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Infektionsschutzgesetz: Was sich mit der Bundes-Notbremse ändern soll – Finanzen

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Berlin (dpa) – Trotz massiver Kritik hat der Bundesrat das geänderte Infektionsschutzgesetz mit der Corona-Notbremse passieren lassen. Darum geht es:

BUNDES-NOTBREMSE: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, sollen dort ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen gelten. Diese sollen so lange in Kraft bleiben, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 unterschreitet – dann treten die Extra-Auflagen am übernächsten Tag wieder außer Kraft.

Folgende Regeln sollen gelten, wenn die Notbremse greift:

PRIVATE KONTAKTE: Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit. Für Zusammenkünfte von Ehe- und Lebenspartnern oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts gilt die Kontaktbeschränkung nicht. Bei Trauerfeiern nach Todesfällen dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen.

AUSGANGSBESCHRÄNKUNGEN: Die geplanten Ausgangsbeschränkungen sollen ab 22.00 Uhr gelten. Bis 5.00 Uhr darf man die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen sind die «Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum» wie etwa gesundheitliche Notfälle bei Mensch und Tier oder dringende medizinische Behandlungen. Bewegung an frischer Luft soll bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine und nicht in Sportanlagen.

Ausgenommen sind in der Regel auch die Ausübung eines Berufs oder Mandats und die journalistische Berichterstattung. Das Gleiche gilt für die Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrecht, die unaufschiebbare Betreuung Unterstützungsbedürftiger oder Minderjähriger oder die Begleitung Sterbender, Versorgung von Tieren oder «ähnlich gewichtige und unabweisbare Zwecke».

FREIZEITEINRICHTUNGEN: Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Diskotheken, Bordelle, Wellnesszentren, Solarien, Fitnessstudios, Ausflugsschiffe oder Indoorspielplätze müssen schließen.

LÄDEN: Läden dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 soll nur noch das Abholen bestellter Waren möglich sein (Click & Collect).

Ausgenommen von Schließungen oder starken Beschränkungen bleiben weiterhin der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Diese dürfen aber nur das übliche Sortiment verkaufen.

Für die zulässige Kundenanzahl gelten Grenzen in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche. In geschlossenen Räumen müssen Kunden eine Maske auf FFP2-Niveau oder eine medizinische Maske tragen.

KULTUR UND ZOOS: Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs, Kinos (außer Autokinos), Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen schließen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Die Außenbereiche von Zoos und botanische Gärten sollen für Besucher mit aktuellem Negativ-Test offen bleiben.

SPORT: Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein.

GASTRONOMIE: Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und Kantinen wird untersagt. Es gibt aber Ausnahmen etwa für Speisesäle in Reha-Zentren oder Pflegeheimen, die Versorgung Obdachloser oder von Fernfahrern. Die Abholung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung.

KÖRPERNAHE DIENSTLEISTUNGEN: Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, «die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege». Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken oder Masken mit gleicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur oder der Fußpflege will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.

NAH- UND FERNVERKEHR: Für Passagiere in Bus, Bahn und Taxi sind Masken mit FFP2-Niveau Pflicht, für Personal mit Kundenkontakt medizinische Masken. Möglichst soll nur die Hälfte der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.

TOURISMUS: Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten ist untersagt.

Unabhängig von der Notbremse gilt Folgendes:

SCHULEN: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer müssen im Präsenzunterricht zweimal pro Woche getestet werden. Darüber hinaus gilt hier eine eigene Notbremse: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, so wird Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht. Ab 165 wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 165 wieder unterschreitet.

ARBEITSPLATZ: Unternehmen müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen – das hat das Kabinett am mittwoch beschlossen. Falls möglich, muss der Arbeitgeber seinen Angestellten Homeoffice ermöglichen und Arbeitnehmer müssen das normalerweise auch annehmen.

GEIMPFTE: Die Bundesregierung soll Erleichterungen für Geimpfte oder Menschen, bei denen zum Beispiel wegen einer vorigen Covid-19-Erkrankung von einer Immunisierung auszugehen ist, regeln können. Bundestag und Bundesrat müssen solchen Verordnungen zustimmen.

WEITERGEHENDE REGELUNGEN: Weiterreichende Gebote und Verbote des Infektionsschutzes bleiben von der Notbremse unberührt. Gottesdienste sind von ihr ebenfalls nicht erfasst.

VERORDNUNGEN DES BUNDES: Für Gebiete mit einer Inzidenz über 100 kann die Bundesregierung per Verordnung schärfere Auflagen erlassen. Bundestag und Bundesrat müssen aber zustimmen.

DAUER DER REGELUNGEN: Alle Regelungen sind befristet bis maximal zum 30. Juni.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-311598/2



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Bayern-Stürmer Lewandowski stellt 40-Tore-Rekord von Gerd Müller ein

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Jahrzehntealter Rekord
Bayern-Stürmer Lewandowski stellt 40-Tore-Rekord von Gerd Müller ein

Bayern-Stürmer Robert Lewandowski

© Thomas KIENZLE / POOL / AFP

Mit einem verwandelten Elfmeter zieht Robert Lewandowski mit Gerd Müller gleich. Als der Weltfußballer den Bundesliga-Torrekord einstellt, ehrt er die Bayern-Legende mit einer besonderen Aktion.

Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat Gerd Müllers Bundesliga-Rekord von 40 Treffern in einer Saison eingestellt. Der 32 Jahre alte Pole erzielte am Samstag im Spiel des deutschen Meisters beim SC Freiburg in der 26. Minute per Foulelfmeter sein Saisontor Nummer 40 und egalisierte damit Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72. Diese galt jahrzehntelang als unerreichbar.

Den Strafstoß verwandelte Lewandowski flach und sicher. Nach seinem Treffer präsentierte er ein schwarzes T-Shirt mit dem Konterfei Müllers und der weißen Aufschrift „4EVER GERD“ unter seinem Trikot. Spieler und Trainerstab der Bayern bildeten vor der Auswechselbank an der Seitenlinie ein Spalier für ihn und applaudierten. „Souverän verwandelt. Hat er sich verdient, hat er sich erarbeitet. Glückwunsch zu diesem Rekord und dem 40. Tor“, sagte Lothar Matthäus in der Halbzeit beim Pay-TV-Sender Sky.

„Dankbar, dass ich so viele Vorlagen von meinen Kollegen bekomme“

Für Lewandowski ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere als Profi. Schon fünfmal war er Bundesliga-Torschützenkönig: 2014, 2016, 2018, 2019 und 2020. Seine bisherige Saisonbestmarke waren 34 Tore. „Es hilft nicht, wenn du es zu sehr willst“, hatte er vor einer Woche nach seinem Dreierpack beim 6:0 des deutschen Meisters gegen Borussia Mönchengladbach zu seiner Rekordjagd gesagt.

„Man sieht, dass er in einer grandiosen Form ist“, sagte Kapitän Manuel Neuer nach der Lewandowski-Show gegen Gladbach. Der herausragende Liga-Akteur weiß freilich, dass er für die Bestmarke nicht alleine verantwortlich ist. „Ich kann dankbar sein, dass ich so viele Vorlagen von meinen Kollegen bekomme“, bemerkte Lewandowski.

In roten T-Shirts mit einer 9 darauf jubeln drei Fußballer des FC Bayern München über die 9. Deutsche Meisterschaft in Folge

Die erfolgreiche Rekordjagd ist auch deswegen besonders hoch zu bewerten, weil der Weltklasse-Angreifer nach einer Knieverletzung Ende März vier Bundesliga-Partien verpasst hatte. Lewandowski fehlte den Bayern auch schmerzlich beim Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain. Bei der Münchner 1:2-Niederlage in Mainz kehrte er vor drei Wochen auf den Platz zurück und erzielte sein 36. Saisontor.

Mit nun 276 Bundesliga-Toren liegt der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hinter dem ehemaligen Bayern-Stürmer Müller (365 Tore) auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste. Womöglich kann Lewandowski auch diese Bestmarke in den kommenden Jahren noch angreifen. Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

rw
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33. Bundesliga-Spieltag: Lewandowski egalisiert 40-Tore-Rekord von Müller – Schlaglichter

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Freiburg (dpa) – Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat Gerd Müllers Bundesliga-Rekord von 40 Treffern in einer Saison eingestellt.

Der 32 Jahre alte Pole erzielte im Spiel des deutschen Meisters beim SC Freiburg in der 26. Minute per Foulelfmeter sein Saisontor Nummer 40 und egalisierte damit Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72. Diese galt jahrzehntelang als unerreichbar.

Den Strafstoß verwandelte Lewandowski flach und sicher. Nach seinem Treffer präsentierte er ein schwarzes T-Shirt mit dem Konterfei Müllers und der weißen Aufschrift «4EVER GERD» unter seinem Trikot. Spieler und der Trainerstab der Bayern bildeten vor der Auswechselbank an der Seitenlinie ein Spalier für ihn und applaudierten. «Souverän verwandelt. Hat er sich verdient, hat er sich erarbeitet. Glückwunsch zu diesem Rekord und dem 40. Tor», sagte Lothar Matthäus in der Halbzeit beim Pay-TV-Sender Sky.

Für Lewandowski ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere als Profi. Schon fünfmal war er Bundesliga-Torschützenkönig: 2014, 2016, 2018, 2019 und 2020. Seine bisherige Saisonbestmarke waren 34 Tore. «Es hilft nicht, wenn du es zu sehr willst», hatte er vor einer Woche nach seinem Dreierpack beim 6:0 des deutschen Meisters gegen Borussia Mönchengladbach zu seiner Rekordjagd gesagt.

«Man sieht, dass er in einer grandiosen Form ist», sagte Kapitän Manuel Neuer nach der Lewandowski-Show gegen Gladbach. Der herausragende Liga-Akteur weiß freilich, dass er für die Bestmarke nicht alleine verantwortlich ist. «Ich kann dankbar sein, dass ich so viele Vorlagen von meinen Kollegen bekomme», bemerkte Lewandowski.

Die erfolgreiche Rekordjagd ist auch deswegen besonders hoch zu bewerten, weil der Weltklasse-Angreifer nach einer Knieverletzung Ende März vier Bundesliga-Partien verpasst hatte. Lewandowski fehlte den Bayern auch schmerzlich beim Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain. Bei der Münchner 1:2-Niederlage in Mainz kehrte er vor drei Wochen auf den Platz zurück und erzielte sein 36. Saisontor.

Mit nun 276 Bundesliga-Toren liegt der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hinter dem ehemaligen Bayern-Stürmer Müller (365 Tore) auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste. Womöglich kann Lewandowski auch diese Bestmarke in den kommenden Jahren noch angreifen. Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

© dpa-infocom, dpa:210515-99-609285/6




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Revelle Balmain vor 26 Jahren verschwunden: Polizei setzt Belohnung von 640.000 Euro aus

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Cold Case aus Australien
Escort-Dame verschwindet vor 26 Jahren – hilft eine Belohnung von 640.000 Euro, den Fall zu lösen?

Revelle Balmain aus New South Wales gilt seit dem 5. November 1994 vermisst. Ermittler glauben, dass die damals 22-Jährige einem Verbrechen zum Opfer fiel

© Police New South Wales

1994 verschwand die damals 22-jährige Revelle Balmain aus einem Vorort von Sydney. Die Polizei ging von einem Verbrechen aus. Doch trotz umfangreichen Ermittlungen wurde das Model nie gefunden. Jetzt haben Polizei und Regierung eine Belohnung von 640.000 Euro ausgesetzt.

Vor 26 Jahren verschwand eine junge Frau im australischen Kingsford. Lediglich einige wenige persönliche Gegenstände wurden von ihr gefunden. Die Polizei ging davon aus, dass die 22-jährige Revelle Balmain ermordet und ihre Leiche entsorgt wurde. Doch trotz umfangreicher Ermittlungen wurde der Fall nie aufgeklärt. Jetzt hat die Mordkommission und die Regierung des Bundesstaates New South Wales eine hohe Belohnung ausgesetzt, um den Fall zu lösen.

Wie der australische Sender „news.com.au“ berichtete, hatte sich Balmain sechs Wochen zuvor verliebt. Am Tag nach ihrem Verschwinden hätte sie eine sechswöchige Tanztournee durch Japan antreten wollen. Die Tänzerin, die als Model und Escort arbeitete, wurde zuletzt am 5. November 1994 lebend gesehen. An diesem Samstagnachmittag setzte sie der Fahrer ihrer Agentur an einer Adresse in Kingsford ab, einem Vorort von Sydney. Am Abend wollte sie sich mit ihrem Freund in einer Bar treffen. Doch dort kam sie nie an. 

Revelle Balmain wird seit dem 5. November 1994 vermisst

Am nächsten Tag wollte sie sich mit ihrer Mutter in Newcastle treffen, um sich vor ihrer geplanten Tanz-Tournee noch einmal zu verabschieden. Doch die wartete vergeblich auf ihre Tochter. Am Montag fand man einige von Balmains persönlichen Gegenständen – darunter eine Kosmetiktasche, Schlüssel und ihre Schuhe – alles in vier Straßen verstreut. Eine gerichtliche Untersuchung im Jahr 1999 ergab, dass die junge Frau durch die Hand einer oder mehrerer unbekannter Personen gestorben sein musste und der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die Abteilung für ungelöste Mordfälle übergeben. 

Zwar geriet zwischenzeitlich auch ihr letzter Kunde in Verdacht, jedoch hatte der vehement jede Verwicklung in ihr Verschwinden bestritten und in den Augen der Polizei hatte er auch kein plausibles Motiv. Trotz umfangreicher Ermittlungen durch die örtliche Polizei zu dieser Zeit und über die Jahre hinweg, wurde niemand im Zusammenhang mit dem Verschwinden der jungen Frau angeklagt. 

Polizei und Regierung setzten eine Million australische Dollar Belohnung aus

Jetzt erhofft sich die Polizei durch eine großzügige Belohnung neue Hinweise. Eine Million australische Dollar, also rund 640.000 Euro, winken der Person, die zur Aufklärung des Falles beitragen kann. „Der Minister für Polizei und Notfalldienste, David Elliott, gab heute bekannt, dass die Belohnung für Hinweise zur Lösung des Falles von 250.000 Dollar auf eine Million Dollar erhöht wurde“, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung der Polizei New South Wales. 

Die erneute Untersuchung von Balmains Verschwinden soll demnach von einem leitenden Kriminalbeamten mit großer Ermittlungserfahrung durchgeführt werden. „Ich bin optimistisch, dass die deutliche Erhöhung der Belohnung den Ermittlern helfen wird, neue Informationen über das Verschwinden von Frau Balmain zu erhalten und hoffentlich jemanden zur Rechenschaft zu ziehen“, so Elliott. „Frau Balmain war erst 22 Jahre alt, und ihr plötzliches Verschwinden hat ihre Familie und Freunde seit mehr als 26 Jahren tief getroffen“.

Cold Case aus Australien: Escort-Dame verschwindet vor 26 Jahren – hilft eine Belohnung von 640.000 Euro, den Fall zu lösen?

Bailmans Halbschwester hofft, dass das Verbrechen durch die Belohnung endlich aufgeklärt werden kann. „Viele Jahre lang hat unsere Familie unermüdlich daran gearbeitet, herauszufinden, was mit meiner Schwester passiert ist – aber leider sind sowohl unsere Mutter als auch Revelles Vater Ivor verstorben, ohne jemals zu erfahren, was mit ihrem kleinen Mädchen passiert ist“, sagt Suellen Simpson. Es ist meine persönliche Hoffnung, dass diese Belohnung uns auch helfen wird, Revelle zu finden – damit ich endlich für ihre letzte Ruhe sorgen kann“.

Quellen: Polizei New South Wales, News.com.au



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