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Job-Empfehlung: Darf ich meine Schwester empfehlen? Rat vom Karrierecoach

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Jutta (51) fragt: „Meine Schwester ist fachlich exzellent: Sie arbeitet als Kommunikationsberaterin für Unternehmen. Unsere Firma braucht externe Unterstützung, sie wäre ideal – wenn sie nicht meine Schwester wäre, würde ich sie sofort vorschlagen. Aber wenn ich das tue, fühlt sich der zuständige Kollege vielleicht anders verpflichtet als gegenüber jemandem, zu dem es keine private Beziehung gibt. Andererseits ist es doch auch unfair, dass sie für den Job nicht in Frage kommen soll, nur weil sie meine Schwester ist. Was tun?“

Liebe Jutta,

kann ich Familienangehörige oder enge Freunde insbesondere in meinem beruflichen Umfeld empfehlen? Ein kniffliges Thema, das Sie ansprechen, denn in der Tat schwingt hier immer der Beigeschmack von „Vetterleswirtschaft“, wie die Schwaben sagen, mit. 

Empfehlungen sind ein wunderbares und altbewährtes Mittel, um Menschen in Kontakt zu bringen. Eine Empfehlung ist zunächst nichts anderes als eine Hilfestellung und Risikoreduzierung bei der Suche nach einer passenden Lösung. Der Empfehlende gibt mit seinem Vorschlag einen Vertrauensvorschuss und bürgt mit seinem Namen für die empfohlene Person. Das funktioniert in der Praxis auch sehr gut. Denn kann der Empfohlene nicht liefern, was angekündigt wurde, fällt das direkt auf den Empfehlenden zurück. Dessen eigener Ruf ist dann angekratzt und das Vertrauen perdu. Da wir sehr um unseren Ruf bedacht sind, werden wir aus Selbstschutz nur Empfehlungen aussprechen, bei denen wir ganz sicher sind, dass es auch wirklich passt. So das Prinzip.

Der Faktor Emotionen

Genau dieser Mechanismus ist aber aufgrund des Faktors Liebe oder Verantwortung bei Menschen, die uns persönlich nahe stehen, oft ausgeschaltet. Darauf beruht die Sorge, dass eine Empfehlung in diesem Kontext zum einen nicht die gleiche Verlässlichkeit besitzt wie eine außerfamiliäre und gleichzeitig auch einen emotionalen Druck beim Gegenüber aufbauen könnte: „Wenn du meine Schwester ablehnst, lehnt du auch mich ab.“

 Schauen wir uns vor diesem Hintergrund Ihre konkrete Situation einmal näher an. Zwei Kriterien sollten erfüllt sein, damit eine Empfehlung überhaupt sinnvoll ist:

  • Ihre Firma hat tatsächlich konkret Bedarf. Das heißt, eine Empfehlung ist grundsätzlich sinnvoll und auch erwünscht, um aus der großen Zahl an möglichen Dienstleistern eine wirklich qualifizierte und passende Person finden zu können. 

  • Sie sind von der fachlichen Expertise Ihrer Schwester überzeugt. Ihre Empfehlung beruht auf einer sachlichen Einschätzung. Es geht nicht darum, dass Sie in erster Linie Ihrer Schwester helfen wollen, weil sie etwa dringend neue Aufträge brauchen würde.

Wie können Sie vor diesem Hintergrund also sinnvollerweise vorgehen?

Referenzen weitergeben – und nicht nachfragen

Wenn Sie selbst davon überzeugt sind, dass Ihre Schwester fachlich gut ist, wird es auch bisherige Kunden geben, die mit ihrer Arbeit zufrieden waren. Stichwort: Referenzen. Lassen Sie sich von Ihrer Schwester entsprechende Namen und deren Kontaktdaten (E-Mail und am besten auch Telefonnummern) geben. Diese Referenzen sind neutrale und verlässliche Quellen, die aus eigener Erfahrung im beruflichen Kontext die Leistung Ihrer Schwester beurteilen können.

Wenn Sie nun auf Ihren Kollegen zugehen, sollten Sie auf jeden Fall die familiäre Beziehung zu Ihrer Schwester offenlegen. Das schafft zunächst Transparenz und erhöht das Vertrauen. Betonen Sie, dass Sie selbst von der fachlichen Kompetenz Ihrer Schwester überzeugt sind und sich diese Einschätzung auch mit den Erfahrungen bisheriger Auftraggeber deckt. Bieten Sie Ihrem Kollegen an, dass Sie ihm einen Link zur Homepage Ihrer Schwester sowie die Liste der Referenzgeber aus dem beruflichen Kontext schicken.

Indem Sie ihm diese Möglichkeit bieten, sich selbst dort zu erkundigen und aktiv zu werden (oder auch nicht), schaffen Sie zwei Dinge:

  • Sie bringen das Thema auf eine neutrale, fachliche Basis und geben ihrem Kollegen die Möglichkeit, aus erster Hand eine Einschätzung zu bekommen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

  • Sie ziehen sich diskret aus dem Thema und vermeiden somit, dass sich ihr Kollege unter Druck gesetzt fühlt. 

 Noch ein Tipp: Vermeiden Sie im Nachgang unbedingt Nachfragen bei Ihrem Kollegen, wie „Warst Du denn mit meiner Empfehlung zufrieden?“ Wenn dies der Fall ist, wird sich Ihr Kollege ganz von selbst melden und sich bei Ihnen bedanken.



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Konzerne in Europa investieren Milliarden in CO2-Verringerung | ZEIT ONLINE

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Rund 900 europäische Börsenunternehmen haben im vergangenen Jahr 124 Milliarden Euro in die Verringerung ihrer
CO2-Emissionen investiert oder entsprechende Ausgaben angekündigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Non-Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project). Demnach sind 59 Milliarden Euro in CO2-arme Technologien gegangen, 65 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung.

Deutsche Unternehmen geben demnach anteilig das meiste Geld für eine entsprechende Umstellung aus. Die gemeldeten Investitionen von 69 deutschen Unternehmen betrugen demnach 44,4 Milliarden Euro – ein Anteil von rund 36 Prozent. Platz zwei und drei unter den europäischen Ländern nehmen Spanien (37,9 Mrd. Euro) und Italien (24,3 Mrd.) ein.

Konzerne aus Großbritannien, wo im November die diesjährige Weltklimakonferenz stattfinden soll, kommen in dem Bericht hinter Frankreich (6,0 Mrd.) und Dänemark (4,5 Mrd.) mit Investitionen von 4,0 Milliarden nur auf Rang sechs. Laut der Studienautoren liegt dies vor allem auch daran, dass in Großbritannien mehr Firmen aus dem Dienstleistungssektor mit geringeren Emissionen ansässig sind als etwa in Deutschland.

Unternehmen investieren vor allem in erneuerbare Energien

„Dieser Bericht zeigt, dass einige die Umstellung ernst nehmen“, sagte der geschäftsführende CDP-Europadirektor Steven Tebbe. Die für 2019 gemeldeten Investitionen in die Emissionsverringerung führten vermutlich dazu, dass langfristig 2,4 Gigatonnen CO2-Äquivalente eingespart werden könnten. 

Rund neun Zehntel der gemeldeten Investitionen werden dem Bericht zufolge in den Sektoren Transport, Energie und Rohstoffe getätigt; darunter vor allem für erneuerbare Energien oder E-Fahrzeuge. Die 882 Unternehmen – unter ihnen sind deutsche Konzerne wie adidas,
BASF,
BMW, die Deutsche Bahn, E.on, Hochtief, SAP und VW – würden laut CDP so eine
enorm wichtige Rolle dabei spielen, ob die EU ihre Klimaziele erreichen
kann oder nicht.

Ausgaben müssten für EU-Klimaziel mehr als verdoppelt werden

Laut CDP-Europadirektor Tebbe ist das derzeitige Investitionsniveau der Unternehmen aber noch zu niedrig. Um das EU-Klimaziel zur Emissionsfreiheit bis 2050 zu erzielen, müssten die Investitionsausgaben für kohlenstoffarme Technologien mehr als verdoppelt werden. In absoluten Zahlen müssten diese Investitionen demnach von 59 auf 122 Milliarden Euro pro Jahr gesteigert werden.

Aus wirtschaftlicher Sicht ergebe das eindeutig Sinn, so Tebbe. Die Geschäftsmöglichkeiten bei der Entwicklung CO2-armer Produkte und Dienstleistungen werde von den Konzernen auf mehr als 1,2 Billionen Euro geschätzt. Dieser Wert sei sechsmal so hoch wie die damit verbundenen Investitionskosten.



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tagesthemen 23:30 Uhr, 24.02.2020

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Themen der Sendung: Auto fährt in Nordhessen in Karnevalsumzug, Corona-Ausbruch in Italien, Bundesregierung rechnet mit möglicher Ausbreitung des Coronavirus, Urteil im Weinstein-Prozess: Der Schuldspruch der Jury, CDU steuert auf Kampfkandidatur um Parteivorsitz zu, Der Kommentar, Weitere Meldungen im Überblick, Die Jecken sind los: Hunderttausende feiern Rosenmontag, Das Wetter

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„Mission: Impossible VII“: Arbeiten in Venedig wegen Coronavirus ausgesetzt

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Wegen des Coronavirus sind geplante Dreharbeiten in Venedig für den siebten Kinofilm der Action-Reihe „Mission: Impossible“ ausgesetzt worden. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme für die Crew, teilte die Produktionsgesellschaft Paramount Pictures mit. Auch werde damit das Anliegen der örtlichen Behörden berücksichtigt, Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit möglichst zu vermeiden.

Die Dreharbeiten in der Lagunenstadt sollten demnach drei Wochen lang dauern. Laut Paramount reiste Hauptdarsteller Tom Cruise noch nicht nach Italien. Jenen Crew-Mitgliedern, die sich bereits dort aufhielten, sei die vorläufige Heimkehr erlaubt worden. „Mission: Impossible VII“ soll im Juli 2021 in den Kinos starten.

Italien hat sich binnen kurzer Zeit zum größten Herd der Coronavirus-Infektion in Europa entwickelt. Laut offiziellen Angaben starben dort inzwischen sieben Menschen an dem Erreger. Die Zahl der Infizierten wurde zuletzt mit 229 angegeben.

Sehenswürdigkeiten geschlossen, Fußballspiele abgesagt

Die italienischen Behörden reagierten mit drastischen Maßnahmen auf die Epidemie. Elf Ortschaften in Norditalien wurden abgeriegelt. Erst kürzlich wurde der Karneval in Venedig abgebrochen. Sehenswürdigkeiten wie der Markusdom und auch der Mailänder Dom wurden für Besucher geschlossen. Museen und andere Kulturinstitutionen seien nicht mehr geöffnet, schreibt der „Corriere della Sera“.

Auch der Sport ist betroffen. Inter Mailand, aktuell Tabellendritter in der Serie A, wird sein Heimspiel in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad wegen der Gefahr des neuartigen Coronavirus vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der Uefa getroffen worden, teilte der Klub auf seiner Website mit. Schon am vergangenen Wochenende hatte die italienische Liga vier Erstliga-Begegnungen abgesagt, darunter auch das Top-Spiel Inter Mailand gegen Sampdoria Genua.

Icon: Der Spiegel



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