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Lichtblick für insolvente Cottbuser Traditionsgärtnerei Floralia

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Die seit einem Monat insolvente Cottbuser Traditionsgärtnerei Floralia hat möglicherweise eine Zukunft. Wie die zuständige Insolvenzkanzlei BBL Rechtsanwälte aus Berlin rbb|24 mitteilte, gibt es einen ersten potenziellen Investor für den 50 Jahre alten Gartenbaubetrieb.

Die Gespräche seien aber noch am Anfang, hieß es von der Kanzlei. Außerdem rechne man damit, dass sich noch weitere Interessenten für Floralia melden werden. Ende Oktober könne man eventuell Ergebnisse verkünden.

Das Floralia Center im Cottbuser Ortsteil Groß Gaglow ist weiter ganz normal geöffnet. Die Kunden halten dem Betrieb nach Auskunft der Insolvenzkanzlei weiter die Treue.

Die knapp 100 Mitarbeiter bekommen weiter am Monatsende ihr Geld. Sie werden im Moment von der Arbeitsagentur bezahlt und bekommen ein sogenanntes Insolvenzgeld.

Schuld an der finanziellen Schieflage bei Floralia war der extrem trockene, heiße Sommer. Weil weniger Pflanzen gekauft wurden, waren die Umsätze drastisch eingebrochen. Außerdem hatte Floralia durch die Hitze einen extremen Wasserverbrauch.

Dadurch war ein Defizit von gut 200.000 Euro entstanden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.09.2019, 15:10 Uhr



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Berlin S-Bahn set to introduce new ‚express trains‘ for commuters

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The S3 line, which travels from Erkner in Brandenburg to the northwestern suburb of Spandau, is slated to arrive at the destination station four minutes faster than regular trains, reported the Berliner Morgenpost.


However, the amount of time saved could increase to 10 minutes, as passengers at Berlin’s Ostkreuz station can switch – and consequently catch – other trains earlier than before, according to S-Bahn boss Peter Buchner, who presented the new plans Monday on “S-Bahn Passenger Day” in Berlin. 


While the regular trains stop eight times between Friedrichshagen and Ostkreuz, the express trains will avoid the stops Hirschgarten, Wuhlheide, ‚Betriebsbahnhof (Depot) Rummelsburg‘ and Rummelsburg.


Still, the waiting time for express trains, as with regular S-Bahn trains, will remain 10 minutes as before, and the trains will only run in the mornings and afternoon. 


The following map shows where the new express trains will avoid stopping in order to save time. Photo: Wikimedia Commons


The S-Bahn will be seeing other changes with the new schedule: the S75 will be able to accommodate more passengers as new trains will be equipped with six instead of four wagons. 


Starting in 2021, 10 new express S-Bahn trains will be coming to the S-Bahn network, with the additional routes not yet announced. 


READ ALSO: ‚Install AC and reduce ticket costs‘: How Berlin should improve its public transport


The S-Bahn has seen a spike in passengers in recent years. In 2018, there were 471.8 million passengers, up 21 percent from 2012.


The S-Bahn currently runs special trains between Berlin’s Olympic Stadium and Charlottenburg, skipping the Heerstraße station, when there are special events.


Years in the making


A plan for having trains pass through individual stations was already drafted by the S-Bahn, which is run by Deutsche Bahn, two years ago. 


At the time, transportation experts were working on a programme to improve punctuality. 


READ ALSO: People think life in Berlin ends outside of the Ringbahn. They’re wrong.


The transport experts reasoned that, if trains skip individual stations, they could quickly make up for their delays, which the crowded ‚Ringbahn‘ trains are particularly susceptible to due to the high number of boarding and exiting passengers.


They proposed that express trains pass through less-frequented Ringbahn stations such as Halensee, Hohenzollerndamm and Heidelberger Platz. Yet after a storm of indignation, the S-Bahn quickly dropped this plan.


Yet, in the current plan, the express trains are an addition to the existing service, meaning that regular trains will still be stopping every 10 minutes at Hirschgarten and Rummelsburg as usual. 


‚Ghost stations‘


The idea for a rapid transportation system stretches back to the 1930s, when so-called “banker trains” with a speed of 120 km/h ran from Zehlendorf in west Berlin to the former Potsdam station in the city centre without stopping. 


The „banker trains“, named for the group of commuting professionals most likely to take them, ran every 20 minutes in the morning and hourly during the day.


Starting in the 1950s, special „Durchläufer“ (Running through) trains were politically motivated, and simply excluded stops on West Berlin territory during journeys from the surrounding countryside to the eastern part of the city.


Several of these, such as Berlin’s Nordbahnhof, now host photo exhibitions inside documenting the time when they were “ghost stations”.


READ ALSO: ‚They were so rude‘: Berlin newcomer shares S-Bahn horror story





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Gewerkschaft Ufo will Lufthansa am Sonntag bestreiken

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dpa/Frank Rumpenhorst

Audio: Inforadio | 14.10.2019 | Nachrichten | Bild: dpa/Frank Rumpenhorst

Ufo plant Ausstand am Sonntagvormittag

Flugbegleiter-Gewerkschaft will Lufthansa bestreiken

Bei der Lufthansa soll am Sonntagmorgen an den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München gestreikt werden. Inwieweit sich der Warnstreik auf den Flugverkehr in Berlin-Tegel und -Schönefeld auswirkt, ist noch offen.

Im Streit über Tarifverhandlungen ruft die Flugbegleitergewerkschaft Ufo zu einem ersten Streik bei der Lufthansa am Sonntag in Frankfurt und München auf. Die Beschäftigten sollten am 20.
Oktober zwischen 6 und 11 Uhr die Arbeit niederlegen, sagte der stellvertretende Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag.

Inwieweit sich der Ausstand auf den Flugverkehr in Berlin-Tegel und -Schönefeld auswirkt, ist noch offen. Die Lufthansa verbindet Berlin unter anderem mit Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München, aber auch Zürich, London, New York oder Palma de Mallorca [Flugplan unter dl-oim.de]. In Berlin und Brandenburg enden am Sonntag die Herbstferien.

Ufo fordert 1,8 Prozent mehr Lohn

Die Lufthansa könne die Arbeitskampfmaßnahmen noch abwenden, wenn sie an den Verhandlungstisch zurückkehre, sagte Flohr. Ufo fordert eine Lohnerhöhung von 1,8 Prozent.

Lufthansa lehnt Gespräche mit der intern zerstrittenen Gewerkschaft Ufo allerdings seit Monaten ab, weil sie deren Vorstand für nicht rechtmäßig hält. Dieser sei nicht satzungsgemäß ins Amt gekommen. Eine Kündigung der Tarifverträge bei der Lufthansa-Kerngesellschaft erkannte die Fluggesellschaft nicht an. Vor rund einer Woche hieß es, in einem Arbeitsgerichtsverfahren solle überprüft werden, ob es sich bei der Ufo überhaupt noch um eine tariffähige Gewerkschaft handelt.

Das Arbeitsgericht Frankfurt hat jedoch bereits in erster Instanz festgestellt, dass Ufo die Tarifverträge bei der Lufthansa-Kerngesellschaft rechtmäßig gekündigt hat. Von Ufo hieß es vor rund einer Woche, weitere Gerichtsentscheidungen wolle man nicht abwarten, weil Lufthansa ständig neue Vorwürfe erhebe und so kein „natürliches“ Ende der Auseinandersetzungen absehbar sei. Nun sollten konkrete Arbeitskampfmaßnahmen eingeleitet werden.

Beratungen über unbefristeten Streik

Am Montag erklärte Gewerkschaftsvertreter Flohr, wenn die Lufthansa nun auch die Streiks für illegal halte, müsse sie das vor Gericht beweisen.

Er wies zugleich darauf hin, weitere Streikaufrufe auch gegen die vier anderen Airlines des Lufthansa-Konzerns – also Germanwings, Eurowings, Lufthansa CityLine und Sunexpress Deutschland – seien jederzeit möglich. Laut Flohr will die Gewerkschaft in der kommenden Woche mit ihren Tarifkommissionen über Urabstimmungen zu unbefristeten Streiks beraten.

Sendung: Inforadio, 14.10.2019, 14:00 Uhr




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