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FC Bayern München – Jamal Musiala: „Meine Mutter fährt mich zum Training und holt mich ab“

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FC Bayern München – Jamal Musiala: „Meine Mutter fährt mich zum Training und holt mich ab“

Jamal Musiala Bayern München Bundesliga 10042021

© Getty Images

Besonderes Taxi zum Training, Freundschaft zu einem BVB-Star und die Entscheidung gegen England: Bayerns Jamal Musiala gibt Einblicke in diese Themen.

Bayern Münchens Jungstar Jamal Musiala (18) hat in einem Interview mit der BBC verraten, dass ihn seine Mutter immer noch täglich zum Training fährt. Außerdem sprach der Offensivspieler über seine ersten Tage beim Rekordmeister, seine Jugendjahre in England und seine Freundschaft zu BVB-Star Jude Bellingham.

Seit dem 26 Februar 2021 ist Musiala volljährig, für die Fahrt an die Säbener Straße zum Training der Bayern ist aber immer noch das Elterntaxi zuständig. „Meine Mutter fährt mich immer noch zum Training und holt mich auch wieder ab“, verriet er. „Das ist ganz angenehm, aber ich mache auch gerade meinen Führerschein und sollte ihn in ein paar Wochen haben.“

Bayerns Musiala schwärmt von Thiago: „Unglaublich zu beobachten“

2019 war Musiala aus der Jugend des FC Chelsea zur U17 der Bayern gewechselt. Die Eingewöhnung, gerade bei den Profis, habe einige Zeit gedauert: „Am Anfang war ich sehr nervös. Wenn man sich die ganzen Star-Spieler anschaut: Regelmäßig Robert Lewandowski zu sehen, das ist nicht normal. Aber nach einer Weile wird es dann Alltag und mittlerweile sind sie sowas wie meine Freunde geworden.“

Im Training habe ihn zunächst Thiago beeindruckt. „Seine Technik im Passspiel war unglaublich zu beobachten“, sagte er über den Spanier, der mittlerweile für den FC Liverpool spielt. „Aber es gibt so viele Topspieler. Bei Lewandowski war es sein Abschluss und so, oder auch Joshua Kimmichs Technik. Das ist alles top!“

Jamal Musiala über die Entscheidung gegen Englands Nationalelf und Jude Bellingham

Musiala ist in Stuttgart geboren und spielte sowohl für deutsche als auch für englische Jugendmannschaften. Im Alter von sieben Jahren zog er von Deutschland auf die Insel, spielte zunächst für Southamptons Jugend und dann für den FC Chelsea. „Es war ein großer Schritt, von Deutschland nach England zu ziehen, aber ich war bereit“, erzählte er. „Ich habe nicht gezögert, wollte einfach nur Fußball spielen.“ Aber auch hier sei er nervös gewesen: „Ich habe die Sprache nicht besonders gut gesprochen. Ich habe dann in sechs Monaten Englisch gelernt.“

Trotzdem entschied er sich für die deutsche A-Nationalmannschaft. „Manchmal wollte ich darüber gar nicht nachdenken, weil es eine harte Entscheidung war“, verriet er. „Am Ende dachte ich, das sei das Beste für mich und ich würde mich dabei am wohlsten fühlen. Ich habe mich für Deutschland entschieden und kann nicht zurückschauen.“ Er sei sich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, „obwohl England bei der EM das Finale erreicht hat. Ich bereue es nicht.“

Bei den Three Lions ist er bis heute sehr gut mit Jude Bellingham von Borussia Dortmund befreundet: „Wir waren schon immer gute Freunde. Bei jedem England-Camp haben wir ein Zimmer geteilt. Es ist verrückt, wenn man daran denkt, wie weit wir gekommen sind. Bei ihm läuft es ja auch sehr gut, er hat in der Champions League getroffen und auch bei der EM gespielt.“

Auf dem Platz habe sich mittlerweile aber eine Art Rivalität entwickelt: „Vor Spielen gegeneinander sagen wir uns hallo und so, aber dabei bleibt es auch, damit wir uns auf das Spiel konzentrieren können.“

Musiala hat in der laufenden Saison zehn Pflichtspiele absolviert und dabei vier Tore und drei Assists verbuchen können. Trainer Julian Nagelsmann stellte ihm kürzlich weitere Einsätze von Beginn an in Aussicht.

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HSV will Hamburg glücklich machen, Hertha Abstieg vermeiden

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Hamburg (dpa) – Mit dem 1:0-Sieg im Relegations-Hinspiel im Rücken geht Trainer Tim Walter vom Hamburger SV mit Enthusiasmus und Mut, Vorfreude und Überzeugung in die zweite Begegnung gegen Hertha BSC.

„Wir werden alles reinhauen, um alle Fans und die Stadt glücklich zu machen“, sagte Walter einen Tag vor der Fußball-Partie am Montag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) im ausverkauften Volksparkstadion.

Bei den Berlinern herrschen nach der Heimniederlage andere Gefühle vor. „Ich habe die Überzeugung, dass die Jungs auch mit einer gewissen Wut reingehen in dieses Spiel“, sagte Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic. Leidenschaft könnten seine Profis gewinnen, wenn „sie ein bisschen wütend auf sich selbst sind“, meinte Bobic.

Hertha BSC will den siebten Bundesliga-Abstieg seiner Geschichte vermeiden, der HSV nach vier Jahren Zweitklassigkeit endlich wieder im Konzert der Großen mitspielen. Es gehe auch darum, Charakter auf dem Platz zu zeigen, sagte Walter und lobte: „Wir zeigen jedes Mal, dass wir ein Team sind. Und Teams können große Dinge erreichen.“

Magath kann wieder auf Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar setzen, der im Hinspiel gesperrt war. Den bezeichnete der Coach als Mentalitätsspieler. Kevin-Prince Boateng, der im Gegensatz zum Hinspiel diesmal eingesetzt werden soll, sei ein Finalspieler, so Magath. Torhüter Marcel Lotka fehlt wegen eines Nasenbeinbruchs und einer leichten Gehirnerschütterung dagegen weiterhin. Ihn dürfte erneut Oliver Christensen ersetzen, für den es erst das zweite Pflichtspiel für die Berliner wäre.



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Nationalmannschaft: Gündogan kommt zum Training nach

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Marbella (dpa) – Nach dem Titelgewinn mit Manchester City in der englischen Premier League wird Ilkay Gündogan erst verspätet ins Trainingslager der Fußball-Nationalmannschaft nach Spanien kommen.

Bundestrainer Hansi Flick hatte bereits bei der Bekanntgabe seines 26-köpfigen Kaders für die anstehenden Nations-League-Spiele gegen Europameister Italien, EM-Finalist England und Ungarn angekündigt, dass der 31-jährige Gündogan als englischer Meister wegen der Feierlichkeiten erst einen Tag später nach Marbella kommen müsse.

„Wenn Man City Meister werden sollte und sie am Montag noch eine Feier machen, wird Ilkay erst am Dienstag kommen“, sagte Flick. Der übrige Kader um Kapitän Manuel Neuer reist im Laufe des Montags an.

Gündogan hatte Manchester City am Sonntag im Fernduell mit dem FC Liverpool als Einwechselspieler mit zwei Toren maßgeblich nach einem 0:2-Rückstand noch zum entscheidenden 3:2-Heimsieg gegen Aston Villa geschossen und damit zum Gewinn der englischen Meisterschaft geführt.

Flick geht mit klaren Vorstellungen in das bis Freitag anberaumte Trainingscamp an der Costa del Sol, in das die Nationalspieler auch ihre Partnerinnen und Kinder mitbringen dürfen. Vormittags soll intensiv trainiert werden, nachmittags ist Freizeit angesagt.

Flick hat „Weltspitze im Blick“

Zahlreiche Spieler wie die insgesamt acht Akteure vom FC Bayern haben bereits seit einer Woche frei und sollen vor dem Auftakt in Italien am 4. Juni nicht zu lange pausieren. Darum legte Flick Wert auf ein Trainingscamp. „Nach zwei Wochen frei zu sagen, wir treffen uns vier Tage vor den Nations-League-Spielen und dann sollen die Spieler plötzlich Leistung abrufen, das wäre nicht seriös, das wäre nicht professionell“, begründete der Bundestrainer seine Herangehensweise.

Es ist am Saisonende immerhin schon die vorletzte Länderspielphase vor der unmittelbaren Vorbereitung auf die am 21. November in Katar beginnenden Weltmeisterschaft. Flick formuliert das Ziel für die anstehenden vier Partien in der Nationenliga gegen Italien (4. und 14. Juni) sowie England (7. Juni) und Ungarn (11. Juni) deutlich: „Wir haben schon die Weltspitze im Blick und wollen alles dafür tun, dass wir konsequent weiter den Weg gehen.“



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Die Lehren aus dem Großen Preis von Spanien

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Barcelona (dpa) – Sechs Punkte liegt Max Verstappen nach dem sechsten Formel-1-Rennen des Jahres vor Charles Leclerc. Für den Weltmeister im Red Bull und den Herausforderer im Ferrari bleibt es eng. Und nach dem Hitze-Drama in Barcelona geht es nun in Leclercs Heimat.

Am kommenden Sonntag schon wird in den engen Straßen von Monaco gefahren. Dort will der 24-Jährige seinen bitteren Ausfall in Spanien schnell vergessen machen. Verstappen kann im Fürstentum nach dem Triumph von Barcelona das vierte Mal nacheinander siegen.

Verstappen auch nach vier Siegen in sechs Rennen skeptisch

Es ist schon beeindruckend: Wenn Max Verstappen in diesem Jahr ein Formel-1-Rennen beendet, gewinnt der Niederländer auch. Allerdings profitierte er in Spanien vom Leclerc-Ausfall und sagte angesichts der Stärke von Ferrari: „Wir müssen uns definitiv verbessern. Sie haben einen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt liegt es an uns, das wieder aufzuholen.“ Leclerc hatte vor seinem Ausfall in allen Trainings vorne gelegen und auch die Pole Position geholt. Den Grand Prix hätte er unter normalen Umständen wohl klar gewonnen. Die Italiener waren mit einem technisch verbesserten Auto nach Katalonien gekommen, Red Bulls Wagen blieb weitgehend unverändert.

Auch Ferrari hat Probleme mit der Zuverlässigkeit

Erst sah es nach einer Spazierfahrt zum Sieg aus, doch dann endete es für Charles Leclerc bitter. Mit Motorenproblemen musste er seinen Ferrari nach 28 Runden in der Garage abstellen. Anstatt die Führung in der WM auszubauen, liegt der Monegasse vor seinem Heimspiel am kommenden Sonntag im Fürstentum nun hinter Verstappen. Der Defekt soll im Werk in Maranello genauer untersucht werden. „Das Gefühl, das die Fahrer im Auto hatten, war positiv“, sagte Teamchef Mattia Binotto bei Sky: „Wir haben den richtigen Ansatz gefunden. Deswegen können wir das Wochenende immer noch positiv sehen.“ Es war der erste Defekt bei der Scuderia, Verstappen schied 2022 bereits zweimal aus.



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