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Kalenderblatt: Kalenderblatt 2021: 10. April

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Revelle Balmain vor 26 Jahren verschwunden: Polizei setzt Belohnung von 640.000 Euro aus

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Cold Case aus Australien
Escort-Dame verschwindet vor 26 Jahren – hilft eine Belohnung von 640.000 Euro, den Fall zu lösen?

Revelle Balmain aus New South Wales gilt seit dem 5. November 1994 vermisst. Ermittler glauben, dass die damals 22-Jährige einem Verbrechen zum Opfer fiel

© Police New South Wales

1994 verschwand die damals 22-jährige Revelle Balmain aus einem Vorort von Sydney. Die Polizei ging von einem Verbrechen aus. Doch trotz umfangreichen Ermittlungen wurde das Model nie gefunden. Jetzt haben Polizei und Regierung eine Belohnung von 640.000 Euro ausgesetzt.

Vor 26 Jahren verschwand eine junge Frau im australischen Kingsford. Lediglich einige wenige persönliche Gegenstände wurden von ihr gefunden. Die Polizei ging davon aus, dass die 22-jährige Revelle Balmain ermordet und ihre Leiche entsorgt wurde. Doch trotz umfangreicher Ermittlungen wurde der Fall nie aufgeklärt. Jetzt hat die Mordkommission und die Regierung des Bundesstaates New South Wales eine hohe Belohnung ausgesetzt, um den Fall zu lösen.

Wie der australische Sender „news.com.au“ berichtete, hatte sich Balmain sechs Wochen zuvor verliebt. Am Tag nach ihrem Verschwinden hätte sie eine sechswöchige Tanztournee durch Japan antreten wollen. Die Tänzerin, die als Model und Escort arbeitete, wurde zuletzt am 5. November 1994 lebend gesehen. An diesem Samstagnachmittag setzte sie der Fahrer ihrer Agentur an einer Adresse in Kingsford ab, einem Vorort von Sydney. Am Abend wollte sie sich mit ihrem Freund in einer Bar treffen. Doch dort kam sie nie an. 

Revelle Balmain wird seit dem 5. November 1994 vermisst

Am nächsten Tag wollte sie sich mit ihrer Mutter in Newcastle treffen, um sich vor ihrer geplanten Tanz-Tournee noch einmal zu verabschieden. Doch die wartete vergeblich auf ihre Tochter. Am Montag fand man einige von Balmains persönlichen Gegenständen – darunter eine Kosmetiktasche, Schlüssel und ihre Schuhe – alles in vier Straßen verstreut. Eine gerichtliche Untersuchung im Jahr 1999 ergab, dass die junge Frau durch die Hand einer oder mehrerer unbekannter Personen gestorben sein musste und der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die Abteilung für ungelöste Mordfälle übergeben. 

Zwar geriet zwischenzeitlich auch ihr letzter Kunde in Verdacht, jedoch hatte der vehement jede Verwicklung in ihr Verschwinden bestritten und in den Augen der Polizei hatte er auch kein plausibles Motiv. Trotz umfangreicher Ermittlungen durch die örtliche Polizei zu dieser Zeit und über die Jahre hinweg, wurde niemand im Zusammenhang mit dem Verschwinden der jungen Frau angeklagt. 

Polizei und Regierung setzten eine Million australische Dollar Belohnung aus

Jetzt erhofft sich die Polizei durch eine großzügige Belohnung neue Hinweise. Eine Million australische Dollar, also rund 640.000 Euro, winken der Person, die zur Aufklärung des Falles beitragen kann. „Der Minister für Polizei und Notfalldienste, David Elliott, gab heute bekannt, dass die Belohnung für Hinweise zur Lösung des Falles von 250.000 Dollar auf eine Million Dollar erhöht wurde“, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung der Polizei New South Wales. 

Die erneute Untersuchung von Balmains Verschwinden soll demnach von einem leitenden Kriminalbeamten mit großer Ermittlungserfahrung durchgeführt werden. „Ich bin optimistisch, dass die deutliche Erhöhung der Belohnung den Ermittlern helfen wird, neue Informationen über das Verschwinden von Frau Balmain zu erhalten und hoffentlich jemanden zur Rechenschaft zu ziehen“, so Elliott. „Frau Balmain war erst 22 Jahre alt, und ihr plötzliches Verschwinden hat ihre Familie und Freunde seit mehr als 26 Jahren tief getroffen“.

Cold Case aus Australien: Escort-Dame verschwindet vor 26 Jahren – hilft eine Belohnung von 640.000 Euro, den Fall zu lösen?

Bailmans Halbschwester hofft, dass das Verbrechen durch die Belohnung endlich aufgeklärt werden kann. „Viele Jahre lang hat unsere Familie unermüdlich daran gearbeitet, herauszufinden, was mit meiner Schwester passiert ist – aber leider sind sowohl unsere Mutter als auch Revelles Vater Ivor verstorben, ohne jemals zu erfahren, was mit ihrem kleinen Mädchen passiert ist“, sagt Suellen Simpson. Es ist meine persönliche Hoffnung, dass diese Belohnung uns auch helfen wird, Revelle zu finden – damit ich endlich für ihre letzte Ruhe sorgen kann“.

Quellen: Polizei New South Wales, News.com.au



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Nach Messerangriff: Streit über Kinderlärm eskaliert: Zwei Schwerverletzte – Vermischtes

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Bad Essen (dpa) – Bei einem Streit über Kinderlärm in einem Mehrfamilienhaus in Bad Essen in Niedersachsen soll ein 24-Jähriger zwei Menschen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben.

Vorausgegangen war am Freitagabend eine Auseinandersetzung mit einer 25 Jahre alten Nachbarin, die mit ihrem 1-jährigen Sohn in dem Haus wohnt. Angesprochen auf Kinderlärm zog die Frau ihre ebenfalls im Haus lebende 63 Jahre alte Großmutter hinzu, auch ein 34 Jahre alter Nachbar schaltete sich ein. Der Streit eskalierte: Der 24-Jährige soll zum Messer gegriffen und Großmutter und Nachbarn durch Schnitt- und Stichverletzungen lebensgefährlich verletzt haben. Beide waren am Samstag nach medizinischer Behandlung außer Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte aber nach kurzer Zeit und einer Öffentlichkeitsfahndung am Samstag gefasst werden. Der Mann sei von Kräften der Osnabrücker Polizei in Preußisch Oldendorf in Nordrhein-Westfalen ausfindig gemacht und festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Tatwaffe hatten die Beamten bereits vorher sichergestellt. Die Polizei richtete direkt nach dem Vorfall eine Mordkommission ein und stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein.

Auch die 25 Jahre alte Mutter erlitt schwere Verletzungen, die aber nicht auf die direkte Attacke des Täters zurückzuführen sind. In ihrer Not sprang die junge Frau mit ihrem kleinen Sohn aus einem Fenster im 1. Obergeschoss. Dabei zog sie sich schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen am Bein zu, das Kind blieb unverletzt. Alle Betroffenen wurden vom Rettungsdienst und von Notärzten in Krankenhäuser gebracht.

© dpa-infocom, dpa:210515-99-607155/7

  • Pressemitteilung 1 15.5.2021
  • Pressemitteilung 2 15.2.2021




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Skin Microbiome Swab Test, by Dr. Elsa Jungman, Launches – WWD

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As chatter around the microbiome crescendos, Dr. Elsa Jungman is piloting a one-on-one approach with her consumers.

The skin pharmacologist and founder of her eponymous skin care line, launched the pilot phase of a skin microbiome swab test earlier this week. Consumers will swab their skin over the course of one week, then send in the results and receive a full report on their skin, as well as product recommendations based on the breakdown of microorganisms on their skin. The test will launch more widely for consumers in 2022.

Jungman has studied the microbiome throughout her career. “My theory is that we use too many products that interfere with our skin biome, and we need to prove that less is more, or using much more gentle products is better for your skin health in the long term,” she said.

That theory informed the development of her line, which launched in 2018 and were some of the first to be certified microbiome-friendly in the U.S. market. The line consists of two cleansers and three serums, priced $40 to $70 on dr-ej.com.  “When I started my company, I thought the most urgent thing was to launch products that are very gentle. Investors didn’t get why I didn’t put in more actives,” she said. “It’s not about being natural or not, it’s about how it interacts with your skin as an organ.”

The swab tests will fuel research. “It’s good to know that our products are microbiome-friendly in the lab, but with women who suffer from reactive skin, what would their skin look like with our products?” Dr. Jungman said.

“The test is a really useful tool to understand that your skin is an organ, and you need to really be mindful about what you do with your skin. It’s to collect data on the microbiome for research, for example, if reactive skin has a specific profile,” Jungman continued. “For the consumer, on their side, they get reports with all of their microorganisms so they can see if minimal products are benefitting them long-term. We will be sending them recommendations as well.”

Jungman is also interested in how other factors impact the microbiome and more largely, overall skin health. “Your skin is also impacted by your environment. Women have hormonal changes, if you’re pregnant or going through menopause. Also, what you eat can also affect your skin. We want to collate all that information with the microbiome to make the best products and the best recommendations,” she said.

For more from WWD.com, see:

Symbiome Raises $15M for ‘Ancestral Microbiome’ Skin Range

Givaudan Ups Investment in Skin Microbiome Research

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