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Kevin Kühnert: Juso-Chef sucht seine neue Rolle in der SPD

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Die SPD muss in diesen Tagen zukunftsweisende Fragen beantworten: Wen machen die Genossen zu ihrem neuen Spitzenduo? Und was wird aus der Großen Koalition – wollen sie das Bündnis mit der Union wirklich verlassen?

Beide Fragen und natürlich die Antworten darauf hängen zusammen. Und bei beiden ist Kevin Kühnert ein zentraler Akteur.

Obwohl Kühnert selbst auf eine Kandidatur für den SPD-Chefposten verzichtet hat, schaut die Partei auf ihn – das gilt für seine Gegner mindestens genauso wie für seine Anhänger. Nicht zuletzt die Unterstützung von Kühnerts Jungsozialisten hat Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in die Stichwahl getragen. Und wenn es um die GroKo geht, steht der Nachwuchsverband an der Spitze der Kritiker.

Von Freitag an treffen sich die Jusos in Schwerin zu ihrem Bundeskongress. Gleich am ersten Abend steht die Wiederwahl Kühnerts an. Alles andere als eine deutliche Bestätigung wäre eine große Überraschung. Kühnert hat die Jusos von einer belächelten Arbeitsgemeinschaft zu einem Machtfaktor in der SPD gemacht. In wichtigen Landesvorständen sind die jungen Sozialdemokraten stark vertreten, was sich etwa bei der Nominierung von Walter-Borjans und Esken in Nordrhein-Westfalen auszahlte.

Kühnert hat die SPD in den vergangenen Monaten kräftig aufgemischt. Nun aber stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll für den Mann, den die einen in der SPD als Hoffnungsträger sehen, die anderen als Quälgeist. Der 30-Jährige hat angekündigt, im Dezember für den Parteivorstand zu kandidieren.

Allerdings nicht als Generalsekretär, wie er der „Süddeutschen Zeitung“ sagte. Kühnerts Gegner in der Partei hatten in den vergangenen Wochen gestreut, es gebe bereits eine Absprache mit Walter-Borjans und Esken, der Posten sei dem Juso-Chef bereits versprochen. Er selbst nennt das „Verschwörungstheorien“ und sagt: „Wer ernsthaft an dieser Frage interessiert gewesen wäre, der hätte auf Nachfrage jederzeit ein klares Nein von mir zu hören bekommen.“

Also stellvertretender Parteivorsitzender? Das schließt Kühnert nicht aus. Dafür müssten aber wohl Esken und Walter-Borjans gewinnen. Denn dass Olaf Scholz einen seiner schärfsten Kritiker zum Vize macht, ist unwahrscheinlich.

Für Kühnerts Karriere muss ein Sieg von Scholz und Klara Geywitz dennoch nicht zwangsläufig schädlich sein. Seine Bedeutung als Repräsentant des linken Lagers könnte dann sogar wachsen. Mehr noch als bei einem Sieg der GroKo-Skeptiker Esken und Walter-Borjans.

Kühnerts neue Vorsicht

Der Juso-Chef will von solchen Szenarien nichts wissen. „Politik ist Teamsport. Mit dem Eintritt in die SPD haben wir uns alle für Staffellauf und gegen Hammerwerfen entschieden“, sagt er. Angesichts des andauernden Niedergangs der SPD liege es ihm fern, so taktisch zu denken: „Wir müssen jetzt einen echten Neuanfang hinkriegen, und den möchte ich am liebsten mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gestalten. Dafür kämpfe ich.“

Und für diesen Neuanfang könne der Vizekanzler nicht stehen, sagt Kühnert: „Olaf Scholz betont selbst, er sei nicht die Erneuerung. Und da sind wir beide einer Meinung.“





Socrates Tassos/ FUNKE Foto Services

Norbert Walter-Borjans und Kevin Kühnert: „Wir müssen jetzt einen echten Neuanfang hinkriegen“

Die Spitze gegen den Vizekanzler zeigt Kühnerts neue Vorsicht beim Kampf um den Parteivorsitz. Er hat sich in den vergangenen Wochen spürbar zurückgehalten, zumindest öffentlich. Kühnert scheint sich seiner gestiegenen Verantwortung um die Partei bewusst zu sein. Im Falle eines Sieges von Scholz/Geywitz käme es entscheidend auch auf ihn an, eine Spaltung der Partei zu verhindern.

Unter anderem aus Sorge vor einer zu starken Polarisierung hatte Kühnert selbst auf eine Kandidatur verzichtet. Darin sieht er sich nun bestätigt. Esken und Walter-Borjans können wohl zudem einen größeren Teil der Partei mobilisieren – was die Unterstützung von eher konservativen Genossen wie dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link zeigt.

Auch die Chefin des SPD-Landesverbands Schleswig-Holstein schließt sich den Herausforderern an: „Wir haben die Möglichkeit, zwischen zwei starken Teams zu entscheiden“, sagt Serpil Midyatli. Wichtig sei, dass nun möglichst viele Mitglieder an der Wahl teilnehmen. „Meine Stimme geht an Esken und Walter-Borjans“, sagt Midyatli. „Mich haben sie als Team überzeugt.“

„Wir müssen aufhören, Konflikten aus dem Weg zu gehen“

Kühnert sagt, er sehe seine Rolle darin, „konstruktiver und glaubwürdiger Gegner eines Weiter-so-Kurses zu sein“. Dabei gehe es ihm nicht um eine Eruption oder gar Revolution – „schrittweise“ will Kühnert den Kurs der Partei verändern.

Gelungen ist ihm das bereits im Frühjahr mit dem Sozialstaatskonzept. Die Abkehr von Hartz IV war in der Parteiführung lange umstritten. An der Seite der damaligen SPD-Chefin Andrea Nahles und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig setzte Kühnert den Plan durch. Mittlerweile gilt das Konzept in der SPD als Konsens und dürfte beim Parteitag mit großer Mehrheit beschlossen werden.

Kühnert hat aber noch mehr vor. Die Jusos wollen durchsetzen, dass sich die SPD für die Abschaffung aller Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger einsetzt. Das stößt auf Widerstand und könnte beim Parteitag zum Konflikt führen. Für Kühnert ist das unproblematisch: „Wir müssen aufhören, Konflikten aus dem Weg zu gehen, sondern solche Fragen jetzt auch mal entscheiden, damit sie beim nächsten Wahlkampf nicht im Weg rumliegen und um unseren Mitgliedern Orientierung zu bieten.“

„Ums Ganze “ soll es beim Juso-Treffen in Schwerin gehen. So lauten das Motto und der Leitantrag des Bundeskongresses, der die Klima-, Sozial- und Wirtschaftspolitik der Jusos umreißt. Doch auch in der Machtfrage – Wohin steuert die Mutterpartei? – geht Kühnerts Jugendorganisation aufs Ganze.




Sie wollen die Sonntagsfrage für den Bund beantworten? Stimmen Sie hier ab:

Wie funktioniert die Civey-Methodik?

Das Meinungsforschungsinstitut Civey arbeitet mit einem mehrstufigen vollautomatisierten Verfahren. Alle repräsentativen Echtzeitumfragen werden in einem deutschlandweiten
Netzwerk aus mehr als 20.000 Websites ausgespielt („Riversampling“), es werden also nicht nur Nutzer von SPIEGEL ONLINE befragt. Jeder kann online an den Befragungen teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat. Aus diesen Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe, die sicherstellt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht und Bevölkerungsdichte der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Abstimmenden gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in den Civey FAQ.

Warum ist eine Registrierung nötig?


Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten, und ermöglicht so ein Ergebnis für die Umfragen, das für die Wahlbevölkerung in Deutschland repräsentativ ist. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.

Wie werden die Ergebnisse repräsentativ?

Die Antwort jedes Teilnehmers wird so gewichtet, dass das Resultat einer Umfrage für die Grundgesamtheit repräsentativ ist. Bei der Sonntagsfrage und beim Regierungsmonitor umfasst diese Grundgesamtheit die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Gewichtung geschieht vollautomatisiert auf Basis der persönlichen Angaben bei der Registrierung sowie der Historie früherer Antworten eines Nutzers. Weitere Details zur Methodik stehen im Civey-Whitepaper.

Erreicht man online überhaupt genügend Teilnehmer?


Meinungsumfragen werden in der Regel telefonisch oder online durchgeführt. Für die Aussagekraft der Ergebnisse ist entscheidend, wie viele Menschen erreicht werden können und wie viele sich tatsächlich an einer Umfrage beteiligen, wenn sie angesprochen werden. Internetanschlüsse und Festnetzanschlüsse sind in Deutschland derzeit etwa gleich weit verbreitet – bei jeweils rund 90 Prozent der Haushalte, Mobiltelefone bei sogar 95 Prozent. Die Teilnahmebereitschaft liegt bei allen Methoden im einstelligen Prozentbereich, besonders niedrig schätzen Experten sie für Telefonumfragen ein.
Es gibt also bei beiden Methoden eine Gruppe von Personen, die nicht erreicht werden kann, weil sie entweder keinen Anschluss an das jeweilige Netz hat oder sich nicht an der Umfrage beteiligen möchte. Deshalb müssen für ein aussagekräftiges Ergebnis immer sehr viele Menschen angesprochen werden. Civey-Umfragen sind derzeit neben SPIEGEL ONLINE in mehr als 20.000 andere Webseiten eingebunden, darunter auch unterschiedliche Medien. So wird gewährleistet, dass möglichst alle Bevölkerungsgruppen gut erreicht werden können.

Woran erkenne ich die Güte eines Ergebnisses?


Bis das Ergebnis einer Umfrage repräsentativ wird, müssen ausreichend viele unterschiedliche Menschen daran teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, macht Civey transparent, indem zu jedem Umfrageergebnis eine statistische Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben wird. Auch die Zahl der Teilnehmer und die Befragungszeit werden für jede Umfrage veröffentlicht.

Was bedeutet es, wenn sich die farbigen Bereiche in den Grafiken überschneiden?


In unseren Grafiken ist der statistische Fehler als farbiges Intervall dargestellt. Dieses Intervall zeigt jeweils, mit welcher Unsicherheit ein Umfragewert verbunden ist. Zum Beispiel kann man bei der Sonntagsfrage nicht exakt sagen, wie viel Prozent eine Partei bei einer Wahl bekommen würde, jedoch aber ein Intervall angeben, in dem das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen wird. Überschneiden sich die Intervalle von zwei Umfragewerten, dann können streng genommen keine Aussagen über die Differenz getroffen werden. Bei der Sonntagsfrage heißt das: Liegen die Umfragewerte zweier Parteien so nah beieinander, dass sich ihre Fehlerintervalle überlappen, lässt sich daraus nicht ableiten, welche von beiden aktuell bei der Wahl besser abschneiden würde.

Was passiert mit meinen Daten?

Die persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Mitarbeiter von Civey arbeiten für die Auswertungen lediglich mit User-IDs und können die Nutzer nicht mit ihrer Abstimmung in Verbindung bringen. Die persönlichen Angaben der Nutzer dienen vor allem dazu, die Antworten zu gewichten und sicherzustellen, dass die Umfragen nicht manipuliert werden. Um dies zu verhindern, nutzt Civey statistische wie auch technische Methoden. Darüber hinaus arbeitet Civey mit externen Partnern zusammen, die Zielgruppen für Werbetreibende erstellen. Nur wenn Nutzer die Datenschutzerklärung sowohl von Civey als auch von einem externen Partner akzeptiert haben, dürfen Ihre Antworten vom Partner zur Modellierung dieser Zielgruppen genutzt werden. Ein Partner erhält aber keine Informationen zu Ihren politischen und religiösen Einstellungen sowie solche, mit denen Sie identifiziert werden können. Civey-Nutzer werden auch nicht auf Basis ihrer Antworten mit Werbung bespielt. Der Weitergabe an Partner können Sie als eingeloggter Nutzer jederzeit hier widersprechen. Mehr Informationen zum Datenschutz bei Civey finden Sie hier.

Wer steckt hinter Civey-Umfragen?


An dieser Stelle haben Leser in der App und auf der mobilen/stationären Website die Möglichkeit, an einer repräsentativen Civey-Umfrage teilzunehmen. Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Zur Erhebung seiner repräsentativen Umfragen schaltet die Software des 2015 gegründeten Unternehmens Websites zu einem deutschlandweiten Umfragenetzwerk zusammen. Neben SPIEGEL ONLINE gehören unter anderem auch der „Tagesspiegel“, „Welt“, „Wirtschaftswoche“ und „Rheinische Post“ dazu. Civey wurde durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.



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GTA 4: The Lost and Damned #014 🔫 Deutsch 100% ∞ Angus’ Bike Thefts ∞ LP GTA IV Gameplay German

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Let’s Play GTA: 4 The Lost and Damned (TLaD) GTA IV Gameplay German 100%

Grand Theft Auto 4: The Lost and Damned (PC)
aus „Episodes from Liberty City“
∞ 100% Let’s Play von ContraPerm auf Deutsch ∞

LP GTA 4: The Lost and Damned Playlist
https://bit.ly/2pJQLKU

Missionen dieser Folge (Part #14)
►Angus’ Bike Thefts (Import-Export) | Angus (Handy → Job) |
Nebenmission

Alle 10 Motorrad/Bike Diebstähle:
∞ Ex-Display → 1:15 ∞
∞ Delivery Boy’s Hardship → 5:58 ∞
∞ Zorst Fumes → 8:55 ∞
∞ Short Stay Parking → 13:01 ∞
∞ Tattoo Parlor Lament → 15:26 ∞
∞ A Ride In The Park → 18:35 ∞
∞ Take Out Liquor → 20:17 ∞
∞ Beachcomber → 22:49 ∞
∞ Get Off Your High Horse → 25:02 ∞
∞ Stripclub Hog → 27:36 ∞

Allgemeine Infos über GTA IV: The Lost and Damned
►Entwickler ist Rockstar North und Rockstar Leeds
►Publisher ist Rockstar Games
►Die Sprachausgabe ist nicht auf Deutsch
►Die Untertitel hingegen sind komplett auf Deutsch
►Protagonist ist Johnny Klebitz
►Johnny ist der Vize Präsident (Vice President) der Lost MC Gang
►Lost MC steht für Lost Motorcycle Club
►Die Handlung spielt sich in Liberty City ab
►Die Handlung spielt im Jahre 2008
►Es ist eine Erweiterung von GTA IV / GTA 4
►Die Story verläuft parallel zur Geschichte von GTA 4 / GTA IV
►Es erschien für folgende Plattformen am:
→ 17.02.2009 für die Xbox 360 (Europa, Nordamerika)
→ 16.04.2010 für die PS3 und den PC (Europa, Nordamerika)
►In der PS3 Version sind Trophäen enthalten
►Es verfügt über einen Multiplayer
►Es hat sich über ??? Millionen Mal verkauft
►Die deutsche Version ist unzensiert

Alle Rechte sind auf Seiten von Rockstar
Offizielle Website von Rockstar
http://www.rockstargames.com/
→Wenn euch ihre Spiele gefallen unterstützt Rockstar für ihre
unglaubliche Arbeit und kauft sie!←

Worum geht es? (Handlung)
In GTA 4 The Lost and Damned spielt man von Part #01 an den Charakter Johnny Klebitz. Wir schreiben das Jahr 2008. Johnny Klebitz ist Mitglied der Gang „Lost MC“. Lost MC steht für Lost Motorcycle Club. Aber er ist nicht nur ein gewöhnliches Mitglied, sondern der Vize Präsident (Vice President) jener Motorradgang. Der Anführer und Präsident (President) Billy Grey war lange Zeit im Knast und so war Johnny übergangsweise der Anführer. Als Billy wieder aus dem Gefängnis kommt, ändert sich das natürlich und er muss sich wieder unterordnen. Schon zu Beginn des Spieles wird klar, dass Johnny und Billy, in vielerlei Punkten, unterschiedliche Ansichten haben. Während Johnny mehr an das Geschäft denkt, zählt für Billy nur die Bruderschaft und Ehre. Ob das zwischen den beiden dauerhaft gut gehen kann? Finden wir es heraus. Und so nimmt die Geschichte von Part #001 an ihren Lauf.

Was geschah im letzten Part?
Wir haben die Mission „This Shit’s cursed“ bei Billy Grey gemacht. In diesser Mission wollten Johnny und Jim einen Deal mit den Triaden eingehen. Sie wollten ihnen das gestohlene Heroin zurückverkaufen. Dieser Deal scheitert und es kam zu einer Auseinandersetzung. Während Johnny und Jim um ihr Überleben kämpften, wurde Billy von der Polizei verhaftet. Er gibt Johnny die Schuld dafür. Doch dieser war überhaupt nicht in seiner Nähe. Anders als Brian, der die ganze Zeit eigentlich bei ihm war. Während Billy geschnappt wurde, kam er ohne großartige Verletzungen davon. Sehr verdächtig…

#TheLostAndDamned #GtaTheLostAndDamned #GTATLAD

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Michael Kretschmer: CDU in Sachsen stimmt für Kenia-Koalition

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Es ist noch nicht lange her, gerade einmal ein paar Monate, da schien die CDU in Sachsen nach rechts zu kippen. Im Mai bei der Europawahl lag die AfD vor den Christdemokraten im Bundesland, auch in den Kommunen musste die Partei eine herbe Niederlage einstecken. In der Partei rumorte es: Was sollte nur passieren, wenn man auch bei der Landtagswahl hinter der AfD landet?

Längst war in Teilen der sächsischen Union der Wunsch entstanden, die AfD doch in die Verantwortung zu nehmen; mit Tolerierung der AfD eine Minderheitsregierung zu bilden. Der Parteichef Michael Kretschmer stand unter Druck. In der Partei war klar, dass er dafür nicht zur Verfügung stünde, man hätte ihn stürzen müssen.

Landtagswahl Sachsen 2019

Endgültiges Ergebnis

Quelle: Landeswahlleiter

Monate später nun, am Mittwochabend im sächsischen Radebeul, ist von dieser Stimmung kaum noch etwas übrig. Mit großer Mehrheit votierten die 214 Delegierten nicht für eine Öffnung zur AfD, sondern stimmten stattdessen dafür, künftig mit SPD und Grünen zu regieren. Am 20. Dezember soll Kretschmer erneut zum Ministerpräsidenten gewählt werden, dann mit den Stimmen von Sachsens erster Kenia-Koalition. Auch SPD und Grüne befragen noch ihre Mitglieder – und auch dort gilt eine Zustimmung als sehr wahrscheinlich.

Die Partei steht hinter Kretschmer

Dass es so weit kommen konnte, so heißt es nicht nur in der CDU, sondern auch beim Koalitionspartner, ist vor allem das Verdienst von Kretschmer. Hätte sich mancher gerade im rechten Landesverband der Sachsenunion gut vorstellen können, dass es zu einer Zusammenarbeit mit der AfD kommt, ist ausgerechnet Sachsen nun offenbar am weitesten davon entfernt. In Sachsen-Anhalt und Thüringen wackeln die CDU-Chefs, die Befürworter der AfD-Zusammenarbeit wird lauter, in Sachsen sind sie kaum noch zu hören. Kretschmer schaffte es mit seiner Aufholjagd bei der Wahl und seinen Reisen zu den Bürgern auch in die Partei zu strahlen. Resultat: Die Partei steht hinter ihm.

Knapp 40 Minute redete Kretschmer in Radebeul auf die Partei ein. Bei der Frage der Kopfnoten in den Schulen, beim Erziehungsgeld, beim Abbau von Bürokratie, habe man sich durchgesetzt. Und das alles, ohne dass man den Koalitionspartner gedemütigt habe. Tatsächlich verschanzten sich die drei Parteien wochenlang in Dresden und führten harte Auseinandersetzungen – nach Außen drang davon nur wenig. Am Ende steht ein 133 Seiten starkes Koalitionsvertragswerk, das alle drei Parteien zufrieden stellen soll.

Erstaunlich wenig Kritik hörte man nun auch in Radebeul. Manch einer beklagte ein „linkes Framing“. „Viele Dinge sind im Koalitionsvertrag verankert, die nichts mit christdemokratischer Politik zu tun haben“, sagt einer. Eine Frau beschwerte sich, dass das Bundesland nun Initiativen unterstützen soll, die Konversionstherapien verbieten wollen. Es handelt sich dabei um vermeintliche Therapien, die Lesben und Schwule zu Heterosexuelle machen sollen. Als Kretschmer erklärt, Homosexualität sei keine Krankheit und könne deshalb auch nicht therapiert werden, erhält er viel Applaus.

Auch räumte er ein, dass man sich nicht bei allem habe durchsetzen können. So muss die Partei künftig auf das Justiz- und auf das Landwirtschaftsministerium verzichten, zwei typische CDU-Posten in Sachsen. Doch auch da erhielt Kretschmer Applaus, man wolle doch nicht den Eindruck erwecken, es ginge nur um Ämter.

So viel Lob, dass es Kretschmer „peinlich“ ist

So verlief der Abend. Kritiker betraten die Bühne, Kretschmer antwortete und erhielt Zustimmung. Zwischendurch dankten die Mitglieder ihrem Parteichef, die ihm fleißig loben für seinen Einsatz. So sehr, dass Kretschmer sagt, es sei ihm „peinlich“. Vielmehr habe man doch gemeinsam Erfolg.

Erst in einigen Monaten wird sich zeigen, ob Kretschmer die Stimmung auf diesem hohen Level halten kann.

In Sachsen-Anhalt lästerte der in Kenia-Koalitionen erfahrene Ministerpräsident Reiner Haseloff am vergangenen Wochenende bei seinem kleinen CDU-Parteitag schon. In Magdeburg regieren die drei Parteien seit 2016 und geraten immer wieder heftig aneinander. Zuletzt platzte die Koalition fast, weil die man sich nicht mal auf einen Staatssekretärsposten einigen konnte. Die CDU in Sachsen habe sich offenbar mehr von SPD und Grüne gefallen lassen, als es bei ihnen vor drei Jahren der Fall gewesen sei, sagte Haseloff nun. Auch dort war man in Einigkeit gestartet – in der Koalition und in der CDU. Allzu lang hielt sie nicht.



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Werden die neuen US-Zölle verschoben?

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Am Dienstag stand der DAX am Vormittag wieder unter Druck und notierte zwischenzeitlich unter 12.900 Punkten. Nach einem Bericht, dass die US-Zölle auf chinesische Waren vielleicht doch verschoben werden, konnte der deutsche Leitindex sich jedoch wieder etwas erholen.

Mehr zu dieser und weiteren Sendungen finden Sie unter: https://bddy.me/38vGQL4
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