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Erling Haaland trifft bei Dortmunds CL-Sieg vor Bayern-Topspiel

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Der Rausch des Sieges vertrieb die Müdigkeit. Um den Verbleib im Corona-Hotspot Belgien zu verkürzen und das Ansteckungsrisiko zu minimieren, trat der BVB unmittelbar nach dem 3:0 (3:0) beim FC Brügge noch die Heimreise an. Doch auch die späte Landung in Paderborn und die nächtliche Busfahrt nach Dortmund konnte die Vorfreude auf das Duell mit dem Erzrivalen FC Bayern nicht trüben. „Das wird uns helfen für das Spiel am Samstag“, kommentierte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl den souveränen Sieg, „auch wir sind gut drauf. Die derzeit besten Mannschaften Deutschlands treffen aufeinander.“

Nach vier Zu-Null-Siegen in Serie verspürt die Borussia Rückenwind. Wie zuvor den FC Schalke (3:0), Zenit St. Petersburg (2:0) und Arminia Bielefeld (2:0) dominierte der Bundesligazweite auch die Belgier. Nach einem Blitzstart mit Toren von Thorgan Hazard (14.) und Erling Haaland (18./32.) konnte es sich der BVB leisten, die zweite Halbzeit im Schonmodus zu bestreiten. Kehl hofft auf eine Fortsetzung des Höhenflugs im Spiel gegen den punktgleichen Tabellenführer: „Die Bayern werden Respekt haben. Wir müssen mutig sein, müssen draufgehen, dann können wir sie schlagen.“

Solch mutige Töne waren von Dortmunder Seite unmittelbar vor einem Showdown der Branchenführer schon lange nicht mehr zu hören. Wie schon zuletzt in der Bundesliga fand der BVB auch in der Champions League zurück auf Erfolgskurs. Mit Siegen über St. Petersburg und Brügge machte er den Fehlstart von Rom (1:3) vergessen und stürmte an die Tabellenspitze der Gruppe F. Bei zwei noch ausstehenden Heimspielen scheint die Ausgangslage prächtig. Schon mit einem Sieg im zweiten Spiel gegen Brügge am 24. November wäre der Achtelfinal-Einzug zum Greifen nahe.

Selbst der nach dem Ausfall von Abwehrchef Mats Hummels nötige Umbau der Viererkette kostete kaum Stabilität. Sein Ersatz Axel Witsel schlug sich bei seinem ersten Einsatz als Innenverteidiger erstaunlich gut. Der gelernte Mittelfeldspieler brachte 92 Prozent der Pässe zum Mitspieler und gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe. Das brachte ihm ein Extralob seines Trainers Lucien Favre ein: „Axel hat sehr clever gespielt. Mit seiner Leistung bin ich sehr zufrieden.“

Ob Hummels nach seiner Oberschenkelverletzung gegen die Bayern wieder dabei sein kann, soll sich laut Kehl erst am Freitag entscheiden. Hummels habe aber „gutes Heilfleisch“, sagte Kehl. Auch Trainer Favre lebt noch im Ungewissen:  „Das kann ich absolut nicht sagen, ich weiß es nicht. Wir hoffen es, aber ich weiß nicht, ob Mats bereit sein wird“, sagte er. Der 31 Jahre alte Hummels hatte sich am vergangenen Samstag beim 2:0 des Revierklubs in Bielefeld nach seinen beiden Toren eine Muskelverletzung zugezogen und fehlte beim Auswärtsspiel in Belgien.

Gleichwohl sorgte nicht Witsel, sondern Erling Haaland für die größten Schlagzeilen – wieder einmal. Schließlich ist der Norweger mit nunmehr 14 Toren in seinen ersten elf Champions-League-Spielen einsamer Rekordhalter. „Er ist ein verrückter Typ. Sein Ehrgeiz tut der Mannschaft ungemein gut. Wir werden ihn nicht bremsen“, schwärmte Kehl. Ähnlich sah es der zweite Dortmunder Schütze Hazard. „Erling ist eine Tormaschine. Schade, dass ihm kein Dreierpack gelungen ist. Dann hätte er wieder den Ball mitgenommen“, scherzte der Belgier.



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Stefan Moritz über Veranstaltungen in Corona-Pandemie

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Ein Popkonzert als Test: Um die Wirksamkeit von Hygienekonzepten zu messen, hat Stefan Moritz in Leipzig verschiedene Szenarien durchgespielt.

Bild: GORDON WELTERS/The New York Time

Mittelfristig könnte bis zur Hälfte einer Hallenkapazität wieder mit Sport-Zuschauern gefüllt werden. Das sagt Stefan Moritz, Leiter der Infektologie an der Universitätsklinik Halle an der Saale im F.A.Z.-Interview. Das belegten Daten seiner Studie.

Das Projekt Restart-19 entspringt einer Initiative von Karsten Günther, dem Geschäftsführer des Handball-Bundesligaklubs SC DHfK Leipzig. Vor einem halben Jahr trat Günther an Stefan Moritz heran, den Leiter der Infektiologie an der Universitätsklinik Halle an der Saale. Die Frage: Wie lassen sich unter Corona-Bedingungen Publikumsveranstaltungen in der Halle organisieren? Unter Moritz’ Leitung forschten knapp zwanzig Mitarbeiter an verschiedenen Teilprojekten, unter anderem einem Live-Experiment mit dem Sänger Tim Bendzko, zu dem im August 1400 Zuschauer in die Leipziger Arena kamen. Die Ergebnisse wurden in der vergangenen Woche vorgestellt, allerdings steht die wissenschaftliche Begutachtung im Peer-Review-Verfahren noch aus. Das Projekt wird mit rund 990.000 Euro von den Ländern Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie aus Eigenmitteln der Universitätsmedizin Halle finanziert.

Die Ergebnisse Ihrer Studie Restart-19, die Sie in der vergangenen Woche vorgestellt haben, waren ein Mutmacher für die Veranstaltungsbranche: Zuschauerevents in der Halle wie Konzerte oder Sportereignisse seien auch in der Pandemie unter bestimmten Bedingungen möglich. Gelesen wurde sie aber auch anders: als Kontrapunkt zum Teil-Lockdown.



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Aushilfsstürmer Bailey wird zum Retter von Bayer

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Petah Tikva (dpa) – Er köpfte als Aushilfsstürmer mit nur 1,78 Meter das entscheidende Tor, wurde zum Retter von Bayer Leverkusen und bekam ein Sonderlob von Trainer Peter Bosz: Leon Bailey erlebte beim 4:2 (2:2) der Werkself in der Europa League bei Hapoel Be’er Sheva einen großen Abend.

Er genoss das erhebende Gefühl sichtlich. „Natürlich waren die beiden Tore schön für mich“, sagte der 23-Jährige: „Aber wichtiger war es, dass wir gewonnen haben.“ Der persönliche Erfolg war aber umso positiver, da Baileys Saison-Vorbereitung ein echter Albtraum gewesen war. Nach der Geburtstagsfeier des mit dem Coronavirus infizierten Sprint-Olympiasiegers Usain Bolt musste sich der Jamaikaner in der Heimat in Selbstisolation begeben. Die Vereins-Verantwortlichen wären verärgert über seine Sorglosigkeit, die Behörden behielten ihn rund dreieinhalb statt wie geplant zwei Wochen in Jamaika, einmal wurde der Abflug des Privatfliegers kurz vor dem Start verhindert. Letztlich kam Bailey am Tag vor dem Saisonstart zurück, mit einem mächtigen Trainingsrückstand. Einen Monat nach dem Saisonstart hatte er ganze 23 Pflichtspiel-Minuten absolviert.

Doch Bailey arbeitete hart, eroberte sich neben der Fitness auch eine gewisse Leichtigkeit zurück. „Er wird von Spiel zu Spiel besser“, hatte Bosz schon in den vergangenen Tagen gesagt. In Israel setzte Bailey nun eins drauf. In den sechs Pflichtspielen seit Mitte Oktober war er inzwischen an sechs Toren beteiligt. Eine Form, die an jene erinnerte, mit der Bailey einst im Herbst 2017 durch die Bundesliga fegte und sich zwischenzeitlich auf den Wunschzettel vieler europäischer Top-Clubs dribbelte. Doch weil er nicht nur als leichtfüßig, sondern auch manchmal als leichtfertig gilt, stand er sich immer wieder im Weg.

Seine neue Stärke liegt auch an einer zusätzlichen Option, die Bosz aus der Not heraus entdeckte. Nachdem Kevin Volland nach Monaco verkauft wurde, der ihn oft ersetzende Kai Havertz zum FC Chelsea ging und sich der neue Torjäger Patrik Schick früh verletzte, ist Bailey für den Coach die erste Ersatz-Option im Sturmzentrum. „Ich wusste, dass er ein sehr guter Kopfballspieler ist, obwohl er nicht sehr groß ist“, sagte Bosz: „Und es ist schön, dass er nun so auch noch Tore schießt. Es hilft uns sehr, dass er auch Mittelstürmer spielen kann.“

Und so griff Bosz nach „sehr schlechter Halbzeit“ beim israelischen Pokalsieger zu diesem Mittel. Der etatmäßige Schick-Ersatz Lucas Alario war nicht ins Spiel eingebunden, die Umstellung zur Pause stellte die Weichen auf Sieg. Und so könnte die Saison, die für ihn so schlecht begann, für Bailey doch noch eine gute werden.



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Zverev müht sich bei Turnier in Paris ins Viertelfinale

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Paris (dpa) – Alexander Zverev steht nach einem hart erarbeiteten Erfolg im Viertelfinale des Tennis-Masters-Turniers in Paris. Der Hamburger bezwang den Franzosen Adrian Mannarino am Donnerstag mit 7:6 (13:11), 6:7 (7:9), 6:4.

An diesem Freitag trifft der Weltranglisten-Siebte auf den Schweizer Routinier Stan Wawrinka, der die Siegesserie des zuletzt so starken Russen Andrej Rubljow mit 1:6, 6:4, 6:3 stoppte.

Zverev entschied gegen Mannarino auch das fünfte Duell zu seinen Gunsten und siegte nach etlicher Mühe wie schon zuletzt bei den US Open und in Köln. „Es ist jedes Mal ein unglaublich schwieriges Match“, sagte Zverev. „Er ist jemand, der gern gegen jemanden wie mich spielt. Er ist jemand, der das Tempo vom Gegner mitnimmt“, erklärte Zverev, der sich zuvor erneut schwer mit den flachen Bällen von Mannarino tat.

Gegen den unbequemen Linkshänder schien die deutsche Nummer eins nach einem Break zum 4:3 im ersten Durchgang auf Kurs Richtung Satzgewinn, gab dann aber sofort selbst seinen Aufschlag ab. Im Tiebreak mit mehreren Satzbällen auf beiden Seiten stieß Zverev nach dem glücklichen Ende einen langen Schrei aus.

Danach verlor er gegen den Weltranglisten-36. sofort erneut sein Service, holte dies aber ebenso auf wie dann einen 2:4-Rückstand. Im Tiebreak lag Zverev sogar schon 0:4 hinten, erkämpfte sich trotzdem einen Matchball und konnte ihn nicht nutzen. Auch im dritten Satz blieb es lange eng, nach dem Break zum 5:4 verwandelte der 23-jährige Zverev schließlich nach genau drei Stunden Spielzeit mit einem Ass seinen zweiten Matchball gegen den 32 Jahre alten Mannarino.



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