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Lewis Hamilton gewinnt in Monaco | Sport | DW

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Im Gedenken an Niki Lauda hat Lewis Hamilton den Formel-1-Thriller von Monte Carlo gewonnen und seinen deutschen WM Herausforderer Sebastian Vettel auf den zweiten Platz verwiesen. Trotz größter Sorgen um seine Reifen wehrte Hamilton in einer packenden Schlussphase alle Angriffe von Verfolger Max Verstappen ab und schleppte sich beim Großen Preis von Monaco zu seinem 77. Karrieresieg. In einem der spannendsten Rennen seit vielen Jahren im Fürstentum fiel der Niederländer in seinem Red Bull wegen einer Fünf-Sekundenstrafe aber hinter Vettel und auch Valtteri Bottas im zweiten Mercedes zurück.

„Das ist für Niki“, funkte die Mercedes-Crew. „Niemand außer dir hätte das zustande gebracht.“ Von Lokalmatador Charles Leclerc war nur zu Beginn etwas zu sehen: Nach einer taktisch völlig missratenen Qualifikation endete seine Vollrisiko-Aufholjagd infolge einer Karambolage mit Nico Hülkenberg im Renault vorzeitig. Im sechsten Grand Prix des Jahres verpasste Mercedes zwar den sechsten Doppelerfolg, Hamilton baute seine WM-Führung mit dem dritten Saisonsieg aber auf Bottas sogar aus.
————–

ZIEL
1. Hamilton
2.Vettel
3. Bottas
4. Verstappen
5.  Gasly
6. Sainz
7. Kwjat
8. Albon
9. Grosjean
10. Ricciardo
11. Norris
12. Magnussen
13. Perez
14. Hülkenberg
15. Russel
16. Stroll
17. Räikkönen
18.  Kubica
19. Giovinazzi
20. Kubica

76/78 Verstappen versucht Hamilton zu überholen, bremst aber dann doch stark ab, beide berühren sich, fahren aber weiter, ohne das etwas passiert ist. Doch: Verstappen verliert ordentlich Zeit. 

74/78 Gasly bekommt ebenfalls eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt, weil er in der Boxengasse über die durchgezogene, gelbe Linie gefahren war.

73/78 Gasly fährt erneut die schnellste Runde. Bisher kann Hamilton Verstappen noch hinter sich lassen. Was passiert noch auf den letzten fünf Runden?

70/78 Verstappen hat über Funk das Go bekommen, zu attackieren und „Mode 7“ zu benutzen. Das hat natürlich auch Mercedes mitbekommen. Verstappen versucht es jetzt, aber Hamilton macht geschickt zu.

67/78 Gasly, der sich nochmals neue Reifen geholt hat, fährt die schnellste Runde.

66/78 Unterdessen: Bottas fährt die schnellste Runde und macht Druck auf Vettel. Wer holt sich den Extra-Punkt für die schnellste Runde?

64/78 Über Funk wird Hamilton von seinem Team darauf aufmerksam gemacht, dass er auf Position vier zurückfallen würde, wenn er jetzt neue Reifen holen würde.

61/78 „Ich weiß nicht, wie ihr euch das vorstellt. Wir brauchen ein Wunder“ – Hamilton flattern derzeit die Nerven. Halten seine Reifen durch? Er glaubt nicht, sein Team schon. Verstappen klebt hinter ihm, auch Vettel und Bottas sind dran – das wird jetzt interessant. Vettel fährt ganz gelassen auf Position drei. Wartet er ab, was hier noch passiert?

55/78 Hamilton fordert immer wieder, dass er neue Reifen brauche. Aber sein Team versucht ihn davon zu überzeugen, dass das nicht nötig sei. Verstappen ist weiterhin Zweiter, aber er bekommt ja noch eine 5-Sekunden-Strafe dazu und Vettel und Bottas hängen dicht an ihm dran.

53/78 Zwischen dem Vierten, Bottas und dem fünften, Gasly, liegen 17 Sekunden. Davor ist das Fahrerfeld eng beieinander. Wieder fahren die Führenden auf Überrundete auf.

50/78 Hamilton meldet über Funk, einer seiner Vorderreifen seit „tot“. Aber sein Rennstall meint, er solle so lange draußen bleiben, wie es geht. Regen, der Weltmeister wünscht sich jetzt wohl sehnlichst Regen. 

48/78 Die Führenden fahren an Stroll vorbei, aber Bottas schafft es anfänglich nicht und verliert so Zeit.

46/78 Perez und Magnussen kämpfen um Platz 13. Perez meint, der Däne sei vorne geblieben, weil er abgekürzt habe.

44/78 Hamilton fährt weiterhin in einem für ihn gemächlichem Tempo. Anscheinend will er doch bis zum Ende mit den Reifen durchfahren. Die Frage ist: Spielt da Verstappen mit? Albon fährt unterdessen die schnellste Runde

41/78 Es geht los: Die ersten fahren auf den derzeit letzten auf: Kubica. 

37/38 Nicht nur Hamilton, auch Verstappen könnte noch Probleme mit den Reifen bekommen. Viel passiert derzeit nicht, es läuft auf die Strategie heraus. Mercedes sagt über Funk, dass ein zweiter Boxenstopp geplant ist. Aber auch bei Verstappen, der mit harten Reifen unterwegs ist, soll wohl noch mal reinkommen.

33/78 Hamilton meldet über Funkt „Graining“, also Körnung, soll heißen: Überbelastung der Reifen. Noch hat Verstappen nicht versucht, den Engländer zu überholen. Aber er bleibt ganz dicht dran.

32/78 Die Top-Ten derzeit:
1. Hamilton
2. Verstappen
3. Vettel
4. Bottas
5. Kwjat
6. Albon
7. Grosjean
8. Sainz
9. Gasley
10. Norris

30/28 Über Funk bekommt Verstappen gesagt, er könne ja einfach Hamilton überholen und so fünf Sekunden Vorsprung rausfahren, so dass seine 5-Sekunden-Strafe keine Auswirkungen am Ende hat. Der Niederländer scheint das Ernst zu  nehmen. 

28/78 Die ersten Regenstopfen fallen auf den Asphalt, aber nur ganz, ganz leicht. Vettel verliert Zeit auf Verstappen.

24/78 Es könnte jederzeit anfangen, zu regnen. Hamilton, Verstappen, Vettel und Bottas liegen dicht beianander.

22/78 STRAFE – Verstappen wird – nach seiner Berührung mit Bottas in der Boxengasse – mit einer 5-Sekunden-Strafe belegt. Entweder muss er in der Boxenstopp die absitzen oder, wenn er nicht mehr reinkommt, dann werden die fünf Sekunden auf seine gesamte Rennzeit hinzugerechnet.

21/78 Hamilton als Führender fährt auf medium Reifen. Die drei Fahrer hinter ihn haben auf hard gewechselt, die können also bis zu Ende damit durchfahren. Aber wie ist das mit Hamilton? Der muss seine Reifen schonen und das heißt: Langsam fahren.

18/78  Leclerc steigt ganz aus dem Auto aus. Ein unrühmliches Ende für seinen Heim-Grand-Prix. Ein harte Entscheidung. Das Auto scheint so beschädigt zu sein, dass es wohl keinen Sinn macht, weiter zu fahren.

17/78 UNDER INVESTIGATION – Der Vorfall zwischen Bottas und Verstappen in der Boxengasse aus Runde 12 wird von der Rennleitung untersucht. Leclerc kommt erneut in die Box, spielt aber eh keine Rolle mehr, er war Vorletzter.

16/78 Nicht sein Wochenende: Jetzt hängt Ferrari-Pilot in einem Stau fest. Fünf Autos sind involviert, die in einer Kurve – teilweise quer – stehen. 

14/78 – END OF SAFETY CAR

13/78  Vettel ist nun vor Bottas. Wie das passiert ist, ist derzeit unklar. Aus der Boxengasse ist der Deutsche noch hinter dem Finnen rausgefahren.

12/78 – Verstappen ist der Gewinner des Boxenstopps: Während er einen super schnellen hingelegt hat, war Mercedes mit einem Doppelstopp beschäftigt. Der Niederländer hat einen Platz gut gemacht und ist jetzt Zweiter. In der Boxengasse hatten sich die beiden aber leicht berührt, es scheint aber nichts schwerwiegendes passiert sein.

11/78 SAFETY CAR – Das wird den führenden Fahrern natürlich nicht gefallen, da sie ja großen Abstand rausgefahren hatten. Aber Leclerc hat durch seine Reifenpanne so viel Abfall auf der Rennstrecke zurückgelassen, dass das Safety Car raus muss. Das nutzen die Fahrer natürlich, um die Reifen zu wechseln. Ganz schön eng gehts in der Boxengasse zu.

9/78 Leclerc versucht in einer Kurve an Hülkenberg vorbei zu kommen, berührt ihn leicht und steht kurz quer. Fährt direkt weiter, hat aber jetzt einen Plattfuß und hält zunächst viele auf. Er versucht es, in die Box zu schaffen. Unterdessen ist der Abstand zwischen Vettel auf Position vier und Ricciardo auf fünf auf über 25 Sekunden angestiegen.

8/78 Gute Runde für Ferrari. Vettel fährt die schnellste Runde und Leclerc schafft es nach längerem Bemühen, an Grosjean vorbei zu kommen und ist jetzt Zwölfter.

5/78 Bottas ist gerade die schnellste Runde gefahren, zuvor war es sein Mercedes-Teamkollegen Hamilton. Same procedure as every race – so far.

3/78 Hamilton. Bottas. Verstappen. Vettel. Ricciardo. Magnussen – so lautet die die bisherige Reihenfolge. Ferrari-Pilot Leclerc, der von 15 starten musste, ist mittlerweile schon auf P13.

1/78 Verstappen auf der drei versucht, an Bottas vorbei zu kommen, schafft es aber nicht.

Ricciardo macht zwei Plätze gut und ist jetzt Fünfter. Räikkönen verliert gleich drei Plätze. Unfallfrei ist die erste Runde gelaufen. 

START

15.10 Uhr: Die Aufwärmrunde beginnt. Übrigens: 113, 12 Meter beträgt die Entfernung von der Pole Position bis zur ersten Kurve.

15.04 Uhr: Derzeit ist es trocken – 22 Grad – , aber bewölkt. Sollte es dabei bleiben, fahren die Piloten vermutlich eine Ein-Stopp-Strategie. Die Top-10-Fahrer starten mit den soften Reifen (rot). Es gibt noch medium (gelb) und hard (weiß). Das mit letztgenannten gefahren wird, ist eher unwahrscheinlich, weil es auf dem Stadtkurs in Monte Carlo schwer ist, die Reifen auf Temperatur zu bringen.

15:00 Uhr: Ob Ferrari-Pilot Leclerc immer noch so wütend ist wie gestern? Nach dem verpatzten Qualifying war er auf sein Team gar nicht gut zu sprechen: „Ich habe gefragt, ob sie sich sicher sind. Sie sagten, dass sie sich sicher sind. Wir hatten genug Zeit, noch einmal rauszufahren. Wir hatten genug Treibstoff. Ich verlange Erklärungen“, so der Teamkollegen von Vettel.

Ferrari hatte in der hitzigen Schlussphase des ersten von drei Qualifying-Abschnitten darauf verzichtet, den 21-Jährigen noch einmal auf die Strecke zu schicken. Die Strategie-Abteilung war der Annahme, Leclercs Zeit würde ausreichen, um sich unter den besten 15 zu platzieren und damit das Q2 zu erreichen. Es erwies sich als Trugschluss.Weltmeister Lewis Hamilton, der sich die Pole Position sicherte, konnte Leclercs Ärger in einer ersten Reaktion nachvollziehen. „Das ist schlechte Vorbereitung“, sagte der britische Mercedes-Pilot: „Wir gehen solche Risiken nicht ein. Deshalb bin ich ja auch nochmal rausgegangen und habe die sich verbessernde Strecke genutzt.“

Vettel hingegen verteidigte sein Team. „In Q1 hat sich die Strecke deutlich stärker verbessert, als wir es hätten erahnen können“, sagte der viermalige Weltmeister. „In der Hitze des Moments kann das passieren, auch wenn das nicht gut aussah. Aber das hätte jedem passieren können, der ähnliche Probleme mit dem Reifenfenster hat wie wir.“
Teamchef Mattia Binotto sprach auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Samstagabend unverblümt von einem „schlechten Tag“ und einem „klaren Fehler des Teams“. Personelle Konsequenzen schloss er allerdings aus.

14.56 Uhr: Hier auf dem engen Stadtkurs von Monte Carlo ist sehr schwer, zu überholen. Deshalb ist eine gute Startposition auch so wichtig. Es sind 78 Runden zu fahren. Es sieht im sechsten Rennen nach dem sechsten Mercedes-Doppelsieg aus. Der Grund? Die Startaufstellung:
1. Hamilton (Großbritannien) – Mercedes
2. Bottas (Finnland) –     Mercedes
3. Verstappen (Niederlande) – Red Bull
4. Vettel (Deutschland) – Ferrari
5. Gasly (Frankreich) – Red
6. Magnussen (Dänemark) – Haas
7. Ricciardo (Australien) – Renault
8. Kwjat (Russland) – Toro Rosso
9. Sainz Jr. (Spanien) – McLaren
10. Albon (Thailand) – Toro Rosso
11. Hülkenberg (Deutschland) – Renault
12. Norris (Großbritannien) – McLaren
13. Grosjean (Frankreich) – Haas
14. Räikkönen (Finnland) – Alfa Romeo
15. Giovinazzi (Italien) – Alfa Romeo
16. Leclerc (Monaco) – Ferrari
17. Perez (Mexiko) – Racing Point
18. Stroll (Kanada) – Racing Point
19. Russell (Großbritannien) – Williams
20. Kubica (Polen) – Williams

14.53 Uhr: Die Schweigeminute für Nikki Lauda beginnt.

14:51 Uhr: Das rote Kappi – in Gedenken an den verstorbenen Formel 1-Fahrer Niki Lauda trugen alle Piloten auf der Fahrerparade rote Kopfbedeckungen getragen. Die Kappen hatten die weiße Aufschrift „NIKI“. „Jeder liebt Niki“, hatte Mercedes-Pilot Hamilton gesagt. Die rote Mütze war das Markenzeichen Laudas. Der dreimalige Weltmeister war am Montag im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Österreicher, der bis zuletzt Teamaufsichtsrat von Mercedes war, wird am Montag im Wiener Stephansdom in einem geschlossenen Sarg aufgebahrt.

14.50: Herzlich Willkommen zum DW-Liveticker! 





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Sport

Union gegen den SC Freiburg: Für Giki ist’s kein Spiel wie jedes andere

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Berlin –

Freiburg kommt. Morgen, um 15.30 Uhr. Freiburg? Da war doch mal was. Ja, logo, Keven Schlotterbeck. Aber der ist beileibe nicht der einzige Union-Kicker, der eine Vergangenheit bei den Breisgauern vorzuweisen hat. Da ist niemand Geringeres in den eisernen Reihen als Rafal Gikiewicz, Unions unumstrittene Nummer eins zwischen den Pfosten.

Zwei Jahre durfte sich der polnische Schlussmann dort versuchen. Trainer Christian Streich hatte Alexander Schwolow stets den Vorzug gegeben. Bei den Badenern kam Gikiewicz nach seinem Wechsel aus Braunschweig zwischen 2016 und 2018 in gerade zwei Partien zum Zug. Die Spiele aber hatten es in sich. Gegen Leipzig gab es einen 2:1-Erfolg, gegen Dortmund ein achtbares 2:2.

Der Transfer nach Berlin zahlte sich für Gikiewicz aus. Stammkraft, Unioner des Jahres, Aufstieg, Bundesliga. Sogar in den Dunstkreis der polnischen Auswahl spülte es den 31-Jährigen.

Nun das Wiedersehen mit Schwolow, Nils Petersen & Co. Kein normales Spiel für den gebürtigen Allensteiner. Das ließ er schon in der Sommervorbereitung klar erkennen. „Für mich kann es sofort nach Freiburg gehen. So schnell wie möglich“, meinte der 1,90 m große Torsteher. „Es war die schwerste Zeit meines Lebens für mich“, gab er rückblickend zu. Offenbar hat er da doch noch eine kleine Rechnung offen. Zumindest innerlich.

Angst, dass sein extrovertierter Keeper übermotiviert sein könnte, plagt Urs Fischer dennoch nicht. „Er macht im Training nicht auf mich den Eindruck, dass es ein besonderes Spiel für ihn ist. Er will halt immer nur gewinnen. Jedes Spiel“, sagt der Trainer der Eisernen, der also keine Notwendigkeit sieht, den Keeper einzubremsen.

Wäre ohnehin schlecht möglich. Denn Rafa ist ein nahezu ausgestorbener Spielertypus, der sich nicht verbiegen lässt, und immer aus seinem Herzen keine Mördergrube macht. Wer erinnert sich nicht an die Vorsaison, als Union alle seine Spieler dazu vergatterte, den Ball in Aufstiegsfragen flach zu halten, nur Gikiewicz frank und frei dieses Ziel wie ein Fanal lautstark vor sich her trug.

Dass er das Herz übrigens nicht nur auf der Zunge trägt, sondern es bei ihm auch auf dem rechten Fleck sitzt, beweist er dieser Tage mit einer Charity-Aktion. Zwei seiner Landsleute, die aus Warschau stammen, stiftete er ein signiertes Paar Torwarthandschuhe, Dies wird nun via Instagram ab dem 26. Oktober versteigert. Der Erlös dient dem Aufbau einer Schule für behinderte Kinder in Kenia. 





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Sport

Boxen – Huck ersteigert sich einen EM-Kampf – Sport

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Der frühere Weltmeister bietet viel Geld, damit er um einen Titel boxen kann. Wegen der Unruhen in Katalonien wird der Clásico zwischen Barcelona und Madrid verschoben.

Boxen, Huck: Der frühere Box-Weltmeister Marco Huck darf in den nächsten Monaten wieder um einen Titel kämpfen. Gegen den unbesiegten Briten Joe Joyce geht es um die Europameisterschaft im Schwergewicht. Huck hat den Kampf ersteigert. Wie sein Unternehmen MH Boxing mitteilte, bot er 480 000 Euro für das Duell und damit 122 000 Euro mehr als die Gegenseite. Der Kampf soll in Deutschland bis spätestens Ende Januar 2020 stattfinden. Zuvor hatte die Bild berichtet.

Es handele sich „um einen Weltklasse-Fight, wie wir ihn hier schon lange nicht mehr gesehen haben“, sagte Hucks Promoter und Bruder Kenan Hukic. „Eine solche Gelegenheit bekommen wir nicht so schnell wieder.“ Joyce hat sich in seiner Amateurkarriere einen Namen gemacht. Er gewann die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und den Titel bei den ersten Europaspielen 2015. Seit 2017 ist er Profi. Ein großer deutscher TV-Sender soll Interesse an einer Übertragung des Kampfes haben, sagte Hukic.

„Selten dämlich“ kurz vor Schluss

Die Rhein-Neckar Löwen hadern mit dem 29:29 im Spitzenspiel in Hannover. Für einen Meisterschaftskandidaten sammelt der Klub gerade zu viele Minuspunkte.


Von Carsten Scheele


Der EM-Titel ist vakant. Der bisherige Inhaber Agit Kabayel, gebürtiger Leverkusener mit kurdischen Wurzeln, hat den Gürtel niedergelegt. Huck war lange Weltmeister der WBO im Cruisergewicht. Den Titel verlor er im August 2015. Danach hielt er 13 Monate bis April 2017 den WM-Gürtel des weniger bedeutsamen Verbandes IBO. Im Schwergewicht hat der 34 Jahre alte Berliner bislang zweimal geboxt. Einen starken Eindruck hatte er 2012 gegen den damaligen WBA-Weltmeister Alexander Powetkin aus Russland hinterlassen. Den Kampf hatte er umstritten nach Punkten verloren.

Spanien, Clásico: Der für den 26. Oktober angesetzte Clasico zwischen dem Titelverteidiger FC Barcelona und Rekordmeister Real Madrid wird verschoben. Dies teilte der spanische Fußballverband (RFEF) am Freitag mit. Bis Montag sollen die Klubs einen Nachholtermin finden, als mögliches Datum ist der 18. Dezember im Gespräch. Spanische Medien hatten bereits am Mittwochabend übereinstimmend berichtet, dass sowohl die Liga LFP als auch die RFEF eine komplette Verlegung des in Barcelona angesetzten Traditionsduells befürwortet hätten.

In Barcelona werden am 26. Oktober große Demonstrationen aufgrund der Verurteilung von Vertretern der katalanischen Separatisten erwartet. Zwischenzeitlich war auch ein Tausch des Heimrechts im Gespräch. Diese Idee wurde allerdings wegen organisatorischer Probleme wieder verworfen. Am Montag hatte der FC Barcelona die Freilassung der katalanischen Separatisten gefordert, die wegen ihrer Rolle beim Unabhängigkeitsreferendum 2017 zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren. In einem Statement, das auf der Vereinshomepage veröffentlicht wurde, hatte der Klub von Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen erklärt: „Gefängnis ist nicht die Lösung.“ Stattdessen hatte Barca einen „Prozess des politischen Dialogs und der Verhandlungen“ gefordert, um den Konflikt zu lösen.

England, Manchester City: Der englische Fußball-Meister Manchester City sieht in den Premier-League-Ansetzungen zwischen Weihnachten und Neujahr eine grobe Wettbewerbsverzerrung. Die Citizens sind binnen 48 Stunden sowohl gegen die Wolverhampton Wanderers als auch gegen Sheffield United gefordert. „Premier League-Spiele sind eine enorme körperliche Belastung“, sagte Vorstand Omar Berrada den Manchester Evening News: „Es ist nicht ideal, in weniger als 48 Stunden zweimal zu spielen, da die Spieler dadurch keine Zeit haben, sich richtig zu erholen.“

Die Partie bei den Wolves wurde von der Premier League als einziges Spiel vom traditionellen Boxing Day am zweiten Weihnachtsfeiertag um einen Tag nach hinten auf den 27. Dezember verlegt, Anstoß ist um 20.45 Uhr. Bereits am 29. Dezember um 19.00 Uhr wartet das Heimspiel gegen Sheffield. „Wir müssen auch sicherstellen, dass wir das Wohl der Spieler, die sportliche Integrität der Liga und die Qualität des Produkts schützen“, sagte Berrada: „Wir haben einen offenen Dialog mit der Liga geführt, um über andere Optionen nachzudenken. Letztendlich müssen wir jedoch die Anstoßzeiten und -daten einhalten, die uns präsentiert wurden.“ Auf Gegner Wolverhampton wartet das gleiche Dilemma. Der Europa-League-Teilnehmer ist am 29. Dezember nach der kurzen Regenerationszeit ausgerechnet bei Citys größtem Meisterschaftskontrahenten FC Liverpool gefordert, der zuvor am 26. Dezember bei Leicester City spielt. Manchester hat als Tabellenzweiter nach acht Spieltagen allerdings ohnehin bereits acht Zähler Rückstand auf das Team von Jürgen Klopp.

Basketball, Euroleague: Den Basketballern des FC Bayern München ist der zweite Sieg in der Euroleague gelungen. Drei Tage nach der Pokal-Blamage gegen die Telekom Baskets Bonn rehabilitie​​​rte sich der deutsche Meister vor eigenem Publikum mit einem deutlichen 104:63 (57:35) gegen ASVEL Villeurbanne am 3. Spieltag der europäischen Königsklasse. Die Bayern dominierten von Beginn an die Partie. 30:13 gewannen die Münchner das erste Viertel. Vor allem Maodo Lô zeigte einmal mehr seine derzeitige Topform. Der deutsche Nationalspieler warf 16 seiner 19 Punkte in der ersten Halbzeit. Zur Pause führten die Münchner bereits mit 22 Zählern Vorsprung und zeigten ihre bisher beste Saisonleistung.

Bundesliga "Die 'Mentalität' ist immun gegen Falsifizierung"

Interview am Morgen: über Fußballsprache

„Die ‚Mentalität‘ ist immun gegen Falsifizierung“

Der Linguist Simon Meier-Vieracker macht dem BVB in der Mentalitätskrise neue Hoffnung – und erklärt das Eigenleben von Fußballfloskeln.


Interview von Sebastian Fischer




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Fürth-Dresden, Aue-Nürnberg LIVE im TV, Stream, Ticker

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Am 10. Spieltag trifft der FC Erzgebirge Aue auf den 1. FC Nürnberg. (2.Bundesliga: FC Erzgebirge Aue – 1. FC Nürnberg, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

Im vergangenen Spiel gegen den SV Sandhausen war für Aue nur ein Unentschieden drin. Auch Gegner Nürnberg trennte sich nur remis gegen den St. Pauli. (Spielplan der 2. Bundesliga)

Die Highlights der 2. Bundesliga, Freitag ab 22.30 Uhr in Sky Sport News HD – Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Für beide Vereine ist es ein richtungsweisendes Duell, denn der Gewinner der Partie des aktuellen Tabellenvierten (Aue) gegen den Tabellensechsten (Nürnberg) wird weiterhin Anschluss halten an die Aufstiegsplätze. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Den Unterschied zwischen beiden Teams beträgt lediglich zwei Zähler.

Nürnberg muss auf Mathenia verzichten 

Nürnbergs Trainer Damir Canadi muss im Erzgebirge auf seinen etatmäßigen Stammtorhüter Christian Mathenia verzichten, der sich im Heimspiel gegen St. Pauli einen Kniescheibenbruch zuzog und lange ausfallen wird. Für Mathenia wird der Österreicher Andreas Lukse im Tor stehen.

Aue-Coach Dirk Schuster kann wieder auf einen seinen besten Zweikämpfer zurückgreifen. Dennis Kempe steht nach seiner überstandenen Knieverletzung vor dem Sprung in die Startelf. 

„Er hat uns signalisiert, dass er schon für die Partie gegen Nürnberg mehr als eine Alternative sein kann“, sagte Schuster der Bild.

Dresden und Fürth wollen schwarze Serie beenden

Greuther Fürth will gegen Dresden die schwarze Serie beenden. (2. Bundesliga: SpVgg Greuther Fürth – SG Dynamo Dresden, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) 

Drei Niederlagen in Folge, kein einziges Mal den Ball im gegnerischen Gehäuse untergebracht: Die SpVgg Greuther Fürth steht nach den jüngsten Ergebnissen unter Druck. 

Auch Dynamo legte einen Fehlstart hin und verlor sogar die ersten zwei Partien der neuen Saison.

Beide Teams sind in der gleichen Tabellenregion unterwegs, auch hier trennen die beiden Klubs nur zwei Zähler.

Die Bilanz spricht allerdings klar für die Kleeblätter. Nur drei von 14 Partien verlor Fürth gegen Dynamo. Gegen keinen anderen Zweitligisten hat die Elf von Stefan Leitl eine so positive Bilanz. 

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So können Sie Aue – Nürnberg und Fürth – Dresden verfolgen:

TV: Sky
Stream: Sky Go
Ticker: SPORT1



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