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FC Liverpool schlägt Manchester United: Nicht aufzuhalten

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Szene des Spiels: Alisson Becker sah Mohamed Salah an der Mittellinie lauern und schlug den Ball aus der Hand nach vorne. Der Stürmer nahm den Abschlag an, sprintete mit dem Ball am Fuß über das halbe Feld und traf zum 2:0 für den FC Liverpool. Alisson konnte nicht an sich halten und spurtete über die gesamte Länge des Rasen hinterher, um Salah zu umarmen. Beide waren in ihren Sprints nicht aufzuhalten gewesen – so wie der FC Liverpool aktuell in der Liga.

Run Boy Run: „Ich habe ihn rennen sehen“, sagte Jürgen Klopp über Alisson: „Ich glaube, wenn man ein Tor vorlegt, ergibt das schon Sinn.“ Dann lobte er aber das gesamte Team. „Die Jungs zeigen so viel Leidenschaft, das größte Herz, das ich je gesehen habe. Das macht uns erfolgreich.“

Ergebnis: Tabellenführer Liverpool schlug Manchester United 2:0 (1:0) und hat den Vorsprung auf Verfolger Manchester City auf 16 Punkte ausgebaut. Lesen Sie hier den Spielbericht.

Sturmflaute: Die schlechteste Nachricht des Tages für United verkündete Trainer Ole Gunnar Solskjaer noch vor dem Spiel. Topstürmer Marcus Rashford wird seiner Mannschaft wochenlang fehlen und wohl erst im Februar wieder spielen können. Der Angreifer verletzte sich vor wenigen Tagen im FA Cup gegen Wolverhampton am Rücken. Wie schwer der Ausfall wiegt, zeigt ein Blick auf die Statistik: Rashford schoss in der laufenden Liga-Saison 14 Tore in 22 Partien. Als United in der Hinrunde gegen Liverpool 1:1 spielte, traf Rashford zur Führung – dieses Mal fehlte der Glücksbringer.

Ausgepresst: United deutete ein frühes Pressing gegen Liverpools Aufbauspiel an, Anthony Martial verfolgte Virgil van Dijk und Joe Gomez kurzzeitig sogar in den Strafraum der Reds. Zusehends verpuffte die Taktik Uniteds jedoch, weil nicht alle Mannschaftsteile genug Druck ausübten. Außerdem können Liverpools Verteidiger angesichts des eigenen Spielstils, den sie täglich trainieren, selbst ganz gut mit dem Pressing gegen das eigene Aufbauspiel umgehen.

Des Chancen-Wuchers erster Teil: Die Reds waren das überlegene Team und kamen nach einem Eckstoß zur Führung: Trent Alexander-Arnold flankte auf Virgil van Dijk und der traf per Kopf zum 1:0 (14.). Danach zeigte Liverpool seine Stärke. Insbesondere das Flügelspiel über Sadio Mané und Andrew Robertson, die sich offenbar auch blind verstehen, funktionierte prächtig. Liverpool traf zweimal zum vermeintlichen 2:0. Erst wurde aber Roberto Firminos Treffer wegen eines vorangegangenen Fouls an Torwart de Gea nicht anerkannt, dann verhinderte eine Abseitsposition Georginio Wijnaldums dessen Treffer nach einer herrlichen Kombination. Auf der Gegenseite verpasste Andreas Pereira kurz vor der Pause knapp den Ausgleich.

Supermans Schwäche: Natürlich war Liverpool als Favorit in die Partie gegangen. Eine Statistik aber hatte Manchester United Hoffnung gemacht: Von den letzten elf Ligaspielen gegen Liverpool hatte man nur eins verloren. Sportanalyst Opta bezeichnete United gar als Liverpools „Kryptonit“. In dieser Saison kann aber auch United die Supermannschaft nicht schwächen, das zeigte die zweite Hälfte.

Des Chancen-Wuchers zweiter Teil: Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel furios. Liverpool hätte mit zwei, drei Toren davonziehen können. Erst schoss sich Mohamed Salah aber selbst an, dann lenkte Torwart de Gea einen Schuss von Jordan Henderson an den Pfosten. United war ohne Marcus Rashford im Sturm aber nicht konsequent genug, um die mangelnde Chancenverwertung zu bestrafen. Anthony Martial und Andreas Pereira vergaben ihre Möglichkeiten. Selbst als United innerhalb der abschließenden fünf Minuten auf rund 85 Prozent Ballbesitz kam, blieb der Schuss zum Unentschieden aus. In der letzten Minute schlug Alisson den Ball auf Salah, der Rest ist bekannt.

Serienschützen: Vergebene Chancen hin oder her – mit seinen Toren gegen United hat Liverpool nun in allen 22 Ligaspielen der Saison getroffen. Zuletzt war das dem FC Arsenal in der Spielzeit 2001/2002 gelungen, die Londoner wurden damals Meister.

Auf dem Meisterpfad: Liverpool liegt nun 16 Punkte vor Verfolger Manchester City und ist auf dem besten Weg, nach 30 Jahren wieder englischer Meister zu werden. Die Reds haben 21 von 22 Spielen gewonnen und noch eine Partie weniger als City. Mit anderen Worten: Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass sie den Titel noch aus der Hand geben. Liverpools Meisterschaft wäre keine Überraschung, alles andere aber wäre eine Sensation.

Icon: Der Spiegel



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Konzerne in Europa investieren Milliarden in CO2-Verringerung | ZEIT ONLINE

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Rund 900 europäische Börsenunternehmen haben im vergangenen Jahr 124 Milliarden Euro in die Verringerung ihrer
CO2-Emissionen investiert oder entsprechende Ausgaben angekündigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Non-Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project). Demnach sind 59 Milliarden Euro in CO2-arme Technologien gegangen, 65 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung.

Deutsche Unternehmen geben demnach anteilig das meiste Geld für eine entsprechende Umstellung aus. Die gemeldeten Investitionen von 69 deutschen Unternehmen betrugen demnach 44,4 Milliarden Euro – ein Anteil von rund 36 Prozent. Platz zwei und drei unter den europäischen Ländern nehmen Spanien (37,9 Mrd. Euro) und Italien (24,3 Mrd.) ein.

Konzerne aus Großbritannien, wo im November die diesjährige Weltklimakonferenz stattfinden soll, kommen in dem Bericht hinter Frankreich (6,0 Mrd.) und Dänemark (4,5 Mrd.) mit Investitionen von 4,0 Milliarden nur auf Rang sechs. Laut der Studienautoren liegt dies vor allem auch daran, dass in Großbritannien mehr Firmen aus dem Dienstleistungssektor mit geringeren Emissionen ansässig sind als etwa in Deutschland.

Unternehmen investieren vor allem in erneuerbare Energien

„Dieser Bericht zeigt, dass einige die Umstellung ernst nehmen“, sagte der geschäftsführende CDP-Europadirektor Steven Tebbe. Die für 2019 gemeldeten Investitionen in die Emissionsverringerung führten vermutlich dazu, dass langfristig 2,4 Gigatonnen CO2-Äquivalente eingespart werden könnten. 

Rund neun Zehntel der gemeldeten Investitionen werden dem Bericht zufolge in den Sektoren Transport, Energie und Rohstoffe getätigt; darunter vor allem für erneuerbare Energien oder E-Fahrzeuge. Die 882 Unternehmen – unter ihnen sind deutsche Konzerne wie adidas,
BASF,
BMW, die Deutsche Bahn, E.on, Hochtief, SAP und VW – würden laut CDP so eine
enorm wichtige Rolle dabei spielen, ob die EU ihre Klimaziele erreichen
kann oder nicht.

Ausgaben müssten für EU-Klimaziel mehr als verdoppelt werden

Laut CDP-Europadirektor Tebbe ist das derzeitige Investitionsniveau der Unternehmen aber noch zu niedrig. Um das EU-Klimaziel zur Emissionsfreiheit bis 2050 zu erzielen, müssten die Investitionsausgaben für kohlenstoffarme Technologien mehr als verdoppelt werden. In absoluten Zahlen müssten diese Investitionen demnach von 59 auf 122 Milliarden Euro pro Jahr gesteigert werden.

Aus wirtschaftlicher Sicht ergebe das eindeutig Sinn, so Tebbe. Die Geschäftsmöglichkeiten bei der Entwicklung CO2-armer Produkte und Dienstleistungen werde von den Konzernen auf mehr als 1,2 Billionen Euro geschätzt. Dieser Wert sei sechsmal so hoch wie die damit verbundenen Investitionskosten.



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tagesthemen 23:30 Uhr, 24.02.2020

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Themen der Sendung: Auto fährt in Nordhessen in Karnevalsumzug, Corona-Ausbruch in Italien, Bundesregierung rechnet mit möglicher Ausbreitung des Coronavirus, Urteil im Weinstein-Prozess: Der Schuldspruch der Jury, CDU steuert auf Kampfkandidatur um Parteivorsitz zu, Der Kommentar, Weitere Meldungen im Überblick, Die Jecken sind los: Hunderttausende feiern Rosenmontag, Das Wetter

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„Mission: Impossible VII“: Arbeiten in Venedig wegen Coronavirus ausgesetzt

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Wegen des Coronavirus sind geplante Dreharbeiten in Venedig für den siebten Kinofilm der Action-Reihe „Mission: Impossible“ ausgesetzt worden. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme für die Crew, teilte die Produktionsgesellschaft Paramount Pictures mit. Auch werde damit das Anliegen der örtlichen Behörden berücksichtigt, Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit möglichst zu vermeiden.

Die Dreharbeiten in der Lagunenstadt sollten demnach drei Wochen lang dauern. Laut Paramount reiste Hauptdarsteller Tom Cruise noch nicht nach Italien. Jenen Crew-Mitgliedern, die sich bereits dort aufhielten, sei die vorläufige Heimkehr erlaubt worden. „Mission: Impossible VII“ soll im Juli 2021 in den Kinos starten.

Italien hat sich binnen kurzer Zeit zum größten Herd der Coronavirus-Infektion in Europa entwickelt. Laut offiziellen Angaben starben dort inzwischen sieben Menschen an dem Erreger. Die Zahl der Infizierten wurde zuletzt mit 229 angegeben.

Sehenswürdigkeiten geschlossen, Fußballspiele abgesagt

Die italienischen Behörden reagierten mit drastischen Maßnahmen auf die Epidemie. Elf Ortschaften in Norditalien wurden abgeriegelt. Erst kürzlich wurde der Karneval in Venedig abgebrochen. Sehenswürdigkeiten wie der Markusdom und auch der Mailänder Dom wurden für Besucher geschlossen. Museen und andere Kulturinstitutionen seien nicht mehr geöffnet, schreibt der „Corriere della Sera“.

Auch der Sport ist betroffen. Inter Mailand, aktuell Tabellendritter in der Serie A, wird sein Heimspiel in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad wegen der Gefahr des neuartigen Coronavirus vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der Uefa getroffen worden, teilte der Klub auf seiner Website mit. Schon am vergangenen Wochenende hatte die italienische Liga vier Erstliga-Begegnungen abgesagt, darunter auch das Top-Spiel Inter Mailand gegen Sampdoria Genua.

Icon: Der Spiegel



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