist es stark von russischen Gasimporten abhängig. Harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland würden die deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

Eine Frachtmaschine bringt US-Militärgüter in die Ukraine. Darunter zum Beispiel Panzerabwehrwaffen. (Foto vom 25. Januar)

Eine Frachtmaschine bringt US-Militärgüter in die Ukraine. Darunter zum Beispiel Panzerabwehrwaffen. (Foto vom 25. Januar)

Keystone

USA und Nato treiben Vorsichtsmassnahmen voran

Am Mittwoch finden in Paris auch neue Gespräche im sogenannten «Normandie-Format» zwischen Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich statt. Die Vierer-Gesprächsrunde wurde 2014 nach Ausbruch der Kämpfe in der Ostukraine eingerichtet und führte zum Minsker Waffenstillstands-Abkommen. Dass es zu konkreten Fortschritten kommt, ist allerdings unwahrscheinlich. Die Russen haben in den letzten Wochen klargemacht, dass sie nicht mit den Europäern, sondern direkt mit den USA verhandeln wollen.

Diese werden noch diese Woche eine schriftliche Stellungnahme zu den von Russland geforderten «Sicherheitsgarantien» liefern. Ein Ende der Nato-Politik der offenen Tür und der Abzug sämtlicher Nato-Truppen aus Osteuropa ist für Washington aber ausgeschlossen.

In den letzten Tagen ist die Nato angesichts ausbleibenden Gesprächs-Resultate und des fortschreitenden russischen Truppenaufmarschs dazu übergegangen, militärische Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Zuletzt hat US-Präsident Joe Biden 8500 US-Soldaten in Marschbereitschaft versetzt, um die Verbündeten in Osteuropa wie Polen oder die baltischen Staaten zu unterstützen. Ob und wann sie nach Europa geschickt werde, ist aber noch nicht entschieden. Putin-Sprecher Dmitri Peskow warf den USA vor, die Spannungen anzuheizen.



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Vier Assists in einem Drittel: Draisaitl mit NHL-Rekord, FCB-Star jubelt

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Vier Assists in einem Drittel

Draisaitl mit NHL-Rekord, FCB-Star jubelt

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers marschieren in den Playoffs der NHL immer weiter. Am Sonntag gehen sie in der Serie gegen die Calgary Flames in Führung. Dem gebürtigen Kölner gelingt unter den Augen eines Stars des FC Bayern München ein Playoff-Rekord.

Der deutsche Eishockey-Profi Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers das dritte Playoff-Spiel gegen die Calgary Flames gewonnen und dabei einen Rekord geschafft. Am Sonntag bezwangen die Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL die Flames mit 4:1 (0:0, 4:0, 0:1) und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung. Zum Einzug in die Endspiele der Western Conference sind vier Erfolge notwendig. Draisaitl stellte in der Partie eine Playoff-Bestmarke auf: Der gebürtige Kölner verzeichnete im zweiten Drittel vier Vorlagen – so viele waren in der NHL-Endrunde bisher noch keinem Spieler in einem Spielabschnitt gelungen.

Dreimal war Draisaitl an einem Treffer von Evander Kane beteiligt. Der Oilers-Stürmer war mit einem Hattrick zur Stelle und benötigte für seine drei Tore nur sechs Minuten – der siebtschnellste Hattrick der NHL-Playoff-Historie. Kane ist nach Wayne Gretzky und Petr Klima der dritte Spieler in der Teamgeschichte Edmontons, der in einem Playoff-Spiel drei Tore nacheinander schoss.

Unter den Zuschauern befand sich auch Alphonso Davies. Der Spieler von Bayern München zeigte sich im Draisaitl-Trikot und hörte später das überschwängliche Lob für den Deutschen von Hattrick-Schütze Kane. „Er wird von Tag zu Tag besser“, sagte der nach dem Spiel. „Er war in dieser Serie in jedem Spiel großartig und er scheint jedes Spiel ein noch höheres Niveau zu finden.“

Als erstes Team gingen die Tampa Bay Lightning in der zweiten Playoff-Runde mit 3:0 in Führung. Tampa Bay gewann sein Heimspiel gegen die Florida Panthers deutlich mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0). Damit fehlt den Lightning nur noch ein Erfolg, um ins Halbfinale einzuziehen. Die New York Rangers verkürzten durch einen 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)-Heimsieg gegen die Carolina Hurricanes in der Serie auf 1:2. Die Sieger der beiden Serien spielen den Meister in der Eastern Conference aus.



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Jugendliche feuern Schüsse ab: Mann auf Kirmes in NRW erschossen

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Jugendliche feuern Schüsse ab

Mann auf Kirmes in NRW erschossen

Teenagerstreit endet tödlich: Auf einem Jahrmarkt in Lüdenscheid kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher und einem Gleichaltrigen und dessen Vater. Kurz darauf fallen Schüsse. Eine Kugel trifft dabei einen mutmaßlich unbeteiligten Kirmesbesucher.

Bei einer Kirmes in Lüdenscheid im Nordwesten des Sauerlandes ist ein 40-Jähriger durch einen Schuss getötet worden. Der Mann sei am Samstagabend am Ausgang des Festgeländes von dem Projektil getroffen worden und wenig später in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Zuvor war es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 16-Jährigen und einer sechsköpfigen Gruppe gekommen. Als der Jugendliche und sein Vater die Gruppe habe zur Rede stellen wollen, seien alle geflohen. Zwei von ihnen gaben den Angaben zufolge Schüsse aus einer Schreckschusswaffe und aus einer scharfen Schusswaffe ab – sowohl in die Luft wie auch in Richtung des Jungen und seines Vaters.

Eine Kugel habe einen 40-jährigen Gummersbacher, der sich ebenfalls am Ausgang der Kirmes aufhielt, getroffen. Er sei später im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Ob der Getötete eine Verbindung zu einer der Gruppen hatte, ist noch nicht bekannt. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun nach Hinweisen zu den jungen Männern, die schätzungsweise zwischen 16 bis 20 Jahre alt sein sollen.



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Von Russland eingesetzt: Besatzungsbürgermeister bei Anschlag schwer verletzt

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Von Russland eingesetzt

Besatzungsbürgermeister bei Anschlag schwer verletzt

Die ukrainische Kleinstadt Enerhodar ist von Russland besetzt. Der Kreml hat bereits einen Bürgermeister eingesetzt – auf den nun ein Anschlag verübt wird. Der Mann wird schwer verletzt. Russland macht Nationalisten dafür verantwortlich.

Der von den russischen Besatzungstruppen eingesetzte Bürgermeister der Kleinstadt Enerhodar ist bei einem Sprengstoffanschlag am Sonntag schwer verletzt worden. „Der selbsternannte Chef der ‚Volksadministration‘ von Enerhodar, Andrij Schewtschik, ist durch eine Explosion am Eingang des Wohnhauses verletzt worden, in dem seine Mutter lebt“, teilte die ukrainische Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja am späten Sonntagabend auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Es handle sich um einen gezielten Partisanenangriff gegen einen Kollaborateur, heißt es weiter. Medienberichten zufolge liegt Schewtschik auf der Intensivstation. Auch seine Leibwächter seien bei dem Attentat verletzt worden.

Laut der ukrainischen Militärverwaltung suchen die russischen Besatzungstruppen nun nach zwei jungen Männern in einem roten Audi. Zudem hätten sie die Checkpoints verstärkt. Das russische Ermittlungskomitee hat nach eigenen Angaben am Montag „wegen des Verbrechens ukrainischer Nationalisten“ ein Strafverfahren eingeleitet.

In Enerhodar liegt das leistungsstärkste Atomkraftwerk Europas. Die Kleinstadt im Süden des Gebiets Saporischschja wurde bereits in den ersten Kriegstagen von russischen Truppen besetzt. Bei den Gefechten war kurzzeitig sogar ein Feuer auf dem Gelände des Atomkraftwerks ausgebrochen, das aber wieder gelöscht werden konnte. Die Gebietshauptstadt Saporischschja selbst ist immer noch unter ukrainischer Kontrolle.



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