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Wirtschaft

Grenke bekommt neuen Chef

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Beim krisengeschüttelten Leasingspezialisten Grenke kehrt weiter keine Ruhe ein. Am Montagabend gab das Unternehmen überraschend den baldigen Abgang seiner mehrjährigen Chefin bekannt. Antje Leminsky habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach acht Jahren im Vorstand, davon drei Jahre als Vorstandsvorsitzende, das Unternehmen zum 30. Juni 2021 zu verlassen, hieß es. „Der Aufsichtsrat dankt Frau Leminsky für ihre wertvolle Arbeit in den letzten Jahren. Wir bedauern sehr, dass sie Grenke verlassen wird“, wurde Aufsichtsratschef Ernst-Moritz Lipp in einer weiteren Mitteilung zitiert.

Grenke war im vergangenen Jahr wegen seines Geschäftsmodells und des Umgangs mit Franchise-Gesellschaften in die Kritik geraten. Seitdem versuchte das Unternehmen, die Vorwürfe zu entkräften. Mitte Mai 2021 gab Grenke schließlich bekannt, von der Prüfungsgesellschaft KPMG ein uneingeschränktes Testat für den Konzernabschluss 2020 bekommen zu haben.

Laut Mitteilung vom Montag hieß es nun von Noch-Vorstandschefin Leminsky, nach dem uneingeschränkten Testat von KPMG, dem „achtbaren“ Geschäftsverlauf in den ersten Monaten des Jahres 2021 und der nunmehr abgeschlossenen aufsichtlichen Prüfung eine neue Herausforderung annehmen zu wollen. Ihr Nachfolger bei Grenke wird zum 1. August Michael Bücker, zuletzt Mitglied des Vorstands der Bayerischen Landesbank. Während der Übergangsphase greifen laut Mitteilung die Vertretungsregelungen innerhalb des Vorstands.



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Square übernimmt Afterpay für 29 Milliarden Dollar

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Afterpay-Logo

Der australische Zahlungsdienstleister hat im vergangenen Jahr von der starken Nachfrage beim Online-Shopping profitiert.

(Foto: Reuters)

Das US-Fintech-Unternehmen Square will mit der Übernahme des größten australischen Bezahldienstleisters Afterpay für 29 Milliarden Dollar (knapp 18 Milliarden Euro) sein Geschäft mit Ratenzahlungen ausbauen.

„Zusammen können wir unsere Cash-App- und Verkäufer-Systeme besser miteinander verbinden, um Händlern und Verbrauchern noch überzeugendere Produkte und Dienstleistungen zu bieten“, sagte Square-Chef Jack Dorsey am Sonntag.

Afterpay-Aktionäre erhielten pro Anteilsschein 0,375 Square-Aktien. Dies entspreche einem Preis von etwa 78 Euro (126,21 australische Dollar) pro Aktie, basierend auf dem Schlusskurs von Square am Freitag, teilten die Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Mit dem Zukauf entstehe ein führendes Unternehmen im Bereich Online-Zahlungen, das vor allem das Geschäft in den USA vorantreiben soll. Der Vorstand des australischen Zahlungsdienstleisters habe seinen Aktionären die Übernahme einstimmig empfohlen.

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Das Angebot stellt einen Aufschlag von mehr als 30 Prozent auf den letzten Schlusskurs von Afterpay dar. Das BNPL-Unternehmen („Buy-Now-Pay-Later“) ist Vorreiter im Online-Zahlungsverkehr, der im vergangenen Jahr im Zuge der Pandemie von der starken Nachfrage beim Online-Shopping profitierte.

Mehr: Guter Deal statt Super-App: Klarna übernimmt Fintech Stocard



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„Unternehmer des Jahres 2021“ werden geehrt

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Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) will am Montag in Stralsund die „Unternehmer des Jahres 2021“ auszeichnen. Es seien 164 Bewerbungen und Nominierungen eingegangen, teilte der Minister vorab mit. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr im Störtebeker Brauquartier verliehen.

Vergeben wird der Preis in den Kategorien Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit. Er ist mit insgesamt 15 000 Euro dotiert und wird zum 13. Mal verliehen. Im vergangenen Jahr war der Preis wegen der Corona-Pandemie nicht verliehen worden.



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Nord Stream 2 könnte Dinosaurier werden

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Ist die Gaspipeline aus Russland schon veraltet, bevor sie fertiggestellt wird? Dirk Messner sieht das Projekt skeptisch. Denn es steht entgegen dem Wunsch, bis 2045 die Emissionen auf Null zu reduzieren.

Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, sieht die Gaspipeline Nord Stream 2 kritisch. „Nord Stream 2 könnte schnell zu so etwas wie einem Dinosaurier unter den Energieprojekten werden, denn bis 2045 wollen wir mit null Emissionen auskommen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag).

Von einer neuen Bundesregierung forderte er ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz. „In allen Sektoren, in denen Emissionen entstehen, müssen wir beschleunigt ambitionierte Ziele umzusetzen. Das betrifft vor allem das Energiesystem, das Mobilitätssystem, unsere Städte, unsere Industrie, unsere Landwirtschaft, unseren Konsum.“

Bei der Windenergie an Land brauche es mindestens eine Verdreifachung und bei der Photovoltaik mindestens eine Verdopplung des jährlichen Ausbaus. „Im Verkehrsbereich müssen wir elektrifizieren und die Zahl der Automobile reduzieren. Der dritte Bereich ist die klimataugliche Gebäudesanierung – auch hier sind wir noch viel zu langsam.“



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