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Israel greift Gebäude mit Büros internationaler Medien im Gazastreifen an

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Israel greift Gebäude mit Büros internationaler Medien im Gazastreifen an

Feuerball über angegriffenem Hochhaus

© © 2021 AFP

Die israelische Armee hat beim Beschuss des Gazastreifens am Samstag auch ein von internationalen Medien genutztes Gebäude angegriffen.

Die israelische Armee hat beim Beschuss des Gazastreifens am Samstag auch ein von internationalen Medien genutztes Gebäude angegriffen. Das 13-stöckige Hochhaus wurde von mehreren Raketen getroffen und zerstört, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. In dem Gebäude hatten unter anderem die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und der katarische Fernsehsender Al-Jazeera ihre Büros. Nach Angaben der israelischen Armee, die den Eigentümer des Hauses vor dem Angriff gewarnt hatte, befanden sich in dem Hochhaus aber auch militärische Anlagen des Geheimdienstes der Hamas.

Die Nachrichtenagentur AP zeigte sich „schockiert und entsetzt“ über den Angriff. „Es wurde nur ganz knapp der Verlust menschlichen Lebens verhindert“, erklärte sie in Washington. Der Fernsehsender Al-Jazeera wertete den Angriff als ein „Verbrechen“ und den Versuch, „Medien zum Schweigen zu bringen“. Dies werde aber nicht gelingen, hieß es in einer in Doha veröffentlichten Erklärung.

Der Eigentümer des Gebäudes berichtete der Nachrichtenagentur AFP im Gazastreifen, er sei von Israel gewarnt und zur Räumung des Hochhauses aufgefordert worden. Ein israelischer Geheimdienstoffizier habe ihn kontaktiert und gesagt, es gebe eine Stunde Zeit für die Evakuierung, berichtete Eigentümer Jawad Mehdi. Die Nachrichtenagentur AFP konnte ein Telefonat mithören, in dem Mehdi den Geheimdienstoffizier um etwas mehr Zeit bat, damit die Journalisten ihre Ausrüstung zusammensuchen und mitnehmen könnten, bevor sie das Haus verlassen. „Gebt uns nur zehn Minuten mehr“, bat der Eigentümer – der israelische Offizier lehnte ab.

Ein AP-Korrespondent berichtete auf Twitter: „Wir sind die Treppen aus der elften Etage hinuntergerannt.“ Auch der Fernsehsender Al-Jazeera bestätigte auf Twitter, dass sich seine Büros in dem Gebäude befanden. Er zeigte zugleich Live-Aufnahmen von dem zusammenstürzenden Hochhaus, das in einem riesigen „Pilz“ aus Flammen, Trümmern und Staub zusammenbrach. „Es ist schrecklich, sehr traurig, dass Al-Jazeera und andere Medienbüros angegriffen wurden“, twitterte der Bürochef des Fernsehsenders im Gazastreifen, Wael al-Dahdouh.

Die israelische Armee begründete den Angriff damit, dass sich in dem Gebäude militärische Anlagen des Militärgeheimdienstes der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas befunden hätten. „Das Gebäude beherbergte auch Büros von zivilen Medien, hinter denen sich die terroristische Hamas-Gruppe versteckte und die sie als menschliche Schutzschilde benutzte“, erklärte die Armee. Die Zivilisten seien im Voraus gewarnt und ihnen sei „genug Zeit zur Evakuierung gelassen“ worden.

Trotz internationaler Vermittlungsversuche hält die schwerste Gewalteskalation seit Jahren zwischen Israel und Palästinensern in Nahost seit Tagen an. Die israelische Armee griff seit Montag rund 800 Ziele im Gazastreifen an. Radikale Palästinenser schossen ihrerseits aus dem Gazastreifen mehr als 2000 Raketen auf Israel ab.

AFP



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Marc Jacobs Sets Fall 2021 Live Runway Show Return – WWD

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After a two-season hiatus from the runway, Marc Jacobs will return with a live event June 28 in New York City.

That’s all that has been confirmed so far by the brand; further details will be released in the coming weeks.

When Jacobs did not design a runway collection in September 2020 or February 2021, the industry wondered if it was a sign of distress for a company that’s had several challenging years, with high-profile exits of executives and designers, and a reduction of store count by nearly half from an all-time high of more than 250 worldwide.

But buoyed by the 2020 success of Marc Jacobs Perfect, Coty Inc.’s biggest fragrance launch in 15 years, the LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton-owned brand began plotting a return to growth — and the runway — earlier this year, starting with a new retail concept for its streetwear line Heaven.

A Heaven pop-up store opened in Los Angeles in April, featuring the brand’s cheerfully subversive mix of clothing and lifestyle products steeped in grunge, anime, rave culture and Marc’s own ’90s fashion history, now being discovered by a new generation of fans.

“We are concentrating our focus on U.S. retail this year. Every month, we will be opening a new store, and each time the format will be adapted to the local customer,” chief executive officer Eric Marechalle told WWD at the time. He joined from Kenzo in 2017, noting the new stores, adding to 130 globally, will be mixes of runway, Heaven, The Marc Jacobs line and off-price outlets.

“Marc will be giving his vision every season; that’s something we will restart soon,” said Marechalle, who in 2020 managed to guide the brand to profitability for the first time in five years.

“I feel very secure with Eric. I think he’s doing an incredible job,” said Jacobs. “The changes we’ve made, with online, with creating more accessibility, and from a financial sense, are setting us up to be able to do runway,” the designer added, sharing that his new runway collection will incorporate learnings from the brand’s new digital savvy and swing to more accessible product.

Showing the collection in June skews him more toward a see now, buy now model, which is being embraced by many brands as the shifting retail framework puts more of an emphasis on direct, in-season sales.





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Nach Rassismusvorwürfen: Nordmazedonischer Verband fordert Strafe für Arnautovic

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Nach Rassismusvorwürfen

Nordmazedonischer Verband fordert Strafe für Arnautovic

Nach seinem Ausraster im Spiel gegen Österreich fordert der Fußball-Verband von Nordmazedonien nun Konsequenzen für Marko Arnautovic und verlangt von der UEFA die „schärfste Strafe“ für den österreichischen Nationalspieler. Arnautovic selbst weist Rassismusvorwürfe indes weiter zurück.

Der Fußball-Verband von Nordmazedonien hat eine Bestrafung des Österreichers Marko Arnautovic nach dessen Torjubel beim 3:1-Sieg im EM-Vorrundenspiel am Sonntag verlangt. Arnautovic hatte zuvor Kritik an seinem emotionalen Torjubel zurückgewiesen.

Der frühere Bremer soll nach seinem entscheidenden Tor den mazedonischen Spieler Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äußerungen getätigt haben. „Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein“, betonte Arnautovic nach der Rückkehr ins Teamquartier im österreichischen Seefeld.

Der nordmazedonische Verband teilte dagegen am Montagabend auf seiner Facebook-Seite mit, er habe ein offizielles Schreiben an die Europäische Fußball-Union UEFA gerichtet, „in dem wir die schärfste Strafe für den österreichischen Nationalspieler“ fordern. Man sei immer „gegen Nationalismus, Diskriminierung und alle anderen Formen von Beleidigungen und Ausbrüchen, die nicht im Sinne des Fußballs und der Werte stehen, für die wir alle zusammenstehen“. Man werde immer aufstehen und die Interessen und Würde der mazedonischen Nationalspieler verteidigen, wo immer sie auftreten würden.

Arnautovic sprach dagegen von einem „Wortgefecht in den Emotionen, von der einen wie von der anderen Seite“. Politik oder Rassismus hätten dabei aber definitiv keine Rolle gespielt. „Meine Freunde, die zu meiner Familie herangewachsen sind, sind von überall auf der Welt“, sagte Arnautovic, der für seine Emotionalität bekannt ist.

Serbische und kroatische Medien berichteten nach dem Spiel, dass man an Arnautovic‘ Lippen deutlich erkennen könne, dass er gerufen habe: „Ich f***e deine Shiptar-Mutter“. Auch in den sozialen Medien wollen Nutzer die Beschimpfungen erkannt haben. Die Spieler Nordmazedoniens oder die UEFA bestätigten dies bisher nicht. Auf Serbisch wird „Shiptar“ als eine abwertende rassistische Beleidigung für Albaner gebraucht.

Arnautovic ist in Wien geboren und aufgewachsen, aber seine Familie stammt aus Serbien und viele Verwandte wohnen dort. Wie er selbst einmal sagte: „In mir steckt ein Serbe.“ Seine mutmaßlichen Beleidigungen im Anschluss an das Tor richteten sich wohl speziell gegen Ezgjan Alioski, der für Leeds United spielt und eine albanische Herkunft hat. Beide Spieler hatten sich während der Partie vorher in einer Art Privatduell schon mehrfach beharkt. Im Anschluss an die Partie unterhielten sich Arnautovic und Alioski auf dem Feld in Ruhe.



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Oliver Kahn startet mit 52 in eine neue Karriere

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«Weiter! Immer weiter!». So lautet das Motto von Oliver Kahn. Der Ex-Fußballprofi, in seiner aktiven Zeit über viele Jahre ein Weltklasse-Torwart, ist für seinen Ehrgeiz bekannt. Jetzt steht der Kämpfer mit Studienabschluss im Managementbereich vor einer besonderen Herausforderung

Am 1. Juli wird Oliver Kahn neuer Vorstandsvorsitzender beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Der Wechsel an der Spitze fällt in eine besondere Zeit: Es gibt einen Trainerwechsel bei den Bayern: Hansi Flick, Triple-Gewinner im letzten Jahr, wird neuer deutschen Nationaltrainer. Sein vergleichsweise junger Nachfolger Julian Nagelsmann gilt als Riesentalent, hat aber noch keinen Titel gewonnen.

Es könnten also spannende Zeiten werden für Kahn, der ganz genau weiß, dass die Erwartungshaltung beim FC Bayern gar nicht hoch genug angesetzt werden kann. An diesem Dienstag feiert der gebürtige Karlsruher Oliver Kahn seinen 52. Geburtstag.

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