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Gewinne mit Braun ein Beautyset 9 Flex

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Gemeinsam mit Braun verlosen wir das Braun Beauty Set 9 Flex inkl. des neuen Silk-épil 9 Flex, einem Peeling-Aufsatz sowie dem FaceSpa im Wert von 300 Euro

Mit seinem voll flexiblen Kopfteil passt sich die Weltneuheit von Braun, der Silk-épil 9 Flex mit Leichtigkeit deinen weiblichen Konturen an. Durch optimalen Hautkontakt erwischt der Epilierer noch mehr Haare in nur einem Zug und sorgt so für langanhaltend glatte Haut, und dass für Wochen nicht nur Tage. Somit brauchst du dir im Alltag keine Gedanken, um deine Körperbehaarung machen und hast mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.


Mehr Flexibilität für dich

Beruf, Familie, Freizeit — nur drei Bereiche, die nicht immer einfach unter einen Hut zu bekommen sind und Frauen wie dir viel Flexibilität abverlangen. Das letzte, worüber du dir da noch Gedanken machen möchtest, ist wahrscheinlich das Thema Haarentfernung. Deshalb ist der neue Silk-épil 9 Flex von Braun dein idealer Begleiter. Der innovative, vollbewegliche Epiliererkopf ist so flexibel wie du und fügt sich perfekt in deine Beautyroutine ein. Schnelle, effiziente Ergebnisse im stressigen Alltag oder ein ausgedehntes Spa-Erlebnis zu Hause — wann immer du es brauchst.


Dieses Beauty-Set kannst du gewinnen: mach mit!

Funktionalität und Design

Mit seiner praktischen 3-in-1 Funktion ist der Braun Silk-épil 9 Flex Epilierer, Rasierer und Trimmer in einem. Darüber hinaus bekommst du im Beauty Set zusätzlich einen Peeling-Aufsatz für den Körper sowie den Braun FaceSpa, für die optimale Reinigung deines Gesichts.


Mach mit: So kannst du gewinnen

Einfach das untenstehende Teilnahmeformular ausfüllen und mit etwas Glück gewinnst du das Braun Beauty Set 9 Flex inkl. des neuen Silk-épil 9 Flex und weiteren Tools im Wert von 300 Euro! Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Mitarbeiter der beteiligten Firmen sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise möglich. Der Gewinn ist nicht übertragbar, teilnehmende Personen müssen Ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmeschluss ist der 29. Juli 2020.



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Richtig trinken bei Hitze: 7 Tipps

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Die Sonne brennt, der Schweiß läuft: Je klüger du jetzt trinkst, desto fitter bist du. Mit diesen 7 Regeln machst du alles richtig und dehydrierst nicht

01.07.2020



Christiane Schnippe

Ob es nun am Klimawandel liegt oder nicht: Große und andauernde Hitze ist für dein Körper eine Belastung, für die du dich wappnen solltest. Dazu gehört nicht nur die richtige Kleidung und der regelmäßige Aufenthalt im Schatten.


Eine der wichtigsten Regeln lautet: Immer genügend trinken. Aber was soll das eigentlich heißen? Was du dabei beachten musst, liest du hier in unseren 7 Trink-Geboten für heiße Tage.


1. Wie viel sollte ich bei Hitze trinken?

Trinke mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag. So lautet eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das gilt aber bereits für ganz normale Tage.


Wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, wenn du trotz der Hitze viel Sport machst oder in Haus und Garten körperlich arbeiten, erhöht sich dein Flüssigkeitsbedarf – trinke dann also lieber das Doppelte oder das Dreifache.


Regel Nummer 1: Trinke bei Hitze mehr als das Minimum von 1,5 Litern pro Tag.



Infused Water


Elena Veselover / Shutterstock.com

„Infused Water“ z.B. mit Blaubeeren, ist eine Erfrischung mit Geschmack.

2. Genügt es nicht, einfach zu trinken, wenn ich Durst habe?

Nein. Durst ist nichts anderes als ein Warnsignal des Körpers. Wenn du Durst verspürst, sitzt dein Körper bereits auf dem Trockenen. Denn dein Durstgefühl meldet sich erst dann, wenn es deinem Körper schon an Flüssigkeit mangelt.


Regel Nummer 2: Sorge vor und trinke regelmäßig und vor allem über den ganzen Tag verteilt immer wieder kleine Schlucke.


Tipp: Immer eine kleine Flasche Wasser dabei haben! Wenn die dann auch noch optisch was her macht, wie der Fruit-Infuser, macht das Trinken noch mehr Spaß.



3. Kann man auch zu viel trinken?

Trinke ganz unbesorgt und folge deinem (Durst-) Gefühl. Die Aussage „zu viel Wasser trinken ist gefährlich“ stimmt so nicht, denn der Bedarf an Flüssigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich und bei Hitze in jedem Falle höher als normal. Was an unbenötigter Flüssigkeit aufgenommen wird, scheidet dein Körper auf dem normalen Weg wieder aus.


Mit dem sogenannten „Übertrinken“ sind eher seltene Fälle gemeint. Da geht es zum Beispiel um Läufer, die bei Wettkämpfen extrem hohe Mengen an Wasser (über 10 Liter) zu sich genommen haben, um Krämpfe zu vermeiden. Durch das übermäßig zugeführte Wasser wird die Natriummenge im Blut stark verdünnt, was zur Untersalzung (Verdünnungsnatriämie) führen kann. Wie gesagt: Das ist ein sehr spezielles Problem.


Regel Nummer 3: Du kannst nicht zuviel trinken.



4. Was trinke ich am besten bei Hitze?

Finger von Cola oder Limo! Trinke besser Ungesüßtes, wenn es warm ist. Zu Limonaden oder süßen Säften solltest du nur ausnahmsweise greifen. Die bessere Alternative: Leitungs- oder Mineralwasser – löscht den Durst optimal und enthält keinen zusätzlichen Zucker.


Wenn dir Wasser geschmacklich auf Dauer zu langweilig ist, variiere mit ungesüßten Kräuter- und Früchtetees oder verdünnten Frucht- und Gemüsesäften. Wichtig: Die sollten dann aber einen Mindestanteil von 50 Prozent Wasser haben.


Regel Nummer 4: Trinke stets Ungesüßtes.



5. Sollte ich bei Hitze eher etwas Warmes trinken?

Keine Sorge, niemand verlangt, dass du bei 35 Grad noch heißen Tee trinkst! Zumindest solltest du aber nichts Eiskaltes trinken. Bei richtiger Sommerhitze ist ein kühles Getränk natürlich verlockend. Aber um deinen Durst sinnvoll zu stillen, sollten Getränke mindestens zimmerwarm sein.


Denn je mehr die Temperatur des Getränks von deiner Körpertemperatur abweicht, desto stärker arbeitet der Körper daran, diese Temperaturspanne wieder auszugleichen. Folge davon: Du schwitzt noch mehr als vorher.


Regel Nummer 5: Trinke keine eiskalten Getränke.


Jacob Lund / Shutterstock.com

Regelmäßiges Trinken ist lebenswichtig, vor allem bei Hitze.

6. Spielt es beim Trinken eine Rolle, wie viel ich schwitze?

Aber ja. Der Wasserverlust macht sich bemerkbar. Wer viel schwitzt, verliert nicht nur Wasser. Auch wichtige Mineralstoffe werden über die Haut ausgeschieden. Bei großer Hitze ist der Mineralstoffverlust natürlich enorm.


Dagegen helfen gesalzene Tees oder Gemüsebrühen. So werden die Verluste durchs Schwitzen wieder ausgeglichen.


Regel Nummer 6: Gleiche den Mineralstoffverlust beim Schwitzen mit Gemüsebrühe aus.


7. Ist denn Alkohol ein Problem?

So verlockend das kühle Bier oder ein Glas Prosecco sein mag: An heißen Tagen ist Alkohol keine gute Idee, vor allem um den Durst zu bekämpfen. Denn in Kombination mit warmer Sommerluft führt er zu Müdigkeit und begünstigt zusätzlich die Schweißbildung.


Außerdem wirkt Alkohol harntreibend und beeinträchtigt den Flüssigkeitshaushalt, sprich: Er entzieht dem Körper sogar Flüssigkeit. Also, wenn schon Bier, dann alkoholfreies. Das ist allerdings ein echter Knaller, denn aufgrund seiner vielen Nährstoffe gilt es als isotonisch!


Regel Nummer 7: Verzichte auf Alkohol. Best Choice am Abend: alkoholfreies Bier.



Wenn die Sonne brennt, lösche deinen Durst! Richtig und genügend zu trinken – am besten Wasser – ist das perfekte Mittel, um Tage großer Hitze entspannter zu überstehen. Und immer schön im Schatten bleiben!


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Blutuntersuchung: Was ein Blutbild verrät

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Wenn dir etwas fehlt oder nicht gut tut, signalisiert das dein Körper in vielen Fällen sehr offensichtlich. Bei einem Mineralstoffmangel verändert sich beispielsweise die Haut. Wenn du ständig die Nacht zum Tag machst und die Korken knallen lässt, fühlst du dich schlapp.

Doch es gibt auch Probleme, die dir dein Körper nicht direkt offenbaren kann. Oder Signale, die du schlicht und einfach übersiehst. Das sind in vielen Fällen die schwerwiegenderen. „Zahlreiche Erkrankungen verursachen zunächst keinerlei Symptome. Der Satz ‚Man ist so gesund, wie man sich fühlt!‘ stimmt leider nicht immer“, sagt Professor Tammo von Schrenck von Mein Direktlabor aus Hamburg.

Anhand der Blutwerte können Experten erkennen, wie es wirklich um deine Gesundheit steht. Doch das Blutbild enthüllt nicht nur verborgene Krankheiten, sondern auch, ob du rauchst, trinkst, häufig Stress hast und ob deine Ernährung ausgewogen ist. Immer häufiger ist auch zu hören, dass ein Bluttest sogar das Abnehmen einfacher machen kann.


In diesem Artikel:




Soonthorn Wongsaita / Shutterstock.com

Ein kleiner Pieks hilft, Informationen über deinen Gesundheitszustand zu sammeln.

Wann ist ein Bluttest sinnvoll?

Grundsätzlich kann es nie schaden, genau über die eigene Gesundheit Bescheid zu wissen. Aber es gibt Situationen, in denen die genaue Kenntnis der eigenen Blutwerte besonders wichtig ist:


  • Bei diffusen Beschwerden: „Durch einen Bluttest können Risikofaktoren zuverlässig erkannt werden und damit die Weichen für eine geeignete Vorsorge oder Therapie gestellt werden“, erklärt Professor von Schrenck. Hat eine Patientin bereits Symptome, dient die Untersuchung des Bluts der Diagnosestellung einer bestimmten Krankheit. Wenn sich die Patientin beispielsweise schlapp und müde fühlt, kann die Diagnose Blutarmut (Anämie)/Eisenmangel mittels eines niedrigen Ferritinwertes im Blut gestellt werden.
  • Zur Bestimmung von Krankheitsverläufen: „Bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird eine Blutanalyse zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs herangezogen“, so der Experte.
  • Vor Operationen: Ein Bluttest hilft, mögliche Risikofaktoren oder Vorerkrankungen, wie zum Beispiel eine Blutgerinnungsstörung, zu erkennen. In Notfallsituationen geben bestimmte Laborwerte (zum Beispiel Elektrolyte oder das Blutbild) wichtige Hinweise auf den Zustand der Patientin und weitere Maßnahmen.
  • Bei Verdacht auf Krankheiten, die anfangs symptomfrei verlaufen: „Eine Blutuntersuchung deckt zudem verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten auf, wie z.B. HIV, Hepatitis B+C, Chlamydien und Syphilis. Oft verlaufen diese Infektionen ohne Symptome, können jedoch weitreichende gesundheitliche Folgen haben und gefährliche Ansteckungen ermöglichen“, erklärt von Schrenck.


Welche Blutuntersuchungen gibt es?

Um das Blutbild eines Patienten zu erfassen, gibt der Arzt eine Blutuntersuchung in Auftrag. Sie ist für ihn ein wichtiger Hinweisgeber bei der Diagnose. Bei einer Blutuntersuchung wird das Blut in seine Bestandteile zerlegt und mittels unterschiedlicher Methoden untersucht.


Dein Blut besteht zu 45 Prozent aus Blutzellen und zu 55 Prozent aus Blutplasma. Bei einem Blutbild werden jedoch allein die Blutzellen genauer untersucht. Dabei wird zwischen einem kleinem und einem großem Blutbild unterschieden.

Wieviel kostet ein Bluttest?


Csaba Deli / Shutterstock.com

Durch einen Bluttest werden Risikofaktoren erkannt und damit die Weichen für eine Therapie gestellt.

Beim kleinen Blutbild werden die roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten) untersucht. Die Untersuchung zählt zur Routine bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge, wird aber auch bei Verdacht auf Blutarmut (Anämie), Infektionen und Entzündungen angeordnet. Die Werte geben Aufschluss, ob die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung gut funktionieren und ob Mangelerscheinungen vorliegen. Bei Bedarf kann der Arzt zusätzlich zusätzliche Werte bestimmen lassen, zum Beispiel Leber- oder Nierenwerte.


Wer denkt, das große Blutbild würde sehr viel mehr Werte ermitteln, der irrt. Im Unterschied zum kleinen Blutbild werden hier ergänzend die Unterarten der weißen Blutzellen (Leukozyten) genauer untersucht. Leukozyten sind Teil des Immunsystems, das Fremdstoffe und Erreger bekämpft. Anhand der Daten des „Differenzialblutbildes“ lässt sich erkennen, welche Unterart erhöht im Blut auftritt. Auf dieser Basis sind Rückschlüsse auf die Ursachen bestimmter Krankheiten möglich, zum Beispiel auf Infektionen, Entzündungen, Parasitenbefall, Vergiftungen oder Allergien.



Hilft ein Bluttest beim Abnehmen?

Wer Gewicht verlieren will, sollte zunächst den klassischen Weg über eine Umstellung der Lebensgewohnheiten gehen. Das heißt: gesunde Ernährung, viel Sport. Doch was, wenn beim Abnehmen trotzdem nichts mehr geht? Kann das Blut eine Erklärung über den ausbleibenden Erfolg geben?

Unter Umständen ja, sagt der Mediziner. „Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll“, rät von Schrenck. Teilweise seien Stoffwechselerkrankungen für die fehlende Gewichtsabnahme verantwortlich, zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Nebennieren- Überfunktion. „Der Bluttest bringt hier Klarheit“, so von Schrenck. 


Wie nehme ich nach einem Bluttest ab?

Nur durch die Blutwerte allein lässt sich natürlich kein Gewicht verlieren – sofern du nicht an einer Stoffwechsel-Krankheit leidest. In dem Zusammenhang wird auch die Blutgruppendiät, die vom amerikanischen Naturheilkundler Peter D’Adamo entwickelt wurde, von Medizinern heftig kritisiert.


Die Theorie des Diät-Konzepts basiert darauf, dass jeder Mensch sich nach seiner Blutgruppe ernähren solle. Je nach Blutgruppe stehen unterschiedliche Lebensmittel auf dem Speiseplan. Mediziner beanstanden, dass die Theorie wissenschaftlich nicht haltbar sei und eher zu einer unausgewogenen Ernährung führe.



Eine Blutuntersuchung ist für Übergewichtige unabhängig vom Abnehmwunsch sinnvoll, so von Schrenck: „Da sie generell ein höheres Risiko für bestimmte Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen haben, empfiehlt sich ein Test auf bestimmte Risikofaktoren, zum Beispiel Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Harnsäure. So kann gegebenenfalls eine Lebensstilanpassung oder eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden.“


Oleksiy Mark / Shutterstock.com

Nicht nur deine Ärztin kann eine Blutuntersuchung veranlassen, du kannst das auch privat tun.

Zu den wichtigsten Hinweisgebern im Blut gehören:


  • der Blutzucker (gibt Aufschluss darüber, ob Diabetes mellitus vorliegt)
  • Blutfette wie Cholesterin und Triglyzeride (sie erklären ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Entzündungsparameter (zum Beispiel C-reaktives Protein: CRP)
  • Blutsalze wie Eisen, Natrium, Kalium oder Kalzium
  • bestimmte Enzyme und Proteine 
  • Stoffwechselprodukte wie Kreatinin und Harnstoff (sie geben wichtige Hinweise auf die Nierenfunktion)
  • Hormone, zum Beispiel von der Schilddrüse
  • Blutgase
  • Tumormarker
  • Gerinnungsfaktoren

Um Bakterien im Blut oder Urin (bei Harnwegsinfektionen) der Patientin nachzuweisen, wird eine so genannte Kultur gemacht. Dazu wird das Blut oder der Urin auf unterschiedliche Nährböden gegeben und beobachtet, ob Erreger dort gut wachsen. So lässt sich nachweisen, ob und an welchem Infekt die Patientin erkrankt ist und ob eine Antibiotikaresistenz vorliegt.



Kann ich einen Bluttest auch selbst veranlassen?

Normalerweise wird eine Blutuntersuchung nur auf eine bestimmte Veranlassung hin, zum Beispiel einen Krankheitsverdacht, durchgeführt. Kein Mediziner wird aus bloßer Neugierde eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen.

Trotzdem kannst du deine Gesundheit auch selbst in die Hand nehmen: „Was viele nicht wissen: Die Blutentnahme muss nicht zwingend beim Hausarzt erfolgen. Auch als Privatperson kann man sich direkt an ein Labor wenden und dort bestimmte Blutuntersuchungen durchführen lassen. So bieten einige Medizinische Labore bereits spezielle Services für eine schnelle und bequeme Blutanalyse, teilweise mit ärztlicher Beratung, an“, sagt von Schrenck.


Kann ich eine Blutuntersuchung auch zu Hause durchführen?

Seit kurzem gibt es auch Bluttests für zuhause, die du im Internet bestellen kannst. Dazu orderst du den gewünschten Test, entnimmst dir selbst Blut aus der Fingerkuppe und schickst die Probe dann an ein Labor. Am heimischen Bildschirm kannst du dann den Analyseprozess verfolgen. Angeboten werden Tests, die beispielsweise fitnessrelevante Werte messen oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit feststellen sollen.

Alle wichtigen Infos rund um den Bluttest


science photo / Shutterstock.com

Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll.

Auch der Vitamin-D-Level und die Menge der Omega-3-Fettsäuren soll bestimmt werden können. Solche Tests kosten zwischen 99 und 499 Euro. Mediziner stehen der Methode eher kritisch gegenüber, vermuten dahinter einen Selbstoptimierungstrend mit teilweise sinnlosen medizinischen Angeboten. „Zudem ist die Zuverlässigkeit der Ergebnisse umstritten“, so von Schrenck.



Was sollte vor einem Blutbild beachtet werden?

Je nachdem, was dein Arzt oder deine Ärztin anhand der Blutentnahme erfahren möchte, solltest du vor dem Bluttest einige Dinge beachten. Wenn dein Blutzucker- oder deinen Trigylzeridwert gemessen werden soll, musst du zum Test nüchtern erscheinen.


Das heißt, dass du vor der Blutentnahme 8 bis 12 Stunden nichts essen darfst. Wasser ist erlaubt, auch Tee ohne Zucker und Milch. Alle zuckerhaltigen Getränke verfälschen das Ergebnis. Alkohol solltest du mindestens 24 Stunden vor dem Test meiden. Auch auf intensiven Sport vor der Blutentnahme solltest du verzichten, da auch so die Ergebnisse verändert werden könnten.

Frage deine Ärztin oder deinen Arzt, ob du mit bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille, vor dem Test aussetzen sollst. „Bei einigen Hormonuntersuchungen müssen tageszeitliche Schwankungen beachtet werden“, so der Mediziner.


Welche Risiken gibt es bei einem Bluttest?

Eine Blutuntersuchung verläuft in der Regel risikofrei. Die Blutentnahme erfolgt meist in der Armbeuge. Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde kommen. Ein blauer Fleck (Hämatom) bildet sich, wenn die Einstichstelle nicht lange genug zugedrückt wurde. Keine Sorge: Der harmlose Bluterguss verblasst schnell wieder.



Wie viel kostet eine Blutuntersuchung?

Normalerweise übernimmt die Kasse die Bezahlung der Laborleistungen, wenn diese Leistungen von der Arztpraxis veranlasst werden. Besteht jedoch kein konkreter Krankheitsverdacht oder eine Erkrankung, sind diese Leistungen Wunschleistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen: IGeL), die in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Private Krankenkassen übernehmen die Laborkosten in der Regel.

„Unabhängig vom Versichertenstatus kann jede Patientin Laborleistungen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Abrechnung einzelner Analysen ist transparent in der Gebührenordnung für Ärzte festgelegt. Die veranlassten Kosten müssen dann von der Patientin selbst getragen werden“, erklärt Professor von Schrenck.


Wann immer deine Ärztin oder dein Arzt eine Blutuntersuchung vorschlägt, solltest du zusagen. Egal, ob der Bluttest Informationen über mögliche Erkrankungen oder „nur“ über Mangelerscheinungen ermittelt, sie können helfen, deine Lebensqualität ganz gezielt zu verbessern.


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Farbpsychologie: Diese Wirkung haben Farben | SOUL♥SISTER

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Viele Menschen wünschen sich einen bunten Alltag. Die wenigsten wissen, was sie damit meinen, also: Was sie WIRKLICH damit meinen. Denn Farben haben in unserem Leben eine weit größere Wirkung, als viele denken.


Hast du dich schon mal gefragt, warum du in blau gestrichenen Räumen schneller anfängst zu frösteln? Oder warum es dich so glücklich macht, dein gelbes Shirt zu tragen? Das ist kein Zufall, denn Farben haben einen enormen Einfluss auf dein (Wohl-) Befinden.


Wie wirken Farben auf mich?

Das Farbspektrum ist unendlich – und jede Farbe hat eine besondere Macht.


© Alex Jackman / unsplash.com

Farben sind Sinneseindrücke, die entstehen, wenn Licht auf die Netzhaut der Augen fällt. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass Farben sogar bei geschlossenen Augen einen Einfluss auf dich haben, denn Haut und Netzhaut verfügen über eine vergleichbare Lichtempfindlichkeit.


Aber natürlich wirken Farben nicht nur durch ihre Erscheinung, sondern auch besonders durch die Assoziationen, die sie in dir wecken. Eine Farbe allein hat noch keine Bedeutung und damit auch zunächst keinen Effekt.


Welche verschiedenen Wirkungen können Farben haben?

Der Effekt von Farben auf dein Wohlbefinden beschränkt sich nicht nur auf das Gehirn und ist somit vielschichtiger als gedacht. Farbdesignerin Daniela Späth unterteilt die Wirkung in 3 Ebenen.



  1. Die erste Ebene ist die der erlernten Farbsymbolik: Ab dem Moment der Geburt wachsen die meisten Menschen in einer farbigen Welt auf, wodurch auf natürliche Weise gewisse Farben mit gewissen Bedeutungen verknüpft werden.
  2. Dann folgt die persönliche Ebene: Farben wirken hier entsprechend des Erlebten und der Erfahrungen, die du damit gemacht hast.
  3. Schlussendlich gibt es die dritte Ebene, den Bereich, in dem du wie von selbst auf Farben reagierst. „Hier werden unbewusst körperliche Reaktionen ausgelöst, die man schlecht beeinflussen kann“, so die Expertin. Ein Beispiel ist die Farbe Rot, die auf viele Menschen eine besondere Wirkung hat. Ein Versuch zeigte zum Beispiel, dass der Adrenalinspiegel von Sportlern in rot gestrichenen Räumen automatisch steigt.

Woher kommt die Wirkung der Farben?

Interessanterweise spielt es für die Wirkung der Farben keine Rolle, ob du zum Beispiel auf eine grüne Wiese oder eine grün gestrichene Wand blickst – Farben beeinflussen immer gleich, in welcher Form sie auch daherkommen.


Die britische Journalistin Kassia St Clair hat außerdem herausgefunden, dass die Farbwahrnehmung auch stark mit der Persönlichkeit und Kultur zusammenhängt. „Von vielen wird Gelb heute mit Glück assoziiert, da sie die Farbe mit der Sonne verbinden“, so St Clair. „In den 1890ern wurde Gelb jedoch als bedrohliche Farbe wahrgenommen, da Bücher mit gelben Umschlägen zu dieser Zeit anstößige Geschichten enthielten. Der Kontext spielt eine große Rolle.“


Jetzt wird's bunt! Gut so, denn jede Farbe hat seine eigene Kraft

Jetzt wird’s bunt! Gut so, denn jede Farbe hat seine eigene Kraft.


© Ankush Minda / unsplash.com

Diese Assoziationen sind im Kopf hinterlegte Infos, die in Milli­sekunden darüber entscheiden, ob du eine Farbe magst oder nicht. Genau diese Assoziationen sind auch beim Temperaturempfinden entscheidend: Blau wird häufig mit kühlen Elementen wie Wasser oder Eis in Zusammenhang gebracht (deshalb: brrr, kalt!). Rot oder Orange stehen eher mit warmen Elementen wie Feuer in Verbindung.



Umso interessanter, dass die Naturwissenschaft es genau anders herum deutet. Dort heißt es: Je höher die Temperatur, desto mehr spielt eine Farbe ins Blaue (man denke an das leuchtend blaue griechische Meer). Mit diesem Wissen im Hinterkopf frösteln wir in blau gestrichenen Räumen demnächst vielleicht gleich etwas weniger.


Und welche Farbe hat nun die beste Auswirkung aufs Gemüt und macht am glücklichsten? Späth sagt: „Die Lieblingsfarbe. Das ist sehr individuell.“ Was unglücklich macht, lässt sich aber mit Gewissheit sagen: eine durch und durch farblose Welt.


Welche Farbe bewirkt im Gehirn was?

Natürlich gibt es bei jedem Menschen individuelle Unterschiede, wie bestimmte Farben auf ihn wirken. Aber es gibt eine Reihe von Effekten, die Fabren auslösen, die nicht nur mit der einzelnen Person zu tun haben, sondern universell gelten. Wir haben einige davon hier zusammengetragen:


Schwarz: Kleidsame Klarheit

Schwarz symbolisiert Individualität und Eigenständigkeit

Schwarz symbolisiert Individualität und Eigenständigkeit.


© Freddie Marriage / unsplash.com

Ob Schwarz nun eine richtige Farbe ist oder nicht, darüber wird viel diskutiert. Faktisch zählt Schwarz zu der Kategorie der „unbunten Farben“ und ist somit ja irgendwie beides.


Wissenschaftlich bewiesen ist: Schwarz stärkt die eigene Klarheit und Selbstsicherheit. Auch steht Schwarz für Individualität und Eigenständigkeit. Kein Wunder also, dass es der beliebteste Farbton der Deutschen bei Kleidung ist. Wer Schwarz trägt, strahlt Macht aus und zeigt zugleich, dass er viel von Eleganz versteht. Zwar symbolisiert Schwarz in der Psychologie oft Angst und Schatten, es steht dort aber ­gleichermaßen für Kreativität.



Grün: Beruhigende Sicherheit

Grün wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie

Grün wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie.


© Dose Juice / unsplash.com

Die Farbe wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie. Grün ­stabilisiert und stärkt dadurch das Selbstwertgefühl. Wer Energie tanken möchte, sollte sich also öfter mit Grün umgeben.


Die Farbe spricht außerdem nervöse und unruhige Menschen positiv an und schafft ein Gefühl von angenehmer Balance. Denn Grün wird evolutionsbedingt als Schutzfarbe verstanden, da wir mit ihr seit Urzeiten Vegetation und Pflanzen verbinden.


Dort, wo es Pflanzen gibt, kann man zum Beispiel Gemüse anbauen – was signalisiert, dass man an diesem Ort überleben kann. Auch deshalb steht die Farbe Grün für Hoffnung: Denn Grün ist Leben.


Rosa: Entspannendes Glücksgefühl

Rosa dämpft negative Energien

Rosa dämpft negative Energien.


© Vicko Mozara / unsplash.com

Rosa gilt als warme Farbe, die negative Energien dämpft und den Geist beruhigt – und das ist erstaunlich, da Rosa zur Familie der Rottöne zählt. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass die „große Schwester“ Rot eher Angstgefühle auslöst und die Überlebensreflexe in Gang setzt.


Rosa vermittelt hin­gegen ein starkes Gefühl von Sicherheit und verhilft zu mehr Gelassenheit. In der Wissenschaft wurde der Effekt des „Cool Down Pink“ erforscht, der die entspannende Wirkung belegt. Wer ein rosa Kleidungsstück trägt, strahlt Herzlichkeit und Zufriedenheit aus. Und auch ohne Studiennachweis steht fest: Ein Nagellack in Pink macht ­sofort gute Laune.



Blau: Kreative Abkühlung

Blau fördert die eigene Kreativität

Blau fördert die eigene Kreativität.


© John Rodenn Castillo / unsplash.com

Über den oben erwähnten Cool-down-Effekt hinaus gilt Blau als Farbe der Entspannung. Diverse Versuchsergebnisse zeigen: Blau kann nicht nur Verspannungen lösen, sondern auch bei Schlafstörungen helfen. Bei Aufregung ist der Ton perfekt, um wieder runterzukommen.


Blau (übrigens genau wie ­Violett) stimuliert nämlich den Körper und senkt nachweislich den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Außerdem fördert Blau die Kreativität: Forscher der University of British Columbia haben in einem Experiment herausgefunden, dass Angestellte mit einem blauen Desktop Aufgaben leichter und kreativer erledigten als die Kollegen mit einem roten Bildschirmhintergrund.


Gelb: Positive Energie

Gelb schafft es, Ängste zu mindern

Gelb schafft es, Ängste zu mindern.


© Ernest Porzi / unsplash.com

Der Ton wird vorrangig sehr positiv wahrgenommen. Viele denken gleich an Sonne, Sonnenblumen, Strand. Und das kommt nicht von ungefähr: Gelb fördert nachweislich die Bildung des Glückshormons Serotonin. Außerdem symbolisiert Gelb Kommunikation und Schnelligkeit.


Die Farbe spricht Menschen an, die Neues suchen, denn sie drückt die positive Energie eines Anfangs aus und schafft gleichzeitig eine optimistische Atmosphäre, da sie Ängste mindert. Zudem beflügelt Gelb den Geist und verhilft zu besserer Konzentration. Kein Wunder also, dass Befragungen ergeben haben, dass man Menschen, die gelbe Kleidung tragen, für intellektuell hält.



Farben haben eine nicht unerhebliche Wirkung auf deine Alltagswahrnehmung. Achte mal drauf oder experimentiere mit den Farben deiner Kleidung. Egal für welchen Ton du dich entscheidest: Trau dich, (Lieblings-)Farbe zu bekennen.


Text: Sofia Mönter Jamie


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