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Final-Traum bei den French Open geplatzt: Zverev scheitert bei Fünf-Satz-Krimi an Tsitsipas 

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Alexander Zverev hat den Einzug ins Finale der French Open knapp verpasst. Deutschlands bester Tennisspieler verlor am Freitag in Paris in einem dramatischen Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas mit 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6 und muss damit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten.

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Tsitsipas verwandelte nach 3:37 Stunden seinen fünften Matchball. Die Grieche trifft in seinem ersten Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem 13-maligen Paris-Gewinner Rafael Nadal aus Spanien und dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien.

Tsitsipas tritt nach French Open in Halle an

Nach den French Open wird Tsitsipas in der kommenden Woche im westfälischen Halle antreten. Der 22-Jährige habe für das Rasenturnier vom 14. bis 20. Juni kurzfristig eine Wildcard angenommen, teilten die Veranstalter am Freitag wenige Stunden vor dem Halbfinale mit. Damit nehmen fünf Spieler aus den Top Ten der Weltrangliste am Turnier in Halle teil. Angeführt wird das Teilnehmerfeld auch in diesem Jahr vom Schweizer Roger Federer, der sich dort nach seinem Rückzug von den French Open auf Wimbledon vorbereitet, und von Deutschlands Nummer eins – Alexander Zverev. Zudem sind die beiden Russen Daniil Medwedew und Andrei Rubljow dabei. Die Noventi Open beginnen am Samstag mit den Spielen der Qualifikation.

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Zehnter DM-Titel für Zeitfahr-König Martin

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Öschelbronn (dpa) – Tony Martin bleibt im Kampf gegen die Uhr eine Klasse für sich.

Der mittlerweile 36-Jährige sicherte sich in Öschelbronn souverän den deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren. Für Martin war es der neunte Titel nacheinander und insgesamt der zehnte Erfolg. Damit wird der Routinier in den Zeitfahren der am 26. Juni in Brest beginnenden Tour de France das Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring tragen.

Auf dem nur 30,5 Kilometer langen, aber mit über 200 Höhenmetern sehr anspruchsvollem Kurs südwestlich von Stuttgart verwies Martin Miguel Heidemann mit einem Rückstand von 56 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde Max Walscheid, der 1:10 Minuten langsamer als der deutsche Zeitfahr-König war.

Die deutsche Meisterschaft wird unter strengen Hygieneregeln ausgetragen. Beim Zeitfahren waren keine Zuschauer erlaubt, beim Straßenrennen am Sonntag werden es 250 sein. Jeder Teilnehmer musste einen negativen PCR-Test vorweisen. Im vergangenen Jahr war das Zeitfahren aufgrund der Coronavirus-Pandemie ersatzlos gestrichen worden.

Bei Temperaturen von über 30 Grad setzte Martin bereits bei der Zwischenzeit nach 18 Kilometern ein Zeichen. Der viermalige Zeitfahrweltmeister lag dort schon 47 Sekunden vor Heidemann und wäre nur noch durch Sturz oder Defekt zu bremsen gewesen. Am Ende setzte sich der Routinier wie gewohnt durch.

Bei der in einer Woche in der Bretagne beginnenden Frankreich-Rundfahrt rückt Martin dann wieder ins zweite Glied. Im Team Jumbo-Visma wird der gebürtige Cottbuser als wichtiger Helfer von Sieg-Anwärter Primoz Roglich eingesetzt. Für Martin wird es bereits die 13. Teilnahme an der Tour.

Bei den Frauen setzte sich Lisa Brennauer durch und holte sich den Meistertitel von Lisa Klein zurück. Die 33-Jährige aus dem Allgäu war auf dem anspruchsvollen Kurs letztlich 30,5 Sekunden schneller als Klein. Für Brennauer war es der vierte nationale Titel im Kampf gegen die Uhr nach 2013, 2014 und 2018. Dritte wurde U23-Europameisterin Hannah Ludwig mit einem Rückstand von 1:01 Minuten.

„Es war ein schwerer und anspruchsvoller Kurs. Es war schwer, seinen Rhythmus zu finden. Man musste sich eine verdammt gute Strategie zurechtlegen“, sagte Brennauer. Das gelang der erfahrenen Athletin offensichtlich: „Ich habe mir das Rennen in Abschnitte eingeteilt. Für mich ist so eine Linie, an der ich mich festhalten kann, total wichtig. Gerade auf einem schweren Kurs ist das sehr bedeutend.“

Am Sonntag werden in Stuttgart die Straßenrennen ausgetragen. Bei den Männern, die 185,3 Kilometer absolvieren müssen, gilt Maximilian Schachmann als Favorit. Für Sprinter dürfte es angesichts von 3000 zu bewältigenden Höhenmetern schwer werden. Im Frauenrennen über 107,2 Kilometer gilt erneut Brennauer als erste Anwärterin auf den Titel.



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München will EM-Stadion in Regenbogenfarben

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München (dpa) – Der Münchner Stadtrat fordert eine Beleuchtung in Regenbogenfarben der EM-Arena für das Spiel von Deutschland gegen Ungarn.

„Die Landeshauptstadt bekennt sich zu Vielfalt, Toleranz und echter Gleichstellung im Sport und in der ganzen Gesellschaft“, heißt es in einem fraktionsübergreifenden Antrag.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will nun bei UEFA und DFB für eine Regenbogen-Arena werben. Über den Antrag soll der Stadtrat zwar erst am Mittwoch, dem Spieltag, offiziell entscheiden, doch so lange will Reiter nicht warten. „Nachdem der Antrag von allen Fraktionen gestellt wurde, werde ich mich bereits Anfang der Woche an den Veranstalter UEFA/DFB wenden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist ein wichtiges Zeichen für Toleranz und Gleichstellung.“

Klares Zeichen gegen ungarisches Gesetz

Das ungarische Parlament hatte am Dienstag ein Gesetz gebilligt, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität einschränkt. Das Gesetz gilt als besonderes Anliegen von Ministerpräsident Viktor Orban. Entsprechend laut war die Forderung nach einem klaren Zeichen bei der Fußball-EM in Deutschland geworden.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland begrüßte die Idee einer in Regenbogenfarben leuchtenden Münchner EM-Arena beim Gruppenfinale am Mittwoch gegen Ungarn. „Gerade weil wir im „Pride Month“ sind. Das wäre ein klares Zeichen“, sagte LSVD-Bundesvorstand Christian Rudolph, der zugleich erster Ansprechpartner für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt beim DFB ist, der Deutschen Presse-Agentur. Die Europäische Fußball-Union UEFA sei nun gefordert, „das Vorhaben zu unterstützen“.

Der Verband sei „in engem Austausch mit dem DFB“. Rudolph verwies auch auf die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben, die Nationaltorwart Manuel Neuer bereits im ersten Vorrundenspiel in München gegen Frankreich (0:1) getragen hatte. „Das ist nicht nur eine einmalige Aktion, umso wichtiger ist es, dass es über die EM andauert. Ich weiß, dass die Mannschaft dahinter steht“, sagte Rudolph.

„Es macht bei solchen Spielen noch einmal mehr Sinn – es ist wichtig, dass solche Aktionen nicht mehr verboten werden“, betonte er. Der Sport dürfe sich nicht verstecken und müsse zu seinen Werten stehen.

Der LSVD richtet am 26. Juni zudem die digitale Demonstration „SportPride 2021“ aus für die Sichtbarkeit und Unterstützung aller Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen im Sport.

Auch Regenbogenfahnen am Münchner Rathaus

Nach dem Willen der Stadträte soll auch das Münchner Rathaus mit Regenbogenfahnen beflaggt werden. „Anlässlich des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn ist es der Landeshauptstadt München wichtig, ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der LGBTI Community in Ungarn zu setzen, die unter der aktuell verschärften homo- und transphoben Gesetzgebung der Ungarischen Regierung zu leiden hat“, hieß es in dem Antrag. Das Spiel gegen Ungarn sei eine Möglichkeit, „die Botschaft zu senden, dass München für eine bunte, vielfältige und tolerante Gesellschaft steht“.



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Frankreich patzt in Budapest – Mutige Ungarn holen Punkt gegen Mbappé und Co.

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Mit einer großartigen Abwehrleistung hat die ungarische Nationalmannschaft im zweiten EM-Gruppenspiel den Weltmeister und Topfavoriten Frankreich düpiert. Der Underdog erreichte ein 1:1 (1:0) vor 55.000 Zuschauern in der trotz Corona-Krise prallgefüllten heimischen Puskás Aréna. Attila Fiola (45.+2) brachte die Ungarn sensationell in Führung. Die offensiv enttäuschenden Franzosen kamen durch Antoine Griezmann (66.) nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Deutschland nur noch zum Ausgleich.

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Angetrieben von den Fans kämpfte das ungarische Team bei brütender Hitze von Beginn an leidenschaftlich und stemmte sich mit allen Kräften gegen die Superstar-Truppe. Alle Augen waren auf den ungarischen RB-Leipzig-Keeper Peter Gulacsi gerichtet, der gegen die französische Top-Offensive gleich einiges zu tun hatte. Karim Benzema prüfte den Bundesliga-Keeper in der 14. Minute das erste Mal per Flachschuss, den Gulacsi weltklasse parierte. Das Chancenplus des Topfavoriten auf den WM-Titel wurde immer größer. Die Equipe hatte deutlich mehr Ballbesitz und kam durch einen Kopfball von Kylian Mbappé (17.), der neben das Tor ging und erneut Benzema, der im Strafraum frei vor Gulacsi aus elf Metern per Außenrist verzog, zu besten Möglichkeiten.

Bei den Ungarn lief offensiv dagegen nicht viel. Der Co-Gastgeber musste im so wichtigen zweiten EM-Gruppenspiel gegen den frühen personellen Rückschlag hinnehmen. Nach gut 20 Minuten musste Kapitän Adam Szalai auf dem Rasen behandelt werden. Wie der Verband mitteilte, wurde er am Kopf getroffen und fühlte sich daraufhin schwindlig. Während es eine Trinkpause gab, ging der Stürmer von Mainz 05 langsam vom Platz. Szalai musste in der 26. Minute gegen Nemanja Nikolic ausgewechselt werden und schlich zerknirscht in die Katakomben der Arena. Er sollte danach genauer untersucht werden. Doch auch ohne Szalai klappte es mit der Sensation kurz vor der Halbzeit. Nach Doppelpass mit Roland Sallai erzielte Abwehrspieler Attila Fiola (45.+2) den ersten ungarischen Treffer bei dieser EM – und feierte ausgelassen mit den Zuschauern.

Im zweiten Spielabschnitt stand die Elf von Coach Didier Deschamps, die gegen Deutschland zumeist nur auf Konter gelauert hatte, richtig unter Druck – und musste liefern. Doch es schlichen sich immer wieder Ungenauigkeiten im Spielaufbau von Les Bleus ein. Der zuvor für Adrien Rabiot eingewechselte Barcelona-Star Ousmane Dembélé (59.) hatte die größte Chance, als er nach feinem Dribbling aus knapp 16 Metern nur den Pfosten traf. Griezmann (66.) machte es schließlich besser – nach Abwehrfehler der so starken Ungarn war der Stürmer nach Vorlage von Mbappé aus knapp elf Metern im Strafraum schneller am Ball als die gegnerischen Abwehrspieler. Der verdiente Ausgleich.

Wer nun glaubte, dass der Widerstand der Ungarn wie beim 0:3 zum Turnierstart gegen Portugal, wo alle Treffer erst in der Schlussphase fielen, brechen würde, sah sich getäuscht. Die Abwehr hielt den wütenden Angriffen des strauchelnden WM-Titelträgers stand. Gulacsi erwies sich dabei als Fels in der Brandung, der immer wieder stark parierte – wie gegen Mbappé in der 82. Minute. Von den Franzosen kam allerdings viel zu wenig, um noch zum Sieg zu kommen. In der Gruppe F verpassten die Franzosen damit den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Am kommenden Mittwoch steht das letzte Gruppenspiel gegen Portugal an.





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