Connect with us

Mode

Gucci verkauft Distressed Tights: Strumpfhosen mit Laufmaschen

Veröffentlicht

auf


Mussten sich trendbewusste Teenies mit ihren sogenannten „Ripped Jeans“ noch vor Omas Sprüchen fürchten, schütteln sie dieses Mal gemeinsam die Köpfe. Das Luxuslabel Gucci bietet seit neustem „Distressed Tights“ an. Nein, das sind keine „verzweifelten Strumpfhosen“, sondern eigentlich der Albtraum einer jeden Frau: Strumpfhosen mit Laufmaschen. Gucci verlangt dafür umgerechnet 160 Euro.

Der Watchdog der Modebranche „Diet Prada“ hat auf Instagram auf den Trend aufmerksam gemacht und fragte schon vor einigen Tagen: „Wer auch immer 190 Dollar für diese Strumpfhosen ausgegeben hat – geht es euch gut?“ Damit waren wohl alle gemeint, die dafür sorgten, dass die Strumpfhose sowohl auf der Website, als auch auf zahlreichen Shoppingportalen ausverkauft ist. Seitdem rätselt das Internet, ob Gucci eine besondere Fabrikationstechnik angewendet hat, damit die Laufmaschen beim Tragen nicht noch weiter einreißen, oder nun einfach komplett verrückt geworden ist. Anleitungen, wie man die „Distressed Tights“ ganz einfach selber machen kann, kursieren mittlerweile zuhauf. Frauen zerschneiden hemmungslos ihre Strumpfhosen und lassen das dünne Material den Rest erledigen, oder sie ziehen „natürlich ganz vorsichtig“ die 15-DEN-Strumpfhose aus der Drogerie an – das Ergebnis sieht auch so aus wie die Version für 160 Euro.

Es könnte ja ein Designer Stück sein  

Aber warum sollte man überhaupt so viel Geld für eine Strumpfhose ausgeben, die man sonst nach einer durchzechten Partynacht nur noch in den Müll schmeißen will? Eine vernünftige Antwort auf diese Frage wird man kaum erhalten, liegt der Reiz des Luxus doch darin, sich Sachen zu kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht und die andere sich nicht leisten könnten.

Einen Vorteil hat der Trend: Nie wieder müssen Frauen Nagellack oder Haarspray großflächig auf ihren Strumpfhosen verteilen, um Laufmaschen abzuwenden. Es könnte ja sein, dass der „Distressed“-Look Absicht ist und man ein Designer Stück trägt.

Die „Distressed Tights“ sind dabei nicht der erste fragwürdige Trend des italienischen Modehauses. Schon im Sommer präsentierte Gucci eine Jeans, die mit Grasflecken übersät war. Während Eltern sich bei diesem Anblick schon mit Gallseife bewaffnen, wirbt das Luxusmodelabel mit Nachhaltigkeit (die Hose sei aus Bio-Baumwolle gefertigt), die man sich für schlappe 680 Euro anziehen kann.

Eins muss man Gucci lassen: Sollte sich der Trend durchsetzen, kann jeder, wenn auch unabsichtlich, zum Trendsetter werden – oder man war schon längst einer, als Laufmaschen und Grasflecken noch Zeichen einer wilden Partynacht waren.



Quelle

Weiterlesen
Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mode

Was Chanel, Dior und Co bei der Haute Couture in Paris präsentieren

Veröffentlicht

auf

Durch


Die Braut ritt doch wirklich auf einem Pferd herein. Virginie Viard, die Chefdesignerin von Chanel, hat mit ihrer Haute-Couture-Kollektion für Frühjahr und Sommer nicht nur gezeigt, dass sie die Techniken der Couture beherrscht, dass sie die Ateliers von der Paillettenstickerei Montex über die handbemalte Spitze von Solstiss bis zum Blumenschmuckmacher Lemarié gut einsetzt.

Alfons Kaiser

Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Deutschland und die Welt“ und das Frankfurter Allgemeine Magazin.

Sie belebt auch den Geist dieser Marke generell: Die Modeschöpferin hat einen Sinn für Inszenierung, nicht so groß wie die Grandeur ihres Vorgängers Karl Lagerfeld, aber ebenfalls mit Liebe zum Detail.

Real: Bei Chanel ist die Couture nur so dekorativ, dass sie noch alltagstauglich ist.


Real: Bei Chanel ist die Couture nur so dekorativ, dass sie noch alltagstauglich ist.
:


Bild: Chanel

Es begann mit den nicht besetzten Goldstühlchen im Grand Palais, einem treffenden Symbol für das fehlende öffentliche Leben im Lockdown. Nur einige Prominente, die für das Modehaus immer wieder im Einsatz sind, saßen verloren da: Penélope Cruz, Vanessa Paradis, Caroline de Maigret, Marion Cotillard – und nach und nach gesellten sich die Models mit Abstand dazu. Bis schließlich die Braut hereinritt, nicht so wie Bianca Jagger ins Studio 54, sondern wie die Braut in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, also mehr ländliche Hochzeit als städtischer Club.

Optimismus als Kaufanreiz

Die schönste Schau der Haute-Couture-Tage, die bis zum Mittwoch im Netz stattfanden, führte so leichte wie moderne Entwürfe vor. So will Viard Lust auf die Zeit danach machen, die möglichst bald kommen sollte. Denn anders als das Prêt-à-Porter, das in wenigen Wochen auf den nächsten Winter einstimmen wird, sind die Kleider der Maßschneiderei für die unmittelbar bevorstehende Saison gedacht, weshalb die Kundinnen normalerweise nun, nach den Schauen, zum Anpassen und Abstecken in die Ateliers an der Rue Cambon und der Avenue Montaigne gingen.

Surreal: Bei Schiaparelli macht sich Designer Daniel Roseberry frei von allen praktischen Anforderungen. Das macht den ziemlich undurchsichtigen Reiz aus.


Surreal: Bei Schiaparelli macht sich Designer Daniel Roseberry frei von allen praktischen Anforderungen. Das macht den ziemlich undurchsichtigen Reiz aus.
:


Bild: dpa

Der Optimismus dient als Kaufanreiz – und ist nicht so ganz unberechtigt. Die Reichen werden schließlich auch in der Corona-Zeit reicher. Und bei LVMH, dem größten Luxuskonzern der Welt, erholten sich die Zahlen im letzten Quartal, vor allem dank Amerika und Asien – so dass die Konzernerlöse nur um drei Prozent unter dem Vorjahresquartal liegen. Ganz so positiv wird es im Nischengeschäft mit der Couture-Mode nicht aussehen, denn ein maßgeschneidertes Kleid für 30.000 Euro bestellt man sich nicht übers Internet.

Also versuchten die Couturiers, ihre Stärken internet- und instagramgerecht herauszustreichen: Stéphane Rolland nahm sich für seine skulpturalen Formen „Las Meninas“ von Velázquez zum Vorbild; Giorgio Armani griff für seine Couture-Linie Privé auf seine Klassiker zurück und drehte den dazugehörigen Film passend in seiner alten Mailänder Zentrale, dem Palazzo Orsini; und Maria Grazia Chiuri, die schon seit fast fünf Jahren das neue Bild von Dior prägt, hat eine unglaublich aufwendige Kollektion entwickelt – im Vergleich dazu sehen die Kostüme von „Game of Thrones“ noch fast minimalistisch aus. Ob Hohepriesterinnen noch in ihr feministisches Konzept passen? Egal!

Auch Daniel Roseberry denkt nicht lange darüber nach, ob sich Frauen frei bewegen können, so lange sie nur in sein surrealistisches Konzept passen. Lady Gaga hat es bei der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten vorgemacht, und die neuen Schiaparelli-Entwürfe beweisen es ebenfalls: In der Mode kommt es nicht nur auf Bequemlichkeit an.



Quelle

Weiterlesen

Mode

Amanda Gorman unterzeichnet Modelvertrag

Veröffentlicht

auf

Durch


Das selbsternannte „dünne, schwarze Mädchen“, das bei der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit einem Gedicht die Welt beeindruckte, wird zur Marke. Wie die „Los Angeles Times“ am Dienstag bestätigte, unterzeichnete Amanda Gorman wenige Tage nach dem Auftritt vor dem Kapitol einen Vertrag bei der Model- und Talentagentur IMG Models.

Die Agentur, die unter anderen Gisele Bündchen, Gigi Hadid und Maye Musk vertritt, soll die Zweiundzwanzigjährige künftig dabei unterstützen, Verträge als Autorin sowie als Werbegesicht für Mode und Kosmetik zu schließen.

Gorman hatte die Amerikaner bei der Inauguration nicht nur durch das Gedicht „The Hill We Climb“ zu Vergangenheit und Zukunft der Vereinigten Staaten beeindruckt. Sie fiel auch durch einen roten Haarreif und den sonnengelben Mantel von Prada auf. Gorman verbindet eine längere Geschichte mit dem italienischen Modehaus. Vor zwei Jahren reiste die damalige Harvard-Studentin und erste Nationale Jugendpoetin der Vereinigten Staaten für Prada nach Slowenien, um über das Recycling von Nylon zu berichten. „Mir wurde klar, dass dieser revolutionäre Gebrauch von Müll für Mode wirklich etwas bewirkt“, sagte sie der „Teen Vogue“ damals.

Will Präsidentin werden

Gorman, die als Tochter einer alleinerziehenden Lehrerin in Los Angeles aufwuchs, hat viele Talente. Wie sie in verschiedenen Interviews sagte, schrieb sie wegen einer Sprachstörung schon als Kind, als Nachfahrin von Sklaven auch über die Themen Hautfarbe und Diskriminierung. Ihr Gedichtband „The Hill We Climb“ und das Kinderbuch „Change Sings“ schafften es seit Bidens Amtseinführung auf die Bestsellerlisten verschiedener Verlage. Die frühere Soziologiestudentin will aber höher hinaus. Nach ihrem 35. Geburtstag, in den Vereinigten Staaten das Mindestalter für Präsidenten, plant sie ihren Einzug ins Weiße Haus.

„Das ist ein Traum, der sich in der sechsten Klasse entwickelt hat. Weil ich ein temperamentvolles, leidenschaftliches Mädchen war, schlug meine Mathelehrerin im Spaß vor, dass ich mich als Präsidentin bewerben sollte. Das habe ich mir damals für die Zukunft vorgenommen“, sagte Gorman am Dienstag in der „The Ellen DeGeneres Show“.

Die frühere Präsidentschaftskandidatin und First Lady Hillary Clinton, Medienunternehmerin Oprah Winfrey und die Obamas sagten ihr inzwischen Unterstützung für den Wahlkampf 2036 zu. DeGeneres ließ schon T-Shirts mit „Amanda Gorman for President 2036“ drucken – wie erwartet in Sonnengelb, der Farbe, die die Poetin vor dem Kapitol erstrahlen ließ.



Quelle

Weiterlesen

Mode

Amanda Gorman unterzeichnet Modelvertrag nach US-Kapitol-Auftritt

Veröffentlicht

auf

Durch


Das selbsternannte „dünne, schwarze Mädchen“, das bei der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit einem Gedicht die Welt beeindruckte, wird zur Marke. Wie die „Los Angeles Times“ am Dienstag bestätigte, unterzeichnete Amanda Gorman wenige Tage nach dem Auftritt vor dem Kapitol einen Vertrag bei der Model- und Talentagentur IMG Models.

Die Agentur, die unter anderen Gisele Bündchen, Gigi Hadid und Maye Musk vertritt, soll die Zweiundzwanzigjährige künftig dabei unterstützen, Verträge als Autorin sowie als Werbegesicht für Mode und Kosmetik zu schließen.

Gorman hatte die Amerikaner bei der Inauguration nicht nur durch das Gedicht „The Hill We Climb“ zu Vergangenheit und Zukunft der Vereinigten Staaten beeindruckt. Sie fiel auch durch einen roten Haarreif und den sonnengelben Mantel von Prada auf. Gorman verbindet eine längere Geschichte mit dem italienischen Modehaus. Vor zwei Jahren reiste die damalige Harvard-Studentin und erste Nationale Jugendpoetin der Vereinigten Staaten für Prada nach Slowenien, um über das Recycling von Nylon zu berichten. „Mir wurde klar, dass dieser revolutionäre Gebrauch von Müll für Mode wirklich etwas bewirkt“, sagte sie der „Teen Vogue“ damals.

Will Präsidentin werden

Gorman, die als Tochter einer alleinerziehenden Lehrerin in Los Angeles aufwuchs, hat viele Talente. Wie sie in verschiedenen Interviews sagte, schrieb sie wegen einer Sprachstörung schon als Kind, als Nachfahrin von Sklaven auch über die Themen Hautfarbe und Diskriminierung. Ihr Gedichtband „The Hill We Climb“ und das Kinderbuch „Change Sings“ schafften es seit Bidens Amtseinführung auf die Bestsellerlisten verschiedener Verlage. Die frühere Soziologiestudentin will aber höher hinaus. Nach ihrem 35. Geburtstag, in den Vereinigten Staaten das Mindestalter für Präsidenten, plant sie ihren Einzug ins Weiße Haus.

„Das ist ein Traum, der sich in der sechsten Klasse entwickelt hat. Weil ich ein temperamentvolles, leidenschaftliches Mädchen war, schlug meine Mathelehrerin im Spaß vor, dass ich mich als Präsidentin bewerben sollte. Das habe ich mir damals für die Zukunft vorgenommen“, sagte Gorman am Dienstag in der „The Ellen DeGeneres Show“.

Die frühere Präsidentschaftskandidatin und First Lady Hillary Clinton, Medienunternehmerin Oprah Winfrey und die Obamas sagten ihr inzwischen Unterstützung für den Wahlkampf 2036 zu. DeGeneres ließ schon T-Shirts mit „Amanda Gorman for President 2036“ drucken – wie erwartet in Sonnengelb, der Farbe, die die Poetin vor dem Kapitol erstrahlen ließ.



Quelle

Weiterlesen

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept