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Film und Gedicht: Royal Albert Hall startet mit Mick Jagger ins Jubiläumsjahr

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Film und Gedicht
Royal Albert Hall startet mit Mick Jagger ins Jubiläumsjahr

Die Royal Albert Hall feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Foto: Matt Crossick/PA Wire/dpa

© dpa-infocom GmbH

In den 60er Jahren ist Mick Jagger mit den Rolling Stones in der Royal Albert Hall aufgtreten. Jetzt unterstützt der Rockstar das Londoner Konzerthaus zur Wiedereröffnung.

Das legendäre Londoner Konzerthaus Royal Albert Hall hat mit einem Tribut an Live-Musik und Aufführungen sein Jubiläumsjahr eingeläutet.

Zum Gedicht «For Friends Only» von W.H. Auden, vorgetragen von Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger (77), zeigt das Theater in dem anderthalbminütigen Clip einen Zusammenschnitt von Höhepunkten der vergangenen Jahrzehnte. «Dein Zimmer wird bereit sein» (Your Room Will Be Ready) wirbt das Haus mit einer Zeile aus dem Gedicht um Besucher nach der Pandemie.

Die Bilder von Prominenten wie Winston Churchill, Adele, Freddie Mercury, Albert Einstein oder Bob Dylan sind immer wieder gegen Szenen des coronabedingt leeren Theaters geschnitten. Das Konzerthaus wurde 1871 eröffnet – feiert dieses Jahr also 150. Geburtstag.

Ohne Zweifel sei die Royal Albert Hall einer der großartigsten Veranstaltungsorte weltweit, sagte Jagger einer Mitteilung zufolge. «Ich habe einige wundervolle Erinnerungen daran, wie ich dort in den 1960er Jahren mit den Stones aufgetreten bin», sagte der Sänger. «Als es ein oder zwei Mal ein bisschen wild wurde, mit begeisterten Fans, die sich uns auf der Bühne anschlossen und die Show fast zu einem abrupten Ende brachten – aber wir haben weitergemacht und hatten eine großartige Zeit.»

Wie andere Konzerthäuser musste auch die Royal Albert Hall in der Corona-Pandemie schließen – zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg. Seither wurden 330 Veranstaltungen abgesagt, der Einnahmeverlust beträgt laut der Stiftung Royal Albert Hall Trust 34 Millionen Pfund (knapp 40 Mio Euro). Nach Plänen der britischen Regierung, die Premierminister Boris Johnson am Montag vorstellte, dürfen Konzerthäuser frühestens am 17. Mai öffnen.

dpa



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Wie viel Brot am Tag ist noch gesund? Diese Regeln solltest du kennen

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Vom Frühstücksbrötchen zur Stulle am Abend – Brot ist ein echter Allrounder und eines der beliebtesten Lebensmittel in Deutschland.

Rund 21 Kilogramm pro Kopf werden laut Deutschem Brotinstitut durchschnittlich im Jahr verzehrt – das sind drei bis vier Scheiben täglich!

Doch bei aller Beliebtheit gibt es auch einen regelrechten Brotstreit: Viele Diäten wie Low Carb schwören auf Kohlenhydrat- und Brotverzicht und Intoleranzen wie Zöliakie sorgen dafür, dass das oft glutenhaltige Brot vollkommen aus dem Ernährungsplan gestrichen werden muss.

 

Zubereitungsart entscheidend

Viele glutenintolerante Menschen verzichten komplett auf Brot. Doch wer sich nach dem Brotverzehr unwohl fühlt und zum Beispiel Blähungen bekommt, muss nicht zwingend glutenintolerant sein.

Viele Brotsorten enthalten zwar Weizen, der beispielsweise bei Reizdarm-Patienten zu Schmerzen oder Blähungen führen kann. Dabei zeigt eine Studie der Universität Hohenheim, dass die Teigruhezeit vor dem Backen eine wesentliche Rolle für das anschließende Unwohlsein spielt.

Besonders Weizenteig enthält spezielle Zucker, sogenannte FODMAPs (fermentierbare Oligo-, Di-und Monosachcharide und Polyole). Diese können vom Dünndarm nur schlecht verarbeitet werden, weshalb bei der Verdauung unangenehme Gase entstehen.

Brotteig wird geknetet

unsplash/Nadya Spetnitskaya

Doch je länger der Teig vor dem Backen geht, desto bekömmlicher ist er auch. Nach knapp viereinhalb Stunden enthielt der analysierte Teig nur noch zehn Prozent des ursprünglichen FODMAP-Gehalts, nach zwei Stunden waren es immerhin nur noch 75 Prozent.

Kleinere, traditionelle Bäckereien bieten diese Zubereitung noch häufiger an als große Ketten, bei denen es im Regelfall schneller gehen muss. Wenn man hier zugreift, kann das Brot also bekömmlicher sein.

 

Vollkorn statt Weizen: Sorte macht den Unterschied

Ob Dickmacher oder Nährstoffgarant – eine große Rolle beim Brotverzehr spielt die Getreidesorte.

Weißmehlprodukte wie Toastbrot oder Croissants sind zwar beliebt, enthalten aber nur wenige Ballaststoffe. Nach dem Essen schießt der Blutzucker in die Höhe, sinkt aber fast genauso schnell wieder ab und das Hungergefühl kommt zurück.

Dadurch bekommt man nicht nur schneller Hunger, sondern isst auch mehr.

Vollkornbrot ist daher die deutlich gesündere Wahl, weil die enthaltenen Ballaststoffe schon im Magen aufquellen, das Sättigungsgefühl schneller eintritt und man zudem länger satt bleibt.

Darüber hinaus zeigt unter anderem eine Übersichtsstudie der Harvard University, dass der Verzehr von Vollkornprodukten sogar zu einem längeren Leben führen kann.

Vollkornprodukte beugen geläufigen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vor. So stellten die Forscher fest, dass Probanden, die täglich 48 Gramm Vollkornprodukte konsumierten, eine um 20 Prozent niedrigere Sterblichkeitsrate hatten im Gegensatz zu Probanden, die nur wenig oder keine Vollkornprodukte konsumierten.

Bildergalerie: Köstliche Brotrezepte und -aufstriche

 

Den richtigen Belag wählen

Neben der Brotsorte ist auch der Belag entscheidend. Natürlich sind süße Aufstriche wie Marmelade, Nuss-Nougat-Creme und Co. lecker. Sie sind aber auch fett- und zuckerhaltig und sollten in einer ausgewogenen Ernährung nicht unbedingt täglich vorkommen.

Gesündere und dennoch leckere Alternativen sind zum Beispiel Hummus oder Hüttenkäse. Garniert mit einem Salatblatt und ein paar Scheiben Tomate oder Gurke ist das Abendbrot nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch abwechslungsreicher.

Quellen

Harvard University (2016): Eating more whole grains linked with lower mortality rates, abgerufen am 24.09.2020 https://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/whole-grains-lower-mortality-rates/

Universität Hohenheim (2020): Durch Teigführung und Rohstoffauswahl sind die Gehalte von FODMAPs im Brot gering, abgerufen am 24.09.2020 https://www.uni-hohenheim.de/uploads/media/UniversitaetHohenheim_Studie_FODMAP_Teigfuehrung.pdf

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2019): DGE-Ernährungskreis, abgerufen am 24.09.2020 https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/

Deutsches Brotinstitut: Zahlen und Fakten zu Brot, abgerufen am 24.9.2020 https://www.brotinstitut.de/brotinstitut/zahlen-und-fakten-zu-brot





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Der frühere NDR-Chef Jobst Plog wird achtzig

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Jobst Plog sah immer mehr als die anderen. Und er handelte danach. Mutig, unerschrocken, mit großem Verhandlungsgeschick, wenn es sein musste, aber auch knallhart, vertrat er seinen Standpunkt und holte in seiner Zeit als Intendant des Norddeutschen Rundfunks, Vorsitzender der ARD und Präsident des deutsch-französischen Kultursenders Arte das Beste für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk heraus.

Michael Hanfeld

verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

So erkannte er, als er 1991 sein Amt beim NDR antrat, dass der Sender am parteipolitischen Geschacher in den Aufsichtsgremien zugrunde zu gehen drohte. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk“, sagte er dieser Zeitung einmal, „wird pervers, wenn die Politik die Macht übernimmt.“ Also begrenzte er diese Macht. Das gelang ihm vorbildlich, wie er es nach der deutschen Einheit auch vermochte, den NDR zur Vierländeranstalt zu machen. Mecklenburg-Vorpommern, das von Berlin und Brandenburg umworben worden war, schloss sich dem NDR an. Plog begriff als Erster und lange Einziger hierzulande, was geschehen wäre, hätte der französische Staat den Kultursender Arte 1999 in die geplante Holding France Télévision integriert: Mit der Unabhängigkeit des deutsch-französischen Kulturkanals wäre es vorbei gewesen. Dagegen stand Plog auf und sicherte sich so einen Platz in der jüngeren europäischen Rundfunkgeschichte.

Gegen scheinbar übermächtige Gegner anzutreten bereitete dem die geschliffene Rede pflegenden Juristen Vergnügen. Reformen anzuregen ebenfalls – im Programm des NDR, beim Finanzausgleich der ARD, in der Konkurrenz zu den Privatsendern. Und er steuerte das Seine zu spektakulären Zugängen fürs erste Programm bei: Reinhold Beckmann (inklusive Fußballbundesliga), Harald Schmidt und schließlich Günther Jauch. Das Credo von Jobst Plog, der am 26. Februar 1941 in Hannover geboren wurde und in Hamburg, Göttingen und Paris Jura studierte, lautete bei all dem, wie er einmal sagte: „Liberalität, Weltoffenheit, Neugier, Tabuverletzung“. Unabhängigkeit war sein Stichwort. Auf seine Weise wirkte Jobst Plog als Intendant (bis 2008) als Freiheitskämpfer und Chefunterhändler der Demokratie. Mit Stil, Charme, Klugheit und taktischem Gespür. Heute wird er achtzig.



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Mafiosi aus Nordhessen zu langen Strafen verurteilt

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In einem Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der ’ndrangheta sind in Kalabrien auch mehrere Gastwirte aus Deutschland verurteilt worden. Das geht aus dem schriftlichen Urteil vom Donnerstag hervor, das der F.A.Z. vorliegt. Das Gericht in Crotone verurteilte Vincenzo B. aus Hessisch-Lichtenau zu einer Gefängnisstrafe von 14 Jahren und fünf Monaten, Piero V. aus Spangenberg zu zwölf Jahren und sieben Monaten und Francesco B. aus Stuttgart zu 13 Jahren. Die Männer wurden unter anderem der Mitgliedschaft in einer mafiösen Vereinigung für schuldig befunden. Die detaillierte Begründung des Urteils steht noch aus.

Insgesamt hatte sich der Prozess gegen etwa 80 Angeklagte gerichtet, die Anfang 2018 im Rahmen der länderübergreifenden „Operation Stige“ festgenommen worden waren. Ihnen wurde unter anderem vorgeworfen, Mitglieder oder Unterstützer des ’ndrangheta-Clans Farao-Marincola zu sein. Unter den Verurteilten sind auch mehrere Politiker aus der Provinz Crotone. Rund um die Ortschaft Cirò im Osten Kalabriens hatte der Mafiaclan die Lokalpolitik sowie ganze Wirtschaftszweige unter seine Kontrolle gebracht, darunter ein Weingut, Lebensmittelbetriebe, Wäschereien, den Fischfang und den Hafenbetrieb, die Müllentsorgung sowie ein Beerdigungsunternehmen. Ein Teil der Waren wurde kalabrischen Gastwirten in Deutschland aufgezwungen.

Vincenzo B. galt als Statthalter in Nordhessen, wo der Farao-Marincola-Clan schon seit den achtziger Jahren aktiv war. In der Anklage gegen ihn wurde unter anderem beschrieben, wie er einen deutschen Bäcker über Wochen bedroht hatte, weil dieser ein Eiscafé eröffnen wollte und damit zu Konkurrenz geworden wäre. Zudem half er offenbar den Bossen des Clans, kalabrischen Gastwirten in der Gegend um Kassel Wein aus den Gütern des Clans aufzudrängen. Auch Piero V. soll ein wichtiger Ansprechpartner der Clanchefs gewesen sein.

Bereits im Oktober 2019 waren 66 Angeklagte der „Operation Stige“ verurteilt worden, die sich für ein abgekürztes Gerichtsverfahren entschieden hatten. Unter ihnen war auch Mario L., der seit vielen Jahren Pizzerien und Restaurants im Raum Stuttgart betrieben hatte.





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’ndrangheta
:


Warum die kalabrische Mafia so mächtig ist
Bild: Picture-Alliance



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