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Google-Gründer Larry Page: „Ich bin einfach Optimist“

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Es
gibt wenige Menschen, die unser Leben so geprägt haben wie Lawrence „Larry“
Page: Ohne Google wäre das Internet nicht vorstellbar. Seine Visionen vom
allgegenwärtigen Zugriff auf alle Informationen, von selbstfahrenden Autos, der
digitalen Kartographierung der Welt, haben den Konzern zur ersten Supermacht
des digitalen Zeitalters geformt.

Page
und sein Google-Mitgründer Sergey Brin haben sich nun aus der operativen
Führung des Google-Mutterkonzerns Alphabet zurückgezogen. Den Konzern werden
sie weiterhin prägen, sie besitzen weiterhin die Stimmenmehrheit und bestimmen
damit die Richtung.

Page
wird sich nun wohl noch mehr auf die großen Linien konzentrieren, auf die
großen technologischen Entwürfe, an denen Google und seine Schwesterfirmen
bereits arbeiten: Quantencomputer, Krebsfrüherkennung, Roboter. Auf neue
Visionen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder weltweit zu spüren sein
werden.

Entsprechend
wegweisend ist ein Einblick in sein Denken. Aber es ist nicht leicht, Larry
Page zu treffen. Er meidet die Öffentlichkeit mit großem Aufwand. In den
vergangenen 20 Jahren hat er nur gut eine Handvoll Interviews gegeben, seit
2016 gar keins mehr. Eines der letzten dem SPIEGEL, erschienen im Herbst 2015, das unten nochmal wiedergeben wird.

Es
war ein ausführliches, auch heute noch erhellendes Gespräch über seine Vision
nicht nur für den Konzern Google, sondern die Zukunft im Allgemeinen, den Weg
der Menschheit. Denn das ist tatsächlich der Rahmen, in dem sich sein Denken
bewegt: Die Zivilisation als solche, die gesamte Menschheit. Page macht daraus
keinen Hehl, im Gegenteil, die Welt zu verändern ist sein erklärtes Ziel. „Mein
ganzes Streben geht dahin herauszufinden, wie die Zukunft aussehen kann, und sie
dann zu erschaffen“, so sagte er es bei der Begegnung 2015.

Er
kritisiert, dass es den meisten Unternehmen an Ambitionen fehlt und beklagt den
mangelnden Zukunftsoptimismus der Menschen, vor allem der Deutschen. Schon immer
hat Page deswegen von seinen eigenen Mitarbeitern unerbittlich größere Anstrengungen,
mehr Mut eingefordert.

Mitunter
scheint es, als sei Page in einem anderen Universum unterwegs als selbst seine
besten Wissenschaftler. Wenn er bei einem Brainstorming-Meeting wieder einmal
auf wilde Ideen drängt, können sich seine Mitarbeiter manchmal solche halb
sarkastischen, halb bewundernden Bemerkungen nicht verkneifen: „Larry ist mal
wieder in die Zukunft gereist und nur zurückgekommen, um uns nun zu erzählen, wie es da aussieht.“

Aber
Ideen allein reichen ihm nicht, sie müssen auch perfekt ausgeführt sein. Bei
Google machen deswegen Witze wie diese die Runde: Ein Ingenieur hat einen
Termin bei Page, um ihm seine weltbewegende Erfindung vorzustellen, eine Zeitmaschine.
Als der Ingenieur nach einem Verlängerungskabel sucht, um seine Erfindung
anzuschließen, fragt Page nur naserümpfend: „Warum braucht das Ding denn einen
Stecker?“

Wenn
man Page trifft, begegnet man einem höflichen, ruhigen Mann, ein wenig fahl im
Gesicht und obwohl kaum Mitte vierzig, doch schon stark ergraut. Er spricht leise
und unaufgeregt, wirkt wie das Gegenteil der üblichen Alphamännchen, die es
normalerweise an die Spitze großer Konzerne schaffen und von denen erwartet
wird, dass sie sich ständig auf die Brust trommeln und ihre eigene
Großartigkeit in die Welt posaunen.

Page
ist introvertiert, fühlt sich oft unwohl in sozialen Situationen, war als Kind
ein Nerd, ein Außenseiter. Sein Chefbüro liegt zum Zeitpunkt dieses Treffens
versteckt am Ende eines langen Flurs im vierten Stock des
Konzernhauptquartiers in Mountain View, Nordkalifornien, rund eine Autostunde
südlich von San Francisco. Es ist leicht, daran vorbeizulaufen, denn es fehlen
fast alle klassischen Insignien eines mächtigen Konzernführers: die
zahlreichen Vorzimmerdamen, die eleganten, schweren Möbel, die grandiosen
Räume. Stattdessen ein simples Zimmer, kaum mehr als 25 Quadratmeter,
dunkelgrauer Teppich, heller Holzschreibtisch, gekennzeichnet nur mit einem
weißen Namensschild kaum größer als eine CD-Hülle.

Vor
der Tür sieht es aus wie in einem unaufgeräumten Studentenzimmer. An diesem
einen Morgen etwa lehnt ein schwarzes Rennrad an der Wand, ein voll behangener
mobiler Kleiderständer steht mitten im Gang, und aus unerfindlichen Gründen
liegen drei Motorradhelme auf dem Boden. Die Besuchercouch ist leicht abgewetzt
und wirkt, als sei sie seit den Neunzigerjahren nicht mehr ausgetauscht worden.
Ein paar Meter weiter arbeiten der Finanzvorstand, die YouTube-Chefin und
andere Führungskräfte in noch kleineren, kastenförmigen Minibüros mit
verglaster Front. Es ist totenstill.

Page
spricht im immer gleichen, gemächlichen Tempo mit raspelnder Stimme. Vor
einigen Jahren wurde eine Immunkrankheit bei ihm diagnostiziert, die seine
Stimmbänder beschädigte. Inzwischen hat sich seine Stimme stabilisiert, doch er
verändert selten die Lautstärke oder den Tonfall. Das kann irreführend sein,
den Anschein erwecken, als plätschere das Gespräch dahin, als habe er einen
Gedankengang beendet, um dann aber doch unbeirrt weiterzureden.



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!AYCON VLOG #7 Emil Zátopeks Zitat auf die Wirtschaft angewandt. Ein Geschäftsführer muss führen!

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Jeder muss seine / ihre Aufgabe übernehmen und MACHEN! Vogel fliegt – Fisch schwimmt – Mensch läuft – sagte Emil Zátopek.
Ulvi sagt: Ein Taxifahrer fährt Taxi, ein Aussendienstmitarbeiter ist im AUSSEN-Dienst und ein Geschäftsführer führt!

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Vorsprung von Boris Johnson schrumpft | ZEIT ONLINE

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Kurz vor der Parlamentswahl am Donnerstag sieht eine letzte Umfrage den Vorsprung der konservativen Tory-Partei von Premierminister Boris Johnson geschrumpft. In der am Dienstagabend veröffentlichten Umfrage des Instituts YouGov sagten 43 Prozent der Teilnehmer, sie wollten für die Tories stimmen, 34 waren für die oppositionelle Labour-Partei. Dies würde 339 Mandate für die Konservativen bedeuten – 20 weniger als bei der vorherigen YouGov-Umfrage von Ende November.

Bislang führten Johnsons Konservative in landesweiten Umfragen konstant mit zehn Prozentpunkten. Beide große Parteien legten in den vergangenen Wochen noch einmal erheblich zu Lasten der kleineren Parteien zu, der Abstand zwischen ihnen blieb aber gleich. Das scheint sich nun in erster Linie in den vergangenen Tagen zugunsten von Labour verändert zu haben. Grund dafür dürften vor allem Leihstimmen von Wählern der Liberaldemokraten sein.

Johnson kann auf absolute Mehrheit hoffen

An der Gewinnprognose für Johnson und seine Tories ändert aber auch diese Umfrage nichts: Die Konservativen werden die Wahl wohl gewinnen, laut der Umfrage gar mit dem besten Ergebnis seit 1987. Der Premierminister würde mit einer größeren Fraktion im Parlament wieder mit absoluter Mehrheit regieren und so von ihm vorangetriebenen EU-Austritt tatsächlich Ende Januar umsetzen können.

Allerdings verwies das Meinungsforschungsinstitut darauf, dass angesichts der Fehlermarge die Zahl der tatsächlich von den Tories gewonnenen Sitze bei 311 bis 367 liegen – ein Parlament ohne klare Mehrheitsverhältnisse sei also „absolut nicht ausgeschlossen“. Taktische Wahlentscheidungen und der jüngste Trend zugunsten von Labour könnten alles verändern.

Das britische Mehrheitswahlrecht erschwert es allerdings, aus landesweiten
Umfrageergebnissen auf die mögliche Sitzverteilung im Parlament zu
schließen. So werden bei der Wahl nur Direktmandate vergeben, ins Parlament ziehen die Kandidaten mit den jeweils meisten Stimmen in einem der 650
Wahlkreise ein, egal wie knapp ihr Sieg war. Die Stimmen für unterlegene
Kandidaten verfallen. Zudem ist das Rennen zwischen Kandidaten der Labour-Partei
und den Konservativen in Dutzenden Wahlkreisen denkbar eng.



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Geschaeft

Wahlkampf in Großbritannien: Alles unvorhersehbar -Video

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Wahlkampffinale in Großbritannien

Johnson gewinnt! Oder?

11.12.2019, 09:04 Uhr – Boris Johnson schert Schafe, Jeremy Corbyn bemalt Tassen: Endspurt im Rennen ums britische Premierministeramt. Wahlforscher sehen Johnson vorn, aber die haben schon mehrfach danebengelegen.


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  • Finnlands neue Ministerpräsidentin:
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    Zehntausende gehen in Hongkong auf die Straße

  • +++ Livestream zu möglichem Trump-Impeachment +++:
    Geheimdienstausschuss präsentiert Ergebnisse

  • Folgen des Brexit:
    Wie die Elite-Uni Cambridge jetzt schon leidet

  • Der Fall Rudy Giuliani:
    Trumps Mann fürs Grobe ist in Bedrängnis



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