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Jahresendspurt fürs Finanzamt: Acht Tipps zum Steuern sparen

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Jahresendspurt fürs Finanzamt

Acht Tipps zum Steuern sparen

Es lohnt sich, in den letzten Wochen des Jahres noch einige Maßnahmen zu treffen, die bei den Zahlungen an den Fiskus entlasten. So lässt sich bares Geld sparen.

Dieses Jahr gibt es vor allem auch wieder durch Corona und die entsprechenden Folgen zusätzliche Möglichkeiten, in den letzten Wochen des Jahres die Zahlungen ans Finanzamt zu reduzieren. Das geht mit den folgenden Tipps.

1. Corona-Bonus

Steuerexperte Michael Bormann

Eine der wenigen positiven Nebenwirkungen von Covid-19 ist, dass es auch 2022 die Möglichkeit eines Corona-Bonus gibt. Zahlungen vom Arbeitgeber von bis zu 1500 Euro sind steuerfrei. Das Geld muss aber unabhängig vom Weihnachtsgeld oder Jahresbonus gezahlt werden. Die Möglichkeit dieser steuerfreien Zahlung des Arbeitgebers besteht jedoch nur bis Ende März des kommenden Jahres. Der Corona-Bonus soll die Mitarbeiter für die zusätzlichen Belastungen durch Covid-19 honorieren und kann auch in mehreren Tranchen gezahlt werden. Falls in diesem Jahr bislang noch kein Corona-Bonus gezahlt wurde, könnte sich ein Gespräch mit dem Chef lohnen.

2. Werbungskosten

In der Steuererklärung wird automatisch der sogenannte Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1000 Euro berücksichtigt. Bis zu dieser Höhe sind beruflich verursachte Ausgaben steuerfrei, unabhängig davon, ob sie tatsächlich getätigt wurden oder nicht. Bei Steuerzahlern, deren Ausgaben in diesem Jahr schon nah an dieser Marke dran sind, lohnt es sich, noch schnell beispielsweise ein neues Laptop oder Büromaterialien anzuschaffen und damit die Werbungskosten über die Marke von 1000 Euro zu hieven. Eine andere Möglichkeit stellen die Kosten für eine Weiterbildung dar. Die Beträge, die den Pauschbetrag von 1000 Euro übersteigen, können dann für dieses Jahr noch steuerlich geltend gemacht werden.

Einzelne Ausgaben bis zu einem Nettobetrag von 952 Euro können dann noch für dieses Jahr vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Höhere Beträge müssen dagegen über mehrere Jahre verteilt, sprich abgeschrieben werden. Eine Ausnahme gilt für IT-Ausgaben wie Laptops oder Software. Sie sind sofort voll abzugsfähig.

3. Homeoffice

Für jeden Tag, den Arbeitnehmer coronabedingt von zuhause aus gearbeitet haben, können fünf Euro zusätzlich als Werbungskosten angesetzt und damit vor dem Zugriff durch den Fiskus verschont werden. Es gilt allerdings eine jährliche Obergrenze von 600 Euro. Und die gesamten Werbungskosten müssen wie erwähnt den jährlichen Pauschbetrag von 1000 Euro übersteigen, damit sich das Arbeiten zuhause steuerlich bemerkbar macht. Die Homeoffice-Regel gilt übrigens auch im kommenden Jahr.

4. Arbeitszimmer

Bei einem Arbeitszimmer sind pro Jahr bis zu 1250 Euro pro Jahr von der Steuer absetzbar. Dazu zählen anteilige Wohnungsmieten oder Abschreibungen, Strom Heizung und Wasser sowie Kosten für die Einrichtung, also der Kauf eines Schreibtisches oder eines Bürostuhls. Das Finanzamt erkennt ein Arbeitszimmer jedoch nur dann an, wenn es den Mittelpunkt der Arbeit des Beschäftigten darstellt. Und es muss klar als Arbeitszimmer erkennbar sein. So darf sich dort beispielsweise kein Sofa oder Bett befinden. Die Arbeitsecke im Schlafzimmer oder in der Küche erkennt der Fiskus nicht an.

5. Betreuungskosten

Generell gilt, dass Eltern bis zu 6000 Euro an Betreuungskosten pro Jahr beim Finanzamt geltend machen können – und zwar pro Kind bis 14 Jahre. Zwei Drittel dieser Kosten, also 4000 Euro, können vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Das ist aber noch nicht alles.

Der Arbeitgeber darf seine Mitarbeiter zusätzlich mit 600 Euro unterstützen, die nicht versteuert werden müssen. Voraussetzung ist wiederum, dass die Kinder nicht älter als 14 Jahre alt sind. Diese steuerfreie Zahlung erkennt das Finanzamt auch dann an, wenn nicht Kinder, sondern pflegebedürftige Menschen betreut werden. Dabei muss es sich um eine „außergewöhnliche Situation“ handeln, wovon man angesichts der Virus-Pandemie wohl auch in diesem Jahr ausgehen kann. Außerdem müssen die Kosten auch nachgewiesen werden. Das geht am besten mit einer Rechnung und einer Banküberweisung.

6. Handwerkerkosten

Zu den Klassikern unter der Steuerspar-Tipps zählen sicherlich die Kosten für Handwerker. Der Fiskus erkennt hier Zahlungen von bis zu 6000 Euro pro Jahr an. Von diesen können 20 Prozent, also 1200 Euro, von der Steuer abgezogen werden. Das gilt allerdings nicht für Material-, sondern nur für Arbeits- und Fahrtkosten sowie für Maschinenmieten. Diese sollten aus der Rechnung eindeutig hervorgehen. Schätzungen erkannt das Finanzamt nicht an. Außerdem müssen die entsprechenden Rechnungen per Banküberweisung oder EC-Karten-Zahlung erfolgen.

Der Clou ist, dass es egal ist, wann die entsprechenden Arbeiten ausgeführt werden. Entscheidend ist vielmehr, wann die Rechnung gestellt und beglichen wurde. Es ist also möglich, noch in den letzten Wochen bis Silvester Handwerkerarbeiten beispielsweise für das Frühjahr 2022 zu vereinbaren und eine Abschlags-Rechnung noch in diesem Jahr steuerlich zu nutzen. Steuerzahler sollten also überprüfen, ob sie die Obergrenze von 6000 Euro schon ausgeschöpft haben. Falls nicht, wäre eine Rechnung für anstehende Arbeiten steuerlich nutzbar.

7. Haushaltsnahe Dienstleistungen

Nach demselben Prinzip behandelt das Finanzamt Dienstleistungen, die im oder zumindest in der Nähe des Haushalts ausgeübt werden. Dazu zählen beispielsweise Reinigungs- und ambulante Pflegearbeiten, Gärtner oder der Winterdienst. Hier können in Summe pro Jahr sogar 20 Prozent von insgesamt 20.000 Euro beim Finanzamt geltend gemacht werden. Die entsprechende Steuerersparnis beläuft sich somit auf maximal 4000 Euro. Auch hier ist auf eine Banküberweisung oder Zahlung mit EC-Karte zu achten.

8. Spenden

Gutes tun und Steuern sparen – mit Spenden an gemeinnützige Organisationen geht das. Bis zu einem Betrag von 200 Euro reicht dem Finanzamt ein Kontobeleg. Bei höheren Beträgen muss es eine Spendenquittung geben, die dem Finanzamt auf dessen Verlangen vorgelegt werden muss. Der Fiskus betrachtet Spenden als Sonderausgaben. Sie können bis zu einer Höhe von 20 Prozent des jährlichen Einkommens von der Steuer abgesetzt werden.

Dr. Michael Bormann ist Steuerexperte und seit 1992 Gründungspartner der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner bdp-team.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind neben Steuern die Bereiche Finanzierungsberatung sowie das Sanierungs- und Krisenmanagement bei mittelständischen Firmen.



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Aurora James, Founder of the 15 Percent Pledge, Signs With UTA – WWD

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Aurora James — the fashion designer, creative director and founder of the 15 Percent Pledge — has signed with United Talent Agency.

The 38-year-old, a Toronto-native based in New York, is the founder of Brother Vellies, the luxury accessories brand worn by the likes of Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, Beyoncé, Meghan Markle, Rihanna and Zendaya. Launched in 2013, the fashion line is handmade by artisans who utilize traditional African designs.

“Aurora is a visionary whose creativity and passion are transcending boundaries and shaping culture,” Darnell Strom, UTA’s partner and head of culture and leadership, told WWD in a statement. “We are excited to work with Aurora and expand her influence across multiple verticals.”

In 2020, following the murder of George Floyd, sparking the Black Lives Matter movement, James created the 15 Percent Pledge — a nonprofit that encourages retailers to pledge at least 15 percent of their shelf space to Black-owned businesses, while offering consulting services. In the first year about 30 companies, including Sephora and Macy’s Inc., have signed the pledge, shifting nearly $10 billion of revenue to Black-owned businesses, according to the organization.

Recognized for her work and activism, James has received the Council of Fashion Designers of America Founder’s Award, CFDA/Vogue Fashion Fund prize, British Fashion Award, as well as two CFDA Emerging Talent nominations and a CFDA American Accessories Designer of the Year nomination. She also made Time’s 2021 100 list of most influential people.

At UTA, she joins a roster of clients that include Timothée Chalamet, Kevin Hart, Will Ferrell, Tiffany Haddish, Ben Stiller, Paris Hilton and Jessica Alba, as well as content creators Emma Chamberlain, Bretman Rock and the D’Amelio family. In the world of fashion, the agency represents British Vogue’s Edward Enninful and model Gisele Bündchen.





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Wegfall von Corona-Test für 2G: EU-Staaten wollen Regeln für Einreise lockern

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Wegfall von Corona-Test für 2G

EU-Staaten wollen Regeln für Einreise lockern

Die Omikron-Variante dominiert ganz Europa. Deshalb ist aus Sicht der Mitgliedsstaaten ein verpflichtender Test für Geimpfte und Genese auf Reisen durch die EU nicht mehr sinnvoll. In einer Erklärung verweisen sie darauf, dass „Europa insgesamt grenzenlos mobil bleiben“ soll.

Die Mitgliedstaaten wollen das Reisen für Bürger mit einem gültigen Corona-Zertifikat innerhalb der EU einfacher gestalten. Sie sprachen sich dafür aus, dass Geimpfte oder Genesene keinen zusätzlichen Corona-Test für die Einreise in ein anderes EU-Land brauchen. Derzeit verlangt etwa Italien für die Einreise von vollständig Geimpften oder Genesenen noch einen zusätzlichen negativen Corona-Test.

„Reisende, die im Besitz eines gültigen digitalen Corona-Zertifikats der EU sind, sollten keinen zusätzlichen Einschränkungen bei der Reisefreiheit unterworfen sein“, hieß es in einer Erklärung der 27 Mitgliedstaaten. Dies kommt allerdings nur einer Empfehlung gleich, da die einzelnen EU-Länder bei der Gesundheitspolitik weitgehend selbst das Sagen haben.

Es sei wichtig, dass „wir in Europa insgesamt grenzenlos mobil bleiben“, sagte die deutsche Europa-Staatssekretärin Anna Lührmann am Rande des Ministerrats in Brüssel. Die EU-Kommission rief die Mitgliedsländer auf, den Beschluss umzusetzen, da die Omikron-Variante inzwischen in ganz Europa dominierend sei. Deshalb seien zusätzliche Auflagen nicht mehr gerechtfertigt, da sie „Reisen in der ganzen EU erschwerten“, erklärte die Kommission.

Ab dem 1. Februar gelten EU-Bürger in der Regel nur noch dann als vollständig geimpft, wenn ihre letzte Dosis höchstens 270 Tage – also rund neun Monate – zurückliegt. Ansonsten wird für ein gültiges Corona-Zertifikat eine Booster-Impfung nötig. Auch in Deutschland tritt diese Regel zum Monatswechsel in Kraft. Nach Angaben des europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sind inzwischen im Schnitt fast 70 Prozent der Europäer vollständig geimpft.



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Macron will mit Putin reden

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UKRAINE-KRISE

Macron will für die Europäer mit Putin reden – doch dieser drillt bereits seine Soldaten

Der französische Präsident glaubt, dass sich der Konflikt zwischen Russland und dem Westen noch verhindern lässt. Doch mittlerweile halten sowohl Russland wie die Nato verstärkte Übungen ab.

Ergreift die Initiative: Der französische Präsident Emmanuel Macron.

Keystone

Während Russland immer mehr Soldaten an die Grenze zur Ukraine verlegt, Panzerschiessübungen auf der besetzten Krimhalbinsel und Truppenübungen in Weissrussland durchführen lässt, halten die Europäer weiter an ihrer Deeskalationsstrategie fest. Man dürfe jetzt nicht die Nerven verlieren, sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Montag.

Laut russischem Verteidigungsministerium wurde kurzfristige Einsatz von Iskander-Raketen getestet. (Foto vom 25. Januar)

Laut russischem Verteidigungsministerium wurde kurzfristige Einsatz von Iskander-Raketen getestet. (Foto vom 25. Januar)

Keystone

Macron sieht noch Raum für Diplomatie

Der französische Präsident Emmanuel Macron glaubt, einen Weg aus der Krise aufzeigen zu können. Macron will mit Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich sprechen. Eine Unterhaltung zwischen den beiden soll bereits in den nächsten Tagen stattfinden, wie die Nachrichtenagentur «DPA» mit Verweis auf Macron-Kreise schreibt. Mögliche Schritte zur Deeskalation könnten aus französischer Sicht zum Beispiel sein, wenn die prorussischen Separatisten in der Ostukraine sich zu Verhandlungen über den Status der Donbass-Region bereit erklären würden und Russland mindestens einen Teil seiner Drohkulisse wieder abbaut.

Am Dienstagabend besuchte Macron Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin zu Besuch, um die deutsch-französische Position abzustimmen. Deutschland vertritt nicht nur wegen seiner Kriegsvergangenheit in Russland wie auch in der Ukraine eine zögerliche Haltung. Ausserdem ist es stark von russischen Gasimporten abhängig. Harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland würden die deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

Eine Frachtmaschine bringt US-Militärgüter in die Ukraine. Darunter zum Beispiel Panzerabwehrwaffen. (Foto vom 25. Januar)

Eine Frachtmaschine bringt US-Militärgüter in die Ukraine. Darunter zum Beispiel Panzerabwehrwaffen. (Foto vom 25. Januar)

Keystone

USA und Nato treiben Vorsichtsmassnahmen voran

Am Mittwoch finden in Paris auch neue Gespräche im sogenannten «Normandie-Format» zwischen Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich statt. Die Vierer-Gesprächsrunde wurde 2014 nach Ausbruch der Kämpfe in der Ostukraine eingerichtet und führte zum Minsker Waffenstillstands-Abkommen. Dass es zu konkreten Fortschritten kommt, ist allerdings unwahrscheinlich. Die Russen haben in den letzten Wochen klargemacht, dass sie nicht mit den Europäern, sondern direkt mit den USA verhandeln wollen.

Diese werden noch diese Woche eine schriftliche Stellungnahme zu den von Russland geforderten «Sicherheitsgarantien» liefern. Ein Ende der Nato-Politik der offenen Tür und der Abzug sämtlicher Nato-Truppen aus Osteuropa ist für Washington aber ausgeschlossen.

In den letzten Tagen ist die Nato angesichts ausbleibenden Gesprächs-Resultate und des fortschreitenden russischen Truppenaufmarschs dazu übergegangen, militärische Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Zuletzt hat US-Präsident Joe Biden 8500 US-Soldaten in Marschbereitschaft versetzt, um die Verbündeten in Osteuropa wie Polen oder die baltischen Staaten zu unterstützen. Ob und wann sie nach Europa geschickt werde, ist aber noch nicht entschieden. Putin-Sprecher Dmitri Peskow warf den USA vor, die Spannungen anzuheizen.



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