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Grimme-Preis-Nominierungen: NDR acht Mal dabei | NDR.de – Kultur

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Stand: 16.01.2020 14:16 Uhr
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NDR Kultur

Die Grimme-Preise gelten in etwa als die Oscars der deutschen Fernsehlandschaft – die wichtigsten Preise für TV-Produktionen in Deutschland. Nun hat die Jury die Nominierten für die diesjährige Preisvergabe bekannt gegeben: Insgesamt konkurrieren 73 Produktionen um die begehrten Preise.


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Am ersten Tag nach ihrer Pensionierung wird Hanne Dührsen (Iris Berben) bei einer medizinischen Routineuntersuchung mit dem Verdacht auf eine schwere Krankheit konfrontiert.

Auch der Norddeutsche Rundfunk kann sich Hoffnungen auf einen – oder mehrere – Grimme-Preise machen. Acht Mal ist der NDR nominiert – unter anderem für den Film „Hanne“, den der NDR zusammen mit ARTE produziert hat. In der Hauptrolle: Iris Berben, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird und ihr Leben neu begreifen muss.

Unterwegs mit der „Sea-Watch 3“ und Carola Rackete

Außerdem sind die NDR Autoren Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg für ihre Dokumentation „Sea-Watch 3“ für einen Grimme-Preis nominiert. Sie waren 21 Tage lang mit dem gleichnamigen Seenotrettungsschiff im Mittelmeer unterwegs und haben Kapitänin Carola Rackete bei ihrer Arbeit zugeschaut – bis zu ihrer Verhaftung im Hafen von Lampedusa.

Kultur, Kinder und Talk in der Juryauswahl

Heinrich Breloer könnte für seinen Zweiteiler „Brecht“, eine Koproduktion von WDR, BR, SWR, NDR und ARTE, eine „Spezial“-Auszeichnung bekommen. Im „Wettbewerb Info & Kultur“ sind die NDR/ARTE-Dokumentation „Markt der Masken“ von Peter Heller nominiert sowie die Dokumentation „Musste Weimar scheitern? Gedanken zur ersten deutschen Republik“ von Andreas Christoph Schmidt, hergestellt für rbb und NDR.

In der WDR/NDR/SWR-Dokumentation „Wie ‚Holocaust‘ ins Fernsehen kam“ schildert Filmemacherin Alice Agneskirchner die Geschichte der US-Serie. Von der Entstehung und den Dreharbeiten, die das Schicksal der fiktiven jüdischen Familie Weiss erzählt, über die Ausstrahlung 1978/79 bis zu den Reaktionen in Deutschland. Im Januar 2019 war die Serie nach 40 Jahren erneut zu sehen. Für ihr „Making of“ sprach Agneskirchner mit Regisseur Marvin J. Chomsky, Produzent Robert Berger, Schauspielerinnen und Schauspielern und dem ehemaligen WDR-Fernsehspielchef Günter Rohrbach.


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Der Weihnachtsmann hat gekündigt! Werden es die beiden Erdmännchen-Detektive schaffen, das Weihnachtsfest zu retten?

„Die vier Folgen der NDR Serie „Ein Fall für die Erdmännchen – Weihnachtsmann gesucht“ von Martin Reinl gehen im „Wettbewerb Kinder und Jugend“ ins Rennen. Und auch der NDR Talk „Die Geschichte eines Abends … mit Olli Schulz“ darf im „Wettbewerb Unterhaltung“ auf den Preis hoffen.

Verleihung der Grimme-Preise am 27. März

Frank Beckmann, NDR Programmdirektor Fernsehen, freut sich über die Nominierungen:Jede der Grimme-Nominierungen ist eine große Anerkennung für die hohe Qualität unserer Produktionen. Sie spiegeln die große Bandbreite unseres Programms wider. Jetzt heißt es: Daumen drücken!“. Am 27. März werden die Grimme-Preise, deren Name auf den Kulturpolitiker Adolf Grimme zurückgeht, in Marl verliehen.

Mehr zu den Produktionen

88:21

NDR Fernsehen

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Die gerade pensionierte Hanne erfährt bei einer Routineuntersuchung, dass ihr Blutbild Auffälligkeiten zeigt. Bis zum genauen Befund bleibt ihr ein Wochenende mit ihrer Angst.
Video (88:21 min)

111:03

NDR Fernsehen

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Protokoll einer Rettungsmission, deren Kapitänin Carola Rackete unfreiwillige Berühmtheit erlangt, als sie 53 Menschen rettet und den Kurs der EU-Migrationspolitik infrage stellt.
Video (111:03 min)

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur |
Klassisch unterwegs |
16.01.2020 | 15:40 Uhr

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Berlinale reagiert auf NS-Vorwürfe gegen ehemaligen Chef Alfred Bauer

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Nach einem Bericht über die Vergangenheit des früheren Berlinale-Leiters Alfred Bauer will das Filmfestival den nach ihm benannten Preis nicht mehr vergeben. Bauer soll ein „hochrangiger Funktionär der NS-Filmbürokratie“ gewesen sein.

Foto-Serie mit 42 Bildern

In einem Artikel der Wochenzeitung „Die Zeit“ würden „Quellen zitiert, die die Rolle von Alfred Bauer, dem ersten Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin, in der nationalsozialistischen Filmpolitik neu beleuchten“, teilten die Internationalen Filmfestspiele am Mittwochabend mit.

Die Interpretation dieser Quellen lege nahe, dass er bedeutende Positionen in der NS-Zeit inne gehabt habe. „Angesichts dieser neuen Erkenntnisse wird die Berlinale den „Silberner Bär Alfred Bauer Preis“ aussetzen“, teilte eine Berlinale-Sprecherin mit.

„Systemsprenger“ gewann Alfred Bauer Preis im Jahr 2019

Alfred Bauer hatte die Filmfestspiele in Berlin von 1951 bis 1976 geleitet. Der nach ihm benannte Preis wurde seit 1987 verliehen, zuletzt als eine von mehreren Bären-Auszeichnungen im Wettbewerb. Im vergangenen Jahr hatte ihn die Regisseurin Nora Fingscheidt für ihren Film „Systemsprenger“ bekommen. Dieser galt bis zuletzt als Kandidat für eine Oscarnominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“, verpasste diese aber letztendlich. 

„Eine herausgehobene Position Alfred Bauers im Nationalsozialismus war dem Festival bislang nicht bekannt“, teilte die Berlinale mit. „Wir begrüßen die Recherche und die Veröffentlichung in der „Zeit“ und greifen die neue Informationslage auf, um die Festivalgeschichte mit externer fachwissenschaftlicher Unterstützung aufzuarbeiten.“

Die Berlinale 2020 startet am 20. Februar und damit erst nach den Oscars, die bereits in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar in Los Angeles vergeben werden. Ihren Abschluss feiert die Berlinale am 1. März. 



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Gericht weist Klage gegen Verbot von Linksunten.Indymedia ab | ZEIT ONLINE

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Die linksradikale Internet-Plattform „Linksunten.Indymedia“ bleibt verboten. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies Klagen des mutmaßlichen Betreiberteams gegen das Verbot ab. „Linksunten.Indymedia“ sei eine Vereinigung gewesen, die sich 2008 zum Zweck gebildet habe, eine linke Gegenöffentlichkeit zu schaffen, sagte der Vorsitzende Richter des 6. Senats, Ingo Kraft, in der Urteilsbegründung. 

Ob alle Verbotsgründe, die das Bundesinnenministerium für das Verbot angeführt hatte, korrekt waren, überprüfte das Gericht allerdings nicht. Entscheidend dafür war, dass sich die Kläger nicht als Mitglieder des vermeintlichen Vereins bekannten. Zur Anfechtung eines solchen Verbot sei „regelmäßig nur die Vereinigung“ befugt, sagte Kraft.

Die Kläger wollen sich mit der jetzigen Entscheidung nicht zufrieden geben. Sven Adam, einer der Klageanwälte, sagte ZEIT ONLINE nach der Urteilsverkündung: „Diese Entscheidung zwingt uns, den Gang nach Karlsruhe zu gehen, weil sich das Bundesverwaltungsgericht vor der inhaltlichen Auseinandersetzung drückt, ob ein Verbot über das Vereinsgesetz ohne Berücksichtigung von Meinungs- und Pressefreiheit in einer solchen Form überhaupt zulässig ist.“

Die Website, die von der Bundesregierung als einflussreichste
Plattform gewaltbereiter Linksextremisten in Deutschland eingestuft
wurde, war im August 2017 vom damaligen Innenminister Thomas de Maizière
(CDU) verboten worden. Anlass waren die Ausschreitungen während des
G20-Gipfels wenige Wochen zuvor gewesen. Zur Begründung hieß es, dass
dort vielfach Gewaltaufrufe veröffentlicht worden seien.

Eingriff in die Pressefreiheit?

Linksunten.Indymedia ist kein eingetragener Verein. Das Bundesinnenministerium hatte jedoch argumentiert, dass als Vereine auch alle Vereinigungen von Personen gelten können, die sich zu einem gemeinsamen Zweck freiwillig zusammengeschlossen haben. Vereine können dann verboten werden, wenn ihre Zwecke oder Tätigkeiten den Strafgesetzen zuwider laufen oder wenn sie sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung richten.

Nach Ansicht der Anwälte der Kläger war die Internetplattform ein Telemedium und Bürgerjournalismus. Für diese müsse der Rundfunkstaatsvertrag gelten, nicht das Vereinsrecht, argumentierte Klagevertreterin Angela Furmaniak. Aus ihrer Sicht hätten deswegen nur einzelne Inhalte, nicht jedoch die Seite als solche verboten werden dürfen. Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen hatte das Verbot als Angriff auf die Pressefreiheit gewertet.

Linksunten.Indymedia ist eine Abspaltung von der Seite Indymedia.org, die nach wie vor aktiv ist. Das Portal Linksunten war ursprünglich für den Südwesten Deutschlands gedacht, der Name war also auch geographisch gemeint.

Am Samstag hatte es in Leipzig eine Demonstration gegen das Verbot gegeben, bei der es zu gewalttätigen Szenen kam. Vermummte warfen Steine auf die Polizei und bedrohten auch Reporter. 



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Joaquin Phoenix ist schon seit Kindheitstagen Veganer.

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Auszeichnung – Joaquin Phoenix wird von Tierschützern mit «Oscat» geehrt. Für den Oscar-Kandidaten gab es dafür jetzt eine Auszeichnung. Mit ihm wurden noch weitere Prominente geehrt.

Los Angeles – Die Oscar-Trophäen werden erst Anfang Februar verliehen, die «Oscat»-Preisträger stehen jetzt schon fest: Die Tierrechtsorganisation Peta hat «Joker»-Star Joaquin Phoenix und die Schauspielerin Cynthia Erivo («Harriet») mit den «Oscat»-Preisen ausgezeichnet.

Beide Darsteller seien bekennende Veganer, hieß es zur Begründung. Phoenix und Erivo haben auch bei der Oscar-Gala am 9. Februar als beste Hauptdarsteller Gewinnchancen.

Die Peta-Auszeichnung für den besten Film ging an «The Lion King» von Regisseur Jon Favreau. Die computeranimierte Neuverfilmung des Zeichentrickfilms «Der König der Löwen» (1994) stelle die wilden Tiere durch «atemberaubende» CGI-Bilder dar, statt dressierte, echte Tiere zu verwenden, teilte die Organisation mit.

Weitere Preise gingen unter anderem an das Filmmusical «Cats», Schauspieler Tom Hanks und Drehbuchautor und Regisseur Tim Burton.





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