Connect with us

Unterhaltung

„Ich habe das bestmögliche Leben gelebt“

Veröffentlicht

auf


Trauer um eine Hollywood-Legende: Carl Reiner ist tot. Der US-Regisseur, der unter anderem für „Ocean’s Eleven“ vor der Kamera stand, wurde 98 Jahre alt. 

Foto-Serie mit 20 Bildern

Er war einer der ganz Großen: Mit Filmen wie „Oh Gott…“ oder „Reichtum ist keine Schande“ feierte der Regisseur weltweit Erfolge. Jetzt ist der New Yorker mit österreichischen Wurzeln im Alter von 98 Jahren gestorben, wie seine Assistentin Judy Nagy dem Branchenmagazin „Variety“ nun bestätigt hat.

Carl Reiner war 1922 als Kind österreichischer Einwanderer in New York geboren worden, diente nach der Schule im Militär, wurde Schauspieler. Dabei war die Schauspielerei für ihn lange Zeit nur Nebensache. Filmgeschichte schrieb er dann vor allem mit dem Streifen „Tote tragen keine Karos“. Das war 1982. 

Er drehte mit der Crème de la Crème

Mit seiner verblüffenden Montagetechnik arbeitete der Regisseur zahlreiche Originalausschnitte berühmter Filmklassiker so kunstvoll in die neue Handlung ein, dass sein trotteliger Privatdetektiv (gespielt von Steve Martin) wie auf einer Zeitreise durch die Geschichte des Kinos so ziemlich allen begegnet, die im „film noir“ der 40er Jahre Rang und Namen hatten: von Barbara Stanwyck und Ava Gardner über Ingrid Bergman und James Cagney bis hin zu Bette Davis, Lana Turner oder Humphrey Bogart.

Carl Reiner: Mit seinen Filmen feierte er weltweit Erfolge. (Quelle: Harold Filan/AP/dpa)

Mit „Reichtum ist keine Schande“ (1979) und „Solo für Zwei“ (1984), in den Hauptrollen ebenfalls Steve Martin, landete Carl Reiner weitere Kassenschlager. Als Erfinder der Sitcom-Reihe „The Dick Van Dyke Show“ schrieb Carl Reiner in den 60er Jahren überdies amerikanische Fernsehgeschichte. 

Carl Reiner stand auch selbst hin und wieder vor der Kamera. So war er zum Beispiel in „Ocean’s Eleven“ (2001), „Ocean’s Twelve“ (2004) und „Ocean’s Thirteen“ (2007) zu sehen. Zuletzt war er hauptsächlich an Synchronsprecher tätig. 

„Ich habe das bestmögliche Leben gelebt“

Nur drei Tage vor seinem Tod hatte Reiner sich im Kurzbotschaftendienst Twitter für ein langes und erfülltes Leben bedankt. Er habe durch seine Heirat mit seiner Frau Estelle Lebost und das Großziehen von drei gemeinsamen Kindern das „bestmögliche Leben“ geführt.

Sein ältester Sohn arbeitet ebenfalls als Regisseur. Der 73-Jährige ist mit Filmen wie „Harry und Sally“ (1989), „Schlaflos in Seattle“ (1993) oder „Wo die Liebe hinfällt“ (2005) erfolgreich in die Fußstapfen seines berühmten Vaters getreten.



Quelle

Weiterlesen
Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterhaltung

Michael Wendler in Tangermünde und die Schmach aus Dinslaken

Veröffentlicht

auf

Durch


Hier bin ich Promi, hier darf ich’s sein! Michael Wendler genießt in Tangermünde sein Highlife. In dem östlichen Örtchen erlebt der Sänger seinen persönlichen Osterspaziergang und wird endlich so behandelt, wie es sich gebührt. 

Nicht ohne Grund nennt sich Michael Wendler den „German King of Pop“. Tatsächlich mutet dem 1,84 Meter großen Schlagerbarden etwas Royales an, wie er so mit seiner Laura durch die Gassen von Tangermünde schreitet.

König seiner eigenen Welt 

Mit seinem gerichteten Näschen, seinen dramatisch umhauchten Eyeliner-Augen, seinem perfekt getrimmten Glööckler-Gedächtnis-Bart und dem schelmischen Grinsen im Anschlag, bereit es herauszufeuern, wenn ihm nunmal danach ist, wirkt der Wendler wie ein König. Ein König seiner eigenen Welt.  

In dieser Welt will King Michael natürlich auch so behandelt werden wie ein Oberhaupt mit blauem Blut. Deswegen sitzt der Schmerz über seine Heimat Dinslaken auch heute noch, obwohl er Kosmopolit und Wahl-Floridaner ist, extrem tief. „Ich hatte ja meine Probleme mit dem Bürgermeister von Dinslaken…“, deutet der Wendler an. 

Bürgermeister von Tangermünde kümmert sich ehrenhaft

Ehrvolle Stadtführung durch das Regierungsoberhaupt von Tangermünde: Nimm das, Bürgermeister von Dinslaken! (Quelle: TVNOW)

Jetzt ist der 48-Jährige allerdings mit seiner Liebsten Laura in deren Heimatstadt Tangermünde zugegen, wie wir in der royalen Hochzeitsdoku auf TVNow erfahren. Und in Tangermünde weiß man einen König eben zu nehmen, wenn er sich einem in den Weg stellt. Deswegen lässt sich der Bürgermeister nicht lumpen und gibt dem Wendler eine Stadtführung. Fast zuviel der Ehre für des Wendlers zartes Gemüt. 

„Der berühmteste Bürger Dinslakens“ im Glück 

König Wendler und Lady Laura: Beim royalen Eisschlecken gesichtet. (Quelle: TVNow)König Wendler und Lady Laura: Beim royalen Eisschlecken gesichtet. (Quelle: TVNow)

Es erinnert ihn nämlich auch an das, was ihm, „dem berühmtesten Bürger Dinslakens“ für immer verwehrt blieb. Was war nun in Dinslaken? Was hat man dem Wendler in seiner eigenen Heimat angetan, dass er Haus und Hof verkaufte, über den großen Ozean schipperte, auswanderte und Deutschland nur noch als Ausflugsziel für Stadttouren unter Bürgermeisterführung erträgt? „Die nicht vorhandene Ehre, die einem da entgegengebracht wurde, finde ich beschämend“, löst der Wendler auf.  

Und während er so mit angemessener Entourage durch die Tangermündener Straßen zieht, denkt er sich goethemäßig: „Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel. Zufrieden jauchzet groß und klein; Hier bin ich Promi, hier darf ich’s sein!“



Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

Impfstoff gegen Corona: Wie Gilead, Moderna, Pfizer, BioNTech und CureVac profitieren

Veröffentlicht

auf

Durch



Es ist eine illustre Runde, die US-Präsident Donald Trump (74) da ins Weiße Haus gebeten hat. Vizepräsident Mike Pence (61) sitzt am Tisch, genauso wie Gesundheitsminister Alex Azar (53). Ihnen gegenüber sammeln sich die Schwergewichte der globalen Pharmaindustrie. Die Spitzenleute von Pfizer, Johnson & Johnson, GlaxoSmithKline oder Sanofi sollen Trump und seiner Corona-Taskforce an jenem Märztag erklären, wie schnell die USA mit der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen das Virus rechnen können.

Der Präsident wirkt ungeduldig, er will rasche Lösungen. Weiter als ein paar Sätze kommen weder GlaxoSmithKline-Chefin Emma Walmsley (51) noch John Shiver, die Nummer eins der Impfstoffsparte von Sanofi.

Erst Daniel O’Day (56), ein hoch aufgeschossener Texaner mit kurz geschorenen weißen Haaren, erregt Trumps Aufmerksamkeit. Der Chef des kalifornischen Biotechkonzerns Gilead inszeniert sein vor zehn Jahren entwickeltes Mittel Remdesivir als Hoffnung im Kampf gegen Covid-19. Dabei gibt es zu diesem Zeitpunkt bestenfalls vage Hinweise auf dessen Wirksamkeit.



Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

Sarah Jessica Parker: Sie produziert eine neue Datingshow

Veröffentlicht

auf

Durch



Immer wieder dreht sich bei ihr beruflich alles um die Liebe: Nachdem Schauspielerin Sarah Jessica Parker (55) das Thema als Kolumnistin Carrie Bradshaw in der US-Erfolgsserie „Sex and the City“ (1998-2004) von allen Seiten beleuchtete, entwickelt sie nun zusammen mit dem Kabelsender Lifetime eine Datingshow. In „Swipe Swap“, so der Arbeitstitel, geht es um Singles, die umziehen, um an einem neuen Ort die Liebe zu finden.

Wie „Deadline“ weiter meldet, geht es konkret darum, dass zwei Singles die Plätze tauschen und den Lebensstil des anderen übernehmen: Sie wohnen im Zuhause des anderen, besuchen dessen liebste Orte, treffen die engsten Freunde und die Familie… Ein Schelm, wer sich da an den Weihnachtskultfilm „Liebe braucht keine Ferien“ (2006) mit Cameron Diaz (47), Jude Law (47), Kate Winslet (44) und Jack Black (50) erinnert fühlt.

„Swipe Swap“ ist nicht das erste Projekt, an dem SJP als Produzentin mitwirkt. Die HBO-Serie „Divorce“, in der sie auch die Hauptrolle spielte, lief von 2016 bis 2019. Den Spielfilm „Im Hier und Jetzt – Der beste Tag meines Lebens“ produzierte sie im Jahr 2018. Ein Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt.



Quelle

Weiterlesen

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept