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FC Bayern München siegt in Berlin: Gegen Hertha BSC geht es auch ohne Tempo

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Thiago sprang über die Bande, lief in Richtung Marathontor. Gleich fünf Münchner Spieler kamen dem Spanier hinterher, umarmten ihn, feierten ausgelassen. Es folgten lautstarke Gesänge aus der Bayern-Kurve. Dazu noch Flutlicht, ein mittlerweile dunkler Himmel, ein ausverkauftes Olympiastadion. Ein Hauch von Pokalfinale lag in der Berliner Luft.

Aber was die Bayern in diesen Momenten feierten, war kein Titelgewinn. Es war nicht einmal ein wichtiges Tor, denn das Auswärtsspiel bei Hertha BSC war schon mit dem 2:0 durch Robert Lewandowski entschieden. Trotzdem folgte nach dem dritten Treffer durch Thiago der ausgelassene Jubel. Dieser 4:0 (0:0)-Erfolg war für die Bayern wichtig, sehr wichtig sogar.

Viel wurde diskutiert in diesem Münchner Winter. Über das Verletzungspech. Über die fehlende Qualität in der Breite des Kaders. Über mögliche Verstärkungen. Über die neue Rolle als Verfolger von RB Leipzig. Siege waren nach der Hinrunde genauso wenig selbstverständlich wie die Tabellenführung.

Nun aber: ein ungefährdeter Erfolg zum Rückrundenauftakt, ein „optimaler Start“, wie Thomas Müller fand. Er spielte gegen Hertha auf Rechtsaußen und war gemeinsam mit Ivan Perisic auf dem linken Flügel entscheidend am Sieg in Berlin beteiligt: Müller und Perisic bereiteten sich gegenseitig je ein Tor vor, darunter das wichtige 1:0. Und trotzdem zeigte gerade das Flügelspiel der Bayern in Berlin, warum die Münchner gegen stärkere Gegner Probleme bekommen dürften.

Tempo raus statt eins gegen eins

Denn ein Bayernspiel mit Serge Gnabry und Kingsley Coman und ein Bayernspiel ohne die beiden – das sind zwei sehr verschiedene Dinge. Gnabry, der in Berlin nach einer Verletzung erst in der 87. Minute eingewechselt wurde, und Coman (fehlte verletzt) interpretieren das Flügelspiel ganz anders als Müller und Perisic, weil sie mit ihrem Tempo auch ganz andere Möglichkeiten haben. Dann gibt es viele Sprints, Pässe in die Tiefe, Eins-gegen-Eins-Duelle. In Berlin sah das anders aus.

Die 14. Minute: Robert Lewandowski legt den Ball raus auf Müller, der hat etwas Platz und nur einen direkten Gegenspieler. Aber statt in den Strafraum zu ziehen, vermeidet Müller das Laufduell, stoppt ab, dreht in Richtung Zentrum und spielt dann einen Fehlpass.

Perisic und Müller waren gut ins Spiel eingebunden, Thiago und Philippe Coutinho spielten sie oft frei. Die beiden Flügelspieler drehten aber immer wieder ab, verschleppten das Tempo, spielten quer, Hertha konnte sich problemlos ordnen. Vor allem Müller versuchte mehrmals, sich mit Flanken aus dem Halbfeld zu helfen, oft mit links, meist unpräzise. So standen die Berliner in der ersten Hälfte sicher, hielten das Zentrum kompakt, weil sie außen nicht so gefordert waren. Bayern fehlte es an Torgefahr.

Aber es gibt eben auch den anderen Thomas Müller. Das ist dieser oft gepriesene Raumdeuter, der mit unkonventionellen Laufwegen ins Zentrum rückt. Es ist kein Zufall, dass die Münchner Führung als Co-Produktion der Flügelspieler dann entstand, als beide ihre eigentlichen Positionen verließen: Perisic legte eine Flanke von Goretzka im Strafraum per Kopf ab, Müller schoss ein (60. Minute). Das Tor zum 4:0 durch Perisic bereitet Müller dann von außen mit einer präzisen Flanke vor, allerdings in einer Phase, in der Hertha müde wurde und nur noch wenig Gegenwehr leistete (84.).

Dass die Bayern gleich viermal trafen, war Müller dabei gar nicht so wichtig, wie ohne Gegentor geblieben zu sein. Dass das gelang, lag jedoch eher an Hertha als an der ersatzgeschwächten, aber kaum geforderten Münchner Abwehrreihe. Nach Ballverlusten zeigten die Gäste in manchen Szenen eine Konterabsicherung, an der so manche Mannschaft in der Champions League ihre helle Freude hätte. Aber: Hertha wusste damit nichts anzufangen.

Was, wenn es gegen Leipzig geht?

Und diese Erkenntnis gehört eben auch zum Fazit dieses Spiels. Hertha mag mit Investor Lars Windhorst und Trainer Jürgen Klinsmann große Pläne haben. Aktuell ist es einfach eine Mannschaft im Bundesliga-Abstiegskampf – mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Und dafür ist der FC Bayern auch ohne Tempo auf den Außenpositionen und mit vielen Ausfällen in der Abwehr zu stark.

Was aber, wenn es gegen Leipzig geht (9. Februar)? Oder gegen den FC Chelsea (25. Februar und 18. März)? Wenn die Belastung in den englischen Wochen wieder höher wird? Dann wird der FCB tatsächlich einen breiteren Kader benötigen. Die Frage, ob und mit wem sich der FCB noch im Winter verstärken möchte und kann, beschäftigt den Verein auch nach dem gelungenen Auftakt.

Müller versuchte der Frage, ob Transfers nötig seien, humorvoll auszuweichen. „Wenn die nächsten Wochen die Ergebnisse passen, hätten wir uns auch nicht verstärken müssen. Wenn die Ergebnisse nicht so gut ausfallen, dann hätten wir uns verstärken müssen“, sagte er. Hansi Flick hätte gern neue Spieler, Sportdirektor Hasan Salihamidzic betonte in Berlin mal wieder, wie schwierig es sei, im Winter Zugänge zu finden, die den Bayern sofort helfen. Die Hoffnung ruht auf Gnabry und Coman.

Icon: Der Spiegel



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Coronavirus: Amerikaner greifen wohl seltener zu Corona-Bier – Umfrage

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Biertrinker in den USA passen ihre Trinkgewohnheiten wegen der Ausbreitung des Coronavirus offenbar an. Während weltweit die Zahl der Infektionen steigt, haben in einer Umfrage 38 Prozent der Teilnehmer angegeben, dass sie auf Bier der Marke Corona verzichten würden. 14 Prozent der Befragten, die angaben, regelmäßig schon mal zu einem Corona-Bier zu greifen, haben der Erhebung der PR-Agentur 5WPR zufolge eingeräumt, dies in der Öffentlichkeit nun nicht mehr bestellen zu wollen.

Wie aussagekräftig die Erhebung ist, ist nur schwer zu beurteilen. Der Umfrage liegen nach eigenen Angaben 737 Telefoninterviews mit Bürgern in den USA im Alter über 21 zugrunde. 5WPR-Chef Ronn Torossian teilte mit: „Es steht außer Frage, dass das Corona-Bier unter dem Coronavirus leidet.“ Es könne eine Hemmung geben, jetzt Corona-Bier zu kaufen oder zu bestellen.

Corona-Brauer meldet Minus von 170 Millionen Dollar

Auch wenn es außer dem Namen keine Verbindung zwischen dem Bier und dem Virus gibt, das medizinisch korrekt Sars-CoV2 heißt, könnte an der Einschätzung der Agentur womöglich etwas dran sein: Zumindest hat das Virus die Geschäfte der Brauerei hinter dem Corona-Bier insgesamt stark belastet.

Der Gewinn des weltgrößten Bierbrauers AB Inbev werde vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den ersten drei Monaten um rund zehn Prozent sinken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dem „Handelsblatt“ zufolge spielt der Rückgang von Bar- und Restaurantbesuchen in China eine Rolle. Worauf die Gewinnrückgänge im Einzelnen zurückzuführen sind, ist jedoch unklar. Außer Corona stellt AB Inbev noch zahlreiche andere bekannte Marken wie Beck’s, Budweiser oder Stella Artois her.

Allein in den ersten beiden Monaten 2020 drückte die Ausbreitung des Virus das AB-Inbev-Ergebnis nach Konzernangaben um 170 Millionen Dollar. Mit Blick auf das gesamte Jahr peilt AB Inbev dennoch an, sein operatives Ergebnis um zwei bis fünf Prozent zu verbessern.

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Das Schweizerhaus in Seelow

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Handwerkskunst aus der Region – Sanierung des Schweizerhauses Seelow – Besuch von Uwe Hoppe – Geschäftsführer der Handwerkskammer Ostbrandenburg
Quelle: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg

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