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Berlin

König der Tätowierer: Christian Warlichs legendäre Motive

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Wer die letzten Jahre im Sommer durch Kreuzberg lief oder an einem der vielen Badeseen der Stadt lag, den konnte der Eindruck beschleichen, inzwischen gäbe es mehr tätowierte Menschen als untätowierte. Den Motiven sind dabei keine Grenzen gesetzt, von japanischen Geishas hin zu Hipster-Eulen, von Anemonen zu Zahlen und Namen in schwungvollen Schriftarten.

Auch wenn Tätowierungen scheinbar erst im letzten Jahrzehnt vollends im Mainstream angekommen sind, gibt es sie schon lange, auch in Deutschland. Als einer der Pioniere der hiesigen Tätowierkunst, gar als „König der Tätowierer“, gilt Christian Warlich. Sein berühmtes Vorlagenalbum ist kürzlich in Buchform erschienen („Christian Warlich – Tattoo Flash Book“, Prestel-Verlag, 38 Euro) und gibt einen Einblick in die farbenfrohe Oldschool-Optik seiner Motive, deren Ästhetik bis heute Hawaiihemden und Aufnäher inspiriert.

Christian Warlich (links) mit potenziellen Kunden in seiner Kneipe.

Warlich wurde 1891 in Hannover geboren und starb 1964 in Hamburg. In der Hafenstadt war der Urvater der professionellen Tätowierung dann auch vor allem tätig, in St. Pauli betrieb er eine Gaststätte. Einen Teil der Kneipe hatte er als Tätowierstube eingerichtet, mit einem Vorhang zur Abtrennung. Es ranken sich viele Mythen um sein Leben, fest steht aber, dass er schon als Jugendlicher mit dem Tätowieren begann. Erst arbeitete er manuell, später verwendete er als Erster in Deutschland eine elektrische Tätowiermaschine.

Zu seiner Zeit gab es kaum Berufstätowierer, gestochen wurde vornehmlich von „erwerbslosen Arbeitern und Handwerkern, Zuhältern, Kupplern und Dirnen“, wie es im Nachwort heißt. Aber Warlich versuchte, das Geschäft aufzuwerten. „Gebt euren Körper nicht in die Hände von Pfuschern!“, schrieb er auf Reklame-Handzettel. Und pries die eigene Kunst an: „Alles, was der männliche Körper ausdrücken soll, steche ich ein: Politik, Erotik, Athletik, Aesthetik, Religion, in sämtlichen Farben, an allen Stellen.“

Stilprägend: Japanische Geishas mit übergroßen, runden Fächern und bunten Kimonos.

Stilprägend: Japanische Geishas mit übergroßen, runden Fächern und bunten Kimonos.

Foto:

Museum für Hamburgische Geschichte/Christoph Irrgang

Schön, sich vorzustellen, wie die Seefahrer und Arbeiter der Stadt in die Gaststätte kamen, einen Humpen tranken und das Album, das auf dem Tresen lag, durchblätterten. Es gibt drei Nachdrucke des ikonischen Buchs, sie sind jedoch schwer zu bekommen und in Antiquariaten sehr teuer. Das Original wurde in den Sammlungen des Museums für Hamburger Geschichte über die Jahre aufbewahrt. Warlichs Rosen, Engel und Matrosen leuchten dort weiter.

Ab 27. November 2019 sind Christian Warlichs Motive im Museum für Hamburgische Geschichte in der Ausstellung „Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli“ zu sehen.





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Berlin

Peter Orloff zeigt Muskeln und verrät Fitness-Geheimnis

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Peter Orloff ist auch mit 75 Jahren noch top in Form.

Köln –

75 Jahre alt und noch so in Form! Peter Orloff lässt die Muskeln spielen. Gerade erst wurde er beim „Ninja Warrior Germany“-Promispecial zum ältesten Teilnehmer weltweit und das ist kein Zufall. Viel mehr ist es das Ergebnis von mehr als 60 Jahren diszipliniertem Training. 

In seiner knalligen Unterhose steht Peter Orloff in seiner Kabine und spannt Oberarme und Bauchmuskeln an.

„Fitness und ich, das ist eine lebenslange Beziehung“, erzählt Orloff unserer Redaktion. Angefangen hat alles vor 63 Jahren. „Seit mein Vater mir mit zwölf Jahren meinen ersten Expander geschenkt hatte, ist Fitness-Training für mich ein Teil meines Lebens geworden“, so der Anführer der „Schwarzmeer-Kosaken“. 

Und er betont: „Anabolika habe ich im Leben nie angefasst. Alles Natur!“ 

Peter Orloff lüftet das Geheimnis seiner Fitness

Rund 200 Auftritte (unter anderem am 15. Februar 2020 in Berlin und am 7. März 2020 in Köln), absolviert er noch jedes Jahr – egal wo, seine 10-Kilo-Hanteln hat er immer im Gepäck. Selbst ins RTL-Dschungelcamp schleppte er die Gewichte. „Damit lässt sich einiges machen“, sagt Orloff. Aber nicht nur die Muskeln, auch die Ausdauer trainiert der fitte Senior regelmäßig, seine Joggingschuhe hat er ebenfalls immer dabei: „Joggen kann man überall. Meistens laufe ich um die acht bis zehn Kilometer, manchmal täglich. Und: Ich mache jedes Jahr das Goldene Sportabzeichen.“

Die Anforderungen dafür sind hoch: In diesem Jahr bedeutet das für Peter etwa, er muss die zehn Kilometer in 83:20 Minuten laufen, die Kugel 7,50 Meter stoßen  und aus dem Stand 1,80 Meter springen. Kein Problem für Orloff, der sich selbst an seinem Geburtstag nicht schont. Ganz im Gegenteil: „An jedem Geburtstag mache ich um 0 Uhr immer soviel Liegestütze wie die Anzahl meiner bisherigen Lebensjahre.“

Und auch auf die Ernährung achtet er: „Ich bevorzuge mediterrane Kost. Dazu viel Salat und Obst, aber gerne auch Fisch und Fleisch.“ Orloff trinkt viel Wasser – und abends gerne „ein Gläschen Wein“.

Peter Orloff: Das sind seine besten Fitness-Übungen

Für seine Tourneen hat ihm Freund und Fitness-Coach Wolfgang Aigner (Europameister und Vize-Mister Universum Body-Building 60+) zwölf Übungen verschrieben. Peter erklärt: 

Bestehend aus drei verschiedenen Sit-up Übungen für Bauch- und Po-Training, verschiedenen Curls und Überkopf-Übungen, zum Teil in Rückenlage für Bizeps, Trizeps, seitlich Heben für Brust und Rücken und Liegestützen auf Hanteln. Liegestütze sind die Mutter aller Dinge.

Peter Orloff_25112019

Peter Orloff gab bei „Ninja Warrior Germany“ alles, wurde aber von einer Verletzung ausgebremst.

Peter Orloff plant nächsten Ninja-Coup

In der Ninja-Show konnte ihn nur eine Verletzung stoppen. Orloff: „Auf den Ninja Warrior habe ich mich mit einem der deutschen Top Athleten, Max Sprenger aus Köln im Stuntwerk in der Kölner Schanzenstraße vorbereitet. Und hab mir dann beim Abschlusstraining wenige Tage vor dem Wettkampf beim Anlauf auf die Wall einen Muskelfaserriss in der Leiste zugezogen.“

Da half auch das Hulk-artige grüne Tape nicht viel. Aufgeben wollte er aber nicht, trat – gegen den Rat seines Arztes – dennoch an und landete schon beim ersten Hindernis im Wasser. 

Aber Orloff plant schon den nächsten Coup: „Ich bin der älteste Ninja Warrior Teilnehmer aller Zeiten weltweit. Und nächstes Jahr greife ich wieder an!“ Dann hoffentlich unverletzt.





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Berlin

Petition abgegeben! Hertha-Fans wollen neues Stadion auf dem Olympia-Gelände – B.Z. Berlin

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Hertha will ein neues Stadion. Die Fans der alten Dame natürlich auch. Einige von ihnen sind am Donnerstag ins Parlament gekommen – mit einem speziellen Anliegen.

Sie sind extra vor Beginn der Sitzung ins Berliner Parlament gekommen. Hertha-Fans der Initiative Blau-Weisses-Stadion.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) und den Parlamentariern wollen sie Druck machen, mehr für ein neues Stadion zu tun. Die Fans haben 17.296 Unterschriften an den Petitionsausschuss übergeben, davon 11.276 von Berlinern. Der Wunsch der Initiative: ein neues Stadion auf dem Olympia-Gelände.

Hertha-Fans hoffen auf Klinsmann-Effekt

Damit es überhaupt mit einem Standort in Berlin klappt, schlagen die Blau-Weissen einen Runden Tisch mit Hertha-Vertretern, Politikern, Denkmalschützern und Fans vor.

Suche nach Standort 

Herthas angepeilter Weg zum Stadion-Neubau bis 2025 gestaltet sich als steinig. Den gewünschten Bauplatz im Olympiapark blockieren Anwohner und die Berliner Politik.

Als Ersatz haben Senats-Experten einen Bauplatz östlich der Stadt-Autobahn A 111 vorgeschlagen, den Zentralen Festplatz in Tegel. Allerdings hat auch dieser Vorschlag einige Haken, unter anderem einen frischen Mietvertrag bis 2028, wie Carsten Langenfeld, Geschäftsführer der Festplatz Verwaltungs GmbH sagte.

Welches Areal wird es? Antwort noch offen!





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Berlin

Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor

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Schlüsselzeuge in Bedrängnis

Bericht: Drei Frauen werfen Sondland sexuelle Übergriffe vor

War Gordon Sondland sexuell übergriffig? Oder dienen die Vorwürfe „politischen Zwecken“? Der US-Botschafter bei der EU wehrt sich gegen die Anschuldigen dreier Frauen.

Gordon Sondland hält sein Eröffnungsplädoyer während seiner öffentlichen Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Kongresses. Sondland ist US-Botschafter bei der Europäischen Union.

Foto: dpa

Washington. Eine Woche nach seiner aufsehenerregenden Aussage vor dem US-Kongress zu den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump ist ein Schlüsselzeuge in Bedrängnis geraten.

Drei Frauen werfen dem US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, sexuelle Übergriffe vor, wie „ProPublica“ und „Portland Monthly“ in einem gemeinsam am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Artikel berichteten. In einer Erklärung wies der 62-Jährige die Anschuldigungen zurück. Sie seien „zu politischen Zwecken“ abgestimmt worden.

Die Vorwürfe umfassen die Jahre 2003 bis 2010 und somit die Zeit vor Sondlands Zeit als Botschafter. Nachdem die Frauen ihn zurückgewiesen hätten, soll der damalige Unternehmer dem Bericht zufolge berufliche Vergeltungsmaßnahmen gegen sie ergriffen haben.

Sondland hatte dem Trump-Team für die Feierlichkeiten zur Amtseinführung im Januar 2017 eine Million US-Dollar gespendet. Er wurde 2018 zum Botschafter ernannt.

Mit seiner Aussage hatte Sondland Trump und weitere Schlüsselfiguren in dessen Umfeld schwer belastet. Trump habe ihn und andere Regierungsvertreter ausdrücklich angewiesen, in Sachen Ukraine mit seinem Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten. Giuliani wiederum habe im Gegenzug für ein Treffen im Weißen Haus eine öffentliche Ankündigung Selenskyjs zu Untersuchungen gegen den Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gefordert.




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