verbinde dich mit uns: uacentr@gmail.com

Unterhaltung

EU-Bank will Gas-Projekte nicht länger unterstützen | ZEIT ONLINE

Avatar

Veröffentlicht

auf


Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird ab 2022 den Bau von traditioneller Infrastruktur für die Energieproduktion mit Erdgas nicht mehr unterstützen. Das habe der Verwaltungsrat der Bank nach langer Diskussion entschieden, sagte EIB-Vizepräsident Andrew McDowell. Die neuen EIB-Förderregeln sehen vor, dass pro erzeugter Kilowattstunde Strom lediglich 250 Gramm CO2 anfallen dürfen. Bei traditionellen Gaskraftwerken liegt der Wert in der Regel höher. Der EIB-Grenzwert lag bislang bei 550 Gramm.

Deutschland kritisiert Entscheidung

Den Bau neuer Kohlekraftwerke unterstützt die Staatsbank schon länger nicht mehr. Mit den neuen Förderregeln soll auch die Vergabe günstiger EIB-Kredite für Bauprojekte im Gasbereich kategorisch ausgeschlossen werden. In einigen EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, stieß dieser Vorschlag auf Kritik. Erdgas verursacht bei der Verbrennung weniger Treibhausgase als etwa Kohle und wird von der Bundesregierung als Übergangslösung bis zur Umstellung auf erneuerbare Energien gesehen.

Das Stimmverhalten der einzelnen Länder wurde zwar zunächst nicht
bekannt. Allerdings sei die Entscheidung mit den Stimmen von „mehr als
90 Prozent der Anteilseigner“ gefallen, sagte EIB-Vize McDowell. Die EU-Länder bestimmen als Anteilseigner der EIB über deren strategische Ausrichtung. Im Verwaltungsrat des Luxemburger Finanzinstituts verfügen sie über ein ihrem Anteil am Kapital entsprechendes Stimmgewicht. Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien halten mit jeweils 16 Prozent die meisten Anteile.

Der Ausstieg aus der Unterstützung fossiler Brennstoffe kommt ein Jahr später als ursprünglich geplant. Der EIB-Vorsitzende, der ehemalige FDP-Generalsekretär Werner Hoyer, hatte im Sommer angekündigt, sein Institut zur „Klimaschutzbank“ machen zu wollen, um die EU beim Erreichen ihrer Klimaschutzziele zu unterstützen. In Infrastruktur zur Energieproduktion mit fossilen Brennstoffen sollte deshalb ursprünglich schon ab 2021 nicht mehr investiert werden.



Quelle

Unterhaltung

US-Republikaner werfen Demokraten Rachefeldzug vor | ZEIT ONLINE

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Bei der ersten Sitzung zur geplanten Impeachment-Anklage der US-Demokraten im Repräsentantenhaus haben die US-Republikaner den Demokraten einen Rachefeldzug gegen Präsident Donald Trump
vorgeworfen. Der führende Republikaner im Justizausschuss, Doug Collins,
kritisierte bei der zweistündigen Sitzung des Justizausschusses am Mittwochabend, die
Demokraten führten seit Trumps Wahlsieg vor drei Jahren eine „Vendetta“.
Sie wollten Trump durch ein Amtsenthebungsverfahren loswerden, bevor er im nächsten
Jahr erneut die Wahl gewinne. Der demokratische Ausschussvorsitzende
Jerrold Nadler rief seine republikanischen Kollegen erfolglos dazu auf,
die Anklagepunkte gegen Trump zu unterstützen.

Der
Justizausschuss befasste sich erstmals mit den beiden Anklagepunkten gegen den US-Präsidenten, die die Demokraten am Vortag präsentiert
hatten: Machtmissbrauch und Behinderung der Ermittlungen des Kongresses. Diese Punkte sind Voraussetzungen für ein
Amtsenthebungsverfahren. „Wenn wir auf den Machtmissbrauch von Präsident Trump nicht reagieren,
wird sich der Missbrauch fortsetzen“, sagte Nadler. Trump gefährde die
nationale Sicherheit und die Integrität der US-Wahlen. 

Abstimmung über Anklage für Donnerstag geplant

Nadler
warnte, wenn der Präsident seine Macht weiter missbrauchen und den
Kongress an seiner Kontrollfunktion hindern könne,  werde er zu
einem „Diktator“. Er unterstütze daher „schweren Herzens“ die
Anklagepunkte gegen Trump. Collins sprach dagegen von einem
„Schein-Impeachment“. Der republikanische Abgeordnete Steve Chabot
nannte das Verfahren „einen Hohn auf die Gerechtigkeit“. Chabot ging von
einer Abstimmung über die beiden Anklagepunkte im Justizausschuss an
diesem Donnerstag aus. Dann ist die nächste Sitzung geplant.

Es gilt als sicher, dass sich der mehrheitlich demokratische Ausschuss grundsätzlich für
eine Anklage aussprechen wird. Daraufhin müsste das Plenum im Repräsentantenhaus über die Anklagepunkte abstimmen, was
voraussichtlich in der kommenden Woche geschehen wird. Sollten die
Abgeordneten im Plenum mehrheitlich zustimmen, würde das
Amtsenthebungsverfahren gegen Trump formell eröffnet. Eine Zustimmung
ist wegen der Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus absehbar.

Das
eigentliche Verfahren findet voraussichtlich im Januar im Senat
statt, wo die Republikaner die Mehrheit stellen. Für eine
Verurteilung und eine Amtsenthebung des Präsidenten wäre im Senat eine
Zweidrittelmehrheit erforderlich, die derzeit nicht absehbar ist.

Denn dort haben
die Republikaner die Mehrheit und keine Anzeichen erkennen lassen, in
nennenswerter Zahl vom Präsidenten abzurücken.

Hintergrund der Vorwürfe gegen Trump ist die Ukraine-Affäre. Die
Demokraten beschuldigen Trump, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat vom 25. Juli zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden
gedrängt zu haben, um die US-Präsidentschaftswahl 2020 zu seinen Gunsten
zu beeinflussen. Sie sehen es als erwiesen an, dass Trump von der
Ankündigung solcher Ermittlungen ein Treffen mit Selenskyj im Weißen
Haus und die Freigabe von Militärhilfe für die Ukraine abhängig gemacht
habe. Die Demokraten werfen Trump außerdem vor, die Impeachment-Untersuchung boykottiert und die Vorladung von Zeugen blockiert zu haben.



Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

„Tod eines Handlungsreisenden“ am Staatstheater Kassel – Mario Graß

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Kultur

Zerplatze Träume

Enrique Keil (Willy Loman)
Quelle: N.Klinger

GDN – „Tod eines Handlungsreisenden“ – das wohl bekannteste Drama Arthur Millers hat auch siebzig Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Aktualität verloren, wie die Inszenierung von Maik Priebe am Staatstheater Kassel zeigt.

Am 28. August 1963 formulierte Martin Luther King Jr. (1929 – 1968) seine Version des „American Dreams“, den er nicht auf materielle Werte reduzierte, sondern die Verwirklichung von Ideen wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit in das Zentrum rückte. „I Have a Dream” lautet der Titel seiner gefeierten Rede, in der der Bürgerrechtler vor mehr als 250.000 Menschen eine Zukunftsvision für die Vereinigten Staaten, in denen für viele der „American Dream“ geplatzt oder ohnehin unerreichbar ist, entwarf.

Etwa 15 Jahre zuvor erschuf der US-amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor Arthur Miller (1915 – 2005) in seinem Drama „Death of a Salesman“ (dt.: Tod eines Handlungsreisenden) mit Willy Loman – „einen vom Schrecken überwältigten Mann, der in die Leere hinein um Hilfe ruft, die niemals kommen wird“ (Arthur Miller) – eine solche Figur, für die der Wunsch nach Aufstieg und somit der „Amerikanische Traum“ zerrinnt.

Der 63 Jahre alte Vertreter, der seit Jahrzehnten mit seinen Koffern durch den Bundesstaat New York reist, ist ein innerlich zerrissener Mensch, dessen Not sich in seiner Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart und seiner Illusion, ein bedeutungsvolles Leben geführt zu haben, angesichts der Erkenntnis, keinerlei Anerkennung geerntet zu haben, offenbart.

1949 verfasste Arthur Miller mit dem „Tod eines Handlungsreisenden“ sein vielleicht bekanntestes und mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Drama. Seitdem sind siebzig Jahre, in denen die USA bis zur derzeitigen Präsidentschaft Donald Trumps eine bewegte Geschichte durchlebt hat, vergangen. Die „Abgehängten“, jene an den gesellschaftlichen und eigenen Erwartungen Gescheiterten sind geblieben. In seiner Inszenierung am Staatstheater Kassel gelingt Regisseur Maik Priebe ein aktueller Blick auf das ohnehin zeitlose Stück.

Enrique Keil (Willy Loman)
Quelle: N.Klinger

Eingerahmt von Konfettikanonen und herabsinkenden Luftballons, ein Bild, das an US-amerikanische Wahlkampfauftritte erinnert, in denen mit reichlich Pathos große Zukunftsverheißungen verkündet werden, taucht Willy Loman auf, dessen gesellschaftlichen und persönlichen Abstieg die Zuschauer in den folgenden 100 Minuten verfolgen. Der einst aufstrebende Verkäufer verliert im Alter aufgrund nachlassenden Erfolges seinen Arbeitsplatz und vermag die Kraft, diesem Schicksalsschlag zu begegnen und eine realistische Perspektive zu entwickeln, nicht aufzubringen. Stattdessen bleibt er in seinen Träumen verhaftet und flüchtet sich in eine Lebenslüge bis hin zur Auslöschung der eigenen Identität.

Loman zerbricht am sich zu eigen gemachten American Dream, nach dessen Vorstellung jeder Mensch mittels harter, ehrlicher Arbeit seinen Lebensstandard zukünftig verbessern könne. Dabei ist er sicherlich kein Einzelfall, belegen doch aktuelle Studien, die sich mit sozialer Mobilität auseinandersetzen, dass der erreichbare soziale Status eines Menschen in den USA – und ebenso in Deutschland – weniger von seiner Anstrengungsbereitschaft, als vielmehr auf seine Herkunftsfamilie und deren Status zurückzuführen ist und die propagierte Chancengleichheit sich aufgrund der stetig steigenden ökonomischen Ungleichheit gar verringert.

Das aufwendige Bühnenbild (Susanne Maier-Staufen) wandelt sich insbesondere im ersten Teil der Produktion häufig – eine besondere Würdigung verdienen sich an diesem Abend die Bühnentechniker -, wobei teils ausdrucksstarke Bilder entstehen.

Maik Priebe verortet die Geschichte nur vage und erzählt sie nicht streng linear. Ähnlich wie im Innenleben von Willy Lohman vermischen und beeinflussen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Aussagen, Handlungen und Motive wiederholen sich. Willy Lohman lebt in einem Hamsterrad, das von innen aussieht wie eine Karriereleiter, ohne realisieren zu können, dass es für ihn schon lange nicht mehr bergauf geht.

Enrique Keil (Willy Loman)
Quelle: N.Klinger

Enrique Keil (Willy Loman) erweist sich als hervorragende Besetzung. Subtil wechselt er zwischen irrationaler Besessenheit, wachsender Verzweiflung, aufgesetztem Stolz und depressiver Niedergeschlagenheit. Schmerzlich konstruiert er sich sein Leben, dem Bedeutung, Beliebtheit und wirtschaftlicher Erfolg Sinn verleihen sollen. „Es kommt nicht darauf an, was du sagst, sondern wie du wirkst“, lautet sein Erfolgsmotto. Er verklärt die Vergangenheit, verkennt die Gegenwart und fantasiert sich die Zukunft.

Die verheißungsvolle Zukunft überträgt Willy Loman auf seinen Sohn Biff (Hagen Bär). „Willst Du gar nichts WERDEN?“, fragt er ihn vorwurfsvoll, ohne zu verstehen, dass dieser bereits etwas IST. Biff ist diesem Druck, mit dem viele in Form der letztlich belastenden Vorstellung „Du sollst es einmal besser haben als wir“ konfrontiert werden, nicht gewachsen. Biff hat ohnehin den Respekt vor seinem Vater verloren, seit er ihn bei einer Affäre ertappt hat und lehnt sich gegen dessen Ideale auf. „Er hatte den falschen Traum.“

Enrique Keil und Caroline Dietrich
Quelle: N.Klinger

Die folgenreichen Auswirkungen, die Willy Lomans Denk- und Handlungsweisen auf seine Umgebung, vorrangig auf seine Familie, hat, offenbart auch das Verhalten seiner Ehefrau Linda (Caroline Dietrich), die zwar die Nöte ihres Gatten erkennt, sich um ihn sorgt und ihn ermutigt, jedoch ohne dabei zu erkennen, dass sie die Misere durch ihr Verhalten verstärkt. Eine wunderbar rätselhafte Gestalt (Aljoscha Langel), die den drohenden gesellschaftlichen Absturz personifiziert, taucht auf, um mit Willy imaginäre Gespräche zu führen. Umrahmt wird die Handlung von Willys Beerdigung, bei der nur wenige Trauernde zugegen sind, und der bohrend desillusionierten Frage: „Warum ist denn niemand gekommen?“

Aljoscha Langel (Ein Fremder)
Quelle: N.Klinger

Warum kommt kaum jemand zu Willys Trauerfeier? Warum zeigen derart wenige Menschen ihren Respekt…? Willy wurde im Verlauf seines Lebens an den Rand gedrängt— ähnlich wie Obdachlose, Senioren, Kranke oder Migranten. Wer ist Mitglied der Gemeinschaft und wer wird ausgestoßen … und wer entscheidet über diese Frage? Linda Loman fordert gleichen Respekt und gleiche Sorge für JEDEN Menschen – eine Forderung, die im Amerika Donald Trumps unerreichbar erscheint.

Mit Willy scheint auch der amerikanische Traum, samt der Illusion vom fortwährenden Fortschritt sowie das Versprechen, jeder könne den materiellen Aufstieg schaffen, zu Grabe getragen werden. „Im Grunde entscheidet ein Münzwurf, ob es einem besser geht als den Eltern“, resümiert der Wirtschaftsprofessor Raj Chetty die Ergebnisse seiner Studie zur sozialen Durchlässigkeit. Die Chance auf Teilhabe am Wohlstand sei keineswegs für alle Amerikaner identisch. Forschungen haben vielmehr gezeigt, dass die soziale Klasse für den Biografie einer Person ein entscheidender Faktor ist, so ist etwa das durchschnittliche Einkommen Schwarzer bis heute nur etwa halb so hoch wie das von Weißen.

Caroline Dietrich und Enrique Keil
Quelle: N.Klinger

12 Jahre bevor Arthur Miller sein Drama „Tod eines Handlungsreisenden“, das bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat, verfasste, bildete Ernest Hemingway den Gegenbegriff des „American Dream“ und sprach in seinem Roman „To Have and Have Not” vom „American Nightmare“.
Doch was könnte den zerplatzten – „den falschen“ (Biff Loman) – Traum ersetzen? Möglicherweise war Martin Luther King 1963 bereits auf dem richtigen Weg, doch dessen Ideale scheinen seit der Präsidentschaft Donald Trumps und in einer Welt voll wachsender religiöser und kultureller Intoleranzen weiter entfernt denn je.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

𝒇𝒂𝒊𝒕𝒉.𝒉𝒐𝒑𝒆.𝒍𝒐𝒗𝒆 #Mädchen #model #camera #augenblick #bergfest #weilicheinmädche…

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


𝒇𝒂𝒊𝒕𝒉.𝒉𝒐𝒑𝒆.𝒍𝒐𝒗𝒆💕

#Mädchen #model #camera #augenblick #bergfest #weilicheinmädchenbin #girl #summer #blondi #portraitphotography #natur #fotoshooting #hot #light #ooftd #landmädchen #longhairdontcare #curves #beaprincess #female #braunerehaugen #memories #happyness #spitze #blogging #curlyhair



Source

Weiterlesen

Trending

//onvictinitor.com/afu.php?zoneid=2954224
Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Das ist für uns wichtig, denn unser Angebot finanziert sich über Werbung. Die Nutzung der Seite gilt als Zustimmung zur Cookie-Nutzung.
Accept