Connect with us

Sport

Lothar Matthäus: Julian Nagelsmann braucht DFB-Pokalsieg vor Bayern-Wechsel nicht

Veröffentlicht

on


Experte Lothar Matthäus betrachtet einen DFB-Pokalsieg mit RB Leipzig für Julian Nagelsmann vor dessen Start als Trainer des FC Bayern München nicht als Notwendigkeit. „Es wäre ein gutes Zeichen für den Trainer, das sorgt dafür, dass die Spieler ihn mehr achten. Auf der anderen Seite: Julian ist so ein guter Typ, er hat eine Top-Kommunikation – er kann Spieler auch ohne Titel auf der Visitenkarte einfangen“, sagte Matthäus in einem Interview der Sport Bild.

Anzeige

„Seine Vita ist so beeindruckend, vom Jugendbereich in die Champions League. Das haben alle Spieler mitbekommen“, sagte der 60-Jährige. Gleichwohl habe Nagelsmann in München sofort riesigen Druck. Nagelsmann müsse mit dem FC Bayern deutscher Meister werden. „Er ist aufgrund der vergangenen Erfolge dazu verdammt, kommt zudem als teuerster Trainer der Welt“, sagte Matthäus.





Quelle

Weiterlesen
Partner
Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sport

Zweite Enttäuschung für Lisa Müller mit Weltmeister-Pferd

Veröffentlicht

on


Auch der zweite Auftritt der Dressurreiterin Lisa Müller mit ihrem neuen Weltmeister-Pferd D’avie endete mit einer Enttäuschung.

Die Ehefrau des Fußballstars Thomas Müller erhielt für ihren Grand-Prix-Special-Ritt mit dem Hengst beim internationalen Turnier in München lediglich 65,362 Prozent und kam nur auf Rang 14 nach Platz 13 am Vortag im Grand Prix.



Quelle

Weiterlesen

Sport

Premier League Inside: Wie Manchester Citys Reichtum zum Problem für die Liga wird

Veröffentlicht

on


Auch Jürgen Klopp hat gratuliert, höflich und ohne Bitterkeit. “Wenn man finanzielle Mittel und Fußball-Sachverstand zusammenbringt, hat man gute Chancen, etwas Besonderes zu erschaffen – das ist hier der Fall”, sagte der Trainer des entthronten englischen Meisters FC Liverpool über Manchester Citys Titelgewinn, der seit Monaten praktisch feststand und durch die Niederlage des Tabellenzweiten Manchester United (“Verfolger” wäre das falsche Wort) gegen Leicester City am Dienstag auch rechnerisch besiegelt wurde.

Anzeige

Fußball-Sachverstand ist beim Champions-League-Finalisten aus dem Osten Manchesters ohne Zweifel vorhanden, vor allem in Person von Pep Guardiola, der für Klopp nach wie vor “der beste Trainer der Welt” ist. Nach der schwachen Vorsaison und dem misslungenen Start in die aktuelle Spielzeit hat der Katalane seine Mannschaft neu erfunden, mit einer deutlich defensiveren Herangehensweise und ohne echten Mittelstürmer. Zur Erinnerung: Bester Torschütze ist immer noch Ilkay Gündogan mit zwölf Treffern. Die britische Presse preist Guardiola zu Recht als Genie und vergleicht ihn schon mit Sir Alex Ferguson, dem langjährigen Titelgaranten von Manchester United.

Doch man kommt eben auch nicht an den finanziellen Mitteln vorbei, um den Erfolg von Manchester City zu erklären. Im Gegenteil: sie sind die Grundlage dieses Erfolgs. Ohne die Investitionen von Scheich Mansour aus Abu Dhabi würde Guardiola nicht bei den Citizens arbeiten, der Klub hätte nicht den wertvollsten Kader und die höchsten Gehaltskosten der Premier League. Erfolg sei angesichts des Reichtums von Manchester City “unvermeidbar”, hat der seriöse Independent gerade notiert. Das ist ein Problem für die Premier League.

Manchester City bedroht Alleinstellungsmerkmal der Premier League

Die Liga brüstet sich eigentlich damit, dass jedes Jahr eine Vielzahl von Teams Chancen auf die Meisterschaft hat. Damit setzt sich die Liga von den anderen großen Spielklassen Europas ab, wo entweder ein Klub alleine herrscht – der FC Bayern in der Bundesliga, PSG in Frankreich – oder der Kreis der Titelkandidaten sehr klein ist (Spanien, Italien). Manchester City hat gerade zum dritten Mal in vier Jahren und zum fünften Mal in zehn Jahren die Meisterschaft geholt und bedroht damit das Alleinstellungsmerkmal der Premier League.

Es müssen schon zwei Dinge zusammenkommen, damit eine andere Mannschaft Chancen auf die Premier-League-Krone hat: eine Schwächephase der Citizens und ein außergewöhnlich starker Konkurrent. Das war in der vergangenen Saison bei Liverpools Triumph der Fall. Und auch wenn mit Klopps Ensemble in der neuen Saison nach der Rückkehr von Abwehrchef Virgil van Dijk wieder zu rechnen sein dürfte und sich der FC Chelsea mit Thomas Tuchel als echter Titelanwärter in Stellung bringt – so lange bei Manchester City finanzielle Mittel und Fußball-Sachverstand zusammenkommen, wäre alles andere als ein Meister in Himmelblau eine Überraschung.





Quelle

Weiterlesen

Sport

Verfahren gegen DFB-Boss – Keller-Urteil vertagt: Ethikkammer entscheidet nächste Woche

Veröffentlicht

on



Frankfurt/Main (dpa) – Nach seinem wohl letzten Auftritt als DFB-Präsident verließ Fritz Keller die Verbandszentrale in Frankfurt ohne Urteil über seinen Nazi-Vergleich.

Die Ethikkammer des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz vertagte die Entscheidung im Verfahren gegen den DFB-Boss auf Abruf. „Für Mitte nächster Woche ist mit einer Entscheidung zu rechnen“, sagte Lorenz nach der rund dreieinhalbstündigen nicht-öffentlichen Verhandlung.

Unabhängig vom Spruch des Gremiums, das erstmals überhaupt zusammengekommen war, dürfte Keller am kommenden Montag wie angekündigt von seinem im September 2019 übernommenen Amt zurücktreten. Der 64-Jährige hatte unter dem Druck der massiven öffentlichen Kritik und dem Misstrauensvotum der Chefs der Länder- und Regionalverbände bereits am vergangenen Dienstag seine „grundsätzliche Bereitschaft“ zum Rückzug nach Abschluss des Verfahrens erklärt. Es wurde zunächst nicht erwartet, dass die Vertagung des Urteils einen Einfluss auf diesen Zeitplan haben wird.

Im dunklen Anzug und mit einem den Corona-Regeln entsprechenden Mund-Nasen-Schutz erschien Keller zu der Verhandlung, in der es um seine Äußerungen gegen den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch bei der Präsidiumssitzung am 23. April ging. Keller hatte Koch als „Freisler“ bezeichnet. Roland Freisler war Vorsitzender des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus.

„Es war sein großes Anliegen, vor einem objektiven Gremium seine Sichtweise darzulegen. Für ihn war es sehr wichtig, dies machen zu können“, sagte Kellers Anwalt Christoph Schickhardt. „Er war sehr berührt und betroffen durch die Umstände der letzten Wochen.“ Die DFB-Ethikkommission hatte aufgrund der Äußerung beraten und ihr Ergebnis dem Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt. Keller hatte erklärt, dass er die Verantwortung vor dem Sportgericht übernehme.

Vor dem dreiköpfigen Gremium legte der DFB-Chef in einer laut Schickhardt sehr vertrauenswürdigen Atmosphäre seinen Standpunkt dar. „Wir wurden genau angehört, was wir zu den Vorwürfen und den Umständen zu sagen haben. Es wurde auch ausführlich über die Rahmenbedingungen im DFB gesprochen“, berichtete der Anwalt und fügte hinzu: „Es braucht auch im Fußball vertraute Räume, in denen man offen sprechen kann. Wo man Kritik üben kann, ohne das gleich etwas durchgestochen wird. Das hat Fritz Keller genossen. Wir sind hochzufrieden über den Verlauf der Verhandlung und die Qualität des Gerichts und der gestellten Fragen.“

Keller habe in der Sitzung zudem ausdrücklich betont, dass es ihm um den Schutz der DFB-Mitarbeiter gehe und Ruhe in den Verband einkehren müsse. Die Probleme beim DFB bestünden nicht im Maschinenraum, sondern auf der Brücke.

Wie Keller ziehen auch seine Widersacher im zerstrittenen Präsidium – Generalsekretär Friedrich Curtius, Vizepräsident Rainer Koch und Schatzmeister Stephan Osnabrügge – Konsequenzen. Curtius verhandelt über eine Vertragsauflösung. Koch und Osnabrügge werden beim nächsten Bundestag, der auf Anfang 2022 vorgezogen werden soll, nicht mehr zur Wiederwahl in ihre derzeitigen Posten antreten.

Koch soll aber gemeinsam mit dem zweiten ersten Vizepräsident Peter Peters zum dritten Mal die DFB-Führung interimsmäßig übernehmen, wenn Keller zurückgetreten ist. Nach den Neuwahlen „ist die Mitwirkung als haftender Vorstand des DFB für mich definitiv beendet“, kündigte Koch in der ARD-Sportschau an.

Dennoch könnte der 62-Jährige, der gleichzeitig auch Präsident des Bayerischen und Süddeutschen Verbandes ist, im DFB-Präsidium weiter mitmischen. Voraussetzung dafür wäre eine Nominierung als einfacher Vizepräsident, sagte Koch der „Frankfurter Rundschau“. Ob er das Amt auch antreten würde, ist offen.

Der Zustand des Verbands bereitet anderen Machern im deutschen Fußball weiter Sorgen. Geschäftsführer Max Eberl von Borussia Mönchengladbach verlangte einen Neuanfang angesichts der DFB-Führungskrise. „Wir müssen im deutschen Fußball frische neue Leute finden, die sich nicht mehr in Machtkämpfe verstricken – und stattdessen endlich nachhaltig die wichtigen Themen angehen, die den Fußball begleiten werden“, sagte Eberl in einem Interview von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Als Verein könne sich Borussia Mönchengladbach derzeit „nicht mehr mit dem DFB identifizieren“.



Quelle

Weiterlesen

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept