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Kopfhörer mit ANC und tollem Klang für 22 Euro?

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Der Markt für Kopfhörer boomt. Neben Traditionsherstellern wie Sony, Bose oder Sennheiser gibt es unzählige Marken aus China, die Online-Shops mit günstigen Modellen fluten. Dazu gehört auch EarFun. Mit dem Modell „Air Pro“ bietet man in erster Linie bei Amazon ein Modell an, über das man zwangsläufig stolpert, wenn man auf der Suche nach In-Ear-Kopfhörern ist. Im letzten Teil des Tests verraten wir dir, warum das so ist. Doch wie gut sind Kopfhörer, die bei Amazon fast 2.500 Bewertungen haben und mit 4,5 von 5 Sternen beziffert werden?

Passform und Bedienung der Kopfhörer

Um es kurz zu machen: Die EarFun Air Pro sitzen ziemlich gut im Ohr. Der Hersteller liefert sie mit Ohrpolstern in drei Größen aus. So ist für fast jedes Ohr etwas dabei. Die Silikonaufsätze sind weich und schmiegen sich in den Gehörgang. Dabei wollen sie weder immer wieder in die Lauscher geschoben werden, noch neigen sie dazu, herauszufallen oder langsam herauszurutschen. Sie erinnern an die Huawei Buds Pro, die eine ähnliche Passform haben. Auch hier drücken die Kopfhörer nicht und gewährleisten auch bei längeren Musiksessions einen hohen Tragekomfort.

→ Huawei FreeBuds Pro im Test: Monumentaler Sound und grandiose Akkulaufzeit, aber …

Die Bedienung ist etwas grobschlächtig. Einfaches Tippen auf die Kopfhörer reicht nicht. Man muss schon ordentlich mit dem Zeigefinger darauf hämmern. Die Funktionen dabei sind überschaubar. Zweimal rechts anschlagen und die Musik pausiert oder wird fortgesetzt. Drei Schläge links und man wechselt zwischen den drei Modi ANC, Normal und Ambient Mode. Eine Lautstärkeregelung ist ebenso wenig möglich wie das Zurückspringen zum Liedanfang. Eine Verbindung mit mehreren Geräten parallel ist nicht möglich.

Tippen reicht nicht: Um Musik zu pausieren, muss man ordentlich auf die EarFun Air Pro draufklopfen.

EarFun Air Pro: der Klang

Neben der Passform und dem Tragekomfort spielt bei jedem Kopfhörermodell der Sound wohl die wichtigste Rolle. Die EarFun Air Pro sind bei maximaler Lautstärke nicht besonders laut. Zudem stellt man dann auch fest, dass der Ton verzerrt, unpräzise wird und der Bass an Substanz verliert. Reduziert man die Lautstärke auf 70 bis 80 Prozent, klingen die Bluetooth-Kopfhörer schon deutlich besser. Der Bass ist knackig und präzise und doch zurückhaltend. Mitten und Höhen stechen deutlich heraus. Der Gesang und Stimmen im Allgemeinen treten zu dominant auf. Stücke, bei denen Schlagzeuger auf Hi Hats einprügeln, klingen unausgewogen und schmerzen schon fast in den Ohren. Die Abstimmung im Allgemeinen ist sehr Mittenlastig, die Feinzeichnung und das Klangvolumen könnten besser sein.

→ Klipsch T5 II im Test: Mit diesen Kopfhörern tauchst du in eine Dimension ab, die du noch nicht kanntest

Darüber hinaus wirbt der Hersteller mit „Hybrid Active Noise Cancellation“. Wer aus dem normalen in den ANC-Modus umschaltet, wird aber kaum Veränderungen feststellen. Der dritte Modus, Ambient Sound, hat da schon etwas mehr drauf. Die Mikrofone der Kopfhörer nehmen Umgebungsgeräusche auf und verstärken sie. Hier können die EarFun Air Pro überzeugen.

Der Klang der Kopfhörer ist zum Preis von etwa 30 Euro in Ordnung.
Der Klang der Kopfhörer ist zum Preis von etwa 30 Euro in Ordnung.

Die Akkulaufzeit der Kopfhörer

Der Hersteller verspricht eine Akkulaufzeit von 7 Stunden mit eingeschaltem ANC und 9 Stunden ohne – mit einer Ladung. 23 weitere Stunden soll das Case liefern, in dem die Kopfhörer aufgeladen werden. Das Versprechen ist nicht aus der Luft gegriffen. Im Test kamen die EarFun Air Pro im ANC-Modus auf annähernd 7 Stunden. Aufladen lässt sich das Case inklusive Kopfhörern über das mitgelieferte USB-C-Kabel.

Preis-Leistung und eine fragwürdige Methode

Der Hersteller verlangt für die Kopfhörer regulär rund 70 Euro. Bis zum 30. Juni lassen sich bei Amazon mit dem Code „EARFUN21“ 11 Prozent sparen. Hinzu kommt ein 10 Euro Rabattgutschein, den man auf der Produktseite bei Amazon aktivieren kann. Somit kosten die EarFun Air Pro letztendlich „nur“ 52 Euro. Dieser Preis ist, für das was die Kopfhörer bieten, gerade noch akzeptabel. Ohne die Rabatte sind sie eindeutig zu teuer. Das weiß auch der Hersteller selbst und verleitet die Käufer mit einer fragwürdigen Methode zu einer positiven Bewertung. Nur so kommen bei Amazon fast 2.500 Bewertungen für die Kopfhörer einer eher unbekannten Marke zustande.

EarFun Air Pro: In-Ear-Kopfhörer im Test

Öffnest du die Verpackung der Kopfhörer, kommt dir ein visitenkartengroßer Amazon-Gutschein entgegen. Der Wert: 30 Euro. Die bekommst du allerdings nur, wenn du eine 5-Sterne-Bewertung bei Amazon schreibst und einen Screenshot davon an den Hersteller schickst. Zudem wird der Gutschein ungültig, wenn du diese fragwürdige Rabattaktion in der Rezension erwähnst, so wie wir es hier tun. Umgerechnet verkauft der Hersteller die Kopfhörer nach Abzug aller Rabatte für 22 Euro.

Zieht man das Analyse-Tool Reviewmeta zurate, das Fake-Rezensionen auf Amazon erkennt, wird schnell klar, warum die Kopfhörer derart viele Bewertungen haben. Rund 71 Prozent aller Bewertungen sind dem Tool zufolge potenziell unnatürlich. Von über 330 Rezensionen bleiben nach dem Filtern nur noch 97. Zudem zeigt die hohe Anzahl derjenigen Nutzer, die nur ein einziges, nämlich dieses Produkt, bei Amazon bewertet haben, dass der Gutschein eine große Rolle bei der Stern-Vergabe zu spielen scheint.

Die In-Ear-Kopfhörer Melomania 1+ von Cambridge Audio

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Wann Mücken am liebsten zustechen – Alkohol, dunkle Kleidung oder Schweiß?

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Druck im Kopf nachdem aufrichten?

Hallo zusammen,

ich hoffe, dass hier im Forum welche sind, die sich einigermaßen mit der Medizin auskennen. Seit ungefähr 12 Jahren verspüre ich jedes mal, wenn ich nach längerer Autofahrt, oder nach längerem sitzen, aufstehe, einen Druck im Kopf und Halsbereich. Dieser Druck ist auch pulssynchron, ist aber kein Tinnitus. Niemand konnte mir helfen, noch einen Ratschlag geben. Untersuchungen, Ultraschall, Herz, Adern, Gefäße, alles in Ordnung. Mir wird auch nicht schwindlig wenn ich aufstehe, mein Blutdruck ist normal. Eine Ärztin meinte mal, dass sich aus irgendeinem Grund die Gefäße im Kopf erweitern nach dem ich aufstehe, was normal WÄRE und ich dies aber besonders wahrnehme. Kreislaufregulation ist auch alles normal, Schellong-Test gemacht, also wirklich alles. Das fühlt sich ungefähr so an, wie wenn man einen Handstand macht, kennt ja jeder, dass man einen Druck im Kopf verspürt weil das Blut in den Kopf schießt, genau so einen Druck habe ich aber wenn ich aufrecht stehe, ABER nur nach längerem sitzen. Verschwindet aber etwa in einer Minute. Wenn ich liege und aufstehe, habe ich diesen Druck überhaupt nicht, nur nach dem aufrichten nach sitzender Position, besonders schlimm ist es wenn ich aus dem Auto aussteige. Nackenverspannung habe ich nicht, war auch bei massagen, HWS geröntgt alles i.O.

Falls einer so einen Fall hat, soll hier seine Erfahrungen reinschreiben, oder vielleicht kennt einer von euch einen Freund/in welche dieses behoben hat.

würde mich freuen

mfg



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Ab 2027 wird alles anders

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Audi verkündet das Verbrenner-Aus zum Jahr 2035. Moment… 2032 soll es schon soweit sein. Nein, 2026 ist endgültig Schluss. In den vergangenen Tagen haben sich die Nachrichten zu E-Offensive des Ingolstädter Automobilkonzerns geradezu überschlagen. Zeit für eine kleine Einordnung, wie der Stand der Dinge denn nun tatsächlich ist.

Wie lange bleiben Autos mit Verbrennungsmotor noch attraktiv?

In der Zeitschrift „Auto Motor & Sport“ hatte Audi-Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann kürzlich verlauten lassen, dass im Jahr 2030 in großen Märkten wie USA und China noch immer rund 50 Prozent aller Neuzulassungen auf Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor entfallen werden. Klingt alles andere als dahin gehend optimistisch, dass Autos mit elektrifiziertem Antrieb schon bald eine gesteigerte Rolle bei Audi spielen werden. Und das, obwohl beispielsweise mit dem neuen Audi e-tron GT eine Art Zeitenwende längst eingeläutet wurde.

Klar ist: Das Ende der alteingesessenen Fahrzeuggeneration, die tagein, tagaus CO2 in die Luft bläst, ist eingeläutet. Die deutsche Bundesregierung versucht Autofahrern schon jetzt mit dem Umweltbonus und Steuervergünstigungen den Umstieg auf das E-Auto schmackhaft zu machen. Und als beschlossen gilt auch die Tatsache, dass der CO2-Preis in den kommenden Jahren weiter kräftig steigen wird; vor allem, wenn die Grünen im September bei der Bundestagswahl so gut abschneiden sollten, dass sie Teil einer neuen deutschen Regierung werden. Das Tanken von klassischen Fahrzeugen wird dann noch teurer – soll aber nach dem Willen von CDU-Chef Armin Laschet in Form einer höheren Pendlerpauschale zumindest zum Teil ausgeglichen werden.

Auto-Chef hat das Ende von Verbrennungsmotoren klar vor Augen

Da verwundert es kaum, wenn Audi-Chef Markus Duesmann laut „Automobilwoche“ ganz andere Pläne im Kopf hat. Er will schon im Jahr 2026 das letzte Mal eine neue Generation an Autos mit Verbrennungsmotor vorstellen. Ab 2027 will Audi dann nur noch neue Elektroautos präsentieren. Selbst Hybrid-Modelle fahren bei Audi dem Vernehmen nach spätestens in rund fünf Jahren aufs Abstellgleis.

Natürlich bleiben aber die bis 2026 vorgestellten Audi-Neuheiten mit Benzin– und Dieselmotor bis Anfang oder vielleicht sogar bis Mitte der 2030er Jahre bei den Händlern erhältlich – dürften jedoch zum Ende des laufenden Jahrzehnts schon aus der Priorisierung bei der Vermarktung herausfallen. Im Jahr 2032 soll der letzte Audi mit Ottomotor in einem Audi-Werk vom Band laufen. Der Verkauf dann nach aktuellem Stand der Dinge im Jahr 2035 enden. Spätestens dann wäre Audi eine reine Elektroauto-Marke wie es Tesla heute schon ist.

Schon jetzt steht laut „Automobilwoche“ fest, dass Audi A3 und Audi A4 keinen Verbrenner-Nachfolger mehr bekommen. Sie werden in den kommenden Jahren direkt von passenden e-tron-Modellen abgelöst. Da es sich bei A3 und A4 um gut laufende Volumenmodelle handelt, ist dieser Schritt ziemlich beachtlich.

Branche im radikalen Wandel

Das Beispiel Audi zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich die Branche gegenwärtig wandelt. Auch andere deutsche Premium-Hersteller arbeiten bereits eifrig an Zukunftsstrategien und bereiten sich auf das nahende Aus von Verbrennungsmotoren vor; das zum Beispiel Volvo schon längst beschlossen hat. Volkswagen dokumentiert das mit Modellen wie dem ID.3 oder dem ID.4 GTX schon heute recht eindrucksvoll, auch BMW bläst mit Modellen wie dem Luxus-SUV iX oder dem BMW i4 zum Angriff. Und auch bei Mercedes-Benz hat man den Wandel der Zeit erkannt und allein in diesem Jahr schon die E-Modelle EQA, EQB, EQC und EQS vorgestellt. Und ein elektrifiziertes Van-Modell (EQT) steht auch schon in den Startlöchern.

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Neue Preise für das Laden deines E-Autos ab Juli 2021

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Wer ein Elektroauto fährt, muss sich in diesen Tagen auf so einige neue Preise einstellen. Erst wurde bekannt, dass bei emobility+ von EnBW die Preise steigen, dann kündigte auch Plugsurfing neue Konditionen für das Autoladen an. Und jetzt geht es mit neuen Konditionen bei Shell Recharge weiter. Von Anfang Juli an gelten für das Laden per Ladekarte oder Smartphone-App neue Preise.

Shell macht das Aufladen von Elektroautos (etwas) transparenter

Shell verspricht: Die neuen Preise sind verständlicher, transparenter und vorhersehbarer. In Ansätzen mag das auch stimmen, doch von einem „Einheitstarif“, wie es in einer Kunden-E-Mail heißt, kann nun wahrlich keine Rede sein. Denn an sogenannten NewMotion-Ladepunkten gelten grundsätzlich variable Preise, die nur über die App einsehbar sind. Immerhin: An Shell Recharge Schnellladepunkten, die immer häufiger an Shell-Tankstellen zu finden sind, wird in Zukunft pro kWh ein Preis von einheitlich 59 Cent abgerechnet. An anderen DC-Schnellaldesäulen werden 64 Cent pro kWh fällig. Teurer ist es nur an Ionity-Ladepunkten. Hier musst du 81 Cent pro kWh bezahlen.

Neu: Transaktionsgebühr bei jedem Ladevorgang

Günstiger kannst du dein Elektroauto mit einer Shell-Ladekarte oder per Shell-Ladeapp mit neuer Energie versorgen, wenn du eine mit weniger Ladeleistung versehene AC-Ladesäule ansteuerst. Hier gilt ab sofort ein einheitlicher Ladepreis von 46 Cent pro kWh. Bei einigen Ladesäulen ist das aber noch nicht alles. Denn teilweise musst du zusätzlich pro Minute, die dein E-Auto an die Ladestation angeschlossen ist, eine Gebühr von 2 Cent bezahlen. Und: Für grundsätzlich alle Ladevorgänge musst du zukünftig eine Transaktionsgebühr in Höhe von 35 Cent fest einplanen – gedeckelt auf maximal 7 Euro pro Monat.

Die neuen Preise werden nicht auf einen Schlag, sondern dem Vernehmen nach Schritt für Schritt eingeführt. Man möge zwischen dem 1. und 8. Juli die neuen Konditionen in der Shell Recharge App im Auge behalten, heißt es in einer E-Mail an die eigenen Kunden.

Alternative: E-Auto laden zum Flatrate-Preis.

Du willst mit dem Tarifwirrwarr auf dem Markt der E-Auto-Ladetarife abschließen? Dann wirf doch mal einen Blick auf die Lade-Flat von elvah. Wir haben sie bereits einem Test unterzogen. Auch Wenigfahrer finden bei elvah mit dem Flex-Tarif ein preislich attraktives Angebot. Verhältnismäßig günstig ist zudem das von einer Grundgebühr befreite Angebot von Maingau Energie (EinfachStromLaden).

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