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IAEA-Deal : Proteste im Iran gegen Vereinbarung mit Atombehörde

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IAEA-Deal
Proteste im Iran gegen Vereinbarung mit Atombehörde

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif zusammen mit dem IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in Teheran. Die IAEA kann die Kontrollen des iranischen Atomprogramms vorerst fortsetzen. Foto: Ahmad Halabisaz/XinHua/dpa

© dpa-infocom GmbH

Die internationalen Inspekteure dürfen das iranische Atomprogramm weiter überwachen. Zwar nicht so eng wie bisher, aber schon das bringt die Hardliner in Teheran auf die Palme. Wie reagiert der Westen?

Die Vereinbarung des Irans mit der UN-Atombehörde IAEA über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit hat zu Protesten von Hardlinern und Regierungsgegnern im iranischen Parlament geführt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die geplante Sitzung zum Haushalt des neuen persischen Jahres – ab 21. März – unterbrochen und eine nichtöffentliche Sitzung einberufen. In der soll die neue Vereinbarung mit der IAEA untersucht werden. Irans oberster Führer kündigte zudem an, dass das Land bei Bedarf die Urananreicherung auf bis zu 60 Prozent erhöhen werde.

IAEA-Chef Rafael Grossi hatte am Sonntag in Teheran vom iranischen Atomchef Ali Akbar Salehi die Zusage erhalten, dass die IAEA ihre Kontrollen des iranischen Atomprogramms für drei Monate zumindest eingeschränkt fortsetzen kann. Die Inspekteure hätten zwar nicht den gleichen umfassenden Zugang wie vorher, doch er erwarte, dass sie ihre Aufgabe erfüllen könnten, sagte Grossi nach seiner Rückkehr nach Wien. Die Kontrollen sollen sicherstellen, dass das iranische Atomprogramm nur zivilen Zwecken dient. Die IAEA hofft, binnen drei Monaten eine weiterreichende Lösung zu finden.

Nach Ansicht einiger Abgeordneter steht die Vereinbarung mit Grossi jedoch nicht im Einklang mit dem im November 2020 mit den Stimmen der Hardliner verabschiedeten iranischen Atomgesetz. Außenamtssprecher Said Chatibsadeh hielt dagegen, dass die Zusammenarbeit mit der IAEA ab Dienstag eingeschränkt und zudem das Videomaterial der IAEA-Überwachungskameras für drei Monate konfisziert würden. «Alles im Rahmen des neuen Atomgesetzes», sagte der Sprecher.

Die iranische Atomorganisation AEOI erklärte, wie vom Parlament angeordnet, werde der Iran ab Dienstag mit der IAEA nicht mehr im Rahmen des IAEA-Zusatzprotokolls, sondern lediglich auf der Basis des Atomwaffensperrvertrags zusammenarbeiten. Demzufolge werde es bei Inspektionen der Anlagen Einschränkungen geben.

Die AEOI bestätigte auch, dass die IAEA in den nächsten drei Monaten keinen Zugang mehr zum Videomaterial seiner Überwachungskameras haben werde. Falls in dieser Zeit eine politische Einigung erzielt werden sollte, erhalte die IAEA auch die Videos. Wenn nicht, würden sie gelöscht. Eine Einigung muss laut AEOI in erster Linie eine Aufhebung der US-Sanktionen beinhalten.

Das Wiener Atomabkommen von 2015 zwischen Teheran, den fünf UN-Vetomächten und Deutschland sollte den Iran am Bau einer Nuklearwaffe hindern. Im Gegenzug sollten die Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden. Unter Präsident Donald Trump stiegen die USA jedoch 2018 aus dem Deal aus und verhängten erneut Sanktionen, um den Iran wirtschaftlich niederzuringen. Weil die anderen Partner der Vereinbarung sich faktisch auch an die US-Sanktionen hielten, nimmt seit Mai 2019 auch der Iran Schritt für Schritt von dem Abkommen Abstand und hält zunehmend Abmachungen nicht mehr ein.

Dem Iran geht es dabei hauptsächlich um die Sanktionen, die das ölreiche Land in die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte gestürzt haben. Das könnte im iranischen Wahljahr auch innenpolitische Folgen haben. Teheran erklärt, nicht zu Atomverhandlungen mit der US-Regierung unter Joe Biden bereit zu sein, solange die USA nicht zum Abkommen zurückkehrten und ihre Sanktionen aufheben würden.

Zu den Kernpunkten des Wiener Abkommens zählte, dass der Iran Uran nur zu weniger als vier Prozent anreichern darf. Derzeit wird das chemische Element im Iran auf bis zu 20 Prozent angereichert. «Der Iran wird sich von der arroganten und unfairen Kritik der Amerikaner und Europäer nicht einschüchtern lassen und bei Bedarf den Urananreicherungsgrad sogar bis zu 60 Prozent erhöhen», sagte Ajatollah Ali Chamenei am Montag im Staatsfernsehen. Der oberste Führer hat in allen strategischen Belangen das letzte Wort.

dpa



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Rezept im Video: Leckere Schokoladenmousse mit nur drei Zutaten

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Sehen Sie im Rezept-Video: Gesunde Schokomousse mit drei Zutaten? Das gibt es wirklich!

Hallo, ich bin Denise. Wir machen heute eine Schokomousse, die nicht nur lecker ist, sondern auch gesund und dafür braucht ihr nur drei Zutaten.
Ich weiß, es klingt erst einmal schräg, aber wir brauchen für die Schokomousse eine Avocado, ein bisschen Ahornsirup und ungesüßtes Kakaopulver.
Jetzt geht’s los!
Und jetzt alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Zauberstab pürieren. Jetzt sehen wir schon, dass die Mousse durch die Avocado eine ziemlich feste Konsistenz hat. Die füllen wir jetzt einmal in das Gläschen. Und stellen es ungefähr zwei Stunden in den Kühlschrank.
Das schmeckt ein wenig anders, als man erwarten würde, aber, hey, mit nur drei Zutaten, kannst du ein gesundes Schokomousse zaubern. Probiert es einfach mal aus!



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Corona: «Campen statt Malle» – Wohnmobil-Korso durch Berlin

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Corona
«Campen statt Malle» – Wohnmobil-Korso durch Berlin

Der Camper-Korso zieht durch Berlin. Foto: Christoph Soeder/dpa

© dpa-infocom GmbH

Der Frühling ist fast da und die Camper sind sauer. Zelte und Wohnwagen dürfen sie wegen der Corona-Pandemie nicht aufstellen. Und bald kommen die langen und hoffentlich sonnigen Wochenenden im Mai.

Viele Hundert Camping-Freunde haben in Berlin mit Wohnmobilen und Wohnwagen für eine sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze demonstriert. Sie fuhren in einem sehr langen Wohnmobil-Korso vom Olympiastadion am westlichen Stadtrand der Hauptstadt zum Reichstagsgebäude in Mitte.

Angemeldet waren rund 700 Fahrzeuge. Thomas Albrecht von der Initiative «Campen mit Abstand» sagte, es seien deutlich mehr Teilnehmer gekommen. «Wir sind mehr als 1000.»

«Wir reisen coronakonform» und «Campen statt Malle» stand etwa auf Wohnwagen. Der Start des Camping-Korsos am Mittag verzögerte sich nach Angaben der Veranstalter, weil die Polizei die Strecke änderte. Im Regierungsviertel demonstrierten parallel Gegner der Corona-Beschränkungen.

«Camping mit Abstand ist mit Abstand die beste, sicherste und kontaktärmste Regenerationsform für unsere Familien», betonte die Initiative. «Die langen Einschränkungen des jetzigen Lockdowns nagen immer mehr an den Menschen und den Familien, viele sehnen sich Öffnungsschritte herbei.» Gebraucht würden sichere Bereiche, um Familien Luft zum Durchatmen zu geben.

Der übliche Saisonstart an Ostern war auf den deutschen Campingplätzen in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Nur Dauercamper dürfen in den meisten Bundesländern ihre Wohnwagen beziehen. Die Branche hofft nun auf Lockerungen vor den langen Wochenenden im Mai. Eine Online-Petition fand bislang gut 44.000 Unterstützer.

Max Möhrle vom Internetportal camping.info empfahl trotz allem eine rechtzeitige Reservierung oder Buchung: «Obwohl noch nicht klar ist, wann die Campingplätze öffnen dürfen, sind viele davon schon ausgebucht.»

Der Urlaub mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen war bis zuletzt immer beliebter geworden. 2020 entsprachen 34 Millionen Übernachtungen zwar einem Minus von etwa fünf Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Es war aber immer noch das drittbeste Ergebnis für das Segment.

Nach einer Auswertung des Portals, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist campen in den vergangenen zwei Jahren in den meisten europäischen Ländern teurer geworden. In Deutschland kostet die Übernachtung durchschnittlich 24,53 Euro für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Caravan, Strom und Ortstaxe. Das waren 70 Cent oder rund drei Prozent mehr als beim vorherigen Vergleich 2019.

Camping.info wertete die Tarife von 26.000 Plätzen in Europa aus. Am teuersten ist es demnach in der Schweiz mit durchschnittlich 37,15 Euro pro Nacht. Es folgen die Mittelmeerländer Italien, Kroatien und Spanien. Am günstigsten ist es in Weißrussland mit 11,29 Euro.

Auch innerhalb Deutschlands gibt es Unterschiede. Im Schnitt 29,81 Euro pro Nacht werden in Mecklenburg-Vorpommern fällig, das mit den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen zur Spitzengruppe im Bundesländer-Vergleich zählt. Thüringen ist mit durchschnittlich 20,63 Euro am günstigsten.

dpa



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Corona: «Campen statt Malle» – Wohnmobil-Korso durch Berlin – Wirtschaft

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Berlin (dpa) – Viele Hundert Camping-Freunde haben in Berlin mit Wohnmobilen und Wohnwagen für eine sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze demonstriert. Sie fuhren in einem sehr langen Wohnmobil-Korso vom Olympiastadion am westlichen Stadtrand der Hauptstadt zum Reichstagsgebäude in Mitte.

Angemeldet waren rund 700 Fahrzeuge. Thomas Albrecht von der Initiative «Campen mit Abstand» sagte, es seien deutlich mehr Teilnehmer gekommen. «Wir sind mehr als 1000.»

«Wir reisen coronakonform» und «Campen statt Malle» stand etwa auf Wohnwagen. Der Start des Camping-Korsos am Mittag verzögerte sich nach Angaben der Veranstalter, weil die Polizei die Strecke änderte. Im Regierungsviertel demonstrierten parallel Gegner der Corona-Beschränkungen.

«Camping mit Abstand ist mit Abstand die beste, sicherste und kontaktärmste Regenerationsform für unsere Familien», betonte die Initiative. «Die langen Einschränkungen des jetzigen Lockdowns nagen immer mehr an den Menschen und den Familien, viele sehnen sich Öffnungsschritte herbei.» Gebraucht würden sichere Bereiche, um Familien Luft zum Durchatmen zu geben.

Der übliche Saisonstart an Ostern war auf den deutschen Campingplätzen in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Nur Dauercamper dürfen in den meisten Bundesländern ihre Wohnwagen beziehen. Die Branche hofft nun auf Lockerungen vor den langen Wochenenden im Mai. Eine Online-Petition fand bislang gut 44.000 Unterstützer.

Max Möhrle vom Internetportal camping.info empfahl trotz allem eine rechtzeitige Reservierung oder Buchung: «Obwohl noch nicht klar ist, wann die Campingplätze öffnen dürfen, sind viele davon schon ausgebucht.»

Der Urlaub mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen war bis zuletzt immer beliebter geworden. 2020 entsprachen 34 Millionen Übernachtungen zwar einem Minus von etwa fünf Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Es war aber immer noch das drittbeste Ergebnis für das Segment.

Nach einer Auswertung des Portals, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist campen in den vergangenen zwei Jahren in den meisten europäischen Ländern teurer geworden. In Deutschland kostet die Übernachtung durchschnittlich 24,53 Euro für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Caravan, Strom und Ortstaxe. Das waren 70 Cent oder rund drei Prozent mehr als beim vorherigen Vergleich 2019.

Camping.info wertete die Tarife von 26.000 Plätzen in Europa aus. Am teuersten ist es demnach in der Schweiz mit durchschnittlich 37,15 Euro pro Nacht. Es folgen die Mittelmeerländer Italien, Kroatien und Spanien. Am günstigsten ist es in Weißrussland mit 11,29 Euro.

Auch innerhalb Deutschlands gibt es Unterschiede. Im Schnitt 29,81 Euro pro Nacht werden in Mecklenburg-Vorpommern fällig, das mit den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen zur Spitzengruppe im Bundesländer-Vergleich zählt. Thüringen ist mit durchschnittlich 20,63 Euro am günstigsten.

© dpa-infocom, dpa:210417-99-243537/2



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