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Flg.122 – Lockdowns erzeugen Mutanten

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29.04.2021 – Der nach New York ausgewanderte deutsche Epidemiologe Dr. Knut M. Wittkowski (langjähriger Abteilungsleiter an der Rockefeller University) erläutert im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich den regelmäßigen Verlauf der Ausbreitung von Atemwegs-Viren und warum alle Eindämmungsmaßnahmen nicht nur zu einer sinnlosen Verlängerung, sondern auch zu einer gefährlichen Diversifizierung führen.

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31 Bemerkungen

31 Comments

  1. Kakra

    April 29, 2021 at 10:08 pm

    Achgut Media, einfach Spitze!

  2. Deleter0011

    April 29, 2021 at 10:11 pm

    Gold.

  3. exknacki2

    April 30, 2021 at 4:35 am

    Fachlich versierter Mann aber seine politischen Rückschlüsse sind alle daneben.

  4. Imchen Lochi

    April 30, 2021 at 5:02 am

    Wie. Der letzte Satz war gut;-)), auf die Frage, wie viele Runden drehen wir noch.

  5. Sebastian Gronbach

    April 30, 2021 at 5:58 am

    Ich danke ihnen von Herzen.

  6. Eva Clas

    April 30, 2021 at 6:34 am

    Seht euch Boris Reitschuster vom 29.4. an zum schreien Spahn wird so was von zusammen gefaltet

  7. Maik Fiedler

    April 30, 2021 at 6:59 am

    hallo an alle hier. ein sehr interessanter beitrag, der gut nachvollziehbare informationen enthält und dafür danke von mir persönlich! auch gut sind die erklärungen zu bestimmten zusammenhängen und abläufen bei einer epidemie!

  8. Ingo64

    April 30, 2021 at 7:03 am

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Hier wird bestätigt, was ich schon seit Langem vermute. Es sollte mich wundern, wenn solche Supervirologen wie Dr. Dröstchen Weißröckchen nicht auch darauf gekommen sind! Vom Karlchen ganz zu schweigen.

  9. dassalzdererde

    April 30, 2021 at 7:28 am

    Wahnsinn, dieses Interview. Was ist mit Indien, mit Brasilien? Ne also wirklich…Wo sind die Fakten?

  10. The N.M.E.

    April 30, 2021 at 9:19 am

    Großartig! Ist geteilt!

  11. Jürgen Wanninger

    April 30, 2021 at 9:48 am

    Alle mutigen Ärzte soltlen unbedingt bei 'Danke – allesdichtmachen' mitwirken. https://www.youtube.com/watch?v=3eRI0Wlemug

  12. Karlheinz Zahneissen

    April 30, 2021 at 10:03 am

    Lockdowns erzeugen Mutanten erzeugen Lockdowns erzeugen Mutanten erzeugen Lockdowns erzeugen Mutanten …

    Regelmäßige Impfungen werden zukünftig zu unserem Leben gehören, wie das tägliche Brot. Die verabreichten Impfstoffe können dann später, je nach Bedarf, individuell oder gruppenspezifisch angepasst werden. Hintergrund dieser "Farce" ist die Verhinderung einer Klimakatastrophe …

  13. Simone K

    April 30, 2021 at 11:37 am

    Die Ökodiktatur wird gerade in bombensicheren Bunkerzement gegossen, siehe Urteil des Bundesverfassungsgericht, der Viruswirbel dient der Vorbereitung auf dauerhafte Freiheitsberaubung.

  14. RueBor123

    April 30, 2021 at 11:45 am

    Das neue Chef*in der (Queer-)Denkenden
    https://www.youtube.com/watch?v=uypyEtMO7ZM

  15. Gerhard Kern

    April 30, 2021 at 1:08 pm

    Ist es denn immer noch korrekt von „Impfung“ zu sprechen?

  16. Hildegard Scholz

    April 30, 2021 at 3:50 pm

    Es ging und geht nicht um medizinische Notwendigkeiten, sondern um Angstmache und politischen Willen und Krieg gegen die Bevölkerungen zur Einführung der Neuen Weltordnung.

  17. Alexander Moritz

    April 30, 2021 at 4:19 pm

    Danke für dieses Interview!

  18. Jan Husbar

    April 30, 2021 at 6:33 pm

    Ideal wäre dieses Gespräch aufzuschreiben und auf einer Webseite zu veröffentlichen. Dann findet man es auch beim googeln und findet auch einzelne Passagen schneller wieder, Ein sehr wertvolles Interview, dass weit mehr menschen erreichen sollte.

  19. Felix Mustermann

    April 30, 2021 at 9:01 pm

    Die Medien haben halt auf die bekloppten "Experten" gelauscht, wenn einer von das Apokalypse erzählt ist das Interessanter.

  20. 61pueppi

    April 30, 2021 at 10:10 pm

    Danke für diese sachbezogene Diskussion, die mir glaubwürdiger scheint, als alle diese emotionsgeladenenen Angstverbreitungen seitenes der verantwortungsvollen Verantwortungslosigkeit der Regierung.

  21. Karin Pfeiffer

    Mai 1, 2021 at 5:13 am

    Mutanten und Muonkeln.
    Ist das das ein Glücksritter? Ein Wellenreiter?
    Sehr, sehr skeptisch. Na gut.

  22. Hubert 17

    Mai 1, 2021 at 5:22 am

    Hausdurchsuchungen bei einem unliebsamen Richter, Anzeige gegen Dr.Wittkowski nach kritischen Äußerungen: Aber wer von totalitären Erscheinungen spricht, kann nur ein Verschwörungstheoretiker sein. Merkel-Land !

  23. Gesetze sind Opium fürs Volk

    Mai 1, 2021 at 10:09 am

    Das Hauptproblem der Lockdowns besteht darin, dass unser Immunsystem Training braucht. Unser Immunsystem lernt täglich. Weiterhin tritt durch die natürliche Verteilung von Erregern die Herdenimmunität ein. Bestimmte Riten, wie zum Beispiel das Abendmahl in der Kirche halfen Immunisierung in einer Gruppe herzustellen. Der Effekt war so ähnlich wie beim Impfen. Über den Kelch werden von Einem zum Anderen Mikroorganismen weiter gegeben. Die Lockdowns und die Isolation sind, das wissen wir seit knapp 40 Jahren, wie übertriebene Hygiene der reine Horror. Der Putz- und Reinheitswahn der Siebziger war eine der Hauptursachen dafür, dass eine große Zahl Allergiker entstanden ist. Weiterhin war schon in den Siebzigern klar, dass die verpimperten Immunsysteme der Europäer massive Probleme in Ländern mit Slums hatten. Montezumas Rache als Schlagwort. Die Menschen in Brasilien, Mexiko aber auch afrikanischen Slums haben ein viel robusteres Immunsystem als wir und kommen mit Erregern klar, die uns umbringen würden aber auch umgekehrt. Wir haben hier auch das Eine oder Andere womit die nicht gut leben können.

  24. Kornelia Wankum

    Mai 2, 2021 at 7:38 am

    Bei dieser ganzen Diskussion darf eins nicht vergessen werden, wir stecken in einer Weltwirtschaftskrise, wovon dieses Virus u.ihre politischen Massnahmen, dazu dienen, die Menschheit in ihrem Konsum einzuschränken, damit das angesparte Vermögen
    ( 7 Bill.) Abgeschöpft werden kann.
    Und das Geschäftsmodell Mensch ( Testen, Impfen)
    Spätere Nebenwirkungen mit Tabletten, durchgezogen werden kann.
    Auch andere Veränderungen, (Transformation) welche seit 16 Jahren verschlafen wurden, können ohne Murren der Bevölkerung vollzogen werden.
    Durch Ausrufung eines Notstandes gab es die Möglichkeit Geld zu drücken, um all DAS aufbauen zu können.

    Gefährlich ist allerdings, das bei all diesem Agieren, die demokratische Grundordnung auf der Strecke geblieben ist, wofür es sich jetzt lohnen wird zu kämpfen!
    Kein Grün Rot!

  25. BadEms TV

    Mai 2, 2021 at 10:44 am

    In Wuhan gab es function gain Forschung. Ich habe im Netz ein peer-reviewtes Dokument von Wissenschaftlern aus dem Wuhan Labor von 2015 gefunden, in dem genau beschrieben wird, wie man das Spikeprotein genetisch mit Hilfe von Genschnipseln des HIV Virus so modifiziert hat, dass das Virus an menschliche ACE2 Rezeptoren andocken kann. Das Virus konnte ursprünglich Menschen nicht infizieren. In 2011 gab es eine Expedition in Fledermaushöhlen in Südchina von der man 27 verschiedene Fledermausviren in das Wuhan Labor mitbrachte.
    Das Labor hatte diverse Sicherheitsmängel. Ich denke, dass es ein Laborunfall war.

  26. BadEms TV

    Mai 2, 2021 at 10:59 am

    Hr. Dr. Wittkowski, ich würde Sie gerne bei Ihren Arbeiten unterstützen.

  27. Captain Future

    Mai 2, 2021 at 12:56 pm

    Danke, aber auf das Pulver… zu jeder Mahlzeit kann ich locker verzichten.

  28. Epikureer

    Mai 2, 2021 at 7:38 pm

    "Wir hören auf, wenn die Politiker aufhören neue Viren zu produzieren". Dieser Schlusssatz bringt es auf den Punkt. Vielen Dank für das hervorragende Gespräch. Chapeau Herr Wittkowski für Ihre klaren Worte. Chapeau Herr Müller-Ullrich für Ihre tolle Gesprächsführung.

  29. Todo Claro

    Mai 3, 2021 at 11:28 am

    Doktor Wittkowski sollte sich mit Gerd vanden Bossche kurzschließen, dieser meint nämlich, dass die derzeitige Massenimpfung die Mutationen noch zusätzlich fördert dadurch, dass die natürliche Immunität überlagert wird von spezifischen Antikörpern. wenn das wahr ist, würden sich beide Effekte Lockdown und Massenimpfung gegenseitig verstärken.

  30. pit Ing

    Mai 3, 2021 at 5:11 pm

    Nicht nur die Lockdowns. Auch die Impfung.

  31. s starke

    Mai 4, 2021 at 8:50 am

    Herr Wittkowski, ich danke Ihnen für die Gedanken, die ich bereits im letzten März hatte…

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Angst vor neuem Krieg zwischen Israel und der Hamas

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Angst vor neuem Krieg zwischen Israel und der Hamas

Luftangriff im Gazastreifen

© © 2021 AFP

Angesichts der Gewalteskalation in Nahost wächst die Sorge, dass die Auseinandersetzungen in einen neuen Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas münden könnten.

Angesichts der Gewalteskalation in Nahost wächst die Sorge, dass die Auseinandersetzungen in einen neuen Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas münden könnten. In der Nacht zu Donnerstag wurde erneut im Süden Israels, in der Wirtschaftsmetropole Tel Aviv und erstmals auch im Norden des Landes Raketenalarm ausgelöst. Fünf Menschen wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt, als ein Geschoss in einen Wohnkomplex in Petach Tikwa nahe Tel Aviv einschlug.

Das israelische Militär setzte in der Nacht zu Donnerstag seine Luftangriffe auf den Gazastreifen fort. Die Attacken richteten sich unter anderem gegen ein Gebäude, das mit der „Spionageabwehr“ der Hamas in Verbindung steht, sowie gegen das Haus eines Hamas-Kommandanten.

Am Mittwoch hatte die israelische Luftwaffe bereits bei hunderten Einsätzen Einrichtungen der radikalislamischen Hamas und anderer militanter Gruppen im Gazastreifen bombardiert. Dabei wurde unter anderem ein Hochhaus im Stadtzentrum von Gaza komplett zerstört, in dem sich auch mehrere Büros der Hamas befanden.

Nach palästinensischen Angaben wurden bei den Angriffen insgesamt 67 Menschen getötet, unter ihnen 17 Kinder. Zudem meldeten die Behörden knapp 400 Verletzte. Die Hamas bestätigte den Tod mehrerer ihrer militärischen Anführer, darunter auch der Chef ihres bewaffneten Arms in Gaza, Bassem Issa.

Die Hamas feuerte am Mittwochabend als Vergeltung auf den Angriff auf das Hochhaus mehr als 100 Raketen in Richtung Israel. Viele der Geschosse wurden von der israelischen Raketenabwehr abgefangen, andere schlugen jedoch in Wohngebieten ein. In Israel wurden insgesamt sieben Menschen durch den Raketenbeschuss getötet, darunter ein sechs Jahre altes Kind.

Insgesamt schossen militante Palästinenserorganisationen wie die Hamas und der Islamische Dschihad seit Montag nach israelischen Angaben mehr als 1500 Raketen auf Israel ab.

Angesichts der Verschärfung des blutigen Schlagabtauschs beantragten am Mittwoch Tunesien, Norwegen und China die bereits dritte Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats binnen einer Woche. An der für Freitag vorgesehenen öffentlichen Sitzung werden voraussichtlich auch Israel und die Palästinenser teilnehmen.

Bei den bisherigen Sitzungen konnte sich der Rat nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen. Übereinstimmenden Berichten zufolge lehnten die USA als einziges der 15 Ratsmitglieder die Erklärung ab. Sie scheinen nicht daran zu glauben, dass dies „zur Deeskalation beitragen“ könnte, sagte ein Diplomat. Das US-Außenministerium kündigte am Mittwoch jedoch die Entsendung des Vize-Staatssekretärs Hady Amr als Vermittler in die Region an.

US-Präsident Joe Biden äußerte in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Hoffnung auf ein rasches Ende der Gewalt. „Meine Erwartung und meine Hoffnung ist, dass das eher früher als später endet“, sagte er. Zugleich betonte der US-Präsident: „Israel hat das Recht sich zu verteidigen, wenn tausende Raketen in sein Territorium fliegen.“

US-Außenminister Antony Blinken forderte in einem Telefonat mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ein Ende des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen. Er habe in dem Gespräch „die Notwendigkeit unterstrichen, die Raketenangriffe zu beenden und die Spannungen zu deeskalieren“, schrieb Blinken auf Twitter.

Vor dem Hintergrund des Konflikts nahmen auch die Spannungen zwischen jüdischen und arabischen Israelis zu. In mehreren jüdisch-arabischen Orten kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei berichtete am Mittwoch von gewaltsamen Zwischenfällen in Akko, Haifa und Lod.

In Bat Yam südlich von Tel Aviv wurde ein mutmaßlich arabischer Einwohner von einer wütenden Menge ultranationalistischer Juden attackiert. Vom israelischen Sender Kan übertragene Livebilder zeigten, wie dutzende Angreifer den Mann gewaltsam aus seinem Auto zerrten und ihn bewusstlos prügelten.

Auslöser der jüngsten Gewalteskalation ist die drohende Zwangsräumung von rund 30 Palästinensern aus ihren von jüdischen Israelis beanspruchten Wohnungen in Ost-Jerusalem. Bei den heftigsten Zusammenstößen seit Jahren zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern in Ost-Jerusalem waren in den vergangenen Tagen hunderte Palästinenser und dutzende Polizisten verletzt worden.

noe

AFP



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Warum die Pandemie dafür verantwortlich ist, dass Kalifornien erstmals schrumpft und Texas stark wächst

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Warum die Pandemie dafür verantwortlich ist, dass Kalifornien erstmals schrumpft und Texas stark wächst

Erstmals hat der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien im vorigen Jahr an Einwohnerinnen und Einwohner verloren. Dafür verantwortlich war auch Corona.

Kalifornien verlor letztes Jahr über 180’000 Einwohner. Im Bild: Long Beach.

Keystone

So etwas hat die Immobilienmaklerin Chrissy Mallouf noch nie erlebt. Derart überhitzt sei der Häuser-Markt im Verwaltungsbezirk Denton County (Texas) derzeit, dass sie für jede neue Immobilie, die zum Verkauf stehe, 10 bis 20 reelle Angebote bekomme. Und nicht selten lägen diese Gebote weit über dem ursprünglichen Preis.

«Bis zu 70’000 Dollar mehr» wollten potenzielle Kunden bezahlen, erzählt Mallouf, um mögliche Konkurrenten auszustechen. «Das ist absolut irre», sagt die Immobilienhändlerin im Gespräch, bevor sie lacht. Denn eigentlich will sie sich nicht über diesen Boom in ihrer Heimat beklagen.

Denton ist Teil des rasant wachsenden Ballungsraums Dallas-Fort Worth, in dem heute fast 8 Millionen Menschen wohnen – oder umgerechnet 20 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Allein im vergangenen Jahr zogen unter dem Strich mehr als 30’000 Menschen in den gleichnamigen Verwaltungsbezirk, der verkehrstechnisch äusserst günstig im Norden der Mega-Agglomeration liegt.

Zwar machen sich alteingesessene Bewohner von Denton, einem Universitätsstädtchen, bereits Sorgen um den Charme des Vorortes. Aber letztlich nutzen die lokalen Wirtschaftsförderer die Bevölkerungsexplosion, um aggressiv neue Arbeitgeber anzuwerben. Denn neue Jobs ziehen Neuzuzüger an.

Elon Musk macht es vor: Von Kalifornien nach Texas

Besonders eifrig buhlen texanische Standort-Promotoren dabei um Betriebe und Unternehmer aus Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat in Amerika. Diese Kampagne scheint Erfolg zu haben, gemessen am grossen Echo in den Medien.

So verkündete im vorigen Jahr der eigenwillige Technologie-Milliardär Elon Musk, dass er seinen Wohnsitz aus dem Silicon Valley nach Texas verlege – auch weil seine Firmen Tesla (Autos) und SpaceX (Raketen) im «Lone Star State» ein Standbein aufbauen. In der Nähe des Flughafens von Austin entsteht derzeit eine neue Tesla-Fabrik, die mehr als 1 Milliarde Dollar kosten soll.

Natürlich fällt es einem schwerreichen Unternehmer wie Musk – geschätztes Vermögen: gegen 150 Milliarden Dollar – leicht, seine Zelte abzubrechen. Aktuelle Erhebungen zeigen allerdings, dass er bei weitem nicht der einzige Kalifornier ist, der dem «Golden State» und den hohen Lebenshaltungskosten in Städten wie San Francisco oder San José den Rücken zukehrte.

So verlor der Bundesstaat im vorigen Jahr, als die Pandemie an der Westküste besonders stark wütete und das öffentliche Leben viele Monate lang praktisch stillstand, netto gegen 182’000 Bewohnerinnen und Bewohner.

Angesichts der 39,5 Millionen Menschen, die immer noch in Kalifornien wohnen, ist dieser Dämpfer zwar verschmerzbar; der Staat aber war lange stolz auf seine Magnetwirkung. «Go West, young man», lautete der legendäre Slogan aus früheren Zeiten, mit dem Kalifornien inoffiziell Neuzuzüger in den «Wilden Westen» lockte.

Nun ist dieser Trend gebrochen, vielleicht zum ersten Mal seit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1850. Zahlen der nationalen Statistikbehörde, die von der Denkfabrik Public Policy Institute of California ausgewertet wurden, zeigen: 2020 zogen 4,9 Millionen Menschen nach Kalifornien, während 6,1 Millionen wegzügelten.

Keine neue «Great Migration»

Und obwohl diese Zahlen darauf hindeuten, dass die Coronapandemie zu einer neuen «Great Migration» führte, einer massiven Wanderungsbewegung von einem Landesteil in den andern, sind sie doch mit Vorsicht zu geniessen. Zwar stimmt es, dass Städte an der West- und Ostküste im vorigen Jahr Einwohner einbüssten.

Eine Analyse der «New York Times», die auf 30 Millionen Adressänderungen der amerikanischen Post beruht, deutet aber auch darauf hin, dass von der Binnenmigration nur einige urbane Grossräume betroffen waren. Vor allem das Silicon Valley und New York City verzeichneten im vorigen Jahr einen überdurchschnittlich grossen Bevölkerungseinbruch – Städte also, in denen die Lebensqualität in den vergangenen Monaten stark zurückging.

Klar ist: Nebst Ballungsräumen wie Dallas-Fort Worth oder Austin profitierten im vorigen Jahr vor allem kleine Städte im Westen des Landes von den Neu-Zuzügern, Provo (Utah) beispielsweise oder Boise (Idaho). Dafür verantwortlich ist in erster Linie eine boomende lokale Wirtschaft, die sich von der Coronakrise weitgehend erholt hat.

In Utah belief sich die Arbeitslosenquote im März bloss auf 2,9 Prozent oder mehr als 3 Punkte weniger als im nationalen Durchschnitt. Bereits wird die Gegend um Provo im Volksmund «Silicon Slopes» genannt, eine Anspielung auf die zahlreichen Technologie-Firmen, die sich bereits in der herrlichen Bergwelt der Rocky Mountains angesiedelt haben.



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Postapokalypse: Survival-Game «Ashwalkers»: Moral und Konsequenzen im Ödland – Spiele

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Berlin (dpa/tmn) – Eine postapokalyptische Zeit, riesige Aschewolken verdunkeln die Erde und mittendrin vier Reisende mit unbekanntem Ziel.Und wie kam es überhaupt zu dieser Katastrophe? Willkommen bei «Ashwalkers», einem düsteren Survival-Game.

Spielerinnen und Spieler begleiten eine Gruppe von Überlebenden einer globalen Katastrophe. Sie suchen eine neue sichere Unterkunft, nachdem ihre Schutzkuppel zu bröckeln beginnt. Auf der Reise haben sie nicht nur mit ständig fallender Asche, Säureregen und eisiger Kälte zu kämpfen – es stehen auch moralische Fragen an und die Folgen einmal getroffener Entscheidungen.

Viele Entscheidungen, viele mögliche Lösungen

Ob und wie die Gruppe ihren Weg durch die kalte Asche bestreitet und das Ende ihrer Mission hängen von Spielerentscheidungen ab. Insgesamt gibt es 34 mögliche Enden, die alle auf unterschiedlichsten Wegen erreicht werden können.

Aber nicht nur die Entscheidungen bei Konflikten sind wichtig für den Spielverlauf. «Ashwalker» ist auch ein Survival-Game. Spielerinnen und Spieler müssen die Nahrungsvorräte, Erschöpfungslevel, mentale Gesundheit und die Gruppendynamik ihrer Reisegruppe im Blick behalten.

Im Laufe der Reise stößt die Gruppe immer wieder auf Ruinen und Spuren der früheren Menschheit. Neben wichtigen Gegenständen gibt es hier kurze Textsequenzen – so erfährt man, was eigentlich mit der zerstörten Welt von «Ashwalkers» passiert ist.

«Ashwalkers» läuft ausschließlich unter Windows und kostet rund 12 Euro. Eine Altersfreigabe gibt es noch nicht.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-574477/2




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