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Iwan der Schreckliche: Ist „Der Teufel wohnt nebenan“ die beste Crime-Doku des Jahres?

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Der True-Crime-Hype ist schon lange kein Nischentrend mehr – Millionen Menschen sitzen gebannt vor ihren Bildschirmen und Fernsehern und lassen sich dokumentarisch die Geschichten der grausamsten und gleichzeitig aber auch faszinierendsten Verbrechen erzählen, die die Gesellschaft bislang erschüttert haben. Von Ted Bundy bis Josef Fritzl, die Abgründe der menschlichen Seele sind tief. Mit „Der Teufel wohnt nebenan“ hat Netflix nun einen weiteren Klopper an den Start gebracht – doch diese Dokumentation ist anders.

Die limitierte Serie erzählt in fünf Folgen die Geschichte von John Demjanjuk, einem aus der Ukraine stammenden Automechaniker, der in den 1980er-Jahren als Rentner ein friedliches Leben in einem Vorort von Cleveland im US-Bundesstaat Ohio führte. Doch das sollte jäh unterbrochen werden, als eine Gruppe Holocaust-Überlebender den inzwischen alten Mann als „Iwan den Schrecklichen“ wiedererkannten – einen der grausamsten KZ-Aufseher der Nazi-Zeit, der für das Foltern und Töten von über einer Million Juden verantwortlich gewesen sein soll. Demjanjuk wurde nach Israel ausgeliefert und vor Gericht gestellt – der Beginn eines der medienwirksamsten Gerichtsprozesse der israelischen Geschichte.

Sind John Demjanjuk und Iwan der Schreckliche ein und dieselbe Person?

John Demjanjuk: Iwan der Schreckliche oder Opfer eines Missverständnisses?

John Demjanjuk wurde 1920 in der Ukraine geboren und um 1940 herum in die Sowjet-Armee eingezogen. Während des zweiten Weltkrieges wird er verletzt und 1942 von den Nazis in Kriegsgefangenschaft genommen – so weit sind sich alle einig. Doch die große Frage, die auch die Dokumentation stellt: Was passierte zwischen 1942 und 1945? Er selbst behauptete noch bis zu seinem Tod 2012, Gefangener in einem Arbeitslager gewesen und dazu gezwungen worden zu sein, als Wächter zu arbeiten.“

John Demjanjuk vor Gericht in Israel

John Demjanjuk soll „Iwan der Schreckliche“ sein – einer der grausamsten KZ-Aufseher der Nazi-Zeit

Mehrere Holocaust-Überlebende identifizierten ihn jedoch in hochemotionalen Zeugenaussagen als „Iwan den Schrecklichen“, einen KZ-Aufseher, der für seine außerordentliche Grausamkeit bekannt war und gefangen gehaltenen Juden mit einem Stahlrohr Arme und Beine gebrochen, mit einem Schwert Ohren und Nasen abgetrennt und Frauen und Kinder ausgepeitscht haben soll.

Auch nach Demjanjuks Tod gibt es noch immer offene Fragen: War Demjanjuk Iwan der Schreckliche? Oder einfach nur das Opfer eines riesigen Missverständnisses? Während auch die Dokumentation diese Fragen nicht final beantworten kann, ist schon die Tragweite des Falls genug, um die fast vier Stunden mit unfassbarer Spannung zu füllen.

Quellen: „The New York Times“, „Time“



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Aaron Carter: Mutter bringt Sänger wegen Untergewicht ins Krankenhaus

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Nachdem Sänger Aaron Carter bereits im September über seine psychischen Probleme sprach, scheint es dem US-Star nun auch körperlich nicht gut zu gehen: Ein Instagram-Post zeigt den 31-Jährigen schlafend im Ascension Sacred Heart Hospital in Florida. Seine Mutter Jane erklärte gegenüber „TMZ“, sie habe ihren Sohn als deutlich untergewichtig wahrgenommen und daher eingewiesen. So soll der Sänger nur noch rund 50 Kilogramm wiegen. Wie es Carter geht, bleibt unklar.

Aaron Carter: Mutter Jane übernimmt seine Kanäle

Offenbar hat Carters Mutter Jane, die den Schnappschuss auch bei sich teilte, das Bild veröffentlicht. „Mama wird sich um dich kümmern“, heißt es zumindest im dazugehörigen Kommentar. Außerdem meldete sie sich auf dem Twitter-Profil Carters zu Wort. „Bis er sich erholt hat, kümmere ich mich um die Social-Media-Kanäle meines Sohns…“, schreibt „Mamma Jane“ dort. Es ist also durchaus möglich, dass sich Carter noch eine Weile im Krankenhaus befinden könnte.

Im September hatte der Sänger in der US-Show „The Doctors“ öffentlich über psychische Probleme gesprochen. „Die offizielle Diagnose ist, dass ich an multipler Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie und akuter Angst leide“, erklärte er damals. Außerdem sei er manisch-depressiv. Carter hielt einen Beutel voller verschreibungspflichtiger Medikamente in die Kamera und erzählte: „Ich bekomme Xanax, Seroquel, Gabapentin, Hydroxyzin, Trazodon, Omeprazol.“





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SENSE.nano Symposium Panel Discussion on Sensing, Society, and Technology

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Brian Anthony, Associate Director, MIT.nano and Faculty Lead, Industry Immersion Program in Mechanical Engineering.
Duane Boning, Clarence J. LeBel Professor, Electrical Engineering and Computer Science, MIT
Rus Gant, Director, Visualization Research and Teaching Laboratory, Department of Earth and Planetary Sciences, Harvard University
Admir Masic, Esther and Harold E. Edgerton Assistant Professor of Civil and Environmental Engineering
Elisabeth B. Reynolds, Executive Director, Work of the Future Project;
Lecturer, Urban Studies and Planning
Megan Roberts, Assistant Director of User Services, Immersion Lab, MIT.nano
Moderated by Tom Gearty, MIT.nano Communications Director

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Die Sound-Optionen müsst ihr durch ein Item freischalten

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Ja, ihr habt richtig gelesen. Damit ihr die Optionen für die Lautstärke von Musik oder den Stimmen der Pokémon nutzen könnt, müsst ihr diese erst freischalten.

(mehr …)

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