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Hansa Rostock will seine Minimalchance nutzen

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Die Drittliga-Fußballer von Hansa Rostock wollen ihre wohl letzte Chance nutzen, um doch noch die Relegation zur 2. Bundesliga zu erreichen. Dafür muss im Heimspiel am heutigen Mittwoch gegen den KFC Uerdingen unbedingt ein Sieg her.

Aber auch drei Punkte im Ostseestadion könnten der „Kogge“ nicht reichen, wenn parallel Eintracht Braunschweig gegen Waldhof Mannheim und der FC Ingolstadt gegen den 1. FC Magdeburg gewinnen. Dann wäre der Traum von der Rückkehr in die 2. Liga für die Mecklenburger bereits am vorletzten Spieltag geplatzt.

Auch für Stürmer Pascal Breier ist die Lage klar. „Abgehakt ist die Saison noch nicht, aber wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand“, sagte der 15-fache Rostocker Torschütze: „Wir müssen darauf hoffen, dass die Konkurrenz Federn lässt.“

Fehlen wird beim letzten Heimspiel der Saison Kai Bülow. Der 34-jährige Routinier, der am Saisonende seine Karriere beendet, hatte bei der 1:3-Niederlage am vergangenen Samstag bei den Würzburger Kickers die fünfte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt.



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Sané-Unterschrift beim FC Bayern steht unmittelbar bevor

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München (dpa) – Leroy Sané ist schon in München, sein Wechsel zum FC Bayern rückt immer näher. Der 24 Jahre alte Fußball-Nationalspieler absolvierte nach Informationen der „Bild“-Zeitung den obligatorischen Medizincheck.

Der Noch-Außenstürmer von Manchester City war demnach am Mittwochabend in der bayerischen Landeshauptstadt angekommen. Neben der „Bild“ berichteten dies auch das BR Fernsehen und der Pay-TV-Sender Sky. Nach seiner Ankunft absolvierte Sané bereits erste Tests, die er am Donnerstag fortsetzte. Offizielle Stellungnahmen lagen zunächst nicht vor.

Sané gilt als Schlüsselpersonalie für den FC Bayern. Manchester City wollte noch vor einem Jahr angeblich mindestens 100 Millionen Euro Ablöse. Nachdem Sané jedoch einen Kreuzbandriss erlitten hatte, war der Transfer nicht zustande gekommen.

Es wird davon ausgegangen, dass der deutsche Rekordmeister dem 21-maligen Nationalspieler einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren angeboten hat. Medienberichten zufolge soll der Wechsel die Bayern nun weniger als 50 Millionen Euro Ablöse kosten.

Der Kontrakt des 24-Jährigen bei Pep Guardiolas Man City wäre eigentlich bis zum 30. Juni 2021 gültig. Sané war im Sommer 2015 vom FC Schalke in die Premier League gewechselt.

Sané wird nach Keeper Alexander Nübel vom FC Schalke 04 und dem erst 18 Jahre alten Innenverteidiger Tanguy Nianzou Kouassi von Paris Saint-Germain der dritte Neuzugang der Bayern für die nächste Saison sein. Nübel kam ablösefrei und bekam einen Vertrag über fünf Jahre. Kouassi unterschrieb einen Kontrakt, der bis zum 30. Juni 2024 gültig ist. Mit dem Sané-Transfer wird der zum Sportvorstand beförderte Hasan Salihamidzic Trainer Hansi Flick auch einen Wunsch erfüllen.

„Wenn ich jetzt eine Position nennen müsste, dann würde ich die Außenbahnen – ob als Außenverteidiger oder als Außenstürmer – nennen“, hatte Flick im vergangenen Monat auf die Frage geantwortet, auf welcher Position er sich am ehesten noch eine Verbesserung des Kaders vorstellen könne.



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„Athletin A“ auf Netflix: Doku arbeitet Missbrauch durch Larry Nassar im Turnen auf

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Turnen ist ein Sport, der von der Illusion lebt. Auf der Matte oder an den Geräten geht es nicht nur darum, einfach ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder objektiv besser als ein Gegner zu sein. Die Übungen müssen auch technisch korrekt durchgeführt werden, sie müssen anmutig, leicht und ästhetisch aussehen. Der schöne Schein ist viel wert – vor allem im Damenturnen.

Die schmutzige Wahrheit hinter dieser Fassade enthüllte der Fall Larry Nassar auf schockierende Art und Weise. Nassar arbeitete fast 30 Jahre lang für den US-Turnverband USA Gymnastics, davon 18 Jahre als Mannschaftsarzt der Frauen. 2015 wurden erstmals Vorwürfe öffentlich, wonach Nassar junge Turnerinnen sexuell missbraucht habe. Daraus wurde einer der größten Missbrauchsskandale in der Geschichte der USA überhaupt: Nassar wurde zu insgesamt bis zu 175 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Dokumentarfilm „Athlete A“, der auf Netflix zu sehen ist, zeigt, wie das System Nassar funktionierte – und nimmt dabei keine Rücksicht auf den Zuschauer.

„Athletin A“ auf Netflix: So klar, dass es fast schon wehtut

In einer Klarheit, die beim Zuhören fast schon wehtut, schildern ehemalige Turnerinnen, wie der Mannschaftsarzt sie bei Behandlungen unangemessen berührte und missbrauchte. Eine Turnerin berichtet sogar von einem Missbrauch, während ihre Mutter im Zimmer war – und nichts bemerkte. Insgesamt beschuldigten mehr als 265 Turnerinnen Nassar öffentlich, darunter auch Simone Biles, die derzeit beste Turnerin der Welt. Für sie alle wurde der Traum von der Turnkarriere zum Albtraum.

Ebendieser Traum war es auch, der es dem Mannschaftsarzt möglich machte, über Jahre nahezu unbemerkt sein Unwesen zu treiben. Die Athletinnen, die meisten von ihnen im Teenageralter oder sogar noch jünger, trauten sich nicht, ihre Karriere durch Vorwürfe gegen den Arzt aufs Spiel zu setzen. Viele hielten die Praktiken Nassars auch für normal – Nassar selbst rechtfertigte verschiedene Arten des Missbrauchs durch angebliche osteopathische Techniken.

Missbrauchte US-Turnerinnen: keine Opfer, sondern Überlebende

Die Doku von Bonni Cohen und Jon Shenk zeichnet den schweren Kampf der Turnerinnen bis zur Gerechtigkeit nach. Sie wollen sich nicht als „Opfer“ bezeichnen, sondern als survivors, als Überlebende. So traten sie in dem Prozess gegen Nassar, der im Januar 2018 endete, auf. Die gesamte Sportwelt nahm damals die Enthüllungen schockiert auf.

Im inneren Zirkel von USA Gymnastics waren die Vorwürfe allerdings schon lange bekannt gewesen. Die Turnerin Maggie Nichols hatte sich intern als Erste über Nassar beschwert, weil er sie „komisch berührt“ habe. Dennoch hatte die Führung um Verbandspräsident Steve Penny nichts unternommen. In den Akten tauchte Nichols jahrelang als „Athletin A“ auf, erst beim Prozess traute sie sich, mit ihrem eigenen Namen und Gesicht aufzutreten.

In der Öffentlichkeit brachte Rachael Denhollander 2016 den Stein ins Rollen, die in einem Interview mit dem „Indianapolis Star“ von dem Missbrauch durch Nassar berichtet hat. Daraufhin meldeten sich Dutzende ehemalige Turnerinnen, denen Ähnliches widerfahren war. Eindrucksvoll konfrontierten viele von ihnen ihren Peiniger im Prozess mit ihren Vorwürfen, Gefühlen und Verletzungen.

Larry Nassar vor Gericht: Sexueller Missbrauch: So erbärmlich verteidigt sich der Ex-Teamarzt der US-Turnerinnen

 

Kinder im Leistungssport – ein gnadenloses System

Der Prozess gegen Larry Nassar fand großes öffentliches Interesse und gewährte bereits Einblicke in die grausamen Zustände im US-Turnen. Die Netflix-Doku zeigt noch einmal deutlicher, in welches System Nassar und die Turnerinnen eingebettet waren, sodass der Missbrauch jahrelang im Verborgenen weitergehen konnte. Selbst Weltklasse-Turnerinnen sind oft noch Teenager, die meisten von ihnen kommen schon mit zehn Jahren in die Obhut von Trainern, die sie mit teils brutalen Methoden zu Athletinnen auf höchstem Niveau formen wollen.

„Man konnte so grausam wie nötig sein, um aus Sportlern rauszuholen, was man wollte“, erinnert sich Jennifer Sey, US-Landesmeisterin von 1986. Der Übergang zwischen gnadenlosem Training und Missbrauch sei oft fließend gewesen. Den Sportlerinnen wurde systematisch ihr Selbstwertgefühl geraubt, wer aufmuckte, lief Gefahr, seinen Platz zu verlieren. In ihrem jungen Alter war vielen, an denen Nassar sich verging, gar nicht klar, welches Unrecht ihnen geschah. Nassar erschlich sich das Vertrauen der Mädchen, er sei der einzige nette Erwachsene in jenem Umfeld gewesen, erinnert sich eine Turnerin. Er nutzte aber auch das Klima der Angst aus, das in den Trainingscamps herrschte. 

„Athletin A“ stellt zu Recht die Stärke der Sportlerinnen in den Vordergrund, die öffentlich über ihre Erlebnisse sprechen und mit ihren Vorwürfen wahrscheinlich noch viele andere Mädchen vor ähnlichen Erlebnissen bewahrt haben. Deutlich erkennbar ist aber auch, welche psychischen Schäden sie aus ihrer Turnkarriere davongetragen haben. Sicherlich in erster Linie durch einen perversen Mannschaftsarzt, mindestens indirekt aber auch durch ein System, das Minderjährige mit aller Macht zu Leistungssportlern trimmen will. Daran sollte man denken, wenn man spätestens bei den nächsten Olympischen Spielen wieder bewundert, wie 15-Jährige scheinbar schwerelos durch die Luft schweben.



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Bayerns Abwehrchef – Alaba: Noch keine Entscheidung über Zukunft

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München (dpa) – David Alaba hat noch keine Entscheidung über eine Vertragsverlängerung beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München getroffen.

Über diese Frage mache er sich „im Moment keine Gedanken“, sagte der Österreicher dem „Kicker“. „In den letzten Wochen lag der Fokus auf den sportlichen Aufgaben, daran ändert sich auch in den nächsten nichts“, meinte Alaba.

Der 28 Jahre alte Profi hat bei den Münchnern noch einen Vertrag bis 2021. Wann er seine Entscheidung treffe, wisse er nicht, sagte der Abwehrchef der Bayern. „Aber ich werde sie irgendwann treffen müssen.“ Die ungeklärte Zukunft belaste ihn aber nicht, sagte er. Neben Franck Ribéry und Thomas Müller ist Alaba mit neun deutschen Meisterschaften Titel-Rekordhalter bei den Münchnern.



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