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Gewaltvorwürfe zu Handy-Video: Innenministerium stellt sich hinter Polizei

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Bild: imago-images/Christian-Ditsch

Handy-Video zu Polizeieinsatz
Gewaltvorwürfe: Innenministerium stellt sich hinter Polizei

Auseinandersetzung im Sozialamt

Flüchtlingsrat: Große Dunkelziffer bei Polizeigewalt

GdP: „Körperlicher Zwang leider Polizeialltag“

Linke und Grüne wollen Überprüfung



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Bundestag verabschiedet Klimaschutzgesetz

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Deutsch lernen mit Nachrichten, 15 11 2019 – langsam gesprochen

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Hongkongs Regierungschefin verurteilt Angriff auf Justizministerin

In London ist die Justizministerin Hongkongs, Teresa Cheng, durch eine Gruppe maskierter Demonstranten zu Fall gebracht worden. Sie erlitt bei dem Sturz Verletzungen. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam sprach von einer barbarischen Attacke. Aus Hongkong wird unterdessen ein weiteres Todesopfer gemeldet. Ein 70-jähriger Mann, der bei einer Auseinandersetzung mit Anti-Regierungs-Demonstranten von einem Pflasterstein getroffen worden war, starb an seinen Verletzungen. Zuvor war der Tod eines Studenten bestätigt worden, der bei Ausschreitungen von einem Parkhaus gestürzt war.

Trump zieht im Streit über Steuerunterlagen vor den Supreme Court

US-Präsident Donald Trump will vor dem US-Supreme Court endgültig die Herausgabe seiner Steuerunterlagen verhindern. Seine Anwälte argumentieren, die Einleitung eines Strafverfahrens gegen einen amtierenden Präsidenten verstoße gegen die US-Verfassung. Zuvor hatte ein Berufungsgericht in New York diese Argumentation abgewiesen und somit den Weg für eine Herausgabe der Unterlagen geebnet. Wenn das Oberste Gericht Trumps Berufung annimmt, kann es seine endgültige Entscheidung noch bis nach den Präsidentenwahlen im November 2020 hinausschieben. Im Supreme Court haben konservative Richter die Mehrheit.

Brüchige Waffenruhe im Gazastreifen

Die vereinbarte Waffenruhe zwischen der Extremistenorganisation Islamischer Dschihad und Israel wird immer wieder unterbrochen. Israelische Kampfflugzeuge griffen nach Angaben des Militärs erneut Ziele der Islamisten im Gazastreifen an. Nach zwei Tagen heftiger Konfrontationen hatten sich Israel und der Islamische Dschihad unter Vermittlung Ägyptens auf eine Waffenruhe geeinigt. Trotzdem feuerten militante Palästinenser bis zum Abend nach Armeeangaben vereinzelt Raketen nach Israel ab. Die israelische Armee tötete nach eigenen Angaben 34 Menschen in Gaza.

Erneut Unruhen im Machtkampf in Bolivien

In Bolivien ist es erneut zu Zusammenstößen gekommen. Anhänger des Ex-Präsidenten Evo Morales setzten die Wohnung eines indigenen Führers der Landarbeitergewerkschaft und Kritikers Morales‘ in Brand. Vorher hatte Interimspräsidentin Jeanine Añez erklärt, Morales könne bei der anstehenden Wahl nicht noch einmal kandidieren. Unterdessen hat UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Krise einen Sondergesandten in das südamerikanische Land geschickt. Er habe den Franzosen Jean Arnault gebeten, mit allen Beteiligten zu sprechen und nach einer friedlichen Lösung zu suchen.

Zwei Tote nach Schüssen an Schule in Kalifornien

Ein Jugendlicher hat an einer Schule im kalifornischen Santa Clarita zwei Mitschüler erschossen. Bei den Toten handelte es sich um eine 16-Jährige und einen 14-Jährigen, teilte die Polizei in dem Ort nördlich von Los Angeles mit. Der Schütze soll selbst die Saugus High School besucht haben und die Tat an seinem 16. Geburtstag verübt haben. Mit der letzten Patrone seiner halbautomatischen Pistole soll er sich in den Kopf geschossen haben und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Seit Jahren kommt es in den USA immer wieder zu Schießereien in Schulen und an öffentlichen Orten.

Türkei schiebt weitere deutsche IS-Sympathisanten ab

Die Türkei will an diesem Freitag zwei deutsche Frauen abschieben, die aus kurdischen Gefangenenlagern geflohen waren und deren Männer der IS-Miliz angehörten. Beide hatten sich zuletzt in der Türkei aufgehalten. Ankara hatte kürzlich mit der Ausweisung inhaftierter ausländischer IS-Anhänger in ihre Heimatländer begonnen. Am Donnerstag landete in Berlin ein Flugzeug mit einer abgeschobenen deutsch-irakischen Familie. Sie soll versucht haben, nach Syrien einzureisen und wird dem Salafismus zugerechnet. Haftbefehle wegen islamistischer Umtriebe liegen in Deutschland gegen sie jedoch nicht vor.

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Russlands Handel mit BRICS-Staaten übersteigt 125 Milliarden US-Dollar — RT Deutsch

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In Brasilien läuft der BRICS-Gipfel, an dem die Regierungs- und Staatschef der Mitgliedsländer teilnehmen. Während eines Auftritts erklärte Russlands Präsident, dass der Handel seines Landes mit den BRICS-Partnerstaaten 125 Milliarden US-Dollar übersteigt.

Russland baut die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit seinen BRICS-Partnerstaaten weiter aus, so der russische Präsident Wladimir Putin auf dem BRICS-Gipfel in Brasilien. Der Handel Russlands mit Brasilien, Indien, China und Südafrika ist um 22,4 Prozent gewachsen. Der russische Staatschef sagte:

Wir beteiligen uns aktiv am internationalen Handel und stärken unsere gegenseitig vorteilhaften Beziehungen zum Ausland – vor allem zu unseren BRICS-Partnern. Im Jahr 2018 überstieg unser Handel mit den vier Ländern 125 Milliarden US-Dollar.

Er sagte auch, dass Russland bereit ist, seine Erfahrungen im Bereich der digitalen Technologien zu teilen:

Es bestehen gute Chancen, unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Informatik und Telekommunikation zu verstärken. Russland bietet den BRICS-Staaten die Möglichkeit, sich unsere neuesten Projekte genauer anzusehen. Ich spreche von elektronischem Dokumentenmanagement, Suchsystemen und Antivirensoftware, die den höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Der russische Präsident bot an, die Zusammenarbeit im Energiebereich auszubauen, und stellte fest:

Russland sichert zuverlässig die Lieferung von Energieträgern auf den Weltmarkt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung der globalen Energiesicherheit, die für Wirtschaftswachstum und soziale Entwicklung unerlässlich ist.

Putin forderte die Handelspartner bereits zuvor auf, Instrumente für den Geldverkehr in nationalen Währungen statt der üblichen Handelswährungen wie dem US-Dollar zu entwickeln. Ihm zufolge könnte die Integration der Zahlungssysteme und die Einrichtung eines unabhängigen Kanals für den Informationsaustausch im Bankenbereich die Stabilität der Bankensysteme der fünf Länder erleichtern.

Die Vereinigung der BRIC wurde im Jahr 2006 von Brasilien, Russland, Indien und China gegründet, bevor Südafrika im Jahr 2010 der Vereinigung beitrat und das Akronym um den Buchstaben „S“ ergänzte.

Bis ins Jahr 2018 betrug das nominale BIP der fünf Schwellenländer zusammen 18,6 Billionen US-Dollar, was etwa 23 Prozent des Brutto-Weltprodukts entspricht. Der Handelsblock repräsentiert mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung.

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds sind die Mitgliedstaaten für mehr als die Hälfte des globalen Wirtschaftswachstums der letzten zehn Jahre verantwortlich.

Mehr zum Thema – BRICS-Länder machen bald mehr als Hälfte der Weltwirtschaft aus



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