Connect with us

Unterhaltung

Gürtelrose: Wer Windpocken hatte, gehört zur Risikogruppe! Was Sie wissen müssen

Published

on


Ursache und Risikofaktoren: Wer Windpocken hatte, gehört zur Risikogruppe: Was Sie über Gürtelrose wissen müssen

Viren, die Windpocken bringen, verbleiben im Körper lebenslang und können später Gürtelrose (Zoster) auslösen. Wie das den „Zombie-Viren“ gelingt, was sie wieder weckt und ob Gürtelrose ansteckend ist. FOCUS Online sprach mit Klinikchefin Bernadette Eberlein.

Ansteckende Hautkrankheiten wie Windpocken, Masern und Röteln haben eines gemeinsam: Sie werden durch Viren übertragen. Während jedoch bei Masern und Röteln die Viren nach überstandener Infektion aus dem Körper so gut wie verschwunden sind, ist das bei Windpockenviren, medizinisch Varizella-Zoster-Virus nicht der Fall.

Das Immunsystem kann die Zoster-Viren nicht vollständig eliminieren, sondern nur zurückdrängen und in Schach halten. Dabei bleiben die Erreger latent infektiös und können letztlich jederzeit wieder reaktiviert werden.

Spannend, aber gerade keine Zeit?

Zuerst Windpocken, dann Gürtelrose

Wie geschieht das genau? Am Anfang steht die Windpocken-Infektion. Besonders viele Viren enthalten die Windpocken-Bläschen. Heilen die Pusteln ab, zieht sich ein Teil der Viren von der Haut aus an den Nervenbahnen entlang in den Körper zurück. In bestimmten Nervenknoten, den Spinalganglien innerhalb des Wirbelkanals, endet der Rückzug, manchmal auch in Hirnnerven.

„Varizella-Zoster-Viren haben die Eigenschaft, ihre DNA in die ganglionäre DNA einzubringen und auf diese Weise inaktiviert in unseren Zellen zu verbleiben“, erklärt Bernadette Eberlein den Trick der Viren. Die Professorin ist Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der TU München und behandelt unter anderem auch Patienten mit Gürtelrose.

In den Ganglien kontrollieren Immunzellen die Viruspartikel und halten sie sozusagen in Schach. Die Virus-DNA kann jedoch durch bestimmte Reize oder Einflüsse noch Jahrzehnte später reaktiviert werden. Neue, infektiöse Viruspartikel bilden sich, verlassen die Nervenknoten und wandern entlang der Nervenstränge zurück zur Hautoberfläche. Schmerzen der betroffenen Nerven und Hautbläschen am Austrittsort dieser Nerven sind dann die Hauptsymptome der Gürtelrose.

Risikofaktoren der Gürtelrose – was die inaktivierten Viren wieder wecken kann

Tatsache ist, dass Zoster-Viren über eine lange Zeit hinweg vom Immunsystem unterdrückt werden und dann plötzlich wieder aktiv werden. Als Risikofaktoren gelten:

  • Abwehrschwäche
  • Stress
  • UV-Licht
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Depression
  • COPD
  • Diabetes
  • Alter

Alles, was das Immunsystem schwächt, kann letztendlich Gürtelrose begünstigen. „Vor allem ist es jedoch das fortgeschrittene Alter, weil dabei die Abwehrkräfte nachlassen“, betont die Expertin. Aus ihrer Erfahrung in der Klinik ließe sich jedoch nicht immer nachvollziehen, was letztendlich der Auslöser war für den Ausbruch einer Gürtelrose – ebenso, wie noch nicht ganz erforscht ist, was bei dieser Reaktivierung genau in den Zellen passiert.

Zusätzlich stehen manche Medikamente unter Verdacht, das Risiko für Gürtelrose zu erhöhen, etwa Statine, also Blutfettsenker. Dazu liefern Studien jedoch widersprüchliche Ergebnisse. Wenn ein Patient die für ihn nötigen Statine nicht einnimmt und deshalb Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommt, dafür aber ein geringfügig erhöhtes Risiko für Gürtelrose hat, stehen Nutzen und Risiko im falschen Verhältnis. Diese Abwägung sollten Arzt und Patient miteinander besprechen.

Was Zoster-Viren, Herpes und Papillomviren gemeinsam haben

Für Varizella-Zoster-Viren sind also drei Stadien typisch:

1. Primärinfektion: Zuerst lösen sie Windpocken aus.

2. Latenz: Nach der Windpockeninfektion ziehen sich die Viren in den Körper zurück, sind inaktiviert, aber latent infektiös.

3. Reaktivierung: Bestimmte Faktoren können sie dann sozusagen wieder aufwecken, aus dem inaktiven Virusgenom bilden sich aktive Viren und führen zur Gürtelrose.

Diesen Kreislauf beherrschen nicht nur Herpes-Zoster-Viren, sondern auch die anderen Mitglieder der großen Familie der Herpes-Viren – zu der auch das Varizellen-Virus gehört. Allgemein bekannt sind in diesem Zusammenhang Herpes-simplex-Viren, die etwa Lippenbläschen auslösen. Wer betroffen ist, weiß: einmal Herpes, immer Herpes.

„Auch Papillom-Viren haben übrigens diese Eigenschaft der Latenz“, ergänzt die Expertin. Humane Papillom Viren (HPV) können je nach Typ gutartige Warzen hervorrufen, beispielsweise Feigwarzen, aber auch bösartige Tumoren, etwa Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) bei der Frau, und beim Mann Peniskrebs. Allerdings ziehen sie sich nicht in Ganglien zurück, sondern bleiben latent in der Haut, bis sie erneut aktiv werden.

 

Alle wichtigen Meldungen zum Coronavirus im FOCUS-Online-Newsletter. Jetzt abonnieren.

 
 

Corona-Virus und Reinfektion – ähnlich wie bei Zoster?

Auch für das Coronavirus Sars-CoV-2 wurde diskutiert, ob es über die Fähigkeit der Latenz und der Reaktivierung verfügt, Stichwort Reinfektion. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass dies möglich sei. „Das würde auch nicht zu den Eigenschaften der Coronaviren passen, die wir ja schon seit langem kennen“, stellt Bernadette Eberlein klar.

Gürtelrose ist ansteckend – aber anders, als gedacht

Eine der wichtigsten Fragen in Zusammenhang mit Herpes Zoster ist jedoch – kann ich mich bei jemandem anstecken, der gerade Gürtelrose hat? „Ja, aber nicht mit Herpes Zoster, sondern mit Windpocken“, berichtet die Dermatologin. Anstecken kann sich also jeder, der nicht gegen Windpocken geimpft ist und Windpocken noch nicht hatte. Diese Personengruppe kann beim engen Kontakt mit einem Zosterpatienten Windpocken bekommen. Vor allem die frischen, mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen des Hautausschlags, sind hoch infektiös.

Die Voraussetzung, Gürtelrose zu entwickeln, ist also immer eine bereits überstandene Windpockeninfektion. Nur die reaktivierten Viren führen zur Gürtelrose. 95 Prozent der Menschen über 50 Jahren hatten als Kind Windpocken. Rund ein Drittel von ihnen erkrankt mindestens einmal im Leben an Gürtelrose. Viele der Jüngeren dagegen sind gegen Windpocken geimpft, haben also keine aktive Infektion durchgemacht und wahrscheinlich kein latentes Zoster-Risiko. Seit wenigen Jahren gibt es eine spezielle Zoster-Impfung für über 50-Jährige. Sie mindert dieses Risiko ebenfalls. 

12 E-Bikes im Test: Nur vier sind gut, bei zweien ging der Akku in Flammen auf

Mehr zum Thema Gesundheit

  • So wie Sie wollen Ihre Darmbakterien gut essen. Füttern Sie allerdings die falschen, kann das krank machen. Denn die Ernährung beeinflusst Ihr Immunsystem. Experten erklären, womit Sie Ihre Darmschleimhaut ganz einfach gesund essen können:  Welche Lebensmittel den Darm zerstören – und was ihn schützt
  • Während ein Herzinfarkt bei einigen Menschen sehr plötzlich und ohne Vorboten kommt, bemerken rund 50 Prozent der Betroffenen schon vorab erste Symptome. Wann Sie sofort die 112 wählen sollten:

Übelkeit kann Warnzeichen für Herzinfarkt sein: Bei 5 Anzeichen sollten Sie den Notarzt rufen





Quelle

Continue Reading
Advertisement
Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterhaltung

Ein Leben für die Krone – auch in Zeiten der Trauer

Published

on


Unglaubliche 95 Jahre wird die Queen heute alt: Zwölf Tage nach dem Tod, vier Tage nach dem Begräbnis ihres Ehemannes. Der schwerwiegende Verlust macht den aktuellen Geburtstag zu ihrem wohl traurigsten. 

Foto-Serie mit 18 Bildern

Dieser Geburtstag ist anders, anders als alle bisherigen Geburtstage der Queen. Statt mit einer Familienfeier wird sie ihren 95. Ehrentag im Stillen verbringen, befindet sich weiterhin in einer Phase der Trauer. Es ist der erste Geburtstag von Queen Elizabeth II. ohne ihren am 9. April verstorbenen Ehemann Prinz Philip.

Der einsamste und traurigste Geburtstag seit der Hochzeit im Jahr 1947 und seit Elizabeths Thronbesteigung 1952. Trotz des besonderen Jubiläums gibt es kein offizielles Porträt der Königin, sie bliebt zurückgezogen hinter den Schlossmauern in Windsor, macht höchstens einen Spaziergang über das weitläufige Gelände. Zu einem Foto der Queen von einem Termin im Februar 2020, das aus Bildagenturen stammt, heißt es: „Dieses Jahr bleibt die Königin während einer Zeit der königlichen Trauer nach dem Tod des Herzogs von Edinburgh auf Schloss Windsor.“ Es wurde auf den offiziellen Social-Media-Profilen der Familie veröffentlicht.

Sie hat die Liebe ihres Lebens verloren, nach über sieben gemeinsamen Jahrzehnten. Das geht auch an dieser bewundernswerten Frau nicht spurlos vorbei, die doch schon so viele Höhen und Tiefen durchstanden hat, die sich nach jedem Rückschlag wieder winkend, in farbenfrohen Looks und mit einem Lächeln im Gesicht dem britischen Volk zeigte, das sie zu großen Teilen so sehr schätzt. Doch auch heute lässt sie es sich nicht nehmen, sich an das Volk, an die Öffentlichkeit zu wenden. Mit Worten, die alle hochleben lassen, nur nicht sie selbst, die Jubilarin.

„Er hatte einen außergewöhnlichen Einfluss auf unzählige Menschen“

Sie habe in Anbetracht ihres 95. Geburtstages viele Nachrichten erhalten, was sie sehr zu schätzen wisse, heißt es in der offiziellen Mitteilung, die von der Queen unterzeichnet ist. Und weiter: „Während wir uns als Familie in einer Phase großer Trauer befinden, war es für uns alle ein Trost, die Tribute zu sehen und zu hören, die meinem Ehemann gezollt wurden – von all den Menschen im Vereinigten Königreich, dem Commonwealth und rund um die Welt.“

Sie beendet das kurze Statement mit diesen Worten: „Meine Familie und ich wollen uns für die Freundlichkeit und die Unterstützung bedanken, die uns in den vergangenen Tagen entgegengebracht wurde.“ Sie seien tief berührt gewesen und erinnern sich „weiterhin daran, dass Philip während seines Lebens so einen außergewöhnlichen Einfluss auf unzählige Menschen in seinem Leben hatte“. 

Prinz Philip und Queen Elizabeth II.: Dieses Bild des Ehepaares wurde 2003 in Schottland aufgenommen, die Queen ließ es vor der Beerdigung ihres Mannes veröffentlichen. (Quelle: The Countess of Wessex via PA Wire/Handout via REUTERS)

Die Queen wird nicht verzagen, das wissen die Briten, das weiß die Welt. Dafür spricht auch das jüngst veröffentlichte Statement – es bezeugt, was sie vor vielen Jahren während einer Südafrikareise mit ihren Eltern und ihrer Schwester dem Volk versprochen hat. Es war in einer Radioansprache zu ihrem 21. Geburtstag, sie war damals noch Thronfolgerin, sagte: „Mein ganzes Leben, sei es kurz oder lang, werde ich in euren Dienst stellen.“ An dieses Versprechen hält sie sich noch heute. Sie sitzt seit fast 70 Jahren auf dem Thron, in für sie persönlich schwierigen Zeiten und in für das Land schwierigen Zeiten. 

Noch weitere Schicksalsschläge für die Queen

Bezüglich der privaten Schicksalsschläge ist vor allem das Jahr 1992, ihr „Annus horribilis“ (Schreckensjahr), in Erinnerung. Drei ihrer Kinder ließen sich scheiden, ihr Lieblingsort, Schloss Windsor, ging in Flammen auf. Ein weiterer Tiefpunkt war der Tod ihrer Schwiegertochter Prinzessin Diana im Sommer 1997. Hinzu kam jüngst der Skandal um ihren Sohn Prinz Andrew, der wegen seiner Verbindung zum verstorbenen und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein im Rampenlicht stand. Zudem dürfte auch der Familienstreit, der nach dem Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Oprah Winfrey, in dem sie heftige Anschuldigungen gegen die Königsfamilie erhoben, ausbrach, sehr belastend sein. Ein Lichtblick waren da die Bilder, die am Samstag nach Prinz Philips Beerdigung von Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Kate um die Welt gingen.

Eines ist klar: Was auch geschah, die Queen biss stets die Zähne zusammen, bewies Durchhaltevermögen. In der dunkelsten Stunde der Pandemie, als die Infektionszahlen und Todesfälle im vergangenen Jahr unaufhörlich zu steigen schienen und Premierminister Johnson selbst mit einer Covid-19-Erkrankung ausfiel, sprach sie ihrem Volk Mut zu: „Es werden wieder bessere Tage kommen, wir werden mit unseren Freunden vereint sein, wir werden mit unseren Familien vereint sein. Wir werden uns wiedersehen“, sagte sie.

Das wird sie auch wieder tun. Doch heute bleibt sie für sich, will den Tag Berichten zufolge nur in Gesellschaft ihrer geliebten Tiere verbringen, spazieren gehen und von vereinzelten Familienmitgliedern besucht werden, so berichtet es die „Daily Mail“-Reporterin Rebecca English. Von Enkelsohn Harry allerdings nicht, der ist bereits wieder zurück nach Kalifornien, seine Wahlheimat, gereist. Doch die Familie habe einen Besuchsplan aufgestellt, sodass sie nie allein ist.

Tierische Tröster an ihrer Seite

Das ist sie sowieso nicht: Die Monarchin hat sich erst kürzlich zwei neue Hunde ihrer Lieblingsrasse Corgi angeschafft, wie britische Medien übereinstimmend berichteten. Insider sind sicher, dass Fergus und Muick der Königin helfen werden, den Verlust ihres Mannes besser zu ertragen. Hunde und Pferde begleiten die Königin seit ihrer Kindheit. Anders als gegenüber Menschen, ist es bei den Royals seit jeher akzeptiert, im Verhältnis zu Tieren seine Gefühle zu zeigen.

Queen Elizabeth mit ihren Corgis: Sie hat schon von klein auf eine Vorliebe für diese Hundeart. (Quelle: dpa/Pa/PA Wire)Queen Elizabeth mit ihren Corgis: Sie hat schon von klein auf eine Vorliebe für diese Hundeart. (Quelle: Pa/PA Wire/dpa)

Die Briten, die zuletzt 2016 zum 90. Geburtstag ihrer Königin eine Feier mit royalem Pomp bewundern durften, müssen sich noch etwas gedulden, bevor sie ihre Queen ein nächstes Mal feiern dürfen. Nächstes Jahr steht ihr 70. Thronjubiläum an. In diesem Jahr wäre ein großes Fest direkt am Tag ihres Geburtsages aber auch wegen Corona entfallen. Die 21 Salutschüsse gibt es das zweite Mal in Folge nicht, auch die im Juni stattfindende „Trooping the Colour“-Parade ist erneut wegen der Pandemie abgesagt, wird wieder in abgeschwächter Form in Windsor stattfinden. Vielleicht wird die Queen, die ihr Leben in den Dienst der Krone gestellt hat, zu ihrem Thronjubiläum 2022 wieder gebührend gefeiert werden können.



Quelle

Continue Reading

Unterhaltung

Faking Hitler: Dreh der neuen TVNow-Serie hat begonnen

Published

on


Faking Hitler
Dreh der neuen TVNow-Serie hat begonnen

Moritz Bleibtreu (li.) und Lars Eidinger spielen die Hauptrollen in „Faking Hitler“.

© TVNOW / Wolfgang Ennenbach

Die Dreharbeiten für die neue TVNow-Serie „Faking Hitler“ mit Moritz Bleibtreu und Lars Eidinger sind gestartet.

In Düsseldorf haben in der vergangenen Woche die Dreharbeiten für die TVNow-Serie „Faking Hitler“ begonnen, wie der Sender mitteilt. Der Sechsteiler mit Moritz Bleibtreu (49, „Abgeschnitten“) und Lars Eidinger (45, „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“) in den Hauptrollen soll voraussichtlich Ende 2021 auf TVNow zu sehen sein. „Faking Hitler“ basiert auf der wahren Geschichte der vermeintlichen Hitler-Tagebücher.

Die Zeitschrift „Stern“ hatte 1983 Auszüge aus den Tagebüchern veröffentlicht, die sich kurze Zeit später als Fälschungen herausstellten. Kunstfälscher Konrad Kujau (1938-2000) hatte die angeblichen Dokumente Hitlers für 9,3 Millionen D-Mark an das Magazin verkauft.

Lars Eidinger wird den reingelegten „Stern“-Journalist Gerd Heidemann (89) mimen, während Moritz Bleibtreu Konrad Kujau verkörpert. In weiteren Rollen sind Sinje Irslinger (25), Daniel Donskoy (31, „The Crown“) und Ulrich Tukur (63, „Tatort“) zu sehen. Die wahre Affäre um die Hitler-Tagebücher wird durch fiktive Handlungsstränge erweitert. So wird Jungredakteurin Elisabeth Stölzl (Irslinger) Opfer einer Erpressung durch den Nazi-Jäger Leo Gold (Donskoy). Dieser konfrontiert sie mit der NS-Vergangenheit ihres Vaters (Tukur).

Außerdem sollen aktuelle Themen eine Rolle spielen: Fake News, die Verharmlosung des Nationalsozialismus und die Verführbarkeit von Menschen. Regie führen Tobi Baumann (46) und Wolfgang Groos (52), für das Drehbuch zeichnen Tommy Wosch (52), Dominik Moser und Annika Cizek verantwortlich.

SpotOnNews



Quelle

Continue Reading

Unterhaltung

Das sind die deutschen Hoffnungsträger bei den Oscars

Published

on


Los Angeles. Wenn die Oscars in Hollywood vergeben werden, werden in diesem Jahr auch in Deutschland wieder Daumen gedrückt. Anders als bei den Golden Globes ist zwar die Berliner Schülerin Helena Zengel nicht für den Western „Neues aus der Welt“ nominiert. Trotzdem haben bei der Oscarverleihung am Sonntag (25.4.) auch einige Filme mit deutscher Beteiligung Chancen auf eine Auszeichnung.

Gleich drei Kandidaten gibt es in der Kategorie für den besten internationalen Spielfilm, den sogenannten Auslands-Oscar: Dort geht das Drama „Quo Vadis, Aida?“ der in Berlin lebenden Regisseurin Jasmila Žbanić genauso ins Rennen wie die Dokumentation „Kollektiv – Korruption tötet“ und „The Man Who Sold His Skin“. Sie alle sind deutsche Koproduktionen. Der deutsche Beitrag für den Auslands-Oscar, „Und morgen die ganze Welt“ von Regisseurin Julia von Heinz war dagegen schon bei der Vorauswahl ausgeschieden.

Deutsche Beteiligung an mehreren Filmen

„Quo Vadis, Aida?“ erzählt vom Massaker von Srebrenica während des Bosnienkrieges und ist der Beitrag aus Bosnien-Herzegowina. „The Man Who Sold His Skin“ über einen syrischen Flüchtling ist Tunesiens Oscar-Hoffnung, während „Kollektiv – Korruption tötet“ aus Rumänien sogar zwei Chancen hat: neben dem Auslands-Oscar ist das Werk des deutsch-rumänischen Regisseurs Alexander Nanau auch in der Sparte als beste Dokumentation nominiert. Der Film, an dem der MDR beteiligt war, handelt von einer Brandkatastrophe in einem Bukarester Musikclub, bei der 2015 mehr als 60 Menschen ums Leben kamen. Er thematisiert auch die damit verbundenen Versäumnisse der Behörden.



Quelle

Continue Reading

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept