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Wirtschaft

Großküchenausrüster Rational verdient wieder mehr

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Der Großküchenausrüsters Rational hat dank zuletzt besser laufender Geschäfte und Sparmaßnahmen zum Jahresauftakt mehr verdient. Für das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen dennoch vorsichtig. Es bleibe abzuwarten, ob die positive Entwicklung des Auftragseingangs nachhaltig sei oder es sich um kurzfristige Nachholeffekte handele, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Landsberg mit. Im ersten Quartal gingen zwar die Umsätze im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 167,7 Millionen Euro zurück, der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte aber auch dank geringerer Kosten um 24 Prozent auf 32,2 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 24,4 Millionen Euro – das waren 46 Prozent mehr als vor einem Jahr.



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Wirtschaft

Touristiker auf Rügen fordern deutlich frühere Öffnung

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In beliebten Urlaubsgebieten des Landes gärt es: Einigen geht die von der Landesregierung beschlossene schrittweise Öffnung des Tourismus bis zum 14. Juni zu langsam. Vertreter der Inseln Hiddensee und Rügen sowie Stralsund fordern in der Region eine deutlich frühere komplette Öffnung von Hotels über Ferienwohnungen bis zu Schwimmbädern und Kultur ab dem 23. Mai.

Angesichts niedriger Inzidenzwerte im Landkreis Vorpommern-Rügen sei die verzögerte Öffnung nicht verhältnismäßig und nicht zu akzeptieren, heißt es in einem Papier, das auf der Internetseite des Tourismusverbandes Rügen veröffentlicht wurde. Der Verband Rügen wurde beauftragt, eine Klage gegen die Corona-Landesverordnung einzuleiten. Zunächst hatte die „Ostsee-Zeitung“ darüber am Freitag berichtet. Die Erklärung ist auf Mittwoch datiert.

Die Landesregierung will Urlaub für Einheimische vom 7. Juni an zulassen. Menschen aus ganz Deutschland sollen vom 14. Juni an wieder Ferien in Mecklenburg-Vorpommern machen dürfen. Vom 23. Mai an kann die Innen- und Außengastronomie landesweit öffnen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag bei 59,6. Im Landkreis Vorpommern-Rügen betrug dieser Wert 26,7.



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DCS-Chef im Interview: „E-Mobilität wird Leben stark verändern“

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DCS-Chef im Interview

„E-Mobilität wird Leben stark verändern“

E-Autos brauchen Stationen zum Laden – und sein Unternehmen will sie alle miteinander vernetzen: Jörg Reimann, Geschäftsführer von Digital Charging Solutions. Im Podcast „Die Stunde Null“ redet er über die Hindernisse, die der E-Mobilität noch im Weg stehen, und darüber, wie wir uns in Zukunft fortbewegen.

Die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen wächst rasant, sie werden ein Teil des Alltags. Anfang 2021 waren mehr als doppelt so viele reine Batterieautos und Plug-in-Hybride registriert als noch im Vorjahr – fast 600.000. Doch irgendwo müssen diese ganzen Fahrzeuge auch geladen werden, es ist eines der größten Hindernisse des Wechsels zur Elektromobilität. „Wir sehen, dass massive Investitionen getätigt werden, und wir sehen einen gesellschaftlichen Ruck, der nun endlich passiert ist“, sagt Jörg Reimann im Podcast „Die Stunde Null“.

Der Geschäftsführer von Digital Charging Solutions (DCS) setzt mit seinem Unternehmen auch darauf, dass die Ladeinfrastruktur zügig ausgebaut wird. DCS wurde 2017 als Teil der Mobilitätsdienste von BMW und Daimler gegründet, um den Käufern von Elektrofahrzeugen Zugang zu Ladestationen anzubieten. Es vernetzt sie für die Kunden digital und verbindet sie mit einem Zahlungssystem. Reimann rechnet damit, dass Ladestationen für E-Autos künftig sehr viel präsenter werden. „Da sind die Pläne sehr ambitioniert. Die Politiker reden von bis zu einer Million Ladepunkte“, sagt Reimann.

An Tankstellen werde es immer normaler werden, dass auch Strom geladen werden könne. „Das werden wir bereits in den nächsten Jahren und sogar schon in wenigen Monaten immer realer sehen“, sagt Reimann. „Sie fahren einfach an eine andere Säule und haben ein ähnliches Erlebnis.“ Trotzdem wird sich nach Ansicht des DCS-Chefs vieles anders anfühlen – auch weil Strom anders als Benzin oder Diesel auch im privaten Raum getankt werden kann.

Ziel seines Unternehmens sei es, den Zugang überall möglich zu machen, „egal ob Sie bei Ihrem Arbeitgeber laden, zu Hause oder im öffentlichen Raum“. Um das einfacher zu machen, müssten sich digitale Zahlungsmittel allerdings noch deutlich stärker durchsetzen als bisher. Reimann geht davon aus, dass ein Großteil des Prozesses in Zukunft de facto automatisch über das Auto abläuft. „Das Fahrzeug wird die Ladeinfrastruktur selber orten, selber bezahlen und selber vorschlagen, was die günstigste Route ist.“ Derartige Veränderungen durch „die sehr konsequente Umstellung auf Elektromobilität“ werden seiner Meinung nach in den nächsten fünf bis sechs Jahren „unser Leben sehr stark verändern“.

Hören Sie außerdem in der neuen Folge von „Die Stunde Null“:

• Wie das Bezahlen an Ladestationen genau funktioniert

• Was Reimanns Auslöser für sein Interesse an der E-Mobilität war

• Welchen Einfluss die Pandemie auf das Lade- und Parkverhalten hatte

Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio Now, Apple oder Spotify oder via Google.



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Regelung soll rückwirkend gelten: Altmaier plant Hilfen auch für große Firmen

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Regelung soll rückwirkend gelten

Altmaier plant Hilfen auch für große Firmen

Die Überbrückungshilfe III begrenzt die Unterstützung für Unternehmen bislang auf zwölf Millionen Euro – über diese Schwelle kommen große Hotels oder Handelsketten schnell. Im Wirtschaftsministerium wird deswegen laut einem Medienbericht an Corona-Hilfen für große Unternehmen geschraubt.

Das Bundeswirtschaftsministerium konzipiert derzeit eine neue Unterstützung für Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe keinen ausreichenden Ausgleich für Schäden infolge der Corona-Krise erhalten haben. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Das Ministerium bestätigte lediglich Pläne für weitere Hilfen, wollte aber Details nicht kommentieren.

Die geltenden Regeln begrenzen die Unterstützung durch die sogenannte Überbrückungshilfe III bisher auf zwölf Millionen Euro, berichtet der „Spiegel“. Hotel- oder größere Einzelhandelsketten kämen über diese Schwelle indes schnell hinaus. Kredite seien für diese Unternehmen keine Alternative, weil einige bereits zu hoch verschuldet seien. Das Wirtschaftsministerium habe nun einen Weg gefunden, um die Corona-Hilfen über eine spezielle Schadensausgleichsregelung im EU-Recht laufen zu lassen, mit der die Zwölfmillionengrenze überschritten werden könne.

Im Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schätzt man die Zahl der Firmen, die infrage kommen, auf rund 150, so der „Spiegel“. Die EU-Kommission hat ihre Zustimmung signalisiert, auch Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins offen dafür. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass das Unternehmen aufgrund des Shutdowns schließen musste. Touristikunternehmen, die wegen Reisewarnungen ihr Angebot streichen mussten, fallen ebenfalls unter die Definition. Die Regelung soll rückwirkend auch für Verluste aus dem ersten Halbjahr 2021 gelten, selbst wenn die Einschränkungen im Laufe des Sommers aufgehoben werden.

„Minister Altmaier hat ja bereits mehrfach betont, dass er die Unternehmenshilfen bis Ende des Jahres verlängern will. Denn auch wenn die Wirtschaft wieder im Aufschwung ist, sind bestimmte Branchen auch weiterhin betroffen“, erklärte das Ministerium auf Anfrage. „Für diese soll es auch weitere Hilfen geben.“ Das Ministerium arbeite derzeit an den Plänen. Details könne man nicht kommentieren. Die staatlichen Corona-Zuschüsse für betriebliche Fixkosten – die Überbrückungshilfe III – ist aktuell bis Ende Juni befristet.



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