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Kansas City Chiefs schlagen Tennessee Titans dank Mahomes

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Ein spektakulärer Touchdown-Lauf von Quarterback Patrick Mahomes hat die Kansas City Chiefs zum Super Bowl LIV in Miami geführt.

Im AFC Championship Game bezwangen die Chiefs Sensationsteam Tennessee Titans mit 35:24 (21:17) und zogen damit ins Endspiel um die NFL-Meisterschaft ein.

Mahomes gelang dabei elf Sekunden vor der Halbzeit ein Lauf aus 27 Yards in die Endzone; zahlreiche Titans-Akteure schafften es nicht, den Spielmacher zu Boden zu bringen. Die erste Führung der Partie gab Kansas City nicht mehr aus der Hand und erreichte den Super Bowl.

Die Titans, die in den Runden zuvor Meister New England Patriots und Topfavorit Baltimore Ravens aus den Playoffs geworfen hatten, scheiterten damit kurz vor dem großen Finale.

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Tennessee Titans erwischen Traumstart

Dabei erwischte Tennessee einen Traumstart in die Partie und lag nach einem Field Goal von Greg Joseph und einem Touchdown-Lauf von Star-Running Back Derrick Henry über vier Yards nach nicht einmal zehn Minuten mit 10:0 in Führung. Tyreek Hill brachte die Chiefs nach Mahomes-Pass aus acht Yards auf 7:10 heran, die Titans schlugen jedoch sofort zurück.

Der eigentliche Offensive Lineman Dennis Kelly fungierte kurz vor der Endzone der Chiefs plötzlich als Tight End, wurde von Ryan Tannehill aus einem Yard gefunden und sorgte für den zweiten Touchdown. Mit 321 Pfund (145 Kilogramm) ist Kelly laut CBS der schwerste Spieler, der jemals einen Touchdown in den NFL-Playoffs gefangen hat.

Mahomes schlug jedoch zurück, fand Hill aus 20 Yards in der Endzone für dessen zweiten Touchdown und legte kurz vor der Pause spektakulär selbst zur 21:17-Führung nach.

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Chiefs greifen nach erstem Titel seit 50 Jahren

Nach der Pause baute Running Back Damien Williams die Führung unmittelbar nach Beginn des letzten Viertels aus, die Titans und auch der in den Playoffs bisher überragende Henry (nur 69 Yards) fanden kein Mittel mehr. Für die endgültige Entscheidung sorgte ein sensationeller 60-Yards-Pass von Mahomes auf Sammy Watkins, der daraufhin in die Endzone rannte.

Ein spätes Highlight gelang den Titans: Im vierten Versuch warf Punter Brett Kern für 28 Yards auf Amari Hooker und erspielte ein neues First Down. Tannehill fand im Anschluss Anthony Firkser in der Endzone und verkürzte den Rückstand – für eine Aufholjagd jedoch zu spät.

Damit greift Mahomes (294 Yards, 3 Touchdowns), 2018 MVP der Liga, am 2. Februar nach seinem ersten Meisterring. Die Chiefs wollen ihren ersten Titel seit 1970 – exakt vor 50 Jahren hatte KC im Super Bowl IV letztmals triumphiert (23:7 gegen Minnesota Vikings). Drei Jahre zuvor waren sie im ersten Super Bowl überhaupt gegen die Green Bay Packers als Verlierer vom Platz gegangen. Die Titans mit Quarterback Tannehill (209 Yards, 2 Touchdowns) müssen weiter auf ihre erste Meisterschaft warten.

Im Championship Game der NFC treffen ab 0.40 Uhr (in LIVESCORES) die San Francisco 49ers auf die Green Bay Packers und kämpfen um den zweiten Platz im Super Bowl.



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Khabib Nurmagomedov tritt nicht gegen Tony Ferguson an

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Khabib Nurmagomedov hat den Kampf gegen Tony Ferguson bei UFC 249 abgesagt.

Der Russe erklärte via Instagram, dass er wegen der Folgen der Corona-Pandemie nicht zur Verfügung stehe.

„Es stellt sich heraus, dass die ganze Welt in Quarantäne sein sollte. Die Regierungen aller Länder, berühmte Leute in der Welt befehlen uns, alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen und Menschen zu retten. Und Khabib ist der Einzige, der von diesen Maßnahmen ausgenommen ist und seinen freien Willen zeigen muss, um in der ganzen Welt herumzufliegen, um trainieren zu können?“, fragte Khabib bei Instagram.

„Nur zum Zweck des Kampfes? Ich verstehe alles und bin definitiv mehr als ihr verärgert, den Fight abzusagen. Ich hatte viele Pläne nach dem Kampf, aber ich kann nicht alles kontrollieren. Die größten Länder und die größten Unternehmen unserer Zeit sind geschockt von dem, was passiert. Jeden Tag ändert sich die Situation unvorhersehbar. Aber Khabib muss immer noch kämpfen, wollt ihr das sagen? Passt auf euch auf und denkt euch in meine Lage.“

Der 31-Jährige ist in seinen 28 UFC-Kämpfen noch ungeschlagen und wäre nun auf Ferguson (25-3-0) getroffen.

Fünfte Absage zwischen Khabib und Ferguson

Damit wird das Duell zum bereits fünften Mal abgesagt. Zunächst verhinderte eine Rippenverletzung Khabibs den Fight, danach musste Ferguson mit Lungenproblemen passen. Vor dem dritten Duell brach Khabib beim Wiegen zusammen, danach verhinderte eine Verletzung Fergusons das Duell. Nun also Khabibs freiwlliger Rückzug.

Laut ESPN soll die UFC bereits mit der Absage gerechnet und Ferguson ein Match gegen Justin Gaethje (21-2) angeboten haben, der am 11. Juli auch auf Superstar Conor McGregor treffen könnte.

UFC 249 findet am 18. April statt – da der geplante Austragungsort in New York aufgrund der Coronakrise allerdings nicht zur Verfügung steht, sucht die MMA-Liga noch nach einem neuen Ort. Präsident Dana White meinte jedoch in einem Podcast, dass das Event „auf jeden Fall irgendwo auf der Welt stattfinden werde“.



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Jan Frodeno will Triathlon zu Hause bestreiten

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Basketball – Der Stehaufmann – Sport

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Mit den Nürnberg Falcons hat Geschäftsführer Ralph Junge eine ungewöhnliche Häufung von Krisen erlebt – und stets einen Weg gefunden. Und jetzt?

Irgendwann, das Gespräch läuft seit etwa einer Viertelstunde, irgendwann spricht Ralph Junge von einem Dach. Es ist ein x-beliebiges Beispiel, Junge könnte auch von einem Rohrbruch reden oder davon, dass sich im Keller die Ratten tummeln. Junge bemüht aber das Beispiel eines Daches und sagt: „Wenn es durchs Dach reinregnet, muss es repariert werden, das ist doch klar.“ Was der Geschäftsführer der Nürnberg Falcons damit sagen will: Es gibt Branchen, die die Corona-Krise verschont, und er, Junge, hofft jetzt: „Vielleicht sagen diese Partner, zum Beispiel die aus dem Handwerk, dass sie ihr Engagement sogar erhöhen.“

Als er das sagt, sitzt Junge, 50, in seinem Büro im Osten Nürnbergs. Hier, in der Geschäftsstelle der Falcons, hat er schon so manchen schweren Tag bewältigt. Er ist seit knapp sechs Jahren bei den Falcons. Alleine in dieser Zeit hat Junge mehr Krisen gemeistert als andere in einem gesamten Geschäftsführerleben. 2016 etwa bahnte er den Falcons einen Weg nach dem plötzlichen Rückzug eines Gesellschafters, der einen Großteil des Etats bereitstellte. 2018 fand er eine Spielstätte, als seine Mannschaft aus der baufälligen Halle am Berliner Platz ausziehen musste. Vor ein paar Monaten moderierte er schließlich den Nicht-Aufstieg in die Bundesliga, als der Verband den Nürnbergern die Lizenz verwehrte – und jetzt, jetzt muss er es mit dem Coronavirus aufnehmen.

06.03.2020 - Basketball - Saison 2019 2020 - 2. Bundesliga Pro-A - 28. Spieltag: Nürnberg Falcons Basketball Club NBC -

Als in der zweiten Liga ProA noch gespielt wurde: Die Nürnberg Falcons Anfang März im Eventpalast am Flughafen – im Einsatz gegen die Tigers Tübingen.

(Foto: Thomas Hahn/Zink/Imago)

„Irgendwann“, sagt Junge, „irgendwann denkt man sich: Lasst uns alle doch einfach mal in Ruhe arbeiten.“ Es ist ein Satz, aus dem eine gewisse Entmutigung spricht. So wirkt er zumindest, wenn er jetzt in der Zeitung steht. Als Junge den Satz aber am Telefon formuliert, kommt er nicht resignierend daher, denn Junge sagt auch: „Ich will mit keinem Kollegen tauschen.“

Bis zu diesen Nachmittagsstunden hat Junge etwas mehr als zehn Gespräche geführt. Mit Sponsoren, mit Kollegen. Es gibt Tage, an denen er deutlich häufiger zum Telefon greifen muss, leichte Tage sind es trotzdem nicht. Andererseits: Was ist schon leicht als Falcons-Geschäftsführer?

Im Gegensatz zu den Bundesligisten wissen sie in Nürnberg, dass sie in dieser Saison nicht mehr Basketball spielen werden. Das Unterhaus hat die Saison abgebrochen, ein Planungsvorsprung ergebe sich daraus aber nicht, sagt Junge. Denn, erstens: „Auch die Bundesligisten rechnen damit, dass es nicht mehr weitergeht. Das sieht man den Vertragsauflösungen mit ihren Spielern.“ Und zweitens: „Es bleibt auch für uns schwierig, die nächste Saison seriös zu planen. Kaum ein Sponsor kann ja momentan über Zahlen sprechen.“

Vielfalt gewinnt

„Irgendwann denkt man sich: Lasst uns alle doch einfach mal in Ruhe arbeiten.“– Ralph Junge, 50, ist seit knapp sechs Jahren Geschäftsführer bei den Nürnberg Falcons.

(Foto: Imago)

Dann kommt Junge zu seinem Beispiel mit dem Dach. Wenn er einen Blick aus dem Fenster seines Büros werfe, sehe er eine Baustelle, „da wird fleißig gearbeitet. Daran sieht man, dass es durchaus Branchen gibt, die von der Krise nicht betroffen sind.“ Er verbindet seine Aussage mit der Hoffnung auf Solidarität. Solidarität der Partner aus der Wirtschaft, Solidarität derer, die sich diese Solidarität in Zeiten der Corona-Krise leisten können.

Den finanziellen Schaden der Falcons beziffert Junge auf eine Summe „im mittleren fünfstelligen Bereich“. Zumindest Stand jetzt. Noch ist ja nicht abzusehen, welche Ausmaße das Virus annimmt. „Klar ist nur: Wir werden für die nächste Saison sehr vorsichtig kalkulieren“, sagt Junge, „wir wissen ja auch nicht, ob die Leute nach der Corona-Zeit nicht vielleicht sagen: Wir gehen erst einmal nicht zu Großveranstaltungen – selbst wenn es dann wieder welche gibt.“

Auch diese Unsicherheiten sind es, die die gegenwärtige Krise so herausfordernd machen. Der Rückzug des Gesellschafters, die Heimatlosigkeit, der Nicht-Aufstieg in die Bundesliga: All das, sagt Junge, helfe jetzt. Es lasse ihn zuversichtlicher in die Zukunft schauen, selbstbewusster. Einen Königsweg, der durch diese angespannten Wochen führt, habe aber auch er nicht.

Junge glaubt, dass sich viele in der Branche mit grundsätzlichen Themen befassen: „Es wird Spieler und Trainer geben, die die Berufsbranche Sport in Frage stellen. Wir werden den einen oder anderen Sportler verlieren, weil er seine Entscheidung für einen sichereren Beruf um zwei, drei Jahre vorzieht.“

Auch er, Ralph Junge? „Ich beschäftige mich immer wieder damit“, sagt Junge, „ich frage mich alle paar Jahre: Wo geht meine Reise hin?“ Eine finale Antwort auf diese Frage habe er noch nicht gefunden. Eines könne er aber schon jetzt sagen: Das Projekt mit den Falcons sei eigentlich noch nicht beendet. Es gibt viel zu tun in Nürnberg. An Junges Schreibtisch – und auf der Baustelle vor seinem Büro.



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