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Ex-Potsdamerin und Olympiasiegerin Tabea Kemme beendet mit 28 Jahren ihre Karriere

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Die langjährige Turbine-Spielerin Tabea Kemme beendet ihre von Verletzungspech geprägte Karriere vorzeitig. Das gab ihr derzeitiger Verein FC Arsenal am Dienstag bekannt.

„Für mich war das eine schwere Entscheidung“, wird die 28-jährige Kemme auf der Website des Deutschen Fußball-Bunds [dfb.de] zitiert: „Dennoch bin ich auch erleichtert, denn jetzt habe ich nach fast zwei Jahren, die immer wieder von meiner Verletzung und intensiver Reha geprägt waren, auch Klarheit.“

Kemme spielte insgesamt zwölf Jahre in Potsdam, gewann 2010 die Champions League und vier Mal die Deutsche Meisterschaft. 2018 wechselte sie in die englische Women’s Super League zum späteren Meister FC Arsenal. Im März 2018, vor ihrem Wechsel nach London, war allerdings ein schwerer Knorpelschaden diagnostiziert worden. Sie fiel viele Monate aus und kam bei Arsenal auch wegen der Nachwirkungen nur sporadisch zum Einsatz. Bereits im Sommer sprach die in Stade geborene Polizeikomissarin deshalb offen über ein mögliches vorzeitiges Karriereende.

Kemmes größter Erfolg war der Olympiasieg 2016 in Rio de Janeiro. Die Defensivspielerin absolvierte 47 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Ihr letztes Spiel im Nationaltrikot bestritt Kemme beim SheBelieves Cups 2018 in den USA. Mit der U17-Auswahl holte sie zudem 2008 den EM-Titel, mit der U20 wurde sie 2010 Weltmeisterin.

Sendung: Inforadio, 14.01.2019, 18:15 Uhr



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Alexander Zverev – Schläger heil, Barriere durchbrochen – Sport

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Am Ende hob er kurz den rechten Zeigefinger, lächelte und schickte einen Blick auf die Tribüne, wo der Vater, die Freundin, der Sparringspartner und der Fitnesscoach zusammensaßen. Dann zog er langsam das Stirnband aus dem Haar, ging zum Handschlag mit dem Gegner Stan Wawrinka ans Netz und trat ans Stadionmikrofon. „Sie können sich nicht vorstellen, was mir das bedeutet!“, sagte Alexander Zverev, sichtlich bewegt, ins weite Rund. Sein Vater Alexander Zverev senior, der auch sein Trainer ist, wischte sich in der Spielerbox über die Augen. Aber es konnte auch ein Staubkorn gewesen sein.

Womöglich war dies die größte Überraschung, zumindest aber ein kleines Steinchen im großen Mosaik des Erfolgs, dass Alexander Zverev, 22, nicht nur beim Matchball, als Wawrinka eine Vorhand verschlug, sondern während der gesamten Partie so ruhig und kontrolliert geblieben ist. Kein Gebrüll, kein Tänzchen, nicht einmal ein Kniefall. Und das von einem jungen Hitzkopf, der noch vor einem Jahr bei seiner Achtelfinal-Niederlage an gleicher Stelle seinen Schläger aus Wut mit gewaltigen Hieben in Trümmer zerlegt hatte.

18 vergebliche Anläufe für ein Halbfinale? „Ich habe es vielleicht zu sehr gewollt“, gibt Zverev zu

„Vielleicht werde ich älter. Ich habe versucht, das zu ändern“, sagte Zverev nach der Partie. Erstmals in seiner Karriere hat er sich bei den Australian Open in Melbourne in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers durchgeschlagen, mit dem 1:6, 6:3, 6:4, 6:2-Sieg gegen den 34-jährigen Schweizer Wawrinka, den Turniersieger von 2014. Es fühlte sich an, als habe er „eine Barriere durchbrochen“. Von einem Titeltriumph in der Rod-Laver-Arena ist Zverev zwar immer noch zwei Matches entfernt, und am Freitag wird er gegen den Österreicher Dominic Thiem, der den Weltranglistenersten Rafael Nadal bezwang, zunächst um den Einzug ins Finale spielen müssen. Aber nachdem er wie ein Bulldozer seine mentale Blockade fortgeräumt hat, erscheint wenig unmöglich.

Die staunenden Zuschauer im Rücken: Alexander Zverev auf dem Weg in sein erstes Grand-Slam-Halbfinale.

(Foto: KAI PFAFFENBACH/REUTERS)

18 Anläufe hatte Zverev bei den Grand- Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York zuvor unternommen, immer, wenn es ernst wurde, stand er wie vor einer Wand. Als bestes Ergebnis wurde bislang das Viertelfinale in Roland Garros für ihn vermerkt, das er zweimal (2018, 2019) erreichte. „Ich habe es vielleicht zu sehr gewollt, ich habe es vielleicht zu professionell gemacht“, glaubt Zverev nun. Er sei, sobald er sich auf seiner Mission wähnte, nicht mehr mit Freuden ausgegangen, habe keine Restaurants besucht, mit niemandem geredet. Es klingt, als seien die Grand Slams, der Goldstandard im Tennis, zur Obsession geworden.

Vielleicht wollte der Hochbegabte wirklich zu schnell zu viel. Zverev, der Ungeduldige, hat auf seinem recht kurzen Karriereweg eine beachtliche Kollektion an jenen Pokalen eingeheimst, die weniger mit Bedeutung aufgeladen sind als die Silberschüssel der Australian Open, die am Sonntag vergeben wird. Elf Titel auf der ATP-Tour stehen für ihn zu Buche, darunter der Sieg beim ATP-Finale 2018 in London. Zwischenzeitlich stieg er zur Nummer drei der Weltrangliste auf. Von da an galt er als gefährlichster Herausforderer des Tennis-Triumvirats: Roger Federer, 38, Rafael Nadal und Novak Djokovic, beide 32.

Nummer sieben

Alexander Zverev ist bei den Australian Open als siebter deutscher Spieler in das Halbfinale eines Grand Slams eingezogen – als erster seit Tommy Haas 2009 in Wimbledon. Der bisher letzte Finalist war Rainer Schüttler 2003 bei den Australian Open (gegen Andre Agassi). Ein Sieg gelang zuletzt Boris Becker (1996 in Melbourne). Halbfinalisten in der Profi-Ära (seit 1968) 18 Boris Becker (zwischen 1985 und 1996) 6 Michael Stich (1991 – 1997) 4 Tommy Haas (1999 – 2009) 2 Rainer Schüttler (2003 und 2008) 1 Nicolas Kiefer (2006) 1 Karl Meiler (1973) 1 Alexander Zverev (2020)

Doch statt die Großen Drei mit Schwung vom Sockel zu stoßen, wurde er häufig selbst aus dem Tableau katapultiert, vorigen Sommer in Wimbledon schon in Runde eins. Deshalb hält er auch wenig von oft gehörten Thesen, dass es die drei vermeintlich alten Männer sind, die der anstürmenden Jugend ständig die Tour vermasseln, als handle es sich um eine Tennisversion von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ mit dem weißbärtige Zauberer Gandalf und seinem Ruf: „Du kannst nicht vorbei!“ Ein Mythos, wie Zverev erklärte: Denn so häufig habe er sich mit dem Trio bei den Grand Slams in Wahrheit gar nicht auseinandergesetzt. Er stand sich stattdessen eher selbst im Weg. Nach Wimbledon, dem Tiefpunkt im letzten Jahr, trennte er sich von seinem Trainer Ivan Lendl. Die privaten und beruflichen Probleme, über die er klagte, sind mittlerweile gelöst, auch wenn ihn der Rechtsstreit mit seinem früheren Manager Patricio Apey noch eine Weile beschäftigen dürfte.

Und so war es vielleicht ganz heilsam, dass er diesmal ohne Hoffnungen nach Melbourne kam. Zu Beginn des Jahres hatte er beim ATP-Cup in Brisbane „verheerend gespielt“, wie er selbst sagte. Sein Zitteraufschlag wirkte beängstigend, er verlor alle drei Matches. Der Teamverantwortliche, Boris Becker, riet ihm dringend, seine Einstellung zu überdenken und sich schleunigst einen neuen Trainer zu suchen.

Zverev schlug alle guten Ratschläge in den Wind. „Es liegt nicht an meinem Team“, sagte er: „Es liegt an mir.“ Nach der Erfahrung von Brisbane trainierte er wie nie zuvor, sagte er, manchmal sieben Stunden am Tag, bis er sich wieder sicher im Umgang mit dem Racket wähnte.

2020 Australian Open - Day 10

„Es liegt nicht an meinem Team. Es liegt an mir“: Alexander Zverev.

(Foto: Cameron Spencer/Getty Images)

Zwar lief auch das Match gegen den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Wawrinka am Mittwoch zunächst nicht nach Plan. Sein Aufschlag ließ ihn anfangs im Stich, er verlor den ersten Satz schnell 1:6, weil Wawrinka sich keine Fehler leistete und die Bedingungen bei Temperaturen um 32 Grad ungewohnt für ihn waren. Doch er behielt die Nerven. Im zweiten Satz verbesserte sich sein Service, er gewann alle fünf Aufschlagspiele ohne Punktverlust und nutzte seine Chance zum Break zum 5:3. Als auch der dritte Satz gewonnen war, öffnete sich endlich, im 19. Anlauf, der Spalt zum Halbfinale.

Zverev hat anschließend seinem Vater gedankt, in einer burschikos-liebevollen Art, in der das nur ein Sohn kann: „Er ist einer von diesen normalen Trainern, die ihre Spieler nicht besonders mögen“, erklärte er unter dem Gelächter des Publikums in der Arena. Dann wurde er ernst: „Er hat mich zu dem Tennisspieler gemacht, der ich bin.“ Und deshalb wird es auch keine Änderungen in seinem Betreuerteam geben. Wenn sein Vater ihm sage, er sei müde, „dann verstehe ich das, und wir holen Hilfe“. Aber er sehe keinen Grund, zu radikalen Lösungen. Er glaube, dass sein Vater „für lange Zeit Teil meines Teams bleiben werde“.



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RB Leipzig Sportdirektor Markus Krösche über Friseurtermin

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Der Besuch von Star-Friseur Sheldon Edwards im Teamhotel von RB Leipzig ist auch fünf Tage danach noch Gesprächsthema.

„Das war vielleicht keine glückliche Entscheidung“, sagte Sportdirektor Markus Krösche beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf zum Vorfall, der sich am Tag vor dem Liga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt erreignet hatte. 

Neun Leipziger hatten Edwards einfliegen lassen, um top-gestylt ins Spiel gehen zu können. „Die Jungs haben das eingesehen, damit ist das Thema für uns auch erledigt“, sagt Krösche nun. 

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Ein Thema, dass trotz der erst kürzlichen Verpflichtung von Dani Olmo noch nicht ganz erledigt haben könnte, sind weitere Transfers bei RB. 

Olmo erst der Anfang?

Krösche zumindest ließ sich alle Möglichkeiten offen: „Es sind ja noch ein paar Tage Zeit. Ich würde jetzt nichts ausschließen. Es kann immer noch etwas passieren.“

Der Sportdirektor wurde noch konkreter: „Da wir den ein oder anderen Verletzten im defensiven Bereich haben, werden wir uns da umschauen.“ Aber auch nur dann, wenn es zu 100 Prozent passen würde und man das Gefühl hätte, dass ein Spieler die Fähigkeiten habe, den Leipzigern sofort weiterhelfen zu können, so der 39-jährige weiter. 

Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag, 11.00 Uhr mit Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche

Mit dem oben angesprochenen Olmo oder auch Borussia Dortmunds neuem Wunderstürmer Erling Haaland sind zwei vielversprechende junge Talente in die Bundesliga gekommen, bei denen erwartet wird, dass sie nach kurzer Eingewöhungszeit viel Spielzeit bei ihren jeweiligen Vereinen erhalten werden.

Talententwicklung nicht nur Aufgabe des DFB

Die Tendenz für Einsatzzeiten für deutsche Talente ist dagegen rückläufig: „Ich glaube, dass wir uns generell in dem Bereich weiterentwickeln müssen, und dass wir jungen Talenten frühzeitig die Möglichkeit geben müssen auch im Profibereich Fuß fassen zu können.“ so die klare Meinung von Krösche.

Dabei sieht er nicht nur den DFB in der Pflicht: „Das ist eine Aufgabe, die wir alle haben. Nicht nur der DFB, sondern auch wir Vereine. Daran müssen wir alle arbeiten, um wieder in der Lage zu sein auch viele deutsche Talente zu entwickeln.“

RB Leipzig selbst hat eine beachtliche Entwicklung hinter sich. Nach ihrem Durchmarsch aus der Regionalliga in das deutsche Oberhaus, gehören die Roten Bullen inzwischen neben den Bayern und Dortmund zu den besten Mannschaften der Bundesliga. Die kürzlich gewonnene Herbstmeisterschaft sowie aktuell Platz 1 in der Tabelle unterstreichen diesen Status. 

Top 4 nach wie vor Ziel

An den Zielen ändert der aktuelle Tabellenplatz für Krösche aber nichts: „Wir wollen unter die ersten Vier kommen, sprich uns für die Champions League zu qualifizieren ist unser Ziel.“ Für ihn sei aber die Art und Weise, wie die Leipziger auftreten entscheidend.

„Die Jungs haben sich weiterentwickelt. Sie haben sehr, sehr gute Spiele abgeliefert, haben unheimlich viele Punkte geholt und das ist das, worauf wir uns fokussieren. Wir versuchen jeden Tag, dass wir unsere Leistung, die wir in den letzten Wochen und Monaten gezeigt haben, auf den Platz zu bekommen und dann werden wir Spiele gewinnen. Vielleicht auch viele Spiele gewinnen und dann wird man nachher sehen wo man landet.“

Ob man ganz oben landen kann, darüber werden die nächsten zwei Wochen Aufschluss geben. Denn spätestens wenn das Top-Spiel kommenden Samstag gegen Gladbach (ab 18:30 im LIVETICKER) und der Kracher die Woche drauf bei den Bayern erfolgreich für die Leipziger laufen, könnte das Ziel von Top 4″ doch noch in Richtung „Meisterschaft“ nach oben korrigiert werden.   



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Leichtathletik-Hallen-WM 2020 in Nanjing abgesagt

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