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Gamestop-Schock sitzt tief: Leerverkäufer fürchten Kleinanleger-Mob

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Gamestop-Schock sitzt tief

Leerverkäufer fürchten Kleinanleger-Mob

Der Leerverkauf von Aktien gehört zum Standardrepertoire von Hedgefonds, um auf den Niedergang eines Unternehmens zu wetten. Doch der Umfang dieser Wetten ist massiv eingebrochen. Die Manager zittern vor Kleinanlegern, die sich schon einmal im Internet zur Rebellion verabredet haben.

Der Aufstand der Kleinanleger gegen die Leerverkäufer von der Wall Street hat offenbar anhaltend Eindruck auf die Hedgefonds-Profis gemacht. Deren Standardmethode, um auf den Misserfolg von Unternehmen und auf Kursverluste von deren Aktien zu wetten ist auf den niedrigsten Stand seit nahezu 17 Jahren zurückgegangen. Bei diesen Leerverkäufen werden Aktien verkauft, die der Verkäufer gar nicht besitzt, sondern nur geliehen hat, in der Hoffnung sie dann später zu einem günstigeren Kurs kaufen und zurückgeben zu können. Laut Daten der Investmentbank Goldman Sachs sind aktuell bei Firmen aus dem US-Leitindex S&P500 im Mittel nur Aktien im Wert von 1,6 Prozent der Marktkapitalisierung (also dem Wert aller Aktien eines Unternehmens zusammengezählt) leer verkauft. In Europa ist diese sogenannte Short-Rate so stark eingebrochen wie noch nie, wie Bloomberg unter Berufung auf Daten von Morgan Stanley berichtet.

Dabei gäbe es aus Sicht der Hedgefonds derzeit gute Gründe, gegen zumindest einige Branchen und Unternehmen zu wetten. Während die Pandemie sich in vielen Teilen der Welt noch immer weiter ausbreitet und Unternehmen belastet, sind die Börsenkurse vielerorts auf Rekordstände gestiegen. Das Verhältnis von Aktienkurs und Gewinn vieler Firmen befindet sich auf einem Niveau, das an die Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende erinnert. Selbst Optimisten rechnen damit, dass es zumindest kurzfristig zu Kurseinbrüchen kommen könnte. Der Anteil von Optionsgeschäften zur Absicherung gegen Kursverluste des S&P500 ist zuletzt gestiegen gegenüber solchen, die auf Kursgewinne setzen.

Dennoch wagt sich derzeit kaum ein Fondsmanager an Leerverkäufe. „Niemand will mehr seinen Kopf abgerissen bekommen durch einen Leerverkauf“, zitiert Bloomberg Benn Dunn. Damit meint der Chef der Finanzberatungsfirma Alpha Theroy Advisors die Milliardenverluste, die einige Hedgefonds mit der Aktie des Spiele-Händlers Gamestop erlitten.

Die Aktie gehörte aufgrund der schlecht laufenden Geschäfte und der nach Ansicht vieler Anlageprofis noch schlechteren Aussichten für den stationären Handel zu den am häufigsten leer verkauften an den US-Börsen. Tausende Kleinanleger, darunter passionierte Gamer und Kunden von Gamestop, sahen das jedoch anders und verabredeten sich über das Forum „Wallstreetbets“ auf der Onlineplattform Reddit, um gemeinsam in die Aktie zu investieren und den Kurs in die Höhe zu treiben. Damit erwischten sie die Hedgefonds auf dem falschen Fuß. Diese mussten die leer verkauften Aktien nun zu horrenden Preisen nachkaufen. Ein sogenannter Shortsqueeze entstand und katapultierte das Papier, das vergangenes Jahr noch bei unter fünf Dollar notierte zeitweise auf mehr als 480 Dollar. Aktuell werden die Aktien immer noch für gut 158 Dollar gehandelt.

Was manche als unlautere Kursmanipulation verurteilten, feierten andere als Sieg von Kleinanlegern über die Machenschaften elitärer Wall-Street-Zirkel. Insgesamt verloren institutionelle Leerverkäufer mehr als 14 Milliarden Dollar. Wie die eingebrochene Zahl solcher Wetten zeigt, wirkt der Schrecken dieser Verluste nach.



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Getreidehändler warnen vor steigenen Preisen: Das sind die Ursachen

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Schlechtes Wetter und Fehlernten, geringere Anbaumengen und plötzlich steigende Nachfrage: Ein Cocktail verschiedener Ursachen treibt die Preise für Weizen, Hirse, Raps und Co in die Höhe. Folgen könnten auch im heimischen Supermarkt zu sehen sein.

Getreideexperten beobachten „teilweise historische Preisausschläge“ bei Getreide, Mais und Ölsaaten wie Raps – möglicherweise mit Folgen für die Verbraucher. „Wenn sich die Preise noch eine Weile so halten für Pflanzenöle und für Getreide, dann wird sich das innerhalb einiger Monate sicherlich in den Lebensmittelpreisen auch im Supermarkt niederschlagen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Getreidehändler der Hamburger Börse, Thorsten Tiedemann, der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar haben Rohstoffpreise bei Backwaren nur einen geringen Anteil am Verkaufspreis. „Aber die Fleischproduktion wird sicherlich teurer werden durch Futter“, sagte Tiedemann. Auch bei Produkten wie Mehl und Pflanzenöl dürfte der Weltmarkttrend nach seiner Einschätzung auf die Verbraucherpreise durchschlagen.

Hohe Preise schon lange erwartet

Die Welternährungsorganisation FAO beobachtet seit geraumer Zeit steigende Preise bei praktisch allen Agrarrohstoffen. Unter dem Strich lag der FAO-Preisindex für Nahrungsmittel nach jüngsten Daten im April 31 Prozent über dem Vorjahreswert, nach elf monatlichen Anstiegen in Folge sei inzwischen der höchste Stand seit sieben Jahren erreicht. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei Ölsaaten, wo das Preisniveau gegenüber April 2020 inzwischen doppelte Höhe erreicht hat. Befeuert wird diese Entwicklung aus Sicht der FAO auch von der Nachfrage der Hersteller von Biokraftstoffen.

„Erwartet hat man schon lange, dass irgendwas passieren wird in den Preisen aufgrund der hohen Liquidität und auch teilweise aufgrund der Engpässe, die in der Wirtschaft entstehen durch Corona-Einschränkungen“, sagte Tiedemann. Nach einer „ganz komfortablen Angebots- und Nachfragesituation im Getreide- und Ölsaatenmarkt“ sei nun „durch ein paar schlechtere Ernten mit einhergehendem Bestandsabbau etwas aus den Fugen geraten“.

Hinzu komme, dass in Regionen mit stärkerem Wachstum nach der Corona-Rezession die Nachfrage anziehe. „Dann kommen noch ein paar Wettermeldungen hinzu, in Brasilien laufen wir auf eine relativ schlechte Ernte hinaus, und dann gehen die Märkte natürlich sehr stark nach oben.“

Selbstversorgung Deutschlands nimmt ab

Besorgt äußerte sich Tiedemann darüber, dass die Selbstversorgung Deutschlands bei Agrarrohstoffen abnehme. Im Getreidewirtschaftsjahr sei Deutschland auf einen Nettoexport von rund zwei Millionen Tonnen gekommen. „Das sind nicht mal fünf Prozent der gesamten Getreideproduktion, die wir hier übrig haben.“ In früheren Jahren seien „auch schon mal netto sieben bis zehn Millionen Tonnen“ exportiert worden.

Der Hamburger Hafen ist die zentrale Drehscheibe für den Getreidehandel in Nordeuropa. Der Verein der Getreidehändler sieht sich seit über 150 Jahren als offizielles Sprachrohr des internationalen Handels mit Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln, Hülsenfrüchten, Fischmehl und Speisesaaten.



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Wirtschaft

Menschen versammeln sich Deutschland- und weltweit zu pro-palästinensischen Demos

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Weltweit solidarisieren sich Menschen auf pro-palästinensischen Demonstrationen mit den Opfern im Nahen Osten. Der Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas war zu Wochenbeginn eskaliert. Militante Palästinenser beschießen Israel fortwährend mit Raketen – nach Angaben der israelischen Armee sind es mittlerweile insgesamt 2300 Stück. Israel reagierte mit massiven Angriffen in dem Küstengebiet.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hatte sich während des muslimischen Fastenmonats Ramadan und nach der Absage der palästinensischen Parlamentswahl zugespitzt. Als Auslöser gelten etwa Polizei-Absperrungen in der Jerusalemer Altstadt, die viele junge Palästinenser als Demütigung empfanden.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat am Samstag das Verbot einer für den Nachmittag geplanten propalästinensischen Demonstration in der Frankfurter Innenstadt aufgehoben. Ein Demonstrationsverbot sei das letzte Mittel, wenn etwa die Erteilung von Auflagen ausgeschöpft worden seien, entschied das Gericht.

Auch das Argument weiterer Veranstaltungen wie des ökumenischen Kirchentags, der weitestgehend virtuell stattfindet, könne ein Verbot dieser Veranstaltung nicht rechtfertigen. „Allein die thematisch nicht gewollte Versammlung und die Möglichkeit, dass Ausrichtung und Äußerungen als antisemitisch empfunden werden könnten, rechtfertigte nicht das Verbot derselben“, hieß es.

Frankfurt am Main

Die Teilnehmer haben sich in der Innenstadt versammelt, die Polizei ist mit einem massiven Kräfteaufgebot vor Ort.

(Foto: dpa)

Die Stadt Frankfurt hatte am Freitag die Demonstration angesichts der Situation im Nahen Osten verboten. Es werde eine Gefährdung des öffentlichen Friedens und der Sicherheit in der Stadt angenommen, hieß es zur Begründung.

Berlin

In Berlin ist am Samstag eine pro-palästinensische Demonstration aufgelöst worden. Die Polizei forderte am Nachmittag mehrere hundert Teilnehmer im Bezirk Neukölln auf, den Ort zu verlassen. Als Grund nannte sie die Nichteinhaltung der Corona-Distanzregeln. Die Polizei schritt gegen Demonstranten ein, die den Ort nicht verlassen wollten. Dabei wurden aus den Reihen der Demonstranten Steine und Flaschen auf die Polizei geschleudert. Auch Feuerwerkskörper flogen gegen die Sicherheitskräfte.

Zuvor war eine andere Demonstration mit rund 120 Teilnehmern zum Rathaus Neukölln friedlich verlaufen. Ab 16.00 Uhr war eine weitere Demonstration geplant. Gefordert wurde in einem Aufruf der Kampf für „ein freies Palästina, vom Jordan bis zum Mittelmeer“, also auf dem heutigen Staatsgebiet Israels.

Vor dem Hintergund des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der Hamas forderten die Demonstranten „Freiheit für Palästina“ und erinnerten an die „Nakba“ (deutsch: Katastrophe). Am 15. Mai gedenken die Palästinenser damit der Vertreibung und Flucht Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948.

Leipzig

Mehrere hundert Menschen sind in der Leipziger Innenstadt gegen die Gewalt im Nahen Osten auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Polizei nahmen an einer „Pro-Palästina“-Demonstration zeitweise bis zu 500 Menschen teil.

Ihnen standen den Schätzungen zufolge etwa 200 Teilnehmer einer Kundgebung „Pro Israel“ gegenüber. Anfangs sei die Stimmung kurz aufgeheizt gewesen, zwischen beiden Seiten hätten sich einige Demonstranten Wortgefechte geliefert, sagte ein Polizeisprecher. Die Situation sei aber nicht weiter eskaliert und habe sich beruhigt.

Hamburg

Vor dem Hintergrund eskalierender Gewalt in Nahost haben sich am Sonnabend in Hamburg rund 120 Demonstranten mit den Palästinensern solidarisiert. Auf Transparenten wurden Parolen und die Landkarte Palästinas gezeigt, Palästina-Flaggen wurden geschwenkt. Die Polizei war mit starken Kräften am Gänsemarkt im Einsatz, um mögliche Konflikte zu verhindern. Die Kundgebung verlief am Nachmittag friedlich.

In den vergangenen Tagen hatte es in mehreren deutschen Städten antisemitische und anti-israelische Demonstrationen gegeben. Es wurden Israel-Flaggen angezündet, teils antisemitische Parolen skandiert. Der Schutz jüdischer Einrichtungen in Deutschland wurde inzwischen verschärft.

Hannover

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot haben in Hannover am Samstag unterschiedliche Gruppen auf die militärische Eskalation im israelisch-palästinensischen Konflikt aufmerksam gemacht. An den Veranstaltungen in verschiedenen Stadtteilen nahmen laut Polizei bis zum Nachmittag insgesamt zunächst etwa 300 Personen teil. Ein Polizeisprecher beschrieb die Lage als ruhig. In der Innenstadt war die Polizei mit starken Kräften präsent. Auch Wasserwerfer parkten in der Nähe der Veranstaltungsorte.

Viele Demonstranten verurteilten die Militäraktionen Israels im Gaza- Streifen und forderten eine Ende der „Unterdrückung des Palästinensischen Volkes“. Am Hauptbahnhof gab es eine Kundgebung unter der Motto „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel“. Eine andere Demonstration wandte sich laut Polizei gegen die „Angriffe der Türkei auf Südkurdistan“. In Hildesheim nahmen rund 130 Demonstranten an einer Versammlung mit dem Thema „Krieg in Israel“ teil. Die Veranstaltung sei grundsätzlich friedlich und störungsfrei abgelaufen, so die Polizei.

London

Tausende Menschen demonstrierten gegen die Luftangriffe der israelischen Armee auf Gaza. Organisiert wurde der Protestmarsch durch den Hyde-Park in der Londoner Innenstadt von verschiedenen pro-palästinensischen Organisationen wie der „Palestine Solidarity Campaign“, „Friends of Al-Aqsa“, der „Stop The War Coalition“ und der „Muslim Association of Britain“.

Viele Teilnehmer trugen Palästina-Fahnen und „Free Palestine“-Banner. Ein Sprecher der Gruppe forderte die britische Regierung auf, ihre militärische, diplomatische und finanzielle Unterstützung für Israel umgehend einzustellen.

Als Redner wurde unter anderen der ehemalige Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, erwartet. Der 71-Jährige, der für den Londoner Wahlkreis North Islington im Parlament sitzt, ist derzeit aus der Fraktion seiner Partei ausgeschlossen, während eine Untersuchung zu Antisemitismus in der Partei unter seiner Führung (2015 bis 2020) läuft.

Corbyn war wegen seiner als einseitig wahrgenommenen Unterstützung für die Palästinenser in der Vergangenheit auch selbst antisemitischer Tendenzen bezichtigt worden, hatte die Vorwürfe aber stets bestritten.

Paris

Trotz Verbots haben sich in Paris zahlreiche Menschen zu einer pro-palästinensischen Demonstration versammelt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um zu versuchen, die ersten Gruppen von Demonstranten zu zerstreuen, wie der Sender Franceinfo am Samstagnachmittag berichtete. Rund 4200 Polizisten waren in der französischen Hauptstadt demnach im Einsatz. Zunächst war von Hunderten Demonstranten die Rede. Die Menschen demonstrierten vor allem im 18. Arrondissement von Paris – dort hatte die Polizei zuvor Ladeninhaber angewiesen, ihre Geschäfte zu schließen.

Die Pariser Polizeipräfektur hatte die Demonstration zuvor auf Anweisung des Innenministers Gérald Darmanin untersagt. Ein Gericht bestätigte die Entscheidung. Er begründete das Verbot damit, dass 2014 die öffentliche Ordnung massiv gestört worden sei. Tausende Menschen demonstrierten vor sieben Jahren gegen die damalige israelische Militäroffensive im Gazastreifen. Bei Ausschreitungen attackierten Randalierer damals auch eine Synagoge und jüdische Geschäfte.

Die Organisatoren hielten trotz Verbots an ihrem Demonstrationsaufruf fest. Die Polizei ging daher davon aus, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte. Die Demonstration war ursprünglich anlässlich des Tages der Nakba (Katastrophe) an diesem Samstag geplant worden.

Südlibanon

Erneut haben Dutzende Menschen an der Grenze zu Israel protestiert. Unter der Beobachtung von Soldaten näherten sie sich teilweise auch dem Grenzzaun. Darunter waren am Samstag laut Augenzeugen Palästinenser und Anhänger der libanesischen Hisbollah.

Einige schwenkten Flaggen, andere bezeichneten sich als „Märtyrer Palästinas“. Eine Gruppe versuchte laut Augenzeugen auch, sich dem Grenzzaun zu nähern, wurde von libanesischen Truppen aber abgehalten. Mindestens zwei Demonstranten wurden festgenommen. Israelische Soldaten standen ebenfalls bereit.

Am Freitag war an der Grenze mindestens ein Demonstrant durch israelisches Panzerfeuer tödlich verletzt worden. Der 21-Jährige gelangte mit weiteren Demonstranten über den Zaun auf israelisches Gebiet.

Sicherheitskreise und Medien berichteten, dass ein zweiter Demonstrant seinen Verletzungen erlegen sei. Im Hisbollah-Sender Al-Manar wurden diese Berichte später zurückgewiesen. Der zweite Demonstrant werde im Krankenhaus behandelt, hieß es.

Bagdad

In der irakischen Hauptstadt und in anderen Teilen des Landes haben Tausende Menschen in Solidarität mit den Palästinensern demonstriert. Die Proteste begannen der Staatsagentur INA zufolge am Samstag nach einem Aufruf des einflussreichen schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr, der auch für seine Rhetorik gegen die USA bekannt ist.

In Bagdad versammelten sich die Demonstranten am zentralen Tahrir-Platz mit irakischen und palästinensischen Flaggen. Einige skandierten Augenzeugen zufolge Parolen gegen Israel, andere verbrannten Flaggen Israels und der USA. Irakische Sicherheitskräfte waren verstärkt im Einsatz, mehrere Straßen wurden gesperrt.

Mehr: Israels Luftwaffe zerstört Hochhaus mit Medienbüros in Gaza – US-Spitzendiplomat zur Vermittlung in Israel



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Raus aus der Strafzinsfalle: Wie schwer ist die Börse?

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Raus aus der Strafzinsfalle

Wie schwer ist die Börse?

Immer mehr Banken brummen ihren Sparern ein sogenanntes Verwahrentgelt auf. Sie geben also Strafzinsen direkt an die Kunden weiter. Welche Alternativen gibt es zum Sparbuch oder Festgeldkonto? Warum fällt es vielen Sparern schwer, sich am Aktienmarkt zu engagieren? Und wie eignen Sparer sich gutes Börsenwissen an?

Tipps für passende Anlagestrategien, richtige Depotmischungen und wichtige Regeln für die Finanzmärkte erfährt Bianca Thomas von Kemal Bagci von BNP Paribas und Sven Gundermann von Taunus Investments in dieser Folge des „Zertifikate“-Podcasts.



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