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Houston Astris: Die ausspionierten Handzeichen – Sport

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Zu den kurioseren Aspekten in dieser Geschichte über abgefangene Handzeichen im Baseball gehört eine Mülltonne. Sie stand, so schreibt es der Chef der Baseballliga MLB in einem neunseitigen Statement vom Montag, in der Nähe der Bank der Houston Astros. Und sie hatte wohl einen sportlichen Zweck: Durch Auf-die-Tonne-Hauen oder Nicht-auf-die-Tonne-Hauen sollen Spieler neben dem Platz mit Spielern auf dem Platz kommuniziert haben. Sie gaben demnach nach Videoansicht an, was für einen Wurf ihr Schlagmann vom Gegner zu erwarten hatte. Kein Schlag auf die Tonne: hieß meist, dass ein harter Wurf kam. Ein oder zwei Schläge auf die Tonne: langsamere Würfe.

Sign stealing – so nennen sie im Baseball, wenn die Kommunikation zwischen Werfer und Fänger vom Gegner ausspioniert wird. Die Major League Baseball, die US-Liga, bestrafte am Montag die Houston Astros, die mit Hilfsmitteln Sign stealing betrieben haben sollen. Es geht um die Saison 2017 und Teile der Saison 2018. Nicht allein wegen des Vergehens an sich ist die Sache brisant, sondern auch, weil die Astros 2017 die World Series – also den Titel – gewannen. Es sei „unmöglich zu bestimmen, ob das Vorgehen die Ergebnisse auf dem Feld beeinflusste“, schreibt Ligachef Robert D. Manfred in seinem Statement. Aber: „Die Annahme von manchen, dass es das tat, verursacht erheblichen Schaden für das Spiel.“

Die fatale Auswechslung des Werfers Zack Greinke

Die Washington Nationals gewinnen zum ersten Mal die World Series im Baseball. Das entscheidende siebte Spiel dieser Serie, bei der es keinen einzigen Heimsieg gibt, wird wegen eines schweren Coaching-Fehlers der Houston Astros in Erinnerung bleiben.


Von Jürgen Schmieder


Als Konsequenz suspendierte die Liga den General Manager der Astros, Jeff Luhnow, und Cheftrainer A.J. Hinch für ein Jahr – beide entließ der Klub am Montag. Zudem müssen die Astros fünf Millionen Dollar Strafe zahlen. Die Astros dürfen darüber hinaus bei den Drafts (also der jährlichen Talenteauswahl) 2020 und 2021 erst ab der dritten Runde mitmachen.

Um Sign stealing zu verstehen, muss man etwas über die Rolle des Werfers im Baseball wissen. Dieser kann den Ball ganz unterschiedlich schmeißen, sei es knallhart, sei es mit Effet. Seine Entscheidung für einen Wurf hängt auch davon ab, was ihm sein Fänger per Handzeichen signalisiert. Wer diese Handzeichen sieht, weiß also Bescheid über den kommenden Wurf.

Die Tradition des Zeichen-Ausspionierens ist lang im Baseball, und die Praxis ist grundsätzlich nicht verboten. Erkennt ein Spieler auf dem Platz die Signale mit dem bloßen Auge und gibt das weiter an seinen Schlagmann, dann ist das zum Beispiel okay. Nicht erlaubt aber ist, elektronische Hilfsmittel zu verwenden.

Die Astros sollen zwei Methoden verwendet haben

Anlass für die Untersuchung gegen die Astros war ein Medienbericht des Portals The Athletic vom November. Der Werfer Mike Fiers, früher bei den Astros, und anonyme Quellen berichteten darin von unerlaubten Vorgängen. Die Liga sprach daraufhin mit 68 Zeugen, wertete E-Mails und Textnachrichten aus, schaute sich Videos und Fotos an. Manfreds Statement zufolge hatten die Astros zwei Methoden. Einerseits das Auswerten per Kamera in einem Raum, in dem Klub-Mitarbeiter Schiedsrichter-Entscheidungen überprüfen konnten. Zunächst habe ein Spieler die Informationen weitergetragen, später sei dies per Telefon erfolgt, manchmal auch per Nachricht auf Smartwach oder Smartphone. Später in der Saison sei die zweite Methode hinzugekommen: Bildschirme in Banknähe und der Einsatz der Mülltonne.

Schon im Herbst 2017 waren die Boston Red Sox beim Zeichenlesen und -weitergeben per Hilfsmittel aufgeflogen – sie hatten Smartwatches eingesetzt. Die Folge: eine Geldstrafe. Den MLB-Klubs wurde laut Manfred seinerzeit nochmals mitgeteilt, dass elektronische Hilfsmittel nicht erlaubt sind. Man werde Regel-Verletzungen künftig „äußerst ernst“ nehmen. Manager und Trainer würden bei Verfehlungen die Konsequenzen tragen. Die Astros aber sollen weiterhin Monitore genutzt haben, um Handzeichen zu entschlüsseln. Trotz eines erneuten und weitergehenden Hinweises der Liga an alle Klubs hätten die Astros teils auch in der Saison 2018 den Video-Raum fürs Dekodieren von Handzeichen genutzt. Schließlich hätten die Spieler die Praxis nicht mehr für effektiv gehalten.

Ligachef Manfred bezeichnete die Vergehen zwar als getrieben und ausgeführt von Spielern. Nur Alex Cora als Teil des Trainerteams und einfache Angestellte seien involviert gewesen. Jedoch seien General Manager und Cheftrainer dafür verantwortlich, dass die Spieler die Regeln verstehen und einhalten. General Manager Luhnow gab in einem Statement an, nichts von Regelverletzungen gewusst zu haben. Hätte er von Fehlverhalten gehört, hätte er es beendet. Laut Manfred soll er indes etwas gewusst, der Sache aber nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet haben. Trainer Hinch teilte mit, er habe – ohne beteiligt gewesen zu sein – die Praxis nicht unterbunden, was ihm sehr leid tue. Der Astros-Besitzer soll nichts von der Causa gewusst haben.

Ins Visier der Liga gerieten kürzlich auch die Boston Red Sox, die 2018 den Titel holten. Sie sollen 2018 erneut Handzeichen auf unerlaubte Weise abgefangen haben. Die Liga untersucht dies. Auch den Boston-Trainer könnten drastische Sanktionen treffen: Es ist der frühere Astros-Mitarbeiter Cora.

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Interview von Johannes Knuth




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Herthas potenzielle Zukunft ist unzufrieden: Klinsmanns Umbau und die Folgen

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Audio: Inforadio | 29.01.2020 | 08:15 Uhr | Dennis Wiese | Bild: imago images/Matthias Koch

Der Umbau unter Klinsmann und seine Folgen

Herthas potenzielle Zukunft ist unzufrieden

Der Umbruch bei Hertha BSC löst Unruhe aus. Arne Maier, Salomon Kalou und Niklas Stark haben sich zuletzt unzufrieden mit ihrer aktuellen Situation gezeigt. Mit Maier würde der Verein mehr verlieren als nur einen talentierten Fußballspieler. Von Christian Dexne

Maier, Kalou und Stark äußern sich unzufrieden

Nach Arne Maier, der sich offensiv einen schnellen Vereinswechsel wünscht, haben sich inzwischen auch Salomon Kalou und Niklas Stark mit kritischen Tönen zu Wort gemeldet. Kalou beklagt fehlenden Respekt. „Ich bin nicht erst fünf Tage oder Monate hier, sondern fast sechs Jahre – und habe immer meine Tore gemacht. Ich brauche deswegen keine Sonderbehandlung. Aber es geht mir um Respekt. Und der fehlt massiv“, beklagte der Stürmer, der zuletzt Einzeltraining absolvieren musste und am Mittwoch beim Training gar nicht zu sehen war, in der „Berliner Zeitung“.

Niklas Stark führte zwar zuletzt in Wolfsburg Herthas Mannschaft noch als Kapitän auf das Feld, doch auch er äußerte sich jetzt unzufrieden. Gegen Schalke droht ihm erneut der Platz auf der Ersatzbank, da der zuletzt gelbgesperrte Boyata wieder eingesetzt werden kann. „Mit mir hat der Trainer noch nicht gesprochen“, sagte der Verteidiger der „Berliner Morgenpost“. Schon zu seiner Aussortierung im Dezember habe der Trainer ihm nichts erklärt. „Das hätte ich mir anders gewünscht“, sagte Stark am Mittwoch dazu.

Herthas potenzielle Zukunft ist unzufrieden

35 Millionen Euro für Konkurrenten von Arne Maier

Insgesamt 35 Millionen Euro hat Hertha BSC in diesem Winter für zwei Konkurrenten von Maier im defensiven Mittelfeld ausgegeben. Santiago Ascacibar ist unter Klinsmann schon jetzt gesetzt und wenn Lucas Tousart im Sommer kommt, wird der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte wohl kaum als Ergänzungsspieler vorgesehen sein.

So stellt sich für Maier tatsächlich die Frage nach einer Perspektive. Michael Preetz betonte zwar Anfang der Woche in der Sendung „Wontorra on Tour“ bei „Sky“, man denke überhaupt nicht darüber nach, Arne Maier abzugeben, sondern wünsche sich den Jungen topfit und gesund auf dem Platz – doch angesichts der auch danach wiederholten Wechselabsichten deutet vieles eher auf eine Trennung hin.

Maier – der Beste aus dem Jahrgang 1999

Hertha muss für den sportlichen Neubau Opfer bringen

Doch verlieren würde der Verein gleichzeitig ein Stück Identität. Maier kam in der E-Jugend zu Hertha BSC. Axel Kruse, Herthas ehemaliger Kapitän, forderte im „Hauptstadtderby“, dem rbb Fußball-Podcast: „Ich glaube, Klinsi muss ein bisschen vorsichtig sein. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn Michael Preetz mal dazwischen kloppen würde. Arne Maier abzugeben, der das Gesicht von Hertha werden sollte: Das geht gar nicht.“

Damit spricht Kruse vielen Hertha-Fans aus dem Herzen. Doch gleichzeitig wird durch die Diskussion um Arne Maier auch deutlich: Hertha muss für den sportlichen Neustart Opfer bringen. Vielleicht sogar eines der größten Talente.   

Rotes Signal für den eigenen Nachwuchs



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Super Bowl, Felix Magath, Marius Riedel

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Ein 30-sekündiger Werbespot kostet 5,6 MIO US$ beim 54. Super Bowl!! Weitere Top-Themen:
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Alexander Zverev – Schläger heil, Barriere durchbrochen – Sport

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Am Ende hob er kurz den rechten Zeigefinger, lächelte und schickte einen Blick auf die Tribüne, wo der Vater, die Freundin, der Sparringspartner und der Fitnesscoach zusammensaßen. Dann zog er langsam das Stirnband aus dem Haar, ging zum Handschlag mit dem Gegner Stan Wawrinka ans Netz und trat ans Stadionmikrofon. „Sie können sich nicht vorstellen, was mir das bedeutet!“, sagte Alexander Zverev, sichtlich bewegt, ins weite Rund. Sein Vater Alexander Zverev senior, der auch sein Trainer ist, wischte sich in der Spielerbox über die Augen. Aber es konnte auch ein Staubkorn gewesen sein.

Womöglich war dies die größte Überraschung, zumindest aber ein kleines Steinchen im großen Mosaik des Erfolgs, dass Alexander Zverev, 22, nicht nur beim Matchball, als Wawrinka eine Vorhand verschlug, sondern während der gesamten Partie so ruhig und kontrolliert geblieben ist. Kein Gebrüll, kein Tänzchen, nicht einmal ein Kniefall. Und das von einem jungen Hitzkopf, der noch vor einem Jahr bei seiner Achtelfinal-Niederlage an gleicher Stelle seinen Schläger aus Wut mit gewaltigen Hieben in Trümmer zerlegt hatte.

18 vergebliche Anläufe für ein Halbfinale? „Ich habe es vielleicht zu sehr gewollt“, gibt Zverev zu

„Vielleicht werde ich älter. Ich habe versucht, das zu ändern“, sagte Zverev nach der Partie. Erstmals in seiner Karriere hat er sich bei den Australian Open in Melbourne in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers durchgeschlagen, mit dem 1:6, 6:3, 6:4, 6:2-Sieg gegen den 34-jährigen Schweizer Wawrinka, den Turniersieger von 2014. Es fühlte sich an, als habe er „eine Barriere durchbrochen“. Von einem Titeltriumph in der Rod-Laver-Arena ist Zverev zwar immer noch zwei Matches entfernt, und am Freitag wird er gegen den Österreicher Dominic Thiem, der den Weltranglistenersten Rafael Nadal bezwang, zunächst um den Einzug ins Finale spielen müssen. Aber nachdem er wie ein Bulldozer seine mentale Blockade fortgeräumt hat, erscheint wenig unmöglich.

Die staunenden Zuschauer im Rücken: Alexander Zverev auf dem Weg in sein erstes Grand-Slam-Halbfinale.

(Foto: KAI PFAFFENBACH/REUTERS)

18 Anläufe hatte Zverev bei den Grand- Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York zuvor unternommen, immer, wenn es ernst wurde, stand er wie vor einer Wand. Als bestes Ergebnis wurde bislang das Viertelfinale in Roland Garros für ihn vermerkt, das er zweimal (2018, 2019) erreichte. „Ich habe es vielleicht zu sehr gewollt, ich habe es vielleicht zu professionell gemacht“, glaubt Zverev nun. Er sei, sobald er sich auf seiner Mission wähnte, nicht mehr mit Freuden ausgegangen, habe keine Restaurants besucht, mit niemandem geredet. Es klingt, als seien die Grand Slams, der Goldstandard im Tennis, zur Obsession geworden.

Vielleicht wollte der Hochbegabte wirklich zu schnell zu viel. Zverev, der Ungeduldige, hat auf seinem recht kurzen Karriereweg eine beachtliche Kollektion an jenen Pokalen eingeheimst, die weniger mit Bedeutung aufgeladen sind als die Silberschüssel der Australian Open, die am Sonntag vergeben wird. Elf Titel auf der ATP-Tour stehen für ihn zu Buche, darunter der Sieg beim ATP-Finale 2018 in London. Zwischenzeitlich stieg er zur Nummer drei der Weltrangliste auf. Von da an galt er als gefährlichster Herausforderer des Tennis-Triumvirats: Roger Federer, 38, Rafael Nadal und Novak Djokovic, beide 32.

Nummer sieben

Alexander Zverev ist bei den Australian Open als siebter deutscher Spieler in das Halbfinale eines Grand Slams eingezogen – als erster seit Tommy Haas 2009 in Wimbledon. Der bisher letzte Finalist war Rainer Schüttler 2003 bei den Australian Open (gegen Andre Agassi). Ein Sieg gelang zuletzt Boris Becker (1996 in Melbourne). Halbfinalisten in der Profi-Ära (seit 1968) 18 Boris Becker (zwischen 1985 und 1996) 6 Michael Stich (1991 – 1997) 4 Tommy Haas (1999 – 2009) 2 Rainer Schüttler (2003 und 2008) 1 Nicolas Kiefer (2006) 1 Karl Meiler (1973) 1 Alexander Zverev (2020)

Doch statt die Großen Drei mit Schwung vom Sockel zu stoßen, wurde er häufig selbst aus dem Tableau katapultiert, vorigen Sommer in Wimbledon schon in Runde eins. Deshalb hält er auch wenig von oft gehörten Thesen, dass es die drei vermeintlich alten Männer sind, die der anstürmenden Jugend ständig die Tour vermasseln, als handle es sich um eine Tennisversion von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ mit dem weißbärtige Zauberer Gandalf und seinem Ruf: „Du kannst nicht vorbei!“ Ein Mythos, wie Zverev erklärte: Denn so häufig habe er sich mit dem Trio bei den Grand Slams in Wahrheit gar nicht auseinandergesetzt. Er stand sich stattdessen eher selbst im Weg. Nach Wimbledon, dem Tiefpunkt im letzten Jahr, trennte er sich von seinem Trainer Ivan Lendl. Die privaten und beruflichen Probleme, über die er klagte, sind mittlerweile gelöst, auch wenn ihn der Rechtsstreit mit seinem früheren Manager Patricio Apey noch eine Weile beschäftigen dürfte.

Und so war es vielleicht ganz heilsam, dass er diesmal ohne Hoffnungen nach Melbourne kam. Zu Beginn des Jahres hatte er beim ATP-Cup in Brisbane „verheerend gespielt“, wie er selbst sagte. Sein Zitteraufschlag wirkte beängstigend, er verlor alle drei Matches. Der Teamverantwortliche, Boris Becker, riet ihm dringend, seine Einstellung zu überdenken und sich schleunigst einen neuen Trainer zu suchen.

Zverev schlug alle guten Ratschläge in den Wind. „Es liegt nicht an meinem Team“, sagte er: „Es liegt an mir.“ Nach der Erfahrung von Brisbane trainierte er wie nie zuvor, sagte er, manchmal sieben Stunden am Tag, bis er sich wieder sicher im Umgang mit dem Racket wähnte.

2020 Australian Open - Day 10

„Es liegt nicht an meinem Team. Es liegt an mir“: Alexander Zverev.

(Foto: Cameron Spencer/Getty Images)

Zwar lief auch das Match gegen den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Wawrinka am Mittwoch zunächst nicht nach Plan. Sein Aufschlag ließ ihn anfangs im Stich, er verlor den ersten Satz schnell 1:6, weil Wawrinka sich keine Fehler leistete und die Bedingungen bei Temperaturen um 32 Grad ungewohnt für ihn waren. Doch er behielt die Nerven. Im zweiten Satz verbesserte sich sein Service, er gewann alle fünf Aufschlagspiele ohne Punktverlust und nutzte seine Chance zum Break zum 5:3. Als auch der dritte Satz gewonnen war, öffnete sich endlich, im 19. Anlauf, der Spalt zum Halbfinale.

Zverev hat anschließend seinem Vater gedankt, in einer burschikos-liebevollen Art, in der das nur ein Sohn kann: „Er ist einer von diesen normalen Trainern, die ihre Spieler nicht besonders mögen“, erklärte er unter dem Gelächter des Publikums in der Arena. Dann wurde er ernst: „Er hat mich zu dem Tennisspieler gemacht, der ich bin.“ Und deshalb wird es auch keine Änderungen in seinem Betreuerteam geben. Wenn sein Vater ihm sage, er sei müde, „dann verstehe ich das, und wir holen Hilfe“. Aber er sehe keinen Grund, zu radikalen Lösungen. Er glaube, dass sein Vater „für lange Zeit Teil meines Teams bleiben werde“.



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