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Wirtschaft

Experten zweifeln am Krypto-Boom: Musk treibt Bitcoin-Kurs mit Tweet nach oben

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Experten zweifeln am Krypto-Boom

Musk treibt Bitcoin-Kurs mit Tweet nach oben

Mit dem Bitcoin ist es für Elon Musk ein Hin und Her, schließlich beeinflussen seine Tweets den Kurs der Kryptowährung extrem. Mit seinem neuen Gezwitscher treibt er den Kurs nach oben. Für Experten auch ein Beweis, dass der Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel wenig Zukunft hat.

Bitcoin hat zum Wochenanfang zehn Prozent zugelegt und ist wieder über die Marke von 40.000 Dollar gesprungen. Für Rückenwind sorgte ein Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, der am Wochenende ankündigte, die Kryptowährung möglicherweise wieder als Zahlungsmittel zu akzeptieren, wenn der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der führenden Digitalwährung auf etwa 50 Prozent ausgebaut würde.

Bitcoin Group 44,40

„Musks Worte ließen Bitcoin ansteigen“, sagte Simon Peters, Marktanalyst bei eToro. „Nach dem Strategieschwenk bedeutet offensichtlich vor dem Strategieschwenk“, kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research den Schritt. Musk hatte nach nur sieben Wochen die Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel für ein Elektroauto von Tesla vor einem Monat wieder gestoppt und dies mit dem hohen Energieverbrauch im Kryptosektor begründet.

Schon im Mai hatte Musk in Aussicht gestellt, Bitcoin wieder als Zahlungsmittel zu akzeptieren, wenn das Schürfen der Währung mit nachhaltiger Energie geschehe. Die Kehrtwende des Krypto-Fans Musk hatte den Bitcoin-Kurs einbrechen lassen. „Ob Anleger das Hin und Her Elon Musks am Ende des Tages wirklich abkaufen, bleibt abzuwarten“, sagte Emden.

Carstens: „Bitcoin ist nur für zwei Dinge gut“

Auch wenn mittlerweile amerikanische Franchise-Ketten wie Starbucks Krypto als Bezahlung akzeptieren, gibt es Zweifel am Einzug der geschürften Währung in den Finanzalltag. Der Bitcoin sei laut Agustín Carstens, Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), ein „spekulativer Vermögenswert“ und habe „keinen praktischen Nutzen“. Die Kryptowährung sei nur für zwei Dinge gut: zum Spekulieren und für Lösegeldzahlungen, sagte er dem „Spiegel“. „Kryptowährungen sind keine gute Wertaufbewahrung, weil sie so volatil sind; sie sind keine Tauschmittel, weil sie kaum akzeptiert werden; und eine Bedrohung für echte Währungen sind sie damit auch nicht, weil sie eben nicht den gleichen Verwendungszweck wie diese haben“, so Carstens weiter.

Zwar würden Kryptowährungen neben Bezahlmethoden wie Bargeld, Kreditkarten oder PayPal an Bedeutung gewinnen, die staatlichen Zentralbanken werde das laut Carstens nicht beeinflussen. „Kryptowährungen spielen heute und auch in absehbarer Zukunft keine relevante Rolle im Finanzsystem. Daher werden sie die Geldpolitik der Zentralbanken auch nicht beeinflussen“, prognostizierte der BIZ-Chef.



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Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks bei Aryzta auf

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat für Montag zu einem Warnstreik am Nordhausener Werk des Tiefkühlbackwaren-Herstellers Aryzta aufgerufen. Man fordere, die unterste Lohngruppe auf mindestens 13 Euro Stundenlohn anzuheben und die anderen Lohngruppen entsprechend nach oben anzupassen, wie die NGG am Montag mitteilte. Demnach würden Beschäftigte an westdeutschen Standorten besser bezahlt.

„Niedriglohn Ost muss endlich ein Auslaufmodell sein. 13 Euro Stundenlohn sind mindestens nötig, um aus dem Niedriglohn rauszukommen und später in der Rente nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein“, sagte NGG-Gewerkschaftssekretär Alexandru Zidaru.

Aryzta hat in Nordhausen nach Angaben der Gewerkschaft etwa 160 Beschäftigte. Auch in Eisleben (Sachsen-Anhalt) gibt es einen Standort.

Ein Sprecher von Aryzta nannte die Forderung der Gewerkschaft überzogen. Man wolle hin zu einem Stundenlohn von 13 Euro, allerdings brauche man dafür mehr Zeit. Die Forderung der NGG sei wirtschaftlich nicht vertretbar. Man habe bereits ein Angebot unterbreitet, das über den Tariferhöhungen der vergangenen Jahre liege und die unteren Lohngruppen besonders berücksichtige.



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Leibniz-Zentrum: Mosaik-Felder für Landwirtschaft

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Forscher des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben auf einem Acker in Ostbrandenburg das erste Jahr eines zehnjährigen Forschungsprojektes beendet. Konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber 190 Bodensensoren messen nun Bodenfeuchte und -temperatur, elektronische Insektenfallen beobachten die Vorkommen, die in einer App ausgewertet werden, wie das ZALF mitteilte. Perspektivisch sollen digitale Lösungen zur Bewirtschaftung entwickelt und erprobt werden.

Statt auf großen Flächen nur Weizen oder Lupinen anzubauen, suchen die Brandenburger Forscher in dem Freilandlabor auf abgezirkelten Quadraten im Agrarbetrieb Komturei Lietzen (Landkreis Märkisch-Oderland) unter Realbedingungen nach einem neuen Ansatz für die Agrarwirtschaft der Zukunft. Je nach Bodenbeschaffenheit würden in jedem der Quadrate unterschiedliche Fruchtarten angebaut, sagte die wissenschaftliche Koordinatorin des Versuchs, Kathrin Grahmann. Lupine, Mais, Phacelia (Bienenfreund), Sonnenblume, Sommerhafer und Soja wurden gesät und Blühstreifen angelegt.

Daneben läuft die herkömmliche großflächige Bewirtschaftung. Mit dem Freilandlabor könnten in der Komturei Lietzen Forschungsergebnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden, sagte Geschäftsführer Felix Gerlach. Beteiligt sind unter anderen das Julius-Kühn-Institut und das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt PhenoRob. Dort geht es um neuartige Technologien für automatisierte Unkrautkontrollen sowie das selektive Düngen.

Durch den kleinteiligen, an den Standort angepassten Anbau erhoffen sich die Forscher auch mehr Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme, sagte Grahmann. Durch die Fruchtfolge sollten der Humus- und Stickstoffaufbau im Boden und die Bodengesundheit gefördert werden. Statt großer Maschinen unterstützen dann selbstständig fahrende Roboter die Feldarbeit.



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Inzidenz steigt auf 17,8 – 847 Corona-Neuinfektionen

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Wie hoch sind die Corona-Zahlen in Deutschland heute?

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagmorgen lag sie bei 17,8 – am Vortag hatte der Wert 17,5 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9 betragen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 847 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 958 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 772.109 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.656.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.660.

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Was ist das RKI?

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde. Es ist eine Einrichtung der öffentlichen Gesundheitspflege und verfolgt die Gesundheit der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Ein weiterer zentraler Bereich des RKI ist die Forschung, das Institut gilt als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland.

Präsident des Robert Koch-Instituts ist seit 1. März 2015 Lothar H. Wieler, der seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland verstärkt im Fokus der Berichterstattung steht.

Wie kommt das RKI an die aktuellen Corona-Zahlen?

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Covid-19-Lage. Es bewertet auf Grundlage aktueller Erhebungen alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Dabei gibt das RKI regelmäßig die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland bekannt. 

Die Gesundheitsämter erhalten aus der gesamten Bundesrepublik Zahlen zu den Neuinfektionen, Genesungen oder Todesfällen und übermitteln diese an das RKI. Dabei müssen sich die Ämter an strenge Regeln halten.

Covid-19-Fälle, die die Falldefinition des RKI erfüllen, müssen vom zuständigen Gesundheitsamt spätestens am nächsten Arbeitstag elektronisch an die zuständige Landesbehörde übermittelt werden.

Von dort müssen die Informationen spätestens am nächsten Arbeitstag an das RKI übermittelt werden. Diese Daten dürfen weder Namen noch Wohnort oder Kontaktdaten der Betroffenen enthalten.

Mehr: Die aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Newsblog.



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